Netzgebühren Leistungsmessung ab 2027 für alle - Seite 2
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Da wurde wohl auf das E-Auto vergessen! Aber was glaube ich auch kolportiert wurde, das die Preise pro kW billiger werden sollen. Aber ja ich kenne auch jemanden mit einer 30kWp Anlage (ohne Speicher) der wurde im nachhinein auch von der Leistungsmessung bzw der Rechnung überrascht (hat aber Aufgrund des Betriebes hohe Leistungsspitzen). |
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Sollte das wirklich so kommen, wird mich das ca. 500€ pro Jahr zusätzlich kosten! Das heißt aber für mich, dass mein derzeitiges, eigentlich netzdienliches Verhalten extrem bestraft wird. Im Winter schaue ich, dass ich den Verbrauch in jene Zeiten lege, wo der Strompreis niedrig ist (bitte keine neue Diskussion um Spot- vs. Fixtarif). D.h. BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] und Speicher werden in der Nacht geladen, die WP WP [Wärmepumpe] läuft natürlich auch und so kommen Spitzen von 16kW zusammen! Dafür beziehe ich absolut keinen Strom in der Zeit von 7-23 Uhr! Wenn es kalt un dunkel ist, wird ev. über Mittag der Speicher nachgeladen. Wie soll man mit der Aktion die Leute dazu bringen, dass sie den Strom nur dann beziehen, wenn genug da ist und weniger, wenn zu viel da ist? Es wird genau das Gegenteil passieren: man wird halt 24h 3kW ziehen. Aber trotzdem mehr dafür zahlen müssen. Ist das in der Diskussion um das neue ELWG untergegangen? Wie soll da der Strom billiger werden? |
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Dein Verhalten ist eine Überkompensation. Wenn das alle machen würden, wär das Netz tot. Was du machst, hilft eher "global" (Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch), aber belastet das Netz lokal stark. Das Ziel ist, dass jeder seinen Beitrag leistet. |
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Hier gab es solche Diskussionen zumindest schon mehrfach, Leistungsmessung bedeutet Netzdienliches Verhalten wird "bestraft", außer es gibt zusätzlich noch unterschiedliche Leistungspreise je nach Netzauslastung. Ob jene, die über das ELWG entscheiden dass auch bedenken, bezweifle ich aber (besonders wenn man bei eigentlich jeder Pressekonferenz merkt, die Wissen eigentlich nicht so recht von was sie da reden, Stichwort: kWh/kWp/kW^^) |
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Ähm, warum wäre das Netz "tot", wenn ich schaue, dass ich genau gegengleich zu den Verbrauchsspitzen Strom beziehe? Da würde sich doch der Bedarf über den Tag ausgleichen. Wenn die Privathaushalte mit Speicher dann Strom beziehen, wenn die Industrie weniger braucht und umgekeht, ist doch gewünscht, oder nicht? |
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Wie die Tarife ausgestaltet werden ist noch nicht fixiert, die aktuelle Vorstellungen dazu kann man als Netztarife 2.1 auf der E-Control Seite nachlesen. In OÖ ist es so das Leistungsgemessene Tarife (ab 63A NZHS) sowohl Monatsspitze zahlen, als auch Netzbereitstellung auf Basis des 3-Spitzen Mittelwertes (höchsten 3 Monatsspitzen des Jahres). Diese kaufst du einmal mit x kW ein, wenn die den Wert übersteigst musst du nachzahlen. Die Regelung in NÖ dass das erste Jahr als kostenlose Einstufung für die Netzbereitstellung erfolgt ist deren eigene Vorgehensweise, kann gut sein dass das in der Breite anders kommen wird. |
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Ist es halt nicht. Es ist (für dich) Kostensparend aber eben nicht netzdienlich im Sinne der Allgemeinheit. Es wäre weitaus netzdienlicher, wenn da keine 16kW zusammenkommen, sondern nur 8. Hab grad auch einige Auswertungen bei meinen Daten (LWP, BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto], noch kein Speicher) gemacht für 2025: max. Netzbezug: 5,95kW max. Netzeinspeisung: 14,9kW Ergo, sobald der Speicher nächste Woche rennt, muss ich mir mal Gedanken zur effektiven Nutzung machen |
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Der Strompreis sagt nix über die Last im Netz aus, somit kann man hier auch nicht von netzdienlich sprechen. Netzdienlich wären keine hohen Spitzen, außer man hätte die Auslastung des Netzes zur Verfügung (Erzeugung/Verbrauch) |
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Good News, haben ja nur 2 BEVs und WP WP [Wärmepumpe]. Wie üblich wird mich das umweltschonende Verhalten einiges mehr kosten, aber das ist man ja gewohnt. Wir haben alleine durch die 2 BEVs regelmäßig 11kW Bezug. Die WP WP [Wärmepumpe] kunspert bei Betrieb auch gerne Mal 1,3kW dauerhaft Weg. Da hat dann keiner gekocht, WW bereitet oder die Sauna benutzt. Warum bin ich so dumm und habe keine Gasheizung und 2 Benziner, da könnte mir das alles komplett egal sein. |
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Du musst nicht mit 11kW laden.... |
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Und noch was: wie komme ich raus? Ich hab seit Anfang November (der Winter bisher war absolut katastrophal,3 Wochen nur Nebel und jetzt 2 Wochen Schnee am Dach) 0 Einspeisung und das wird auch so bleiben bei fast 18kWp. Ja ich kann mit weniger als 11kW laden. Du weißt aber schon wieviel ineffizienter das dann wird? Und lade Mal eine 84kWh Batterie mit 2kW... |
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Ich ziehe ja nicht stundenlang 16kW! Ich schaue, dass ich keinen Netzbezug in den Zeiten zwischen 6 und 10 Uhr und zwischen 16 und 22 Uhr habe. Diese Zeiten überbrücke ich mit dem Speicher. Was ist daran nicht netzdienlich? Im Normalfall sind es im Winter ohnehin nur 6-8kW - ausser wenn das BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] am nächsten Morgen voll sein muss wegen Urlaub. Aber genau da würde ja die Leistungsmessung rein spielen. |
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Genau, ich finde auch, dass hier Umweltbewußtsein bestraft wird... |
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solange es nicht einphasig mit 10A (~20%) ist sind die verluste ziemlich gleich~10-13% bei 3 phasig 5A oder 16A |
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Du musst jede Nacht 84kWh laden? Sonst musst halt Ineffizienz gegen Leistungskosten gegenrechnen. Der Sinn davon ist ja, wer Leistung will, muss zahlen und das ist nun mal fair. |
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Den Vorschlag für Tarife 2.1 auf meinen Situation umgelegt bedeuted (mit den Zahlen aus dem Papier Abbildung 11): 1500kWh/Jahr, 9kW Peak Netznutzung bisher 1500*4,65cent= 69,75€ Leistungspauschale 62,16€ Gesamt 131,91€ Neu nach Tarife 2.1 Vorschlag Netznutzung 1500*3,4156cent= 51,23 Leistung 8*20+1*41,16= 201,16€ Gesamt 252,39€ Als Vergleich noch 12kW (EAuto 11kW) und 23kW (EAuto 22kW) 1500kwh, 12kw Netznutzung 1500*3,4156cent= 51,23 Leistung 8*20+4*41,16= 324,64€ Gesamt 375,87€ 1500kwh, 23kw Netznutzung 1500*3,4156cent= 51,23 Leistung 8*20+15*41,16= 777,40€ Gesamt 828,63€ Wie man sieht zieht der Tarif mit der Peakleistung gewaltig an. Das Thema 22kW laden im Privatbereich hat sich damit für Otto Normalverbraucher erledigt, und das ist aus Netz- und Kostenverteilungssicht auch richtig. |
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22kW Laden ist in Ö doch ohnehin nicht möglich oder? In NÖ sicher nicht. |
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Aber da werden doch alle mehr zahlen müssen, oder etwa nicht? Wir Nerds wissen ja um den Verbrauch und auch die Leistungsspitzen - aber 90% der Bevölkerung sicher nicht. Und wenn die Omi dann vor Weihnachten kocht, backt und die Waschmaschine gleichzeitig läuft hat sie plötzlich 10kW... |
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Doch zumindest habe ich schon angefragt (Netz NÖ) was es für mich bedeutet 2x 22kW (als Privatperson) zu betreiben. In der Kurzfassung, wenn ich mit 50A Nachzählersicherung aus komme, garnichts, da ich schon auf Leistungsmessung bin. Und Zusatzkosten nur bei eventuellen höheren Leistungsspitzen. |
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22kW wallbox wurde bei mir nur mit Leistungsmessung genehmigt. 😉 Gibt schon 22kW, aber keine / kaum Autos dazu. Wie ich es mache, mit PV+Speicher, BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto], Sauna und WP WP [Wärmepumpe]: der Hausakku ist die dreh- und Angelscheibe. Unter 60% Akku wird der Wechselrichter auf stetig 1900W Bezug eingestellt. Damit wird der Akku wenn nichts läuft, mit ca. 1,5kW geladen. Das Auto bekommt in der Nacht max. 12A (9Kw). Das ist damit nicht ineffizient geladen, sondern "Schnell". Nicht den Hausakku unter 35% entladen. Damit habe ich maximal um die 60% die ich ins Auto schieben kann, also ca. 25kWh. Das genügt für normal. Die Sauna kann nur angeschalten werden wenn der Hausakku genug geladen ist. Ein Saunabesuch kostet ca. 15% Akku. Die Wärmepumpe (Heizung und Warmwasser) braucht bei den aktuellen Temperaturen (ca. -10°) pro Tag ca. 14-15kWh Wenn man nun rechnet, bleiben ohne Heizung pro Tag beim maximalen Bezug von 24kWh nur ca. 10kWh "übrig", was dem normalen zusätzlichen Hausverbrauch entspricht. Die 25kWp Anlage macht aktuell pro Tag 10kWh - vielleicht auch mal 15kWh. Es ist somit eine Durststrecke, und es geht sich nicht jeden Tag BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]-laden und Sauna aus. Aber abwechselnd. 😀 |
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Interessant! Mir wurde 2022 gesagt, dass in NÖ nur Wallboxen mit 11kW genehmigt werden. Aber vielleicht liegt es an der Leistungsmessung? Dann freut sich die NetzNÖ, dass sie bei dir bis zu 44kW kassieren dürfen...😇 |
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