Netzgebühren Leistungsmessung ab 2027 für alle - Seite 3
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Interessant! Mir wurde 2022 gesagt, dass in NÖ nur Wallboxen mit 11kW genehmigt werden. Aber vielleicht liegt es an der Leistungsmessung? Dann freut sich die NetzNÖ, dass sie bei dir bis zu 44kW kassieren dürfen...😇 |
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Nein hat sie nicht, weil der Heizstab von Waschmaschine, Backofen und Herdplatte immer nur wenige Minuten läuft und durch Gleichzeitigkeit der 15min Durchschnittswert auch in diesem Fall niemals über 3-4 kW kommen wird. Das was man wirklich merken wird sind Saunaofen, E-Auto und Luftwärmepumpe wenns sehr kalt ist (Heizstab). |
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Dein Wort in Gottes Ohr, aber ich höre schon den Aufschrei, wenn viele im Nachhinein auf der Stromrechnung merken, dass da plötzlich die Kosten rauf gehen und nicht runter wie der Herr Minister so schön gesagt hat. |
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Gibt halt mehr als NÖ in Österreich 😅 Nein, bei mir wird 1kW mit 6kW Netznutzungsrecht abkassiert. 😜 |
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Mir scheinen die letzten Überlegungen/Änderung im Elektrizitätsbereich nicht sonderlich durchdacht. Auf der einen Seite werden Privathaushalte und auch die Industrie in die Elektrifizierung gedrängt und dann sollen alle geschröpft werden? Aber eine verursachergemässe CO2 Bepreisung oder die Abschaffung von Fossilsubventionen (Dieselprivileg, Agrardiesel etc.) sind der Teufel höchst selbst? Allein dadurch würde sich ein super Netz finanzieren lassen.... Mit jedem neuen Zaubertrick der Regierung komm ich mir noch verarschter vor.
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Genau das denke ich mir auch. Hier meinte jemand, ich soll soviel zahlen wie ich haben will. Ja, aber ohne die "Zeitenwende" hätte ich mir nie die energiehungrigen Gerätschaften angeschafft, welche jetzt rückwirkend durch den hohen Bezug pönalisiert werden. Ja, Sauna ist Luxus und das ist auch ok. Aber ich kann nicht auf der einen Seite schreien CO2 runter, Elektroautos her und Wärmepumpen (was ja für sich betrachtet enorm Sinn ergibt, zumal ich durch die auch schon verteufelte PV-Anlage doch einiges selber konsumiere) und dann sagen "na halt aber für die Netunutzung sollen die bösen Großbezieher jetzt aber brennen, das ist ja sonst für die anderen ungerecht, die brav weiter CO2 en masse ausstoßen". Ja zahlt der Nachbar denn für den Zusatz-CO2 seiner Gas-Therme??? Nö!!! Ich soll aber das Netz voll (mit-)zahlen, das ich natürlich durch die umweltfreundliche WP WP [Wärmepumpe] mehr beanspruche. Das ist doch Bullshit! Und ja, Diesel und Benzin sind zwar CO2-bepreist, aber der Preis insgesamt dafür sinkt, während der Strompreis seit Jahren (und das ohne die neuen Netzpreise) merklich steigt. Daher TCO von Umweltfreundlichen Elektrogerätschaften > von fossil betriebenen? Kann ja nicht sein. |
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ja die 44kW sind ja nur theoretischer Natur! 1) Ist ja nicht mein Ziel möglichst hohe Leistungsspitzen zu erzeugen 2) 3) Motivation ist 1PH Überschussladen mit bis zu 32A und das können die meisten Autos. 4) Aber nachdem ich noch kein E-Auto habe, ist das alles noch Zukunftsmusik. Obwohl ich schon seit ca 6 Monate damit Liebäugle, Auto läuft max. noch 2 Monate, Konto sagt besser Uraltgebrauchten und die noch offenen Baustellen schreien auch mehr nach einem Baustellenfahrzeug für 1-2 Jahre. |
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also meine Waschmaschine zieht bei 40grad konstant 2,2kw für 20min. Mit Backofen, welcher beim Aufheizen auch gut 3,5kW braucht, knack ich schon die 4kW 15min Wert. da läuft noch keine Herdplatte oder Geschirrspüler zusätzlich. |
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Du vermischt mMn a bissl was... Grundsätzlich: Ja, du sollst das zahlen was du an Leistung willst. Aber auch ja, Fossile sollten entsprechend teurer werden. Nur hat das Eine nichts mit dem Anderen zu tun. Erst in Abhängigkeit zueinander kommen diese zwei zusammen zu schlagen (Kosten für Fossile finanzieren die Transformation) Die richtige Kritik ware somit mMn: Warum werden Fossile nicht entsprechend teuer? Und eben nicht: Warum werde ich nach Leistung abgerechnet? Wobei es eh schon vorgerechnet wurde, dass wenn du nur halbwegs drauf schaust, vernachlässigbar teurer wird für BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] Besitzer |
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Genau das meinte ich, korrekt. |
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Werden Sie eh, wenn man die Erdgas netzgebühren anschaut. |
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Wer kennt den schon die neue staffelung für die kosten bei leistungsmessung? der thread ist ja schon wie der "einspeisegebühren kommen" thread wo alle gejammert haben und gedanklich gleich auf 0-Einspeisung gestellt haben ohne zu wissen was auf uns alle zukommt - und letzten endes zahlt (fast) kein privater etwas wartet doch mal etwas ab bevor ihr euch beschwert (derselbe tipp wie im einspeisegebühren thread - dort wurde ich auch kritisiert und als antwort kam "man muss auf die barrikaden steigen und darf sich nicht alles gefallen lassen"😂) aber nun gut - nach 8mio fußballteamchefs haben wir neuerdings 5mio energieminister😉 |
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Das aktuellste was vorliegt ist das Paper Tarife 2.1 der ECA welches ich vorgerechnet habe. Wer mit Großverbraucher ein wenig auf Gleichzeitigkeit und Leistung achtet wird halbwegs gut durchkommen. Alle anderen die oft 15 oder 20kW ziehen dürfen sich gerne zukünftig höher beteiligen und sind jetzt mit ihren 35/50A Sicherungen billig davongekommen. Jetzt macht sich Umsichtigkeit zumindest bezahlt (Erdwärme statt LWP LWP [Luftwärmepumpe], langsameres laden, 8kW statt 11kw Saunaofen, etc). Ich gehöre mit sehr niedrigen Verbrauch und höherer Peakleistung klar zu den Verlierern. Muss aber auch ehrlich sagen das ich im aktuellen System zu den Profiteuren gehöre, und es nicht Verursachungsgerecht ist. Das ist, wenn beides gleichzeitig wegläuft, sicher möglich. Aber die WaMa heizt halt auch nur 20min von 2-3h, das Backrohr auch nur zu Beginn. Geschirrspüler hat wenig Wassermenge, gilt das selbe. Durch reale Gleichzeitigkeit wird der 15min überschaubar bleiben. |
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Dieses 2.1 Papier ist aus 2021. Auch wenn es das aktuellste ist, würde mich das wundern, wenn es 1:1 Gültigkeit bekäme. |
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natürlich stellt sich die Oma beim Geschierspüler exakte TImer und weiß wann er die 2 Heizperioden im 2 Stundenprogramm hat. Genauso wie sie weiß, dass eine Wama beim 2h programm, nur anfangs heizt :D wird denke ich bei den PV losen Haushalten ziemlich oft passieren. Da alle, welche keinen Smartmeter per App auslesen, die Strombezüge/Verhalten der eigenen Geräte kennt. |
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Ja und - vielleicht kommt ne 6kw freigrenze und die omi bekommt keine schluckauf mehr davon? wir wissen es nicht und es bleibt spekulation was bis zur Umstellung für alle kommen wird davor - kaffeesudleserei |
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Die Aussage ist in dieser Pauschalität nicht korrekt – insbesondere unter den gar nicht mehr so neuen Rahmenbedingungen von steigender dezentraler PV-Erzeugung. 1.) Netztechnische Einordnung Für Haushaltskunden und PV-Erzeuger liegt die relevante Engpassstelle im Verteilnetz in der Regel entweder am Ortsnetztrafo oder – eine Ebene höher – am Umspannwerk. Die momentane Leistungsaufnahme eines einzelnen Verbrauchers (z. B. 8 kW vs. 16 kW) ist für sich genommen nicht entscheidend. Maßgeblich ist ausschließlich die summierte Last- und Einspeisesituation aller Anschlüsse unterhalb des jeweiligen Trafos bzw. UW. Netzdienlichkeit ist daher immer eine aggregierte und keine individuelle Eigenschaft! 2.) Preissignale und Tarife Der Anteil des Stromverbrauchs, der tatsächlich über Preis- bzw. Zeitsignale steuerbar ist, ist nach wie vor relativ gering. Selbst in diesem Forum, mit eher überdurchschnittlich informierten Postern, wird häufig argumentiert, dass stündlich oder viertelstündlich variable Tarife es "nicht Wert sind". Bei Ottonormalverbrauchern ist der prozentuelle Anteil an variablen Tarifen also eher noch geringer als im Forumsample hier. Ein paar vereinfachte Beispielszenarien zum selberrechnen: A) Ausgangslage (ergo die schöne heile Welt von vor 2002): 40 Einfamilienhäuser Standardlastprofil VDEW-H0 Ø Jahresverbrauch: ca. 5.000 kWh pro EFH (Entspricht ca. DIN 18015 EFH mit Bemessungsleistung 14,5kW und Diversitätsfaktor 0,25) Trafo ist auf ca. 150 % der rechnerischen Lastspitze ausgelegt B) 10 EFH aus den 40 nun mit BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] – Wallboxen bis 11 kW – 9 BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]-Haushalte mit Fixtarif und stecken das BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] an sobald sie daheim sind (Sie laden im Durchschnitt 22 kWh mit SD von 6 kWh) – 1 BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] Haushalt mit dynamischem Tarif (stündlich EPEX-Spot basiert) ist Vielfahrer und lädt 44 kWh in den günstigsten Stunden (also meist nachts ab etwa 1 Uhr). C) Wie B, jedoch alle BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] auf 4 kW Ladeleistung begrenzt D) Wie C, jedoch lädt der Haushalt mit dynamischem Tarif weiterhin mit 11 kW Wie hoch ist die Leistungspitze in den jeweiligen Szenarien für die der Trafo dimensioniert sein muss? Und weil's lustig ist, das ganze nochmal. Jedoch haben 15 der EFH auch eine 15 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] PV-Anlage. So und jetzt werft mal einen Blick auf die Korrelation zwischen den Niedriglastzeiten im beispielhaften Ortsnetz mit den Niedrigpreiszonen der dynamischen Tarife. Durchgerechnet werden die Szenarien zeigen, dass nicht die Spitzenleistung eines einzelnen Teilnehmers entscheidend ist, sondern die Gleichzeitigkeit und das aggregierte Verhalten im Netzabschnitt. Einen kleineren Trafo (also weniger Netzausbau) brauche ich nur bei geringere Lastspitzen, steigt der Jahresverbrauch, bleibt realistisch nur die Verringerung der Gleichzeitigkeit. Das geht bei BEVs recht einfach, anders als bei PV... Umgelegt auf den einen aus vierzig, zwanzig oder zehn EFH mit dynamischen Tarif und steuerbaren Verbrauchern (sonst hätte er ja keinen dynamischen Tarif), bedeutet dessen "hohe" Leistungsaufnahme zu den billigsten Stunden eine Verringerung der Gleichzeitigkeit und damit des Diversitätsfaktors im Trafonetz. Eine pauschale Bewertung von „mit 16 kW ist netzschädlicher als 8 kW“ greift also zu viel kurz! Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, will man mit kleinen Preisunterschieden etwas erreichen (z.B. SNAP), sollte man nicht jenen die hier besonders sensibel reagieren Steine in den Weg legen. Leistungsmessung für alle nach dem aktuellen Preisschema wäre da verhaltensökonomisch schwerster Unsinn. 16 kW Wochentags um 19 Uhr oder am nebligen Winterwochenende um 12 sind eben nicht mit 16 kW um 2 Uhr Nachts oder 13 Uhr bei klarem Sommersonnenschein vergleichbar. Literatur und Quellen für eure Rechnung: https://www.tugraz.at/fileadmin/user_upload/Events/Eninnov2018/files/lf/Session_B3/334_LF_Stifter.pdf DIN 18015 Bemessungsleistungen: https://www.sw-netz.de/wp-content/uploads/17-leistungen_wohngebude.pdf VDEW-Lastprofil H0: https://www.gipsprojekt.de/featureGips/Gips?SessionMandant=sw_unna&Anwendung=EnWGKnotenAnzeigen&PrimaryId=133029&Mandantkuerzel=sw_unna&Navigation=J
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Zu Recht bist du kritisiert worden, immerhin ist selbst den Genies auf der Regierungsbank durch den Aufschrei quer durch die Branche sowie unter deren Wähler mit Hilfe der Grünen spät aber doch noch ein Licht aufgegangen. Die öffentliche Meinung hat selbst in Diktaturen noch etwas Einfluss auf die Regierenden 😉 |
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Es ging hier bei 16 vs. 8kW für mein Verständnis aber nicht um Sommer zu Mittag, sondern um Winter und Nacht. |
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Was für ein schwachsinn das war verhandlungsmasse der genies und sie am ende genau das erhalten was sie immer wollten die öffentliche meinung ist gut - aber erst wenn fakten am tisch liegen davor ist es (mMn) einfach schwurblerei und stimmungsmache... aber da gibt es auch eine partei bei uns die das beherrscht (aber keine genies hat😂) |
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Und wenn alle schweigen sind sie damit einverstanden. Kennen wir schon. |
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