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Welches Holz für die Terrasse ? (Teil 2)

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30.4. - 7.5.2021
59 Beiträge | 15 Autoren 59
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leider ist der alte Thread schon geschlossen...
Der war sehr hilfreich und da hätt ich eigentlich gerne weitergemacht:
https://www.energiesparhaus.at/forum-welches-holz-fuer-die-terrasse/38750_1

Jedenfalls steh ich nun vor der gleichen Frage.
Ich hätte halt auch gerne was haltbares, nicht geriffelt und möglichst splitterfrei. Schrauben unsichtbar.

Tropenhölzer
Tropenhölzer kommen für uns eigentlich nicht in Frage. Nicht nur dass diese generell bedenklich sind, sondern auch die meist dünklere/rötlichere Farbe ist absolut nichts für uns.

Lärche/Douglasie
mit heimischer Lärche und auch Douglasie hab ich durchaus schon Erfahrung. Gefällt mir farblich sehr gut, aber es könnte/sollte dann doch etwas robusters sein.
evtl. sibirische Lärche wäre auch denkbar.

Eiche od. Robinie?
Wenns Richtung noch robuster geht, hätt ich Eiche im Sinn, oder auch Robinie. Eiche wurde im alten Thread ja schon etwas behandelt, Robinie leider garnicht.

Hat jemand diese Holzarten verwendet?!
wie zufrieden/unzufrieden seid ihr damit?!

Robinie dürfte wohl noch haltbarer als Eiche sein, oder? der Farbton geht mehr ins gelbliche, aber würde uns auch gefallen.
teurer aber auch, und immer nur keilgezinkt, weil bei größeren Längen würde sich das sonst zu sehr drehen.
Soweit mal was ich rauslesen konnte.

was meint ihr?
Gibts da einen klaren Sieger zw. Sib. Lärche, Eiche oder Robine?
oder eh egal, und eher vom Preis und/oder guter Sortierung abhängig?
Welches vergraut schneller?

Und da ist dann natürlich auch die Frage, was gute Bezugsquellen wären?
Hab zwar Sägewerke in der Nähe, aber da liegt sowas eher nicht rum. Das wäre meist ohnehin auch Bestellware.

bin wie immer dankbar für jeden Kommentar 👍😊

 
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30.4.2021 (#1)
Thermoesche 😇

2
30.4.2021 (#2)
Servus,

wenn du Tropenholz nicht gänzlich ausschließen willst, es gibt auch 2 Sorten die nicht so dunkel sind.

Cumaru Braun:
http://www.parkettachse.at/terrassendielen-cumaru-braun.2159.html

Garapa:
https://www.wohngesund.at/terrassendielen/holzterrassen/holzterrasse-sonnenbaum

Hier kannst du dich zu einigen europäischen Hölzern einlesen:
Kastanie/Robinie/Lärche/Eiche
https://www.fuchs-bau.biz/de/terrassen/holzarten-vor-und-nachteile

Hier noch einige Informationen speziell zur Robinie mit Zitaten von der Holzforschung Austria:
https://www.fuchs-bau.biz/de/terrassen/robinie-terrassendielen-keilgezinkt

Ansonsten gibt es noch die behandelten Hölzer - Thermokiefer (soll mit Lärche vergleichbar sein), Thermoesche, etc.
Accoya fällt auch in diese Kategorie, dafür wird Holz der Radiata-Kiefer (z.B. aus Neuseeland) mit Essigsäureanhydrid behandelt.

Ich steh im Moment auch bei der Planung einer Holzterasse. Hab derzeit Garapa im Garten auf einer kleineren Terasse, möchte aber dieses Mal kein Tropenholz - jetzt kenne ich Alternativen.
Bei mir wird es sehr wahrscheinlich Robinie keilgezing. Das konnte ich mir schon einmal in Natura ansehen und hat mir optisch sehr zugesagt. Ist nicht ganz billig, nach reichlich Recherche denke ich allerdings das es das beste Terassenholz aus Europa ist.

Bin auch noch offen für Tipps für Bezugsquellen um Angebote einzuholen, bis jetzt hab ich diese 2 gefunden:

https://www.robinie-shop.de - sehr freundliche Beratung am Telefon, ist halt ein Webshop, also schnell mal vor Ort anschauen nicht möglich. Sie beziehen die Dielen aus einem Sägewerk in Serbien, einem der Länder mit größeren Beständen an Robinie

http://www.barfussterrasse.at/ - haben mich ebenfalls sehr freundlich am Telefon beraten, ist ein Sägewerk in der Nähe von Graz. Es gäbe Musterterassen vor Ort, man kann gerne zur Beratung vorbei kommen. Sie bieten die Dielen nur bombiert an, für heuer gibt es wegen der großen Nachfrage die Robinie nur noch in 110 mm Breite
1.5.2021 (#3)
Danke euch.
Thermoesche ist mir zu dunkel. (und dafür dann auch zu teuer)

Cumaru und Garapa eigentlich auch.
Oder @hinterholzacht hast du vielleicht ein Foto, wie das in Natura aussieht? Liegts evtl. sogar schon länger, damit man einen Eindruck von der Alterung bekommt?
Aber grundsätzlich glaub ich eigentlich nicht, dass die was für uns sind.

Thermokiefer ist jedenfalls interessant, vom Farbton her OK und auch leistbar.

Accoya sieht auch gut aus, aber ist eigentlich schon sehr teuer.
Scheidet vermutlich daher aus.

Edelkastanie gefällt mir technisch/optisch auch. 
Ist aber scheinbar nicht so üblich und verbreitet als Terrassendiele?
Dementsprechend eher wenig Anbieter?!

Also... 
dann schränken wir meine Auswahl mal etwas ein:

Thermokiefer: preislich attraktiv, sonst eigentlich auch.
Robinie/Eiche/Edelkastanie: liegen preislich alle ein gutes Stück höher, aber sind auch robuster.
Unterscheidung ist da ja fast schon Geschmackssache. Jedes hat seine Vor/Nachteile und preislich untereinander ist nicht sooooo viel Unterschied, oder täusch ich mich da?

Ich werd mal Anbieter abgrasen und mir Muster besorgen/ansehen...

Falls jemand solche Dielen verlegt hat...
Würd mich über Fotos/Kommentare sehr freuen 🙂
Danke!


1.5.2021 (#4)
Ich hab das hier schon einmal eingeworfen ... Holz am Boden ist einfach nicht allzu sinnvoll. Ich hatte das für meine Terrasse auch überlegt und bin dann bei 60x120 Feinsteinzeugplatten 2.5cm dick gelandet ... für ca. 60€/m².

Die Thermohölzer (Thermokiefer eingeschränkt) und Robinie sind ausreichend haltbar >20Jahre, aber auch die vergrauen natürlich, dann kann man doch gleich einen grauen Stein hinlegen?! Sicher keine Schiefern, sicher kein Verrotten, gleichmäßige Farbe.

Thermoholz ist relativ spröde und splittert angeblich beim Bruch, habe ich aber noch nie selbst gesehen.

Bei Überdachung kann Douglasie und Lärche auch eine gute Lösung sein, wenn man die ölt bleiben sie auch glatt, das ist halt immer Arbeit. Bewittert sind die nach 12-15Jahren hinüber (Erfahrung bei einigen Bekannten und Verwandten).

Alte Thermoholzanlage (>15 Jahre) findet man kaum, weil dieser Trend noch nicht so alt ist, Robinie noch viel seltener.

Also aus meiner Sicht kann man ev. einen Akzent mit Holz setzen (geringe Fläche) und das dann regelmäßig warten (ölen), aber das Gros der Fläche sollte man in Stein machen.
1.5.2021 (#5)


taliesin schrieb: aber das Gros der Fläche sollte man in Stein machen.

ja, das waren auch meine ursprünglichen Gedanken. Allerdings passen zu unserm Schwedenhaus-Stil einfach keine üblichen Steinplatten. Wir hatten daher Timber-Platten (Beton in Holzoptik) geplant.
Nach einigen Mustern sind wir nun aber vom Plan abgekommen. Sehen wirklich wie echt aus, aber doch fast ein Stück zu rustikal. Außerdem werden die gut heiß in der Sonne.
hier einige meiner Muster:

Welches Holz für die Terrasse ? (Teil 2)

Dann hab ich mir auch WPC angesehen.
Einige Varianten der neuen Generation (co-extrusion) sehen optisch auch schon ganz OK aus. OK, wenn man bis auf die Nase rangeht, sieht man natürlich schon den Plastik-Look..
Aber das stört gar nicht so schlimm.
Preis beim Händler wär für mich nicht akzeptabel. Wenn Direkt-Import aus China (Alibaba) gehts preislich aber sehr gut. Bedenklich ist die Beschaffung so oder so.

ein paar der vielen Muster:

Welches Holz für die Terrasse ? (Teil 2)
ABER:
Die Haptik passt einfach nicht. Auch nicht bei den neuen, besseren WPC Dielen nicht...
Das Gefühl da barfuß drauf zu steigen geht einfach nicht. (zumindest nicht für das Geld und den Aufwand)

Somit bin ich nun doch beim echten Holz gelandet. Mit allen Nachteilen inklusive.. 🤔
Kommt mir aber trotzdem noch als bester Kompromiss vor.
Vergrauen mag ich nicht unbedingt. Aber schlimm ists auch nicht. Die ersten paar Jahre würd ich sicher ölen um das hinzuzögern. Irgendwann wird mir das aber sicher zu blöd werden. Weiß ich jetzt schon 😅


taliesin schrieb: Bei Überdachung kann Douglasie und Lärche auch eine gute Lösung sein,

85% der Terrasse sind nicht überdacht...
Daher such ich doch eine etwas robustere Variante.
1.5.2021 (#6)
Ja, hab mir eh gedacht, dass du es dir nicht leicht gemacht hast

Man könnte noch in Natursteinpflaster denken ...

https://www.aladomo.de/wp-content/uploads/2015/10/schwedenhaus-villa-maja-lindberg-1.jpg
Bildquelle:https://www.aladomo.de/wp-content/uploads/2015/10/schwedenhaus-villa-maja-lindberg-1.jpg

Oder sogar Kopfsteinpflaster mit einem 'insert' in Holz für die Sitzgruppe, habe ich jetzt leider kein Bild gefunden.

Ich werde einen Teil meiner neu anzulegenden Wege mit Schotterstabilisierung machen.
1.5.2021 (#7)
haha, danke für das Bild 😄 gar nicht so leicht, sowas zu finden 🧐

Aber der Thread soll eigentlich nicht der Entscheidungsfindung dienen.
Die ist nun schon gefallen. 
Es wird Holz. Mit allen Vor- und Nachteilen. 😎

Die Frage ist jetzt nurmehr welches und was kostets.
Auf die Verlegung freu ich mich hingegen schon.
Das wird dann eine schöne Arbeit. (im Vergleich zum Ursprungsplan, die schweren Platten in Drainagebeton zu legen)
1.5.2021 (#8)


Pedaaa schrieb: Aber der Thread soll eigentlich nicht der Entscheidungsfindung dienen.
Die ist nun schon gefallen.
Es wird Holz. Mit allen Vor- und Nachteilen. 😎


Passt, sag nicht, dass ich es nicht versucht hätte
Bei Holz wäre ich auf Thermoesche oder Robinie gegangen, ungeölt, dann werden die ganz normal grau. Preis ist relativ heftig, aber die Haltbarkeit sollte das kompensieren.


Pedaaa schrieb: Das wird dann eine schöne Arbeit. (im Vergleich zum Ursprungsplan, die schweren Platten in Drainagebeton zu legen)

In Wirklichkeit ist es ja der Rücken, der die Entscheidung für Holz gebracht hat, gell 🤫
1.5.2021 (#9)
thermoesche.
wird nach relativ kurzer zeit wunderschön silbergrau.
die anfangsfarbe ist total zu vernachlässigen
unser holzhändler (seca) hat voll bewitterte schauterassen - thermoesche liegt dort seit 2006.
glatt wie ein babypopo, keine schiefern, keine schüsselungen. das a und o bei holzterassen ist die unterkonstruktion und die unsichtbare verschraubung
1.5.2021 (#10)


heislplaner schrieb: die anfangsfarbe ist total zu vernachlässigen

ist eigentlich ein Argument, stimmt.


heislplaner schrieb: das a und o bei holzterassen ist die unterkonstruktion und die unsichtbare verschraubung

hört sich an, als wäre da Erfahrung dahinter...
Unsichtbar hätte ich vor, ja.
Allerdings gibts da ja auch viele Unterschiede.
die Variante mit gefräster Nut und Klips ist ja auch etwas umstritten. In der Nut kann das Wasser erst wieder schlecht abrinnen?!
Ist das eher egal, oder doch lieber nur Bretter ohne Nut mit Schrauben von Unten/Seite oder mit diesen runden Sonderfräsungen wie dieses SenoFix z.B.?! 
1.5.2021 (#11)
Ich sagte ja thermoesche 😉😇
2.5.2021 (#12)
Wir haben vor ca. 2 Jahren ein Holzdeck mit Robinie 110mm gemacht, siehe

http://www.barfussterrasse.at/?page=inc_produkt1

Bisher kein Splittern, aber durch die Bewitterung wirds grau.

Bzgl. Farbe: auf der "Garten Tulln" gibts ein Terrassen-Schaufeld mit den unterschiedlichsten Hölzern. Frei bewittert werden alle grau.
2.5.2021 (#13)
eine variante mit seitlicher nut würde ich nicht machen. allerdings gibts von sigha das senofixsystem, wird bei uns in der gegend mittlerweile fast überall so verlegt. unterkonstruktion aus alu, thermoeschedielen mit halbrunden seitlichen fräsungen und senofix. die fräsungen sind so gemacht dass wasser nirgends stehenbleiben kann, das senofixsystem ist so konzipiert, dass man auch jederzeit einzelne dielen rausnehmen kann (zwecks wespennestern unter der terasse, usw.)
ich habe nur persönliche erfahrung mit sichtbar verschraubter lärche - würde diese aber zwecks splitterbildung und schüsselung nicht mehr machen (ein nachbar meiner eltern hat seit 3 jahren ca 80m2 thermoesche (inkl poolumrandung) - das ist eigentlich unser refernzobjekt warum wir uns dafür entschieden haben.
meine schwester hat bambus verlegt (seit einem jahr) und ist bis jetzt auch sehr zufrieden
2.5.2021 (#14)
Ich kann dem TE nur empfehlen, sich mal mit den verschiedenen verdeckten Montage-Möglichkeiten genauer auseinanderzusetzen. Dazu wurde im Forum schon in verschiedenen Threads einiges gepostet. Sehr empfehlen kann ich die Infos auf der Homepage der Firma P*rkettachse, die auch eng mit der Holzforschung Austria zusammenarbeitet. Es gibt verschiedene, auch seitliche Fräsungen, die so platziert und/oder geformt sind, dass Wasser nicht stehen bleiben kann.

Egal für welches Holz man sich letztendlich entscheidet: Es empfiehlt sich, nicht bloß auf den Preis zu schauen, sondern auch genau auf die Qualitätsunterschiede zu achten. Diesbezüglich gibt es bei Terassenholz eine sehr große Bandbreite und die Unterschiede werden gerne auch etwas verschleiert.

Bezüglich Thermo-behandelten Hölzern: Außerhalb dieses Forums habe ich ausschließlich negative Erfahrungsberichte vernommen - das Holz ist sehr spröde und splittert bzw. bricht leicht. Warum die Erfahrungswerte hier so auseinander klaffen, weiß ich leider nicht. Ich kann nur mutmaßen, dass es auch hier wesentliche Qualitätsfaktoren geben muss.
3.5.2021 (#15)


Welches Holz für die Terrasse ? (Teil 2)

Welches Holz für die Terrasse ? (Teil 2)

Welches Holz für die Terrasse ? (Teil 2)

hier mal Bilder von der Thermokiefer - ungeölt und danach geölt. 
verschraubt, bzw. Plattenlager, alles mit dem System von  Sigha.
Preislich mit 32,90 Euro pro qm schwer in  Ordnung und Ersterfahrung nach 1 Jahr voller Bewitterung: 
Sehr wenig Verzug
Schiefer, bzw. Splitter so gut wie nicht vorhanden.

von meiner Seite kann ich es, insbesondere auch aufgrund des Preises,  uneingeschränkt empfehlen. 
PS. mein Nachbar hat Lärche unbehandelt verlegt und bereits nach 1 Jahr is es a Katastrophe hinsichtlich Schiefer.... 
also da liegen Welten dazwischen... 

lg


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3.5.2021 (#16)


MissT schrieb: sich mal mit den verschiedenen verdeckten Montage-Möglichkeiten genauer auseinanderzusetzen.

ja, hab mich eh schon eingelesen, mir fehlt hier nur die praktische Erfahrung.
Hab halt bisher nur alles von oben verschraubt...

Aber sooo viele Optionen gibts ja eigentlich eh nicht:

Dielen mit standard-Nur und Klips:
Will ich eigentlich nicht machen.
Nachteile wurden schon oft besprochen

Verschraubung von Unten:
Die typischen Dila-Klips, Dielenfix, usw haben ja den Vorteil, dass die bei allen Brettern ohne Nut funktionieren und den Nachteil, dass einzelne Bretter nicht getauscht werden können.
Für meine Option Thermokiefer funktioniert das sicher gut.

Frage: Aber wie siehts da mit den härteren Hölzern, wie Eiche oder Robinie aus? 

Reißen da die unteren, kleinen Schrauben aus? oder sind die Hölzer "ruhig" genug, damit das eh nicht passiert?

SenoFix-System:
sieht mir nach dem besten System aus, mit den wenigsten Nachteilen.
Wasser läuft gut ab, einzelne Dielen können getauscht werden, einfache Verlegung.
Nachteil ist nur, die Auswahl an Holz und Lieferanten ist sehr begrenzt. Was sich sicher beim Preis bemerkbar macht

Pawadec-System:
Das wäre aus meiner Sicht das gute Mittelding.
Nut ist zwar Vorhanden, aber "besser" designed. Aber eben immer noch da.
Auswahl ist auch sehr gering.

Frage: Laut Beschreibung lassen sich auch einzelne Dielen tauschen. Wie das in der Praxis gehen soll, kann ich mir aber nicht so recht vorstellen?!

3.5.2021 (#17)


rainer1977 schrieb: hier mal Bilder von der Thermokiefer

👍
Vor allem die noch ungeölte Farbe und die vielen Äste bei Thermokiefer gefallen uns sehr gut.
(unser Parkett Innen ist auch sehr astig/rustikal)
Bissl Angst hab ich nur, dass sich die Äste doch lösen?!
3.5.2021 (#18)


Pedaaa schrieb:
__________________
Pawadec-System:
(...)
Frage: Laut Beschreibung lassen sich auch einzelne Dielen tauschen. Wie das in der Praxis gehen soll, kann ich mir aber nicht so recht vorstellen?!

Laut Auskunft von oben genannter Firma muss man auch ein paar benachbarte Dielen lösen.
3.5.2021 (#19)


rainer1977 schrieb:
hier mal Bilder von der Thermokiefer - ungeölt und danach geölt. 
verschraubt, bzw. Plattenlager, alles mit dem System von  Sigha.
Preislich mit 32,90 Euro pro qm schwer in  Ordnung und Ersterfahrung nach 1 Jahr voller Bewitterung: 
Sehr wenig Verzug
Schiefer, bzw. Splitter so gut wie nicht vorhanden.

von meiner Seite kann ich es, insbesondere auch aufgrund des Preises,  uneingeschränkt empfehlen. 
PS. mein Nachbar hat Lärche unbehandelt verlegt und bereits nach 1 Jahr is es a Katastrophe hinsichtlich Schiefer.... 
also da liegen Welten dazwischen... 

Wo hast du sie gekauft?

Ich hab die Thermokiefer beim Hornbach angesehen (35€/m²), die wirkte im Vergleich zur Thermoesche und (sibirischer Lärche) schon recht "leicht & brüchig".
Der Verkäufer meinte das es trotzdem nur eine Kiefer ist und man sich nicht zu viel erwarten soll.
Vor allem die die vielen und durchgehenden Äste nannte er als Hauptproblem, die sollen alle irgendwann einreißen/ausbrechen.

Seine Empfehlung war die sibirische Lärche, die hat weniger und einen anderen Ast-Wuchs als unsere heimische Lärche/Kiefer. In der Tat schauten die Äste der sib. Lärche Vorort etwas "gebundener" aus.

Anscheinend hast du da aber ein besseres bzw. qualitativ hochwertigeres Produkt erhalten oder?
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Hallo Puitl, schau mal hier im Shop nach, da siehst du Preise und wirst sicher auch fündig.
3.5.2021 (#20)
Terrassendielen, die den Attributen "besser" bzw. "qualitativ hochwertiger" entsprechen, wirst Du beim 0815-Baumarkt ums Eck nicht bekommen. Wenn Du auf Qualität wert legst, dann geh zum Fachhändler.
3.5.2021 (#21)


MissT schrieb: die den Attributen "besser" bzw. "qualitativ hochwertiger" entsprechen, wirst Du beim 0815-Baumarkt ums Eck nicht bekommen.

Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung und zwar nicht nur bei den Terrassendielen. Manche sogenannte Hausmarken kommen von Markenherstellern und werden speziell für die Diskonter ge-'downgrade'-t, um preislich irgendwie hinzukommen.


Puitl schrieb: Seine Empfehlung war die sibirische Lärche, die hat weniger und einen anderen Ast-Wuchs als unsere heimische Lärche/Kiefer. In der Tat schauten die Äste der sib. Lärche Vorort etwas "gebundener" aus.

Der Wuchs ist bei der sibirischen Lärche deutlich langsamer als bei der heimischen, die Jahresringe enger, das Holz daher fester, aber das ändert kaum etwas an der Haltbarkeit am Boden (eventuell etwas an der Neigung zu Schiefern). Der Holzeinschnitt ist aber da wesentlich relevanter ... http://www.holzwurm-page.de/fertigung/einschnitt/einschnittart.htm
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