Netzgebühren fürs Einspeisen kommen - Seite 94
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und angeblich ist ein WR WR [Wechselrichter]-Tausch alleine, nicht mehr eine wesentliche Änderung |
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was auch noch interessant ist, es gibt jetzt offiziell einen Bestandsschutz, zumindest laut dem Video von Enercab. |
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Koennen wir nicht bestaetigen, die Netzbetreiber drehen immer mehr durch mit deren WLV-Vorgaben (Wuenschen) Der letzte im Netztechniker im Salzburg hat uns vorgegeben dass der Speicher nicht geladen werden darf bei aktiver WLV Wir haben ihm nett erklaert dass man die DC Seite klassisch nicht abdrehen kann bzw dasss der Strom in den Speicher geht und nicht ins Netz Netzwerkstecker fliegend, nein Dose, Dose von aussen zugaenglich, nein versteckt , im Zaehlerkasten , auf keinen Fall im Zaehlerkasten Wir muessen jetzt sicher wieder 90% 2x hinfahren zur Abnahme (wurde ja mal entbuerokratisiert) - jetzt fahren wir wieder hin zum "gemeinsamen testen". Bei einigen gehts gottseidank per Telefon aber dass ist eher Zufall ob und wann |
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Naja, das wird ja erst durch das ElWG kommen. |
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@Solarbuddys War das ein SE WR WR [Wechselrichter]? Bei SE ist es ja so, dass wenn der 0% Digitaleingang aktiv ist (z.B. von der WLV), die Batterie auch nicht mehr geladen wird. Oder wie löst ihr das mit der WLV bei SE? |
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Ja SE |
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Dann wird aber die Batterie nicht geladen... |
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Freilich - erst gestern extra getestet für Dich :o)) ich schieb den OT OT [Off Topic] Ausreisser virtuell in den Solaredge-Thread |
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Villeicht auch ein bisschen OT OT [Off Topic], aber doch irgendwie passend: Netzkosten: Kritik aus Tirol an E-Control - https://tirol.orf.at/stories/3334851/ Spannend finde ich, dass die Tiroler Politik UND die TIWAG hier Kritik an zu hohen Netzkosten für Tirol äußern. Die e-control berechnet diese auf Grund der Kosten Einmeldungen der Netzberteiber. ("Um die Höhe der Netzentgelte festzulegen, melden die Netzbetreiber der E-Control ihre Aufwände für die Strom-und Gasnetze. Das beinhaltet etwa Neuerschließungen, Wartungen und Instandsetzungen, aber auch das Ablesen der Zähler, die Verwaltung und vor allem den Betrieb des Netzes. Die Kosten werden dann auf die Kunden umgelegt.") Sprich die E-Control setzt diesbezüglich um was die Netzbetreiber verlangen.
Fragen daher:
Uns als allerletztes: Warum bitte pudeln die sich auf, wenn sie es doch scheinbar selber verursachen??? Ist doch irgendwie komisch, oder? Oder habe ich da einen Zusammenhang nicht erkannt oder falsch verstanden? |
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Klingt halt gut in der Zeitung und insgeheim freut man sich eh ;) |
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Diesen Teil aus den Artikel darf man sich auf der Zunge zergehen lassen: „Den Ländern wurde jeglicher Entscheidungsspielraum genommen und die Entscheidung in eine unabhängige, weisungsfreie und zentralisierte Behörde ausgelagert", meinte der Tiroler ÖVP-Chef." Aus dem Entwurf der aktuellen Verordnung: "Die Kostenveränderungen führen dazu, dass es in einigen Netzbereichen zu moderaten Anstiegen bei den Netznutzungsentgelten kommt, die in den meisten Fällen unter den starken Erhöhungen aus dem Vorjahr liegen. Die stärksten Anstiege verzeichnen die Netzbereiche Burgenland und Tirol. Hintergrund hier waren vor allem zusätzliche Investitionen. In den Netzbereichen Kärnten, Vorarlberg, Klagenfurt, Steiermark, Graz, Wien und Vorarlberg kommt es zu leichten Senkungen. In den Bereichen Salzburg und Kleinwalsertal gibt es stärkere Reduktionen des Entgelts. Im Netzbereich Kleinwalsertal ist dies auf geringere vorgelagerte Netzkosten aus Deutschland zurückzuführen, während die Entwicklung in Salzburg auf die allgemeine Kosten- und Mengenentwicklung des Landesnetzbetreibers zurückzuführen ist. " Zu Z 3 (§ 3: Kostenwälzung): Bei der Kostenwälzung der Kosten des Übertragungsnetzes im Bereich Österreich wurden in der Vergangenheit 55% der Kosten nach dem Brutto-Wälzverfahren verteilt. Dieser Zuordnungssatz wurde grundsätzlich beibehalten, allerdings sind Kosten für die Netzreserve bei dieser Zuordnung wie in der vorangegangenen Verordnung nicht zu berücksichtigen. Hierdurch ergibt sich gegenüber der letztjährigen Festlegung eine Erhöhung von 37% auf 40%. Hintergrund hierfür sind Veränderungen bei den Kosten für Kraftwerksreserve bzw. Engpassmanagement, welche über diese Systematik über die Netto-Entgelte zur Verrechnung gelangen. Im Netzbereich Tirol wurde der Bruttoanteil auf 100% erhöht. Hintergrund für diese Änderung ist, dass von Seiten der Verteilernetzbetreiber in Tirol keine Netto-Bezugsmengen vom Übertragungsnetzbetreiber zu erwarten sind. Für den Fall, dass ein nicht erwarteter Bezug stattfinden sollte und auch für diesen Fall ein Entgelt zu verrechnen ist, werden die Werte des Bereichs „Österreich“ als Ersatz zu einer separaten Ermittlung festgesetzt" Meine Übersetzung: Die TIWAG verdient sich seit Jahren mit den Pumpspeicherkraftwerken im deutschen Energiespotmarkt eine goldene Nase und um den Umsatz und Marge der Kraftwerksbetreiber zu erhöhen, wurde das Netz in Tirol entsprechend starkt ausgebaut. Diese Ausbaukosten werden nun auf alle Verbraucher im Netzgebiet anteilig umgelegt. Daß das frühere Vorgehen der Lokalpolitik jetzt der dortigen Bevölkerung auf den Kopf fällt, macht die Sache nicht leichter: "Besonderen Bezug nahmen die drei Verantwortlichen dabei auf eine Siedlung im Tiroler Völs (Bezirk Innsbruck-Land). Seit den 1970er-Jahren durften die Bewohnerinnen und Bewohner der Seesiedlung aufgrund raumordnungsrechtlicher Vorgaben ausschließlich elektrisch heizen" |
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Typischer Fall also von "selber ein Bein gestellt". Und das sichtlich Mehrfach: https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tirols-netzbetreiber-praktizieren-und-intensivieren-zusammenarbeit/ Tirol profitiert von frühem Netzausbau Eine Absage erteilt LHStv Geisler den Bestrebungen einzelner Bundesländer, die Netzausbaukosten auf das gesamte Bundesgebiet umzulegen: „Tirol hat seine Hausaufgaben in der Vergangenheit immer gemacht und mit dem Ausbau der Wasserkraft auch früh und kontinuierlich in den Netzausbau und die Netzstabilität investiert. Ein österreichweit einheitlicher Netztarif wäre klar zum Nachteil der Tirolerinnen und Tiroler und ist deshalb nicht zu akzeptieren.“ Wobei sie sichtlch auf hohem, besser niedrigen, NIveau jemmern: Inflationsbereinigt und ohne Steuern und Abgaben ist der Netztarif in Tirol heute um ein Viertel niedriger als noch im Jahr 2000. und Festgesetzt werden die Netzgebühren von der E-Control, nicht von den Netzbetreibern selbst. Basis für die Tarifkalkulation sind die getätigten Investitionen. Für die Mehrheit der KundInnen in Tirol werden die Netzkosten im kommenden Jahr um 3,77 Euro pro Monat steigen. Damit liegt Tirol bei den Netzgebühren weiterhin deutlich unter dem Österreichschnitt. |
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Anbei meine Aufstellung der Netzentgelte für 2026 auf Netzebene 7 Man beachte den Punkt betreff Energiegemeinschaften und die dazugehörige Erklärung in den Erläuterungen: |
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Das heißt innerhalb der EEG wird aber nicht auf 80% reduziert? Das heißt der normale Netzkunde bekommt 20% Rabatt, und jener in einer regionalen EEG "nur" 28%? Das wäre neben der Senkung der Elektrizitätsabgabe (lässt 1,4cent Kostenvorteil verpuffen) ein weiterer Schlag gegen die EEGs. |
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Sieh es positiv: Damit wird eine BEG fast so effizient wie eine regionale EEG. Spannend wird 2027: Bleibt diese Definition bestehen, könnte Energy Sharing die effizientere Methode statt EEG sein. Daß eControl hier im Sinne der Landesenergieversorger argumentiert, steht auf einem anderen. Blatt. |
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Wegen dem organisatorischen Aufwand (Verein gründen etc)? |
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Nein. Weil Energy Sharing (via P2P) aus meiner Sicht keine EEG im Sinne der Verordnung ist. (Eine EEG ist ein eigener Rechtskörper. Den gibt es bei P2P nicht). Aber eControl kann die Verordnung für 2027 auch umschreiben und statt dessen "den Nahebereich" als Grundlage nehmen. Dann wäre P2P inkludiert. Mal sehen, was kommen wird. |
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Es kommt "keep it simpel" denn das vereinswesen tut sich otto normalverbraucher (zurecht) nicht an und das finanzamt braucht auch keine prüfungen wo eh nix rauskommt außer verwaltungsaufwand P2P wird die lösung werden |
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Zudem darf P2P gewinnorientiert sein, was xEG ja nicht, zumindest nicht vom Hauptzweck her, sein darf. |
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weiß man schon wie die EAG-Pauschale und der Förderbeitrag ausfallen wird? hab nur die Senkung der Elektrizitätsagabe gefunden. https://www.parlament.gv.at/dokument/budgetdienst/analysen-zu-gesetzen/BD-Senkung-der-Elektrizitaetsabgabe-2026.pdf |
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Hab letztens auch wie ein Wilder gesucht und ich denke, dass die gleich bleiben, weil sie die nicht ins bestehende Gesetz hineinnovelliert haben. |
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