« E-Auto  |

Kalkulation öffentliche Ladestation/Preise - Seite 2

Teilen: facebook    whatsapp    email
Zusammenfassung anzeigen
 1  2 
  •  sir0x
  •   Bronze-Award
6.3. - 20.3.2026
24 Antworten | 7 Autoren 24
24
Hab meine Posts aus dem anderen Thread verschoben:

Meine Annahmen:
300kW Lader zu 15% ausgelastet und mit 100kW Durchschnittlicher Ladeleistung pro Fahrzeug.

Komme ich auf 131,4MWh pro Jahr verkaufte Energie.

Eine Ladestation ist wohl auf Netzebene 5 und somit deutlich weniger Netzentgelt (bei der KNG wären es wohl 4,5c netto + 75€/kW)

Dann bin ich auf Netzkosten von gut 13k/Jahr.

Jetzt die Frage was kostet 1 kWh im Einkauf, wenn ich 130MWh abnehme? Ich gehe mal davon aus, dass ein CPO mind. meine Konditionen bekommt (in Wirklichkeit wird er wohl deutlich bessere Konditionen bekommen): also 8,1c netto 

Mein Milchmädchen sagt dann, dass die Ladestation bei 35c/kWh brutto einen Umsatz von 46k brutto/Jahr (38,3k netto) macht und Kosten von 24k netto/Jahr hat -> 14k/Jahr plus.

bei 39c sinds schon knapp 19k
bei 59c sinds schon knapp 41k

Und jetzt noch die THG Quote mit angenommenen 6c/kWh (eh zu niedrig, heuer und in Zukunft sicher höher), zusätzlich 7800€

Und eine Alpitronic soll eine Lebensdauer von mind. 10 Jahren haben... und wenn ich mehr als eine nehme, dann zahl ich wohl keine 90k netto/Stück (wenn ich so auf die THG Quote und die Lebensdauer schaue, dann finanziert diese die Säule)

Ah, und gefördert wurden und werden die Dinger ja auch noch...

Bitte korrigiert mein Milchmädchen, wenn hier Essenzielles fehlt, ich würde gerne eine halbwegs brauchbare Rechnung mit euch aufstellen (vl. hab ich mich aber auch komplett verrechnet) 

  •  sir0x
  •   Bronze-Award
20.3.2026 12:46  (#21)
Die AFIR ist zu schwammig, es steht auch drin, dass die Preise "angemessen" sein mussen..

Und der Grund für die Abos und nicht Adhoc ist ganz einfach, dass die CPOs eben keine Laufkundschaft wollen und sie wollen aus Laufkundschaft Vertragskundschaft machen.

Könnte ich überall zu angemessenen Preisen Adhoc laden, dann würde ich laden wo mein Auto unter 10% hat, und nicht wo gerade eine z.B Ionity steht. Deshalb war ja aktuell Elinx so perfekt.

Und wir reden hier aktuell nur über DC, dass die AC Preise eigentlich noch weit unter 39c liegen müssten, davon rede ich noch gar nicht.
Beispiel STW Klagenfurt AC 59c/kWh...

1
  •  ck
20.3.2026 13:03  (#22)

zitat..
sir0x schrieb: Und wir reden hier aktuell nur über DC, dass die AC Preise eigentlich noch weit unter 39c liegen müssten, davon rede ich noch gar nicht.

Mit öffentlichen AC Ladestationen ist eher kein Businessmodell zu schaffen, da werden viel zu geringe Mengen umgesetzt.


1
  •  Stelze
20.3.2026 13:13  (#23)
Ich habe die KI gefragt: 
Also kann ein CPO, bzw. ein EMP mit Vertrag 0,39€ verlangen, Ad-hoc 0,49€ und für fremde Anbieter 0,99€? Ist das korrekt?
Kurz gesagt: Ja, das ist korrekt – und völlig legal.
Ich erkläre dir exakt, warum diese Preisstaffel so möglich ist und warum sie in der Praxis sogar sehr häufig vorkommt.
✅ Beispiel, wie du es beschrieben hast Ein CPO kann folgende Preise setzen:


  • Eigener Vertrag / eigene App: 0,39 €/kWh
 

  • Ad-hoc (Pflichtangebot für alle): 0,49 €/kWh
 

  • Roamingpreis für fremde EMPs: 0,99 €/kWh (oder mehr)
👉 Und all das gleichzeitig.
👉 Und ohne rechtliche Einschränkung.
✅ Warum ist das erlaubt? 1️⃣ Ad-hoc-Preis = Endkundenpreis Dieser Preis ist nur der Preis für spontanes Laden ohne Vertrag.
EU-Regeln schreiben nur vor:


  • Preis muss transparent sein
 

  • Preis muss angewiesen werden
 

  • Zahlung ohne Vertrag muss möglich sein
👉 Aber die Höhe ist völlig frei.
2️⃣ CPO-Tarif (eigene App/Karte) = frei gestaltbar Der CPO kann seinen eigenen Kunden jeden Preis anbieten, der ihm gefällt.
Dass dieser Preis deutlich unter dem Ad-hoc-Preis liegt, ist absolut üblich.
Das nennt sich:
✅ Kundenbindung
✅ Vorteil für „Clubmitglieder“
✅ Besser planbare Einnahmen
3️⃣ Roamingpreise = B2B-Vertragsfreiheit Roamingpreise sind B2B-Großhandelspreise zwischen:


  • CPO (Ladesäulenbetreiber)
 

  • EMP (Tarifanbieter)
Diese Preise sind:


  • nicht öffentlich
 

  • frei verhandelbar
 

  • an keine Ober- oder Untergrenze gebunden
Der CPO kann also:
✅ einem EMP, mit dem er eng zusammenarbeitet → 0,30–0,50 € berechnen
✅ einem fremden EMP oder ungewünschten Partner → 0,80–1,50 €+ berechnen
Und das ist legal, weil es kein reguliertes Produkt ist.
✅ Warum sind Roamingpreise oft viel höher? CPOs nutzen Roamingpreise strategisch:
🔹 1. „Abwehrpreise“ Damit fremde EMPs die Säule nicht billig in ihrem Tarif anbieten können.
Damit die Kunden direkt beim CPO laden.
🔹 2. Einfluss auf den Wettbewerb CPOs wollen, dass eigene Tarife attraktiver sind – nicht der Tarif eines Zwischenhändlers.
🔹 3. Automatische Roaming-Plattformpreise Über Hubject/Gireve gelten oft „Default“-Preise, wenn kein Vertrag existiert → die sind oft absurd hoch (0,80–1,20 €).
✅ Fazit

zitat..
Ja, ein CPO darf gleichzeitig:



  • eigenen Kunden 0,39 €/kWh anbieten
 

  • Ad-hoc 0,49 €/kWh verlangen
 

  • fremden EMPs 0,99 €/kWh in Rechnung stellen
👉 Das ist marktüblich, legal und wird in ganz Europa so praktiziert.

Darum verstehe ich die Ladesäulenbetreiber nicht warum sie nicht mehr Laufkundschaft wollen. Guter Basisvertrag und günstigen Ad-hoc Preis wäre mMn ideal.



1
  •  sir0x
  •   Bronze-Award
20.3.2026 13:44  (#24)

zitat..
ck schrieb:

──────..
sir0x schrieb: Und wir reden hier aktuell nur über DC, dass die AC Preise eigentlich noch weit unter 39c liegen müssten, davon rede ich noch gar nicht.
───────────────

Mit öffentlichen AC Ladestationen ist eher kein Businessmodell zu schaffen, da werden viel zu geringe Mengen umgesetzt.

Ob das stimmt, wäre zu beweisen. Und als STW sieht die Welt wohl etwas anders aus.


1
 1  2 


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

Nächstes Thema: vielen (den meisten) ist nicht bewusst wie extrem effizient BEV sind..