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Warum kauft man sich ein E-Auto?

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  •  23dg
  •   Gold-Award
28.9.2020 - 20.11.2023
1.382 Antworten | 100 Autoren 1382
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1444
Mich würden mal die (ehrlichen) Beweggründe für den Kauf eines E-Autos interessieren.

Hab in meiner Garage auch 2 Anschlüsse vorsichtshalber installiert.

  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
28.9.2020  (#1)
Mein Grund, bzw. Gründe.
Deutlich günstigere Gesamtkosten bei hoher Kilometerleistung.
Kann die Antribsenergie selber erzeugen (Pv am Dach).
Wertstabiler beim Wiederverkauf.


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  •  MiMo2402
  •   Bronze-Award
28.9.2020  (#2)
x2

(Hab einen Gebrauchten gekauft. Daher rechne ich mir auch den hohen Energie- und Ressourceneinsatz bei der Herstellung nur indirekt bzw. aliquot zu.)

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  •  MalcolmX
28.9.2020  (#3)
Bei mir wäre es ähnlich. Wobei der Unweltgedanke auch nicht von der Hand zu weisen ist, und nervige Motorsensoren auch nicht so in dem Ausmass anfangen zu nerven wie bei einem Verbrenner. Generell ist ja die Wartung sehr überschaubar.

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  •  pedaa
28.9.2020  (#4)
Ich liebe Beschleunigung.
Wenn wir in der Gegend von ~4sek von 0-100 diskutieren kosten
a) die verbrenner die das leisten können verdammt viel
b) verbrauchen verdammt viel sprudel und
c) kosten eine lawine an steuern

Mein Model 3 hat ~55k gekostet, geht ab wie verrückt, kostet ~2,50€/100km (Stromkosten) und 0€ Steuern.

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  •  MalcolmX
28.9.2020  (#5)
Das ist natürlich auch ein Argument. Die meisten Elektromodelle können das ganz gut im Verhältnis... Immer im Vergleich dazu, was in der Klasse sonst üblich ist...

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  •  Stefan86
  •   Gold-Award
28.9.2020  (#6)
Der Umweltgedanke und der kostenfaktor waren meine beweggründe für das e experiment. 
im
nachhinein kann ich den fahrkomfort auch noch anfügen. 
Ich schau bereits nach einem zweiten ^^ der darf gerne in pedaas liega spielen, einen spielzeug hatte ich bis jetzt immer :D

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  •  MalcolmX
28.9.2020  (#7)
Ich bin gespannt auf die Zukunft, aber Teslas neuer Plan bezüglich Akkus macht ja optimistisch, dass das alles sogar noch viel besser wird in den nächsten Jahren 😮

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  •  rocco81
  •   Gold-Award
28.9.2020  (#8)
Mit einem gebrauchten Bev fährt man sehr günstig.
Dass man selbst erzeugten Strom sinvoll nutzen kann macht es nochmal besser und gibt obendrein ein gutes Gefühl. 
Wir suchten 2017 ein günstiges Zweitauto. Keinen Diesel mehr, zwecks den Problemen im  Kurzstreckenbetrieb.
Benziner waren als Gebrauchtwagen rar, und wenn dann entweder lahm oder viel Ps (somit wieder viel Steuer)
Elektro ist halt günstig und hat Bums.

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  •  Miike
  •   Gold-Award
28.9.2020  (#9)
# Ein Elektroauto ist nun mal Stand der Technik. Verbrenner ist Technik des vorigen Jahrhunderts.

# Die Kombination von niedrigen Betriebskosten und maximalen Fahrspaß

# Ich wollte weg von der Beschiss gesteuerten Verbrenner-Autoindustie. 

# Heute - nach 2 Jahren E-Mobilität - würde ich sagen, es ist der enorme Komfort.
- One Padal Driving; Automatikgetriebe war gestern. 
- super ruhiges dahin gleiten
- Innenraum Konditionierung im Sommer und Winter auf Knopfdruck

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  •  berhan
  •   Gold-Award
28.9.2020  (#10)
Ich rechne bei mir auch herum. Meine derzeitige Erkenntnis ist, dass das E-Auto ca. € 10.000,- in der Anschaffung teurer ist als der Verbrenner.

Mein Mazda 2, zugegeben ein sehr günstiges Fahrzeug in der Erhaltung, hat mir 3,6 ct p. km in der Wartung gekostet (ohne Reifen und Bremsen), 7,2 ct p. km für den Sprit und 1,5 ct Versicherungssteuer.

Der Strom für das E-Auto kostet an der Steckdose zu Hause ca. 2,5 ct p. km. Damit würde mir das E-Auto, falls nur Reifen und Bremsen kaputt werden, um ca. 10 ct p. km günstiger kommen.

Das E-Auto sollte sich also nach 100.000 - 150.000 km amortisieren.

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Hallo berhan, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld.
  •  MalcolmX
28.9.2020  (#11)
Wird aktuell realistisch sein.
Wobei es glaube ich keine 10000€ mehr sind wenn man nicht Äpfel und Birnen vergleicht und Förderungen berücksichtigt.

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  •  Miike
  •   Gold-Award
29.9.2020  (#12)

zitat..
berhan schrieb: Das E-Auto sollte sich also nach 100.000 - 150.000 km amortisieren.

Bei einer Laufleistung von knapp 25.000km pro Jahr ist die Einsparung bei mir etwa € 2.200,- jährlich zum Diesel.

zitat..
berhan schrieb: Der Strom für das E-Auto kostet an der Steckdose zu Hause ca. 2,5 ct p. km. Damit würde mir das E-Auto, falls nur Reifen und Bremsen kaputt werden, um ca. 10 ct p. km günstiger kommen.

Die Rechnung könnte gut passen.


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  •  precision
29.9.2020  (#13)
Ich bin grundsätzlich neuen Technologien gegenüber aufgeschlossen und Elektroantrieb hat sehr viele positive Aspekte:
+) schnelle Leistungsentfaltung
+) Wartungsfreundlichkeit des Motors
+) beschleunigter Innovationsdruck durch E-Antrieb auf andere Antriebstechnologien (Brennstoffzelle, Verbesserung von Verbrennermotoren,...)

~) Umweltschutz: da bin ich mir nicht so sicher, weil es immer darauf ankommt wie der Strom erzeugt wird und auch wie Umweltverträglich bei der Erzeugung und Entsorgung der Akkus ist.
~) Werterhalt: steht und fällt mit der Lebensdauer des Akkus.
~) günstiges Tanken: abhängig davon wieviel Elektroautos unterwegs sind. Diesel war früher im Vergleich zu Benzin auch spottbillig, wurde aber mit wachsendem Marktanteil teurer. Bei Elektro wird es nicht anders sein.

-) kein Lade-Standard und undurchsichtiger Tarif-Jungel
-) Lebensdauer Akku: Mein Handy befindet sich fast den ganzen Tag im trocken und warmen Umfeld, hat ein paar Sensoren, hängt in einem Funknetzwerk und gelegentlich schaltet der Bildschirm ein. Trotzdem ist der Handyakku nach 3 Jahren deutlich geschwächt in der Leistung.
In einem Auto hat es hingegen brutale -20 bis 80°C mit teils hoher Luftfeuchtigkeit. Die Akkus müssen eine enorme Masse bewegen und sind das ganze Jahr der Umwelt ausgesetzt.
Wenn man bedenkt, dass sich die Physik nur bedingt austricksen lässt (Akku-Heizung/Kühlung), bin ich eher skeptisch.

Ich bin momentan sehr glücklich mit unserem sparsamen Benziner. Wenn aber mal ein Neukauf ansteht, dann würde ich Elektroantrieb nicht ausschliessen.

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  •  MalcolmX
29.9.2020  (#14)
Akku Handy vs. Auto:
Autoakkus werden immer in einem guten Temperaturfenster gehalten. Das hilft der Lebensdauer sehr.
Und, sagen wir ein Ladezyklus bringt 300km.
Da hat man also im Jahr bei 20000km gerade mal 70 Ladezyklen... Bis man da also auf 700 oder mehr Zyklen ist, wo man beim Handy merkt dass der Akku langsam schlecht ist, hat man eine Menge Zeit und Kilometer am Autoakku.
Plus, es fahren ja massig E Autos da draussen herum, welche beweisen, dass es eine lange Haltbarkeit gibt wenn der Hersteller es richtig macht.

Zum Umweltschutz gibt's ja diverse Studien. Bis man den CO2 Rucksack "herinnen" hat vergeht deutlich weniger Zeit als man annehmen würde. Und daheim kann man sich ja für Ökostrom entscheiden, das ist nicht so schwierig. Österreich hat ohnehin einen sehr günstigen Energiemix. In Deutschland sieht das schon etwas anders aus.

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  •  hartbau
29.9.2020  (#15)
Sind bei der Planung von Neubauten die Gesamtleistung der PV-Anlage auch für den Anschluss einer oder meherer E-Autos schon berücksichtigt? Hat jemand von euch seine Anlage so ausgelegt?

Wie sieht es mit Speicherschränken aus? Tagsüber sind die Autos meist unterwegs und können erst am Abend (neben Waschen, kochen usw.) geladen werden. Dafür muss der Strom wieder vom E-Werk bezogen werden.

Bei der Bewag gab es vor zwei Jahren einen Sondertarif, bei den man eine gewisse Menge an Energie einspeisen kann und diese Menge auch wieder beziehen darf. Dafür wird eine monatliche Gebühr (eine Art Kontoführungsgebühr) verrechnet. SOmit kann man die Speicherung auslagern.

Finde dieses Angebot aber nicht bei Wienenergie oder EVN.

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  •  r3try
  •   Silber-Award
29.9.2020  (#16)

zitat..
hartbau schrieb: Bei der Bewag gab es vor zwei Jahren einen Sondertarif, bei den man eine gewisse Menge an Energie einspeisen kann und diese Menge auch wieder beziehen darf. Dafür wird eine monatliche Gebühr (eine Art Kontoführungsgebühr) verrechnet. SOmit kann man die Speicherung auslagern.

KANN man schon, aber die Kosten standen (zumindest als ich mir das mal angeschaut habe) einfach nicht dafür - das hätt sich nie rentiert... (davon abgesehen, dass hier natürlich de-facto nichts gespeichert wird... es ist eher ein fiktives Konto)

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  •  MalcolmX
29.9.2020  (#17)
Ich glaube das muss man sehr individuell an seiner persönlichen Situation festmachen...ein Speicher daheim rentiert sich finanziell in den seltensten Fällen. Aber ich denke das wird dich in den nächsten Jahren noch ziemlich ändern...

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  •  rocco81
  •   Gold-Award
29.9.2020  (#18)

zitat..
precision schrieb: ~) Werterhalt: steht und fällt mit der Lebensdauer des Akkus.

8J oder 200tkm Garantie auf den Akku (Kia, Hyundai)


zitat..
precision schrieb: ~) günstiges Tanken: abhängig davon wieviel Elektroautos unterwegs sind. Diesel war früher im Vergleich zu Benzin auch spottbillig, wurde aber mit wachsendem Marktanteil teurer.

Strom ist im Vergleich zu Diesel sauteuer. 
Diesel kostet derzeit <10ct/kWh, Strom aus der Heimsteckdose ca. 20ct aus dem Schnellader teils exorbitant teuer (Negativbeispiele: Smatrics 95ct, Ionity 79ct)


zitat..
precision schrieb: Bei Elektro wird es nicht anders sein.

Strom kann man im Gegensatz zu Diesel recht einfach und günstig selbst herstellen.
PV und E-Auto sind ein gutes Team. 




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  •  Blabla
  •   Silber-Award
29.9.2020  (#19)
Man liest viel Blödsinn zu dem Thema (besonders von der Öllobby) aber unterm Strich sprechen 2 Argumente ohne jeden Zweifel für den Elektrischen: Kosten und Klima.
 • Kosten: Die höheren Anschaffungskosten werden nach einer gewissen Strecke zweifelsfrei amortisiert und mit einer PV in Kombi bist du sowieso schnell beim Sparen angelangt. Über viele Verschleißteile vom Verbrenner muss man sich keine Gedanken machen - also Reparaturen sind in der Regel (Ausnahme natürlich der Akku) billiger. Das positive Verhältnis wird sich schnell noch weiter in Richtung Elektrischen verschieben und man kann auch auf einen soliden Gebrauchtwagenmarkt hoffen in ein paar Jahren.
 • Klima: Lithium-Abbau hin oder her - über die Lebensdauer gesehen ist jeder Elektrische dem Verbrenner in Punkto Klimaschutz überlegen.

Dazu kommt noch, das die andere Alternative (Wasserstoff) sich im Privatbereich kaum durchsetzen wird können, sondern eher bei LKW, Schiffen und großen Maschinen (VÖST) ein Thema werden wird.

Noch etwas zur PV: Ich finds lustig wenn immer im Stadtverkehr vom Potential des Elektrischen gesprochen wird wegen den geringen Strecken. Ich finde das eher unlogisch, in der Stadt kannst nicht überall Autosteckdosen hinstellen. Am Land dagegen fahrt auch kaum wer mehr als 100 Kilometer pro Strecke und die Kombination Einfamilienhaus-PV-Elektroauto(& Hausbatterie wenn sie noch etwas günstiger) ist fast unschlagbar. Zumindest als Zweitauto am Land ist es für einen Hausbesitzer unlogisch keinen Elektrischen zu kaufen.

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  •  pedaa
29.9.2020  (#20)
Also ich hab mir gerade eine PV aufs dach schnallen lassen (~10kWp).
Dadurch dass ich tagsüber "öfter mal" zu Hause bin, ist das eine unschlagbare Kombi.
Speicher ist im Moment noch Geldverbrennung. Wenn ich jeden Tag von ~0700-1700 ausser Haus wäre, würd das schon anders ausschauen.

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  •  hartbau
29.9.2020  (#21)
"Speichern" ist natürlich das falsche Wort. Man darf 'gratis' einspeisen und die eingespeiste Energie wieder abrufen: Für einen monatliche Benutzungsgebühr. Somit ersprart man sich den Akku und das E-Werk hat die Energie sofort zur Verfügung.

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