Erfahrungsaustausch Pichlerluft Kompaktlüftungsgeräte LG 350 & LG 450 - Seite 16
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Danke Berhan. Hat jetzt ein bisschen gedauert bis der USB-RS485 Adapter da war und ich mir Zeit dafür genommen habe. Das Register ModbusSensorEnable steht auf 0. Das ist es also nicht. |
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Was liegt den bei den beiden Leseregister an Register 2: L5/Ai1 0-10V CO2 Sensor Umrechnung ÷4095*2000 Register 3: L7/Ai2 0-10V rF Sensor Umrechnung ÷4095*100 |
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klasse berhan! Das sieht gut aus! L5/Ai1 0-10V CO2 Sensor raw 919 berechnet 449 ppm L7/Ai2 0-10V rF Sensor raw 1672 berechnet 40,8 % Aber wo hast du die Registeradressen her? in der Exceltabelle von Pichler hab ich diese nicht gesehen. Und schade, dass es im Originaldisplay nicht angezeigt wird. |
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Hallo Unerfreulicherweise habe ich eine zu hohe Radon Belastung im Haus festgestellt. Dieser sollte man ja mit einer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] entgegenwirken können, damit unter anderem die Konvektion über die Kellertüre unterdrückt wird. Hierfür würde ich den Abluftstrom XX m³/h reduzieren. Die Luftmenge wird - abhängig vom höchsten der drei CO2 Sensoren - gesteuert. Also nicht sehr konstant. Nun meine Frage: Wie soll ich diese Differenz setzen?
Welchen Überdruck würde ich mir von EG zu Keller wünschen? (wenn ich den überhaupt messen kann.. sind hier Aranet's genau genug?) Grüße |
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Probieren Werte doch einmal alle (zumindest die nicht dokumentierten) Schreib-Register aus, dann können wir vielleicht das richtige Register gemeinsam finden. |
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Unsere LG350 machte sonderbare Geräusche, ein Lagerschaden am Fortluftventilator. Die Anlage hat keine Garantie mehr, ist aber effektiv erst 18 Monate in Betrieb bei typisch <200m³/h. Es gibt keine Anzeichen von Korrosion und kaum Verschmutzung, nur sehr wenig Staub auf den Vorderkanten der Lüfterflügel. Eine Vorschädigung der Lager beim Einbau ist nicht erkennbar und wäre meiner Meinung nach auch unwahrscheinlich (weil der Einbau einfach ist). Warum fällt in der Konstellation ein Lager schon nach so wenig Betriebsstunden aus? Die Schnappverschlüsse vom Schneckengehäuse werden vermutlich nicht viele Lagerwechsel ohne Beschädigung mitmachen. |
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Gerät mit EWT oder ohne? Welcher Siphon wurde verbaut? Bin mir nicht mehr ganz sicher, aber die Klammern müssen für den Lagerwechsel glaube ich auch nicht entfernt werden. Gerät Stromlos machen, dann Abdeckung runter, dann siehts so aus. Platine demontieren (war glaube ich nur gesteckt, und Achtung antistatische Aufladung, Körper erden). Unter der Platine hinter einer schwarzen Abdeckung befindet sich das Lager. Die Schnecke ist mit dem Lüfter glaube ich mit vier Schrauben befestigt (habe leider keine Fotos gemacht). Und dann siehe https://www.energiesparhaus.at/forum-erfahrungsaustausch-pichlerluft-kompaktlueftungsgeraete-lg-350-lg-450/75919_7#854288
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Meine LG350 ist mit EWT, Siphonanschluss war offen und hat jetzt einen Deckel aufgeschraubt. Innen war alles sauber und trocken, auch keine Korrosion an Lagern oder Lagerwelle. Ich glaube nicht, dass man ohne das Schneckengehäuse abzunehmen die Lager wechseln kann. Man kann die Platine abnehmen, aber das Statorpaket nicht in diese Richtung abziehen, weil da ein Flansch für die 4 Schrauben dahinter ist, den sieht man gut auf deinen Bildern. In der anderen Richtung sitzt das Lüfterrad im Gehäuse, man kann also auch die Welle nicht rausziehen. Viel kann ich nicht ergänzen, aber vielleicht hilft es jemand: - Fotos beim Zerlegen machen hilft bei Details wie Kabelführung, etc. - Wenn man die Plastikclips vom Schneckengehäuse mit einer Heißluftpistole leicht anwärmt gehen sie leichter auf und brechen nicht so leicht - Die Kappe über den Lagern kann man einfach mit den Fingern oder einer Zange abziehen (das Ding im "roten Kreis" auf berhans Fotos), dahinter sitzen Lager, Welle und Sicherungsring - Zwei von den vier Schrauben wieder leicht eindrehen, an denen kann man das Statorpaket fassen und einfach abnehmen - Eine kleine Seegerringzange (für Welle Durchmesser 8) wäre sehr zu empfehlen, es geht aber zur Not auch ohne - Alle Schrauben sind selbstschneidend. Beim zusammenschrauben die Schraube ansetzen und mit leichtem Druck erstmal nach LINKS! drehen, man merkt dann wie die Schraube ins schon vorhandene Gewinde springt, dann erst nach rechts drehen und anziehen. - Die Lager sind 608-2Z (oder 608-ZZ), auch wenn am Lager 608-Z zu lesen ist (das Z steht für die Dichtscheibe, da gibts eine auf jeder Seite, daher -2Z)
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Ich habe auch einen EWT und in meinem Trockensiphon steht das Wasser. Somit gehe ich davon aus, dass es diesen auch braucht. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass der Lüfter in der Abluft das Wasser zieht. Wäre eine Möglichkeit. |
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Bei uns war der Siphonanschluss bis auf die letzte Woche offen, dadurch hat die LG350 etwas Falschluft aus der Waschküche gezogen. Denke nicht, dass das viel ausmacht. Wäre da Wasser gewesen wäre es einfach herausgetropft, da ist aber auf den Fliesen nichts sichtbar. Wie gesagt, es waren keine (nicht einmal minimale) Korrosionsspuren sichtbar. Lagerlebensdauer ist ein statistischer Wert, vielleicht habe ich auch einfach Pech gehabt. |
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@uhim spannend, bei mir vor ca. 2 Monten das selbe Problem - auch keine Gewährleistung mehr. Habe bei Leitwolf gekauft und über ihn dann den Kundendienst "bestellt" - Kompletter Lüfter wurde getauscht, Rechnung habe ich bis jetzt keine bekommen - werde mal nachfragen ob das jetzt auf Kulanz getauscht wurde |
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Hallo berhan, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Erfahrungsaustausch Pichlerluft Kompaktlüftungsgeräte LG 350 & LG 450 |
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Bei mir (wie ein paar Seiten vorher in diesem Thread schon erwähnt) war der Siphon auch nicht korrekt umgesetzt, und hat daher über den Kanal zusätzlich angezogen. Mir war das lange Zeit nicht bewusst dass das der Grund war, aber man sah deutlich einen Unterschied zwischen Frischluft- vs. Fortluftdrehzahl. Nachdem der Abfluss geschlossen wurde sind diese ungefähr gleich. Über Weihnachten ist der Fortluftventilator nun auch lauter geworden, habe aber noch Gewährleistung und versuche daher erstmal diesen Weg statt den Lagerschaden selbst zu beheben. Inbetriebnahme vom Gerät war Ende 2023, also zirka 2 Jahre. Haben sich hier nur ein paar Pechvögel gesammelt oder gibt's ein systematisches Problem? @leitwolf hast du hier Daten aus der Praxis? |
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Nö, da tropft nix. Bei mir ist, wie ich den Kreuzwärmetauscher aufgrund des Hochwassers zum Entfeuchten verbaut hatte, auch nix rausgelaufen. Aber das Gerät hat irgendwann ins gluckern angefangen. Nachdem ich das Gerät geöffnet hatte, ist da cm hoch das Wasser drinnen gestanden und die Lüfter waren nass. Durch die Öffnung beim Abfluss war der Sog so groß, das da kein Wasser rausging |
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Über das Thema Kondensatablauf und Sifonproblematik könnte ich jetzt eine Menge schreiben. Tatsache ist, es gibt keine perfekte Lösung, zumindest keine Lösung, die wartungsarm ist. Wenn ich mal mehr Zeit habe, werde ich dazu mehr schreiben. Bei Geräten mit Enthalpietauscher verschließen wir mit gutem Gewissen den Abfluss. Bezüglich Ventilatoren und Lager: ich kann jetzt nur von unseren Anlagen sprechen. Zählen wir alle Geräte (verschiedene Hersteller) unserer Kunden seit 2010 zusammen, hatten wir gemeldete 5-6 Lagerschäden. |
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Ich habe ein LG350 MIT Enthalpietauscher und nach dem Lesen hier im Forum habe ich den Abfluss auch mit einem Stöpsel verschlossen. Nur um ganz sicher zu gehen habe ich dann noch einen flood sensor rein gelegt. Sollte sich also doch irgendwie Wasser sammeln würde ich es mitbekommen. Bisher war da aber wirklich nix. |
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Bei Steuerung über Modbus kann man die Volumenströme für Abluft und Zuluft getrennt vorgeben, sodass absolut immer eine Differenz von X m³/h vorhanden ist. Bei Steuerung über das Bedienteil kann man die Differenz prozentuell eingeben. Welche Differenz notwendig ist, kann man durch Fühlen der Strömungsrichtung an der Kellertür feststellen. Es sollte von der Kellerseite eine Luftbewegung am Türspalt erkennbar sein (Nebel, Daunenfeder, etc.) |
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Hallo, das funktioniert aber aus eigener Erfahrung nicht immer ausreichend zufriedenstellend, es kommt auf deine Radonwerte an.Darf man fragen wie hoch sie sind? Eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] kann Radon deutlich reduzieren, aber nur mit konstantem, ausreichend hohem Abluftvolumenstrom. Wenn du den Abluftstrom verringerst und die Anlage CO₂-abhängig unregelmäßig läuft, kann Radon wieder ansteigen. Für Radon braucht es stabile, durchgehende Luftwechselraten – idealerweise unabhängig von CO₂-Schwankungen. Wenn es in erster linie um Sanierungsansätze in Bezug auf die Minderung der Radonwerte geht, lies dir das hier durch https://www.radonportal.de/ratgeber/radon-sanierung-massnahmen-und-kosten-im-ueberblick -> im Abschnitt Maßnahmen. Kannst mir auch gerne eine PN schreiben, wenn du noch Ideen brauchst, habe auch das Thema Radon bei mir gehabt, aber zum Glück gelöst. |
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Danke für eure Antworten und Tipps. Das Einstellen eine Disbalance beim Pichler LG350 über Modbus hat prinzipell funktioniert. Es kann in m³/h pro Stufe die Abweichung der Abluft eingestellt werden. Ziel war hier einen Überdruck vom EG zum Keller zu erzeugen. Messen konnte ich diesen Unterschied mit dem ersten Messaufbau aber leider nicht. Jedoch tauchte ein anderes Problem auf, dass die Zulufttemperatur -durch die reduzierte Abluftmenge - nicht mehr ausreichend vorgewärmt werden kommte . Außentemperatur war deutlich unter 0° was dazu führte, dass die ZuluftT unter 10°C sank und das Gerät in eine Störung geriet. Im symetrischen Betrieb kletterte die Zuluft dann wieder auf 16/17°C zurück. Und dieses Problem, der reduzierten Absaugmenge, obwohl diese ja wünschenswert wäre, kommt noch hinzu. Es soll auch erwähnt werden, dass Überdruck im Wohnbereich Leakage durch Dämmungen (Dampfbremsenanschlüsse etc) begünstigt. Bzgl Radon und Kellerbelüftung werde ich wohl eine eigenen Thread aufmachen. Hier möchte ich differenzdruckabhängig einen Rohrlüfter drehzahlsteuern, um einen minimalen Überdruck im Keller zu generieren. |
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Heute war es dann (laut Monitoring) gegen 16 Uhr soweit: Der Fortluftventilator stand still. Aufgefallen ist es mir erst gegen 20 Uhr. Ich hab dann mal zum Gerät geschaut, Strom aus&an: Man hörte den Zuluftventilator anlaufen (auch Drehzahl via ModBus war plausibel), aber den Fortluftventilator nicht; nur ein Klicken (Relais?) dass anscheinend immer wieder versucht den Ventilator zum Anlaufen zu bringen. Nach ein paar wenigen Minuten wird dann auch der Zuluftventilator wieder abgedreht und die Fehlermeldung erscheint. Ich hab dann aufgemacht und den Abluftventilator ein wenig Starthilfe gegeben; ging, aber klang dann sehr schnell sehr schiach. Also noch schiacher als zuvor 🙂 Spekulativ hatte ich mir nach Weihnachten schon passende Kugellager besorgt. Weil ich nicht schon wieder potentiell mehrere Tage ohne KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] verbringen wollte und weils eh schon hinig war... hab ichs halt aufgemacht. Nachdem ich ein Plastikclip mal abgebrochen habe, hier nochmal den Thread konsultiert: Sehr wertvoller Tipp! Ging dann besser, und es blieb bei einem abgebrochenen Plastikclip. Das zweite Lager war (denke ich?) angerostet: Auch mit viel Gewalt hat sich da nichts gerührt. Ich hab dann etwas WD40 draufgetröpfelt, 10min gewartet und dann gings leicht runter. Ob das eine gute Idee war weiss ich nicht. Generell war bei mir etwas mehr roter Staub (Rost?) als auf den Bildern von berhan: Noch vor 22 Uhr war die Sache erledigt. Mal schauen ob es jetzt trotzdem etwas mit der Gewährleistung wird. Immerhin jetzt wieder frische Luft 😁 Vielen Dank auf jeden Fall an @berhan und @uhim die hier so offen wertvolle Information teilen. Ich hab sowas noch nie gemacht und hätte mich da ohne diese Posts wohl nicht rangetraut. |
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Interessant, da ist wohl Korrosion der Grund für den Lagerausfall. Bei mir waren Lager und Umgebung völlig blank, ohne jede Korrosionsspur. Die -Z (oder -2Z) Lager haben nicht schleifende Dichtungen und daher wenig Reibmoment und keinen Dichtungsverschleiß, aber das heißt da ist immer ein Spalt durch den Feuchtigkeit oder gar kleine Rostpartikel ins Lager kommen können. Freut mich wenn dir meine Infos - aufbauend auf denen von @berhan - geholfen haben, das war quasi ein kleines Danke für deine YAML 😀 Ganz im Ernst, ich finde es faszinierend wie bei Open Source Software aus vielen ganz kleinen Beiträgen super Projekte entstehen. Stellt euch vor man könnte das genau so effizient auf Heizungsauslegungen, Fehlersuche und Reparaturen, etc. umlegen, die Kundendienste wären arbeitslos. |
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So, geschafft, Kollege Tim Laing auf Github hat die modbus_local_gateway Integration mit meinen Änderungen auf Version 2026.02.0 aktualisiert: https://github.com/timlaing/modbus_local_gateway/releases/tag/v2026.02.0 * Add Pichler LG350/LG450 ventilation device configuration * feature: Add slider/step support for number entities Ab sofort ist die Pichler LG350/450 mit wenigen Klicks in Home Assistant einbind-bar, sofern ein Modbus TCP gateway vorhanden ist (ein Elfin bei mir).
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