M-Tec Wärmepumpe. Hilfe benötigt. - Seite 2
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Immerhin, die WP WP [Wärmepumpe] reduziert endlich mal ihre Leistung. War der Screenshot schon mit oder noch ohne dem Offset der Leistungsregelung? Setze bei den Pufferparametern den "Leitungsverlust heizen" unbedingt auf 0K. Mit der aktuellen 3K Einstellung erhöhst du künstlich die Soll-Anforderungstemperatur an die WP WP [Wärmepumpe], weil die muss dadurch 3K mehr produzieren als sie eigentlich sollte. Fernes Ziel wäre ja, dass der VL VL [Vorlauf] der WP WP [Wärmepumpe] gleich dem VL VL [Vorlauf] vom Heizkreis ist. Mit dem Parallelpuffer wird das eh nie funktionieren aber man sollte sich die Ineffizienz halt nicht gleich fest und unüberbrückbar einprogrammieren. Im schlimmsten Fall preist man das halt in die Heizkurve mit ein. |
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Offset habe ich um 13:30 verstellt. Also genau zwischen beiden Screenshots. Leitungsverlust heizen wird jetzt angepasst. Verstehe ich es richtig: Ziel ist es jetzt, den Pufferspeicher möglichst komplett aus dem Spiel zu nehmen? |
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Ja, der Puffer sollte nur sehr langsam thermisch "befüllt" werden. Dann bleibt das warme Wasser eher oben und das kalte unten. Die minimale Drehzahl der UWP würde ich schrittweise von 50% weiter reduzieren aber dabei den Massenstrom der WP WP [Wärmepumpe] beobachten. Ich würde versuchen in Richtung 1000kg/h zu kommen. Teste mal mit 45% und mit 40%, ob sich die WP WP [Wärmepumpe] da überhaupt noch hinbewegt. |
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Aktuell schaut es so aus: Prinzipiell ist es gerade im Haus circa 1-1.5 K zu warm in allen Räumen. Dementsprechend soll ich weiterhin die obenstehenden Veränderungen vornehmen? |
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Aktuell läuft die WP WP [Wärmepumpe] seit gestern 14:20 Uhr ununterbrochen im Dauerbetrieb. Massenstrom bei 1231 kg/h. |
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Das sind ja hervorragende Nachrichten. Ja, die Minimaldrehzahl der UWP würde ich noch auf 45% reduzieren. Du solltest auch noch testen, ob ihr mit einer Maximalen Kompressordrehzahl von 50% auch gut über die Runden kommt, dann dauert das Aufheizen ein bissl länger. Also "Max. Limit Heizen = 50%" einstellen. Wenn es euch zu warm wird, dann die Heizkurve etwas senken. Bei den Pufferparametern würde ich die Hysterese noch erhöhen. Teste mal mit 6K, 7K oder 8K. Damit bleibt die WP WP [Wärmepumpe] dann bei einer Taktabschaltung länger ausgeschaltet. Das musst du selber rausfinden, was hier gut fürs Haus passt. Ideal wäre, wenn man den Pufferfühler bzgl. Höhe noch etwas weiter runterbringen würde. Mittig wie er jetzt ist, nutzt du regelungstechnisch nur den halben Puffer. Aber dein Puffer scheint lt. Foto weiter unten keine Tauchhülse mehr zu haben? Ich habe bei mir auch die Erfahrung gemacht, dass man den Temperatursensor auch gut mit schwerem Aluminium Klebeband direkt außen auf den Tank kleben kann. Lass dich aber nicht täuschen, sobald es ein paar Grad mehr AT AT [Außentemperatur] hat, wird die WP WP [Wärmepumpe] wieder sehr stark zum Takten beginnen. Leider gibt es im Datenblatt der AHPA413 nur so ein gequetschtes Leistungsdiagramm. Wenn du da deine Gebäudekennlinie einzeichnest, siehst du ab wann die WP WP [Wärmepumpe] zum Takten beginnen würde. Hier nur beispielhaft eine Heizgrenze von +15 Grad angenommen und eine Normaußentemperatur von -14 Grad bei 6kW Heizleistung (hier müsstest deine echten Werte verwenden). Im Beispiel würde man nun sehen, dass die WP WP [Wärmepumpe] erst unter -4°C Außentemperatur in den modulierenden Dauerlauf übergehen kann. Darüber taktet sie immer. Wenn Dein Installateur zumindest so eine einfache Auslegung gemacht hätte, hättest du diese Wärmepumpe sicher nicht bekommen. |
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Wenn es bei 700ltr schon rauscht, passt der Hydraulische Abgleich nicht. Schau dir mal die Drosselungen der einzelnen Kreise am Verteiler an. Frage wegen dem Puffereunstellungen, Hysterese, ist es hier nicht ratsam auf 0 zu gehen? Warum muss ich überhöhen? Hat doch im Regelfall nix mit Spreizung VL VL [Vorlauf]/RL zu tun |
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Die M-TEC Pufferregelung funktioniert etwas anders. In der Regel gibt es nur einen realen Pufferfühler (=Puffertemperatur unten). Ausschalten tut die WP WP [Wärmepumpe] dann, wenn "Puffer unten" die Soll-VL Temperatur erreicht hat. D.h. je nach Fühlerposition ist der Puffer dann mehr oder weniger mit Soll-VL durchgeladen. Dann gibt es noch einen "virtuellen Puffertemperatur oben" Sensor, der für das Einschalten der WP WP [Wärmepumpe] zuständig ist. Dieser viruelle Reglerwert wird einfach gebildet aus "Puffertemperatur unten + Hysterese". D.h. erst wenn der Puffersensor unten real um diese Hysterese gesunken ist, schaltet die WP WP [Wärmepumpe] wieder ein. Ich hoffe das war jetzt irgendwie verständlich? Besser wäre es wenn man zwei separate Fühler hätte aber so spart man sich halt einen ein und es funktioniert auch einigermaßen. Überhöhen würde man mit dem Parameter "Leitungsverlust heizen", wie es vorher bei dieser WP WP [Wärmepumpe] auch eingestellt war.
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Ja super @ RaBo. Verständlich erklärt |
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