Hallo, wir haben seit 7,2025 eine Nibe Wärmepumpe.
Kurz unsere Eckdaten:
S2125-12
VVMS320
Abluftwärmepumpe S135, die im unbeheizten Keller die Raumluft nutzt.
Das Ziel den Keller trocken zu bekommen ist uns damit gelungen.
Das Haus, ein 2 FMH ist von 1960 und wurde 2014 umfangreich saniert.
Bei den Heizkörpern habe ich zu der Zeit schon möglichst eine Nummer größer gewählt, was uns jetzt mit der
WP WP [Wärmepumpe] zugutekommt.
Eine Fußbodenheizung war wegen der zu geringen Aufbauhöhe des Estrichs leider nicht möglich.
2014 wurde schon ein hydraulischer Abgleich gemacht.
Die Heizlastberechnung habe ich aber für die
WP WP [Wärmepumpe] mit heiz.report neu gemacht.
Die Ventile sind, so weit wie möglich, alle offen. Nur den in den Schlafzimmern machen sie dicht, weil es uns sonst zu warm wird.
Vor ein paar Wochen als es kälter wurde, fing die
WP WP [Wärmepumpe] an, ständig alle halbe Stunde zwischen
WW WW [Warmwasser] und Heizbetrieb zu wechseln.
Dadurch kam ich pro Tag auf bis zu 8 Stunden
WW WW [Warmwasser] Bereitung, obwohl wir nicht mehr
WW WW [Warmwasser] benötigt haben.
Aus dem Grund habe ich im Menü 7.1.10.1 den Betriebsvorrang auf Brauchwasser 180 min und Heizung auf 0 Minuten gestellt.
Ich meine hier im Forum das auch, als empfohlene Einstellung gelesen zu haben.
Damit das war Problem gelöst. Das ständige hin und herwechseln von
WW WW [Warmwasser] auf Heizbetrieb war vorbei und für die
WW WW [Warmwasser] Bereitung benötigt die
WP WP [Wärmepumpe] nun 2–4 Stunden am Tag und keine 8 mehr.
Jetzt aber zu dem, was uns hier im Haus gerade etwas stört.
Wenn die
WW WW [Warmwasser] Bereitung abgeschlossen ist, wie auch nach einer Enteisung der
WP WP [Wärmepumpe], dreht die
WP WP [Wärmepumpe] auf 100 % auf.
Bedeutet der Verdichter geht auf 120 Hz, was hier im Haus überall als dröhnen wahrgenommen wird. Es hört sich in etwas so an, als wenn draußen ein Auto mit höherem Standgas angemacht läuft.
Was dann passiert, scheint für mich aber etwas unnötig und von der Steuerung total übertrieben.
Durch die hohe Taktung der
WP WP [Wärmepumpe] geht die Vorlauftemperatur auf über 40 Grad, obwohl die Berechnete
VL VL [Vorlauf] gerade einmal 34.1 Grad ist.
Ebenso geht die Spreizung auch entsprechend auseinander und einige Heizkörperventile machen dann zu.
Mit der Spreizung habe ich in den Griff bekommen, indem ich die Pumpe GP1 auf Manuell 60% gestellt habe.
Die maximal zulässige Spreizung habe ich dann von 9 auf 12 Grad gestellt.
In der Hoffnung, dass sich nun die
WP WP [Wärmepumpe] mäßiger verhält. Leider hat das bis jetzt nichts gebracht.
Nachdem wieder in den Heizbetrieb gewechselt wird, sehe ich, dass die Spreizung kurz auf 12 Grad geht.
Was ja auch nicht verwundert, wenn das Heizungswasser abgekühlt ist. Dann sehe ich, dass die Spreizung schnell auf 6 Grad und weniger abfällt und der Verdichter dreht innerhalb von 10 Minuten auf 100 % auf.
Nur das Aufdrehen ist dann nicht für ein paar Minuten, sondern dauert dann auch gern mal eine Stunde, bis der Verdichter dann wieder in einen ruhigeren Modus wechselt.
Hat jemand einen Tipp für mich wie ich die Steuerung dazu bringe den Verdichtern nicht mehr auf 100 % zu stellen?
Dass dann evtl. die Raumtemperatur etwas abfällt würden wir in Kauf nehmen, auch wenn ich das bisher so nicht beobachten konnte.
Was ich noch nicht verstehe ist, dass der Verdichter bei der
WW WW [Warmwasser] Bereitung auch nur auf 61Hz hochdreht und da muss die
WP WP [Wärmepumpe] sicher einiges mehr schaffen als im Heizungsbetrieb.