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Wenn ab heute jeder ein E-Auto hätte würde das Netz nur um 5-18% mehr

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  •  manilla
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
29.11.2022 - 19.1.2023
187 Antworten | 35 Autoren 187
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Wenn ab heute jeder in Österreich ein E-Auto fahren würde, würde das Netz nur um 5-18% mehr belastet werden, meinte heute ein Sprecher eines Netzbetreibers im TV.

Kann dies jemand glauben?


[Hinweis: Umfrageergebnisse sind nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar]

  •  rocco81
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
29.11.2022 ( #1)
Warum Glauben oder nicht glauben, lässt sich ja nachrechnen.
Nur wird sich der Umstieg über einige Jahre hinziehen und wenn man bedenkt dass der Stromverbrauch ohnehin um ca. 2 bis 3% jedes Jahr steigt hört sich das gar nicht mehr so schlimm an.

  •  Gawan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
29.11.2022 ( #2)
Abgestimmt mit: Ja
Ich brauch im Jahr 12.000 kWh, mein eAuto braucht im Jahr zusätzliche 3000 kWh

passt

  •  manilla
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
29.11.2022 ( #3)
sorry,
ich hatte einen Zahlendreher, es waren 8-15%

Vielleicht kann jemand die Werte oben in der Eröffnung richtigstellen?!
thx



  •  ck
29.11.2022 ( #4)
Hier der Beitrag
https://tvthek.orf.at/profile/konkret/13887640/konkret/14158629/Experten-zum-Strom-Wetterbericht/15281675
Die Zahlen die ich kenne liegen zwischen 15 und 20%, in AT AT [Außentemperatur] gibt es zB eine Studie von der TU, in Deutschland werden ähnliche Werte kolportiert 

https://faktencheck-energiewende.at/fakt/woher-soll-der-zusaetzlich-benoetigte-strom-fuer-die-e-mobilitaet-kommen/


  •  Solarbuddys
29.11.2022 ( #5)


Gawan schrieb:

Abgestimmt mit: Ja
Ich brauch im Jahr 12.000 kWh, mein eAuto braucht im Jahr zusätzliche 3000 kWh

passt

+1 zu den 3000kWh/Jahr im Schnitt , passt zu den Zahlen 

Stromverbrauch wird sowieso mehr 
- Waermepumpen 
- Klimaanlagen 
- Poolheizungen 
-Whirlpools 
- Sauna 
- Alles elektrisch (Raffstore, Garagentore, Zufahrtstore, etc

Jemand der noch manuelle Garagentore und Rollladen kennt 😂


  •  Puitl
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
29.11.2022 ( #6)
Abgestimmt mit: Ja
Stimmt ja, hab ich schon öfters gelesen und wird auch immer mehr berichtet.
Zusätzlich geht der gesamte Energieverbrauch nach unten da mit dem Strom den z.B. Raffinerien brauchen schon km gemacht werden können und kein aufwendig produzierter und transprtierter Sprit mit 15% Wirkungsgrad verbrannt wird.

  •  Gawan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
29.11.2022 ( #7)


Solarbuddys schrieb:

──────
Gawan schrieb:

Abgestimmt mit: Ja
Ich brauch im Jahr 12.000 kWh, mein eAuto braucht im Jahr zusätzliche 3000 kWh

passt
───────────────

+1 zu den 3000kWh/Jahr im Schnitt , passt zu den Zahlen 

Stromverbrauch wird sowieso mehr 
- Waermepumpen 
- Klimaanlagen 
- Poolheizungen 
-Whirlpools 
- Sauna 
- Alles elektrisch (Raffstore, Garagentore, Zufahrtstore, etc

Jemand der noch manuelle Garagentore und Rollladen kennt 😂

dass ich den Verbrauch meines Hauses + Auto im Jahr x2 produziere lasse ich jetzt mal außen vor 😉
wer mag die virtuellen 15.000kwh haben und tauscht dafür seinen Verbrennen gegen ein  eAuto ?


  •  fudi6489
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
29.11.2022 ( #8)


Solarbuddys schrieb:

Stromverbrauch wird sowieso mehr 
- Waermepumpen 
- Klimaanlagen 
- Poolheizungen 
-Whirlpools 
- Sauna 
- Alles elektrisch (Raffstore, Garagentore, Zufahrtstore, etc

Jemand der noch manuelle Garagentore und Rollladen kennt 😂

Wenn ich mich noch recht erinnere habens letztens in der Doku am ORF 2 oder 3 gesagt dass der Stromverbrauch im Jahre 2040 das dreifache wie heute betragen wird. Und da lautete der Satz nur "Wenn wir auf Gas verzichten woll" . Insofern wir natürlich den Fahrplan beibehalten. Und da hats mich fast umgehauen. Denn ich seh den Wandel meist auch ziemlich optimistisch, aber wo sollen wir diese Strommengen und Speicherkapazitäten herbekommen?

Die Dekarbonisierung bzw Elektrisierung der Industrie sind hier der riesen Treiber.
Eine Zahl: Die voest ist für etwa 10% des österreichischen CO2 Ausstoß verantwortlich. Um den Prozess vollkommen zu elektrisieren sind 50% vom heutigen österreichischen Stromverbrauch (oder wars die Erzeugung) nötig. Stand vor etwa 5 Jahren mal in der OÖN.

Und das kann man über die gesamte Kette ziehen.

Bezüglich der Vollelektrisierung hatte ich 17% in Erinnerung, woran man wieder sieht wie sensibel das Thema E-Autos ist, für mein Gefühl gibts da nur dafür oder dagegen. Denn was sind die 17% im Gegensatz zum Rest der Dekabonisierung? Noch dazu ist das E-Auto laden ja teilweise ziemlich flexibel, zumindest bei uns im Einfamilienhaus. Aber es ist ja in aller Munde dass die Umstellung auf Elektroautos nicht funktionieren kann, weil wir die Stromkapazitäten dafür nicht aufbringen können.

Grüße Jürgen

  •  altehuette
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
29.11.2022 ( #9)


Puitl schrieb: Zusätzlich geht der gesamte Energieverbrauch nach unten da mit dem Strom den z.B. Raffinerien brauchen schon km gemacht werden können und kein aufwendig produzierter und transprtierter Sprit mit 15% Wirkungsgrad verbrannt wird.

In vielen Köpfen geht das nicht raus, dass Treibstofferzeugung keinen Strom benötigt. Scheinbar kommt der Sprit direkt unter der Zapfsäule ins Auto.
Dazu noch die ganze Logistik Raffinerie- Tankstelle. Und vorher war der Rohöltransport vom Förderland bis Raffineri. Wurde auch schon einiges an Energie benötigt. Die Zunahme von E-Auto geht einher mit Ausbau von PV und anderen erneuerbaren Energieformen. Jeder nichterzeugter mineralischer Treibstoff erspart ja auch Strom. Schön langsam wirds Zeit die großen Parkplätze der Einkaufstempeln mit PV Paneelen zu überdachen, und auch genug Ladestecker montiert werden.  Und die Lärmschutzwände auf Autobahnen und Bahntrassen müssten sich auch gut eignen dazu. Viele E-Autobesitzer werden sich ohnehin, soweit es möglich ist von der Lage des Hauses, eine eigene PV zulegen. Natürlich auch Nicht- E-Autofahrer.


  •  heislplaner
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
29.11.2022 ( #10)
Laut AutoMotorSport braucht man nur fürs raffinerieren von 1l Sprit 1,5kWh Strom - also für einen 60l Tank 90kWh - nur fürs raffinerieren wohlgemerkt. 90KWh rein elektrisch ist von der Reichweite schon halbwegs nah dran an einem durschnittlichen 60l Verbrenner.
Da sind wir mit 5-18% locker dabei

  •  purrtastic
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
29.11.2022 ( #11)


heislplaner schrieb:

Laut AutoMotorSport braucht man nur fürs raffinerieren von 1l Sprit 1,5kWh Strom - also für einen 60l Tank 90kWh - nur fürs raffinerieren wohlgemerkt. 90KWh rein elektrisch ist von der Reichweite schon halbwegs nah dran an einem durschnittlichen 60l Verbrenner.
Da sind wir mit 5-18% locker dabei

Das stimmt so nicht, siehe:

https://sedl.at/Umweltirrtuemer/Stromverbrauch_Raffinerien

Die Raffenerie braucht 1.5kWh Energie ja, aber sie erhitzt nicht mit Strom.

Die Prozentzahlen stimmen aber trotzdem.

Andererseits würde alles e-Auto wiederum nur ~10-20% Treibhausgase sparen. Es ist letztlich bei weitem nicht nur ein Auto-Problem, auch wenn sich viel mental darauf fokussiert.


  •  altehuette
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
29.11.2022 ( #12)
Fairerweise muss man aber sagen, mit 60 l Sprit kommt man sicher 1000 km weit, mit 90 KW eher nur die Hälfte. Daja für die Spritlogistik auch Strom benötigt wird (der Tankwagenzug braucht ja auch Sprit, der zuvor erzeugt werden muss) kommt man trotzdem schon näher dran. Die 90 KW für 60 l Sprit ist ja wirklich NUR fürs raffinerien. Aber ohne mineralischen Sprit kommen wir trotzdem nicht aus, LKW´s werden noch länger Diesel brauchen. Auch für Lebensmittelerzeugung werden Traktoren mit Dieselmotoren benötigt. Der E-Traktor steht noch in den Kinderschuhen. 

  •  Gawan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
30.11.2022 ( #13)


altehuette schrieb:

Fairerweise muss man aber sagen, mit 60 l Sprit kommt man sicher 1000 km weit, mit 90 KW eher nur die Hälfte. Daja für die Spritlogistik auch Strom benötigt wird (der Tankwagenzug braucht ja auch Sprit, der zuvor erzeugt werden muss) kommt man trotzdem schon näher dran. Die 90 KW für 60 l Sprit ist ja wirklich NUR fürs raffinerien. Aber ohne mineralischen Sprit kommen wir trotzdem nicht aus, LKW´s werden noch länger Diesel brauchen. Auch für Lebensmittelerzeugung werden Traktoren mit Dieselmotoren benötigt. Der E-Traktor steht noch in den Kinderschuhen.

mit der gleichen Argumentation haben sie auch die Pferdekutschen und den von Ochsen gezogenen Pflug verteidigt


  •  ChrisBerg
30.11.2022 ( #14)
8-15% ,... sagte jemand der wahrscheinlich das sagen musste .

Medialen Terror über das Stromsparen vollziehen, aber im gleichen Zug die Leute auf den Umstieg auf ein E-Auto zu drängen ist genau mein Humor.

Und nein, die Mehrheit hat eben kein EFH, keine Photovoltaik und kann nicht über die Sonne "gratis" laden.

  •  ManuelV
  •   Silber-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und sehr viele Beiträge geschrieben.
30.11.2022 ( #15)
Ich denke, dass eher das Thema zeitliche Belastung des Netzes ein Thema ist, dh Mittag/ abends kommen alle heim und Stecken Ihr Auto an, Kochen usw ... Das ist sicher eine Herausforderung! :)

  •  ChrisBerg
30.11.2022 ( #16)
Das denke ich auch, dass da viele/alle Leitungen überlastet wären. Es kommt ja jetzt schon zu Überlastungen und Stromausfällen. Mag net wissen was dann wäre...

  •  Fani
30.11.2022 ( #17)


ManuelV schrieb:

Ich denke, dass eher das Thema zeitliche Belastung des Netzes ein Thema ist, dh Mittag/ abends kommen alle heim und Stecken Ihr Auto an, Kochen usw ... Das ist sicher eine Herausforderung! :)

Das Argument gibt es auch schon seit Jahren, habe ich schon vor über 10Jahren gehört als ich eine Wärmpumpe installierte.

Aber auch für das angebliche Problem gibt es schon Lösungen, und zwar Lastmanagement. Auch netzdienliche Ladestationen, es gibt nicht nur einen Weg für den Energiefluss ;) 


  •  Solarbuddys
30.11.2022 ( #18)
Das wird sich uebern Preis regeln
OFF-Peak / PEAK-Laden 

Laedst du zu Mittag, zack doppelter Preis 
Laedst Du um 3 in da frueh - juhu gespart 

Die smart Zaehler sind ja die Wegbereiter dafuer

  •  Gawan
  •   Gold-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und besonders viele Beiträge geschrieben.
30.11.2022 ( #19)


ChrisBerg schrieb:

Das denke ich auch, dass da viele/alle Leitungen überlastet wären. Es kommt ja jetzt schon zu Überlastungen und Stromausfällen. Mag net wissen was dann wäre...

Ahso ?
Wann ? Wo ?
Das wird von den regierungshörigen Medien bewusst verschwiegen oder bekommen die diesbezüglich einen Maulkorb von "denen da oben" ? 


  •  ChrisBerg
30.11.2022 ( #20)


Gawan schrieb:

──────
ChrisBerg schrieb:

Das denke ich auch, dass da viele/alle Leitungen überlastet wären. Es kommt ja jetzt schon zu Überlastungen und Stromausfällen. Mag net wissen was dann wäre...
───────────────

Ahso ?
Wann ? Wo ?
Das wird von den regierungshörigen Medien bewusst verschwiegen oder bekommen die diesbezüglich einen Maulkorb von "denen da oben" ?

Die Antwort hast dir schon selber gegeben indem du dich vor Wochen Blackout-Sicher gemacht hast .


  •  Muehl4tler
  •   Bronze-Award: Mehr als 1 Jahr in der Community und viele Beiträge geschrieben.
30.11.2022 ( #21)
https://www.inside-digital.de/news/elektroauto-gegen-diesel-der-verblueffende-sieger-beim-verbrauch



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