LWWP: Abtauvorgänge / Monat ? - Seite 3
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@PVAndyE Die Stromverbrauchskurve des Kompressors ist in der Tat aufschlussreich. Danke. Idee: Wenn aufgrund der Enteisungsfrequenz deine Soll-Temperatur im Heizkreis insbesondere bei niedrigen Temperaturen ohnehin nicht erreicht wird, wäre es einen Test wert, die Soll-Temperatur, d.h. Heizkurve, etwas zu senken. Ziel wäre es, die Verdichter-/Verdampfer-Kombination in einen weniger angespannten Zustand zu bringen und dadurch die Enteisungshäufigkeit zu reduzieren. Dadurch würde die WP WP [Wärmepumpe] ihre etwas verringerte Leistung über größere Zeitabschnitte in die Wohnräume bringen können, so dass der Komfort nicht reduziert ist. Der Zyklus "Enteisen - Heizungsrückstand mit hoher Leistung aufholen - verstärktes Enteisen" kann eine sich selbst verstärkende Wirkung erzeugen, die es zu vermeiden gilt. Probieren geht über Studieren. Aber vielleicht hast du es auch schon ausprobiert. |
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Ist kein Kaltstart. Kompressor bleibt auf Temperatur. Es gibt Regler die das Zählen, andere nicht. Ist aber alles halb so schlimm. Eine WP WP [Wärmepumpe] die nur 100Starzs im Jahr hat stirbt halt am Lauftod und anders herum Bosch/ Buderus gibt für ihre Kompis z.b an bis zu 160k Starts und ca 120K laufzet. Bin mir sicher, vorher verrecken Wechselrichter und elektronische Bauteile |
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Genau, man kann nie genug probieren Ich habe sogar schon mal 5 kW Infrarotstrahler ein paar Stunden vor die WP WP [Wärmepumpe] gestellt (bei +2 Grad Außentemp) ob das einen Einfluß auf die Vereisungshäufigkeit hat . Nein. oder ein anderes Mal 3 Tage lang bei -4 Grad 60% unserer Heizkörper im Haus abgedreht, ob dann die Heizkreistemp hinaufgeht. Ja. Um 1 Grad. Wenn ich den Durchschnittswert von fast 2 Monaten nehme, dann ist die Differenz der WP WP [Wärmepumpe] VL VL [Vorlauf] Temperatur (gemessen am Außengerät) zum Heizkreis VL VL [Vorlauf] (das Thermometer ist unmittelbar nach dem Buffer und der Mischanlage montiert) während der Heizzyklen 4,6 Grad (die Zeit in den Abtauzyklen nicht berücksichtigt). Ich habe aufgrund deines Vorschlages vor 35 Minuten nach dem Ende des Abtauvorganges die Solltemp von 48 auf 34 Grad reduziert. Sie lief mit bis zu 15 kW weiter und hat pünktlich nach 35 Minuten Heizen mit dem nächsten Abtauvorgang angefangen. Anbei die letzten beiden Zyklen. (Bemerkung: Die hier dargestellte thermische Leistung wird von der Steuereinheit der WP WP [Wärmepumpe] über ModBus abgefragt. Die Werte der Steuereinheit sind insofern falsch, da während des Abtauvorganges der Wert 0 gemeldet wird. Das ist nicht korrekt. Denn beim Abtauen wird Energie aus dem Heizkreis entnommen. Rechnet man das extra aus, kommen alle 45 Minuten ca. 1 kWh pro Abtauvorgang aus dem Heizkreis des Hauses und diese 1 kWh entnommende Energie muß auch noch danach kompensiert werden, bis netto-mäßig wieder Heizenergie in das Haus fließen kann. Glättet man diese Energieflüsse über den Tag, dann produziert die 12 kW WP WP [Wärmepumpe] bei diesem Wetter durchschnittlich ca. 7 kW reale verwendbare Heizleistung bei "Volllast". Der Rest ist quasi betrieblicher Overhead. Man sollte das als Kunde bei den Anzeigen der App berücksichtigen. Wenn die App der WP WP [Wärmepumpe] einen COP von 4,3 zeigt, ist es in meinem Fall für das Haus ein realer COP von 2,4) (Ob man will oder nicht) man lernt jeden Tag dazu. Eigentlich wollte ich nur eine Heizung haben .... |
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Update: Nach 44 Minuten erfolgte der nächste Abtauvorgang. Die Kurven schauen recht gleich zu davor aus. (Ausnahme: Der Heizspeicher scheint beim Abtauen ein bißchen wärmer geworden zu sein) Im Prinzip: "Same procedure as every year" |
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Warum die Heizspeichertemperatur mit dem Beginn der Enteisung deutlich steigt ist mir nicht klar. Kann es aber sein, dass durch den scheinbar wärmer werdenden Heizspeicher die Heizkreis-Ist-Temperatur während der Enteisung nicht so stark abfällt? Kann es sein, dass der Heizspeicher sich nun langsam auflädt? |
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Ich hoffe, du hast die Strahler hinter die WP WP [Wärmepumpe] gestellt, denn die Luft wird von hinten (u. manchmal seitwärts) angesaugt... PS: hast du evtl. eine Klimaanlage, mit der du zuheizen könntest? |
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Das sieht man wenn man in die Daten hineinzoomt. Das ist eine (Durchmischungs) Nebenwirkung vom parallel angeschlossenen Bufferspeicher. Ich habe übrigens den Test um 23 Uhr beendet. Der Heizkreis ist um 1,5 Grad kühler geworden (und die WP WP [Wärmepumpe] hat weiterhin "voll" gearbeitet). Hat leider nicht geholfen. Ich hatte die IR Strahler auf den Ansaugteil der WP WP [Wärmepumpe] gerichtet. Ich habe noch eine 25 kW dieselbetriebene Infrarotkanone. Vielleicht geht es mit der. Ist dann quasi der fossile "Range-Extender" für die elektrische Wärmepumpe Betreff Klimaanlage: ja habe ich und ja, ich verwende sie bei Bedarf zum zuheizen, da (deutlich) energieeffizienter als der Heizstab. |
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Wenn es ein leises Gerät ist, würde ich ständig damit zuheizen. Ist auch bei 0° viel besser als die LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe], da der Abtauvorgang weit effizienter abläuft. Ich monitore in deiner Gegend einige Klimaanlagen die als Alleinheizung laufen, und die hatten alle im Jänner Arbeitszahlen über 4. |
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Interessant; wo ist die erzeugte Wärmeenergie geblieben? |
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Das sind ja nur Momentaufnahmen. Man muß die zeitliche Dimension auch berücksichtigen, vor allem wenn abgetaut wird, da hier aktiv Energie aus dem Heizkreis/Puffer genommen wird. Beispiel von meiner WP WP [Wärmepumpe]: Laut App Anzeige wurden an einem Tag im Dezember 209 kWh produziert und dabei 45 kWh Strom verbraucht - und ein COP von 4,9 angezeigt. Für Dezember nicht schlecht - denkt man. Leider wurde die Rechnung ohne den Abtau-Wirt gemacht. An jenem besagten Tag hat die WP WP [Wärmepumpe] 33x abgetaut, dabei wurden über einen Zeitraum von 5 Stunden 44 kWh aus dem Heizkreis entzogen. Das heißt aber auch, daß nach den 33 Abtauvorgängen die jeweils erste produzierte Wärmeenergie verwendet wird, um die beim Abtauvorgang entnommene Energie aus dem Heizkreis wieder zu kompensieren. Das hat ebenfalls 5 Stunden gebraucht. Bleiben 14 Stunden "netto" Produktion über, die man im Haus verwenden kann. Der Rest ist "system overhead", damit das Werkel läuft. Bleiben am Ende des Tages 209 - 44 - 44 = 121 kWh nutzbare Wärmeenergie über, die die WP WP [Wärmepumpe] für das Haus erzeugte. Im Durchschnitt sind das 121/24 = 5 kW nutzbare Heizleistung, die die 12 kW WP WP [Wärmepumpe] unter "Volllast" an diesem Tag produzierte. Wenn man den realen Stromverbrauch von 59 kWh berücksichtigt, war der "reale" COP Wert für die nutzbare Wärme 2,05 (statt der in der APP angezeigten 4,9) Du kannst das leicht bei deiner Anlage checken: Wenn beim Abtauen die Anzeige für den Parameter "Wärmeleistung" auf Null geht, dann ist die Anzeige der Wärmemenge und COP Statistik deiner WP WP [Wärmepumpe] an dem Tag falsch, da zu hoch. Wenn die angezeigte Wärmeleistung während des Abtauens negativ ist, dann ist es richtig. Damit du eine Größenordnung hast. Meine 12 kW WP WP [Wärmepumpe] entzieht während des Abtauens im Schnitt 9-10 kW Wärme aus dem Heizkreislauf. Dauert der Abtauvorgang 6 Minuten, sind das ca. 1 kWh / Abtauvorgang. Ich habe Abtauvorgänge von 4 - 10 Minuten gemessen. |
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Irgendwie verstehe ich deine Rechnung nicht. Wenn die WP WP [Wärmepumpe] z.B. an einem Tag 209 kWh in 19 Stunden produziert hat (die 5 Stunden Abtauen werden ja nicht gerechnet), dann hat sie im Schnitt pro Stunde mit 11 kW Leistung gearbeitet, was bei einer 12 kW Maschine normal ist. Um die 44 kWh Abtauenergie nachzuliefern benötigt sie aber dann m.E. nicht 5 sondern 4 Stunden (4x11). Natürlich macht das Ganze die Gesamtrechnung nicht so viel besser, weshalb mein Tipp bei einer leicht unterdimensionierten LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] mit Klima zuzuheizen das Ganze dramatisch verbessern würde (wir haben im Dezember und Jänner immer AZ über 4)... |
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Servus. Lass uns einen Zyklus zwischen 2 Abtauvorgängen im Detail ansehen, der ca. 44 Minuten lang ist. Die Außentemp ist 3,4 Grad. Hinweis: Die Datenquelle für die Grafiken und Werte sind die per ModBus ausgelesenen Werte der WP WP [Wärmepumpe] Steuereinheit im 10 Sekunden Takt. In den Handy und Web Apps des Herstellers wird mit einer Auflösung von einer Stunde gearbeitet und daher sind diese Details dort nicht sichtbar. Daß die Herstellerwerte trotzdem falsch sind, wirst du gleich sehen. Hier sind die Werte, die der Hersteller für die von der WP WP [Wärmepumpe] produzierte Wärme berücksichtigt. Die blauen Balken sind die Momentanwerte in kW (10 Sek Auflösung, linke Axis). Die orange Linie ist die kumulierte Wärmemenge, die der Hersteller für seine Anzeigen verwendet (in kWh, rechte Axis). In diesem 44 Minuten Zyklus gibt der Hersteller an, daß die WP WP [Wärmepumpe] ca. 6,3 kWh produziert hat. Links sieht man den Abtauzyklus (ca. 10 Min) wo nichts produziert wurde, in der rechten Hälfte sieht man, daß sie ordentlich arbeitet und bis zu 14 kW lt. Hersteller produziert. Dieser Ansatz ist aus meiner Sicht falsch und schönt die netto nutzbare Leistung der WP WP [Wärmepumpe] (im Sinne des Herstellers). Wenn man die bekannte Formel (VL-RL)*Durchfluss*1,16 nimmt, dann sieht man unter Berücksichtigung dieser Werte vom Steuergerät, daß beim abtauen Energie in die andere Richtung - zur WP WP [Wärmepumpe] - fließt. Was ja normal ist, irgendwo muß die Abtauenergie doch herkommen (Ich lasse den Stromverbrauch in diesem Zeitraum jetzt mal außen vor) Das sieht dann so aus. 3 Phasen: 1) Die blauen Säulen zeigen den Wärmeverlust in der Abtauphase. Man sieht auch, daß der Wärmeverlust nicht linear verläuft. Es fängt bei ca. 4 kW an und arbeitet sich dann auf ca. 12 kW hoch. Die blaue Linie (aggregierte Wärme in kWh) geht hier natürlich in den negativen Bereich. 2) Ist die Abtauphase zu Ende, fängt die WP WP [Wärmepumpe] mit reduzierter Leistung an zu heizen (vermutlich um die Technik zu schonen). Diese Wärme wird verbraucht um die entnommene Wärme der Abtauphase zu kompensieren. In diesem Zyklus dauert es nochmals ca. 11 Minuten, bis die verlorene Wärme kompensiert wurde. Sieht man schön an der aggregierten Linie, die nach 21 Minuten in diesem Zyklus den Nullpunkt passiert. 3) Wir sind bereits 40% in dem Zyklus und damit fängt jetzt endlich die dritte Phase an. Die WP WP [Wärmepumpe] liefert endlich zusätzliche Wärme für das Haus. Man sieht auch das sie stramm bis auf 14 kW kommt, aber das nutzt alles nichts. Die 40% verlorene Zeit kann sie nicht mehr aufholen. Statt die vom Steuergerät des Herstellers kolportierten 6,3 kWh produzierte Leistung, ist der tatsächlich nutzbare Wärmetransfer in das Haus nur 4,8 kWh. Ein Minus von 24% zwischen diesen beiden Darstellungen. Was passiert mit den klassischen Temperaturwerten in diesem Zyklus ? Man darf nicht vergessen, daß der Hersteller einen parallelen Pufferspeicher und eine Mischbatterie dem Installateur vorgeschrieben hat. Hier sind die Werte: Was ist hier bemerkenswert? 1) Natürlich geht die WP WP [Wärmepumpe] VL VL [Vorlauf] Temp beim Abtauen unter die WP WP [Wärmepumpe] RL RL [Rücklauf] Temperatur (daher negativ) und gleichzeitig dreht die Pumpe auf volle Leistung (40 lt/min), vermutlich um den Abtauvorgang möglichst zu beschleunigen. 2) Man sieht recht schön, daß der Heizkreislauf beim Abtauen 5 Grad verliert. Der Pufferspeicher folgt der Kurve verzögert (und etwas abgeschwächt) 3) Die "Kompensationsphase" hat deswegen eine geringere Wärmeleistung, da die Pumpe laufend den Volumensstrom reduziert (bis auf 23 lt/min). Vermutlich um der WP WP [Wärmepumpe] zu helfen, schnell wieder ein großes DeltaT zwischen VL VL [Vorlauf] und RL RL [Rücklauf] zu erreichen. Diese reduzierte Wärmeleistung trägt zur vergleichsweise langen "Kompensationsdauer" bei. 4) Nachdem sich die WP WP [Wärmepumpe] stabilisiert hat, geht der Volumenstrom wieder hinauf, aber nicht bis zum Pumpenmaximum (das nur beim Abtauen verwendet wird und kurz davor beginnt) 5) Warum im letzten Teil der Heizkreislauf ggü dem Puffer abkühlt, weiß ich nicht. Könnten Strömungsverluste im Pufferspeicher sein. 6) Der Heizkreislauf kommt bei 35 Grad an und der nächste Abtauvorgang beginnt. (Wir haben Heizkörper, keine FBH FBH [Fußbodenheizung]). D.h. die 12 kW WP WP [Wärmepumpe] kommt bei dieser Abtauhäufigkeit und Anlagenkonfiguration nicht vom Fleck. Zum Vergleich: Wenn ich die WP WP [Wärmepumpe] abschalte und den 6 kW Heizstab einschalte, erreicht der Heizkreislauf 37 Grad. Erkenntnis: Die 1.800 Abtauvorgänge im Dezember und Jänner reduzieren massiv die nutzbare Leistung (m)einer LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe], da sie durchschnittlich nur 50 Minuten Abstand haben. So wie @dyarne schon bemerkt hat, werden die Prospekt Leistungswerte scheinbar in einem standardisierten Raum gemessen, wo aufgrund der vorgegebenen Trockenheit keine Abtauvorgänge vorkommen. PS: In meinem vorigen Post hatte ich einen Fehler und 2x die Abtauenergie abgezogen. Die gehört nur einmal abgezogen. Statt durchschnittlich 5 kW hat die WP WP [Wärmepumpe] an dem Tag netto 160 kWh (6,6 kW im Schnitt) geliefert.
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weils glaub ich noch nicht im Thread erwähnt wurde: Kondensat vom Abtauen kann ordentlich ablaufen und versickert? |
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"Inspiriert" von diesem Thema habe ich nun auch mal für den Extremmonat Jänner 2026 eine Auswertung bzgl. der Abtauverluste gemacht. Zur Einordnung: ich habe im Schnitt 6+/-2 Abtauzyklen pro Tag. Im Jänner waren es insgesamt 173. Durch den großen Verdampfer der M-TEC WPLK412 ist die Zahl vergleichsweise gering, dafür mit 15-20 Min. deutlich länger. Bei mir schlägt leider auch eine starke 500W Kondensatwannenheizung elektrisch unbarmherzig zu, die bei jedem Vorgang 20-30Min läuft. Wenn die depperte Heizung dann wenigstens ihren Zweck erfüllen würde aber nein, leider wurde das konstruktiv so dämlich gelöst, dass bei deutlichen Minusgraden und Dauerfrost das Teil ihre Aufgabe nicht mehr gut erfüllen kann (aber das wäre ein anderes Thema). Ich habe nun eine KI mit allen meiner detaillierten Tagesdaten und Beobachtungen gefüttert und kreuz und quer rechnen lassen und versucht zu verifizieren. Das bittere Ergebnis pro Abtauzyklus:
Fazit für den Jänner 2026: Abhängig von den tatsächlichen Abtauzyklen pro Tag sind dann 15% bis 30% des angezeigten WMZ Wertes Abtau-Prozessverluste und nicht das was das Haus an Energie bekommt. Von den 3600 kWh WMZ Anzeige gingen etwa 900 kWh nur aufs Abtaukonto. Der Dezember würde auch in diese Richtung gehen. Nachdem die JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] Anzeige der WP WP [Wärmepumpe] die 900kWh aber als "guten" Wärmegewinn bewertet, schon gar nicht negativ rechnet und auch nur den Kompressorstrom zählt, ist sie auf das Gebäude bezogen nicht so aussagekräftig. In Summe unterstreichen meine Erkenntnisse die detaillierte Auswertung von PVAndy. |
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1800 Abtauvorgänge in 2 Monaten ist absolut nicht normal. Dafür muss es spezifische Ursachen geben (siehe auch Beitrag von lewurm). Da muss man ansetzen. Meine LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] ist nicht überdimensioniert, arbeitet aber direkt in das Heizungssystem (FBH und HK); ohne Zwischenwärmetauscher, ohne Pufferspeicher und ohne Mischer. Ich bin mit den Arbeitszahlen sehr zufrieden; die Stromkosten sind geringer als vorher die Gaskosten, trotz der hohen Strompreise (und Abtauungen). Die von der WP WP [Wärmepumpe] im ersten Jahr (24/25) laut System erzeugte Wärmemenge war 3,2 % niedriger als der langjährige Mittelwert meines Gasverbrauchs. Die Abgasverluste der Gasheizung wurden im Mittel mit 4,5% gemessen. Der WP WP [Wärmepumpe]-Verdichter wird nicht wegen der Starts sterben, sondern wegen der Laufzeit. Die Wärmepumpe hat mich allerdings bereits jetzt sehr viel mehr Lebenszeit gekostet als meine Gasheizung im Verlauf von 27 Jahren. Andererseits ist es auch interessant . Dass das WP WP [Wärmepumpe]-System auf eine nahezu wartungsfreie Lebenszeit von 34 Jahren kommt, so wie meine alte NT-Gasheizung, daran glaube ich leider nicht. |
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Danke für den Hinweis. Wurde vom Servicedienst des Herstellers gecheckt. Ist für ihn in Ordnung. Das sehe ich auch so. Der Hersteller sieht es (derzeit) anders. Ich bedanke mich recht herzlich, daß du dir die Arbeit gemacht hast. Tut mir leid, daß es auch bei dir einen "systembedingten Overhead" gibt, der signifikant ist. Ebenfalls interessant ist für mich, daß die COP Werte so aus der Luft gerechnet und angezeigt werden - damit man sich einfach freut, wenn man auf die Anzeige des Herstellers draufschaut. Ok, sind ja auch "Luft"-Wasser Wärmepumpen, da ist in dieser Sache noch "Luft" nach oben eingebaut |
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Ich kann das hier gesagte bestätigen, meine günstige Dimplex 6er Maschine mit mini Ausseneinheit, die als 9er vermarktet wurde, taut bei 0 Grad und größer 90LF auch alle 50 Minuten ab. Ich habe auch lange gebraucht um zu verstehen, dass bei diesen Bedingungen das System einfach nicht mehr richtig funktioniert, weil der Stromverbrauch exorbitant ansteigt (bis zu 40kWh / Tag!) bei dem Wahnsinn, dass das Haus gleichzeitig immer kälter wird. Ja, das wird hoffentlich der schlimmste Winter im Osten seit 30 hatten sein (geringste Sonneneinstrahlung, meister Nebel, kältester Jänner, etc), trotzdem gibt mir das zu denken. Bisher kam ich gut durch mit nur-Tag Betrieb überhöht, guter PV Nutzung und echt erträglichen Verbräuchen. Aber der Winter lässt mich an dem System zweifeln, obwohl der Dimplex Service Techniker mir wie eigentlich jeder andere aus dem Installateur Bereich bekannte das Sterben der Erdwärme bestätigt hat. Aber das kanns dann auch nicht sein, wenn man ein 30kWh/m2 Haus bei -4 Grad nicht mehr vernünftig heizen kann ohne illusorische Verbräuche zu haben, nur, weil es neblig ist. Wieder ein Thema, bei dem Gas Heizer nur milde Lächeln können. Das ganze geht soweit, dass ich die Anlage während dem Urlaub voll durchlaufen ließ aus Angst, dass ich die Bude nachher nicht mehr warm bekomme. |
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40 kWh / Tag Wie viel kWh sind es für die Heizsaison? Diesen Winter und im Durchschnitt? Wieviel davon kommt (bei dir) von der PV? Dann stellen wir das dem Verbrauch, der Lebensdauer, den Betriebskosten, der Umweltbelastung und dem Komfort mit anderen Heizsystemen gegenüber. Sterben der Erdwärme? Na klar. Das ist so. Glaubte es auch lange nicht. Es ist mittlerweile eine Nische. Für Neubau oft gut möglich. Wird aber von unseren Instis grosso modo ungern verkauft. Die möchten wenig Aufwand und Umsatz mit Material machen. Bei bestehenden Häusern (dem Großteil der WP WP [Wärmepumpe] Installationen) ist Erdwärme tatsächlich oft schwierig. Wenn hier auch noch höhere VL VL [Vorlauf]-Temperaturen und nebelige Gegenden (der Großteil der Häuser in Österreich steht dort) dazukommen, hat man keine guten COPs. Wie viel mit guter Auslegung, guten Fabrikaten und guter Installation möglich ist, das sollte hier die Frage sein. |
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Ich habe nur einen (nicht fertigen) Winter zum Vergleich. Bis jetzt sind es in dieser Heizsaison 7.200 kWh Stromverbrauch für eine 12 kW WP WP [Wärmepumpe]. Die WP WP [Wärmepumpe] wird nur für die Heizung verwendet. Seit Mitte Jänner ist die Heizung per WP WP [Wärmepumpe] teurer als die alte Heizung in einer ganzen Saison. (Das Investment der WP WP [Wärmepumpe] sowieso außen vor gelassen) Mein persönliches Zeitinvestment erwähne ich lieber nicht. Warmwasser läuft über eine andere, dedizierte WP WP [Wärmepumpe] (ohne Probleme). |
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Die WP WP [Wärmepumpe]-Technik ist noch nicht ausgereift. |
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Was sagt dein Kühlschrank dazu? Ich hatten in den letzten ~15 Jahren von LWP LWP [Luftwärmepumpe], Split-Klima, Erdwärme mit Flächenkollektor und nun Tiefenbohrung recht unterschiedliche Systeme und alle funktionieren wunderbar. Liegt eher an dem der das ganze plant und in Betrieb nimmt. Gefühlt hatte mein Installateur von 2012 mit dem ich die 5KW R290 Monoblock in Betrieb nahm, mehr Ahnung als alle anderen danach :) Auch die alte Siemens Luxtronik Steuerung von damals kann evtl. Regeltechnisch nicht so viel wie aktuelle, aber die Wärmepumpe ist damit ab Auslieferung ohne Probleme gelaufen ohne zig notwendigen Software updates. |
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