Wände - Passivhaus oder weniger - 49-er oder 42-er Poroton? - Seite 2
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Jein, natürlich kann man nicht die komplette Wand als effektive thermische Massen nehmen, jedoch sind bei monolitischer Bauweise häufig die Innenwände aus Ziegel, die Decke(n) ist (sind) betorniert, der Innenputz bringt Maße. Also ein Holzriegelhaus ist da schon deutlich "leichter" unterwegs. |
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Sanierung mit Außendämmung (altes Mauerwerk 25cm, 20cm Dämmung) ergibt etwa 320kJ/m²K als innere Speicherfähigkeit, übliche Holzriegelwände ca. 70kJ/m²K (doppelte Innenbeplankung) und monolithische '50er' Ziegel etwa 120kJ/m²K, etwas abhängig von der Innenputzstärke. Quelle: ubakus.de Klar sind die Decken auch relevant beim typ. EFH etwa gleich viel wie die Außenwandfläche.
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Interessante Info. Damit wäre der sanierte Altbau dem Neubau überlegen. Bleibt im Sommer länger kühl und am Ende des Sommers nimmt der Altbau die Wärme länger in die Übergangszeit mit. |
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Man könnte auch neu mit einem schweren Ziegel und WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem] bauen. Der 50er ist halt gerade in Mode. |
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Der 50er Ziegel ist kein schwerer Ziegel. Deswegen 25er Objektziegel + WDVS, das Beste aus 2 Welten (Stabilität und Dämmung). |
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Das meinte ich - deswegen ist der heute typische Neubau in puncto Speichermasse unterlegen. |
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Meine Tochter hat mit einem 25er-Ziegel (etwa 1000kg/m³) mit Mörtelfuge und Kalkzementinnenputz und Zementestrich gebaut, außen 25cm Dämmwolle und vorgesetzte Fassade, dazu Betonkernaktivierung und WP WP [Wärmepumpe] mit RGK RGK [Ringgrabenkollektor] (völlig überdimensioniert im Lehmboden). Das Haus rührt sich thermisch gar nicht mehr, letztes Jahr eine JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] bei knapp 7. Die Maurerpartie war etwas mürrisch, weil "wer mauert heut noch mit Mörtel", hat sich aber dann doch erinnert was sie mal gelernt haben und ein sehr sauberes Ergebnis abgeliefert. Eine erzkonservative Konstruktion mit Keller und Satteldach, die alles erreicht was ein Haus machen soll, im Sommer kühl, im Winter warm mit frischer Luft und minimalen Heiz- und null Kühlkosten. Und vom Kreditvolumen ist noch ein ordentlicher Batzen übriggeblieben, weil sie unterwegs vieles selbst gemacht haben, das sie anfänglich vergeben wollten. Bauzeit ca. 2 Jahre, Terrasse und Garten sind noch nicht ganz ... alles schön pomali. Bis jetzt ist nichts aufgetaucht, wo man sagen müsste: "beim zweiten Haus wird alles besser" Die "monolithische" Bauweise ist bei weitem nicht "ein Stein" (Wortbedeutung), sondern braucht zig Baustoffübergänge, die alle behirnt werden wollen. Ich empfehle da dringend ALLE Details auszuplanen, sonst werden die gerne "baustellenmäßig" abgeliefert. |
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