« Hausbau-, Sanierung  |

Hilfe Hausbau - viele Fragen, viele Unsicherheiten - wie schaffen? - Seite 4

Teilen: facebook    whatsapp    email
Zusammenfassung anzeigen
 1  2 ... 3  4 
  •  traumhaus2026
4.2. - 9.2.2026
63 Antworten | 21 Autoren 63
2
65
Hallo,

ich habe in der Vergangenheit immer wieder hier im Forum mitgelesen und mich jetzt für die Umsetzung unseres Projekts selber angemeldet. 
Da wir auf der Suche nach einem bereits gebauten Haus, dass unseren Vorstellungen entspricht in den letzten 2-3 Jahren nicht fündig wurden, haben wir uns jetzt dazu entschlossen uns selbst auf Grundstückssuche zu machen und Haus zu bauen. Um unser Gesamtbudget realistisch aufzustellen, suchen wir parallell Grundstück und wollen aber auch die Hauskosten mit einer ungefähren Planung abschätzen können (Details sind dann natürlich vom Grundstück abhängig)

Je mehr ich hier im Forum in den letzten Tagen gelesen habe umso mehr bekomme ich es mit der Angst zu tun, weil ich mich in vielen Bereichen absolut nicht auskenne und gar nicht weiß wie ich dieses Projekt am besten bewerkstelligen soll. Dazu kommt, dass wir bis September 2027 sprich innerhalb 1,5 Jahre umziehen sollten, da unser ältestes Kind dann mit der Schule beginnt. Ist das überhaupt realistisch?

Folgende Fragen stelle ich mir unter anderem:
- Generalunternehmer, Baufirma für Rohbau und Gewerke extra vergeben (speziell Heizung) oder Fertigteilhaus
- Welcher Baustoff
  • Ziegel (welche Stärke)
  • Holz (Langlebigkeit, Probleme bei Wasserschäden?)
  • Liapor
  • Ytong
- Wie dämmen?
- Welches Heizsystem?
- KLW ja/nein
- Betonkernaktivierung ja/nein
- was können wir selbst machen? (da wären unsere Ideen aktuell Ausmalen, Boden legen, also eher den Ausbau von belags- auf schlüsselfertig.

Einigen Kommentaren nach kann man überspitzt formuliert niemanden vertrauen, Fachfirma hin oder her und dass grundsätzlich sehr viel ineffizient oder falsch gemacht wird.  
Wenn wir uns aber für jedes Thema extrem intensiv einlesen, würde die Planung und der Bau vermutlich Jahre dauern. 

Wir wollen nichts aufregendes bauen, 2 Geschoße ca. 180qm², eher kein Keller, keinen ausgefallene Hausform, wir sind aktuell 4 Personen und unsere Familie soll aber noch auf 5 Personen anwachsen. Eine Garage wäre für uns auch ideal. 

Gebiet wäre NÖ, speziell Bezirk Baden (wohnen aktuell in Wien 23 und wollen hier maximal 30min wegziehen). 
Gibt es hier Firmenempfehlungen für diesen Bezirk?

Auf folgende Baufirmen bin ich auch durch dieses Forum gestoßen:
- Malli (1. Gespräch am Freitag)
- Plangl Bau
- Wimberger
- Trenker Haus
- Bader Bau
- Waha Ziegelhaus
- Lieb Massivhaus
- Talkner Hausbau über Wienerberger
- Haas Haus (bei Holz)
- Elk (bei Holz)

Gibt es hier dazu aktuelle Empfehlungen?

Danke für euren Input und eure Unterstützung. 

Liebe Grüße von einer etwas verzweifelten Userin mit Traum vom Haus für die ganze Familie 😅

  •  traumhaus2026
9.2.2026 8:39  (#61)

zitat..
christoph1703 schrieb: Absolut notwendig würde ich nicht sagen, schaden kanns aber auch nicht. Nachbarn und Gemeinde fragen würde ich auf jeden Fall.

Habe jetzt mal bei der Besitzerin nachgefragt, da das Grundstück von ihrem großen Grundstück abgeteilt wurde.


meinst du ob die Gemeinde selbst eines gemacht hat oder ob dort etwas vorliegt.

Aus meiner Beobachtung haben alle Häuser rundherum Hochkeller, EG und ausgebauten Dachstuhl, viel in den 70er Jahren gebaut


1
  •  christoph1703
9.2.2026 8:43  (#62)

zitat..
traumhaus2026 schrieb: meinst du ob die Gemeinde selbst eines gemacht hat oder ob dort etwas vorliegt.

Generell mal nachfragen, ob sie irgendwas wissen, was beachtenswert wäre. Uns hat die Dame vom Bauart zum Beispiel dezidiert von einem Keller abgeraten wegen Grundwasser. Da haben ein paar Nachbarn schon Probleme gehabt.


1
  •  TobiK
  •   Silber-Award
9.2.2026 9:04  (#63)

zitat..
traumhaus2026 schrieb:
meinst du ob die Gemeinde selbst eines gemacht hat oder ob dort etwas vorliegt.

Aus meiner Beobachtung haben alle Häuser rundherum Hochkeller, EG und ausgebauten Dachstuhl, viel in den 70er Jahren gebaut

 Ich würde prinzipiell eines machen. Das Gutachten gibt Aufschluss über die Tragfähigkeit des Untergrunds sowie die hydrologische Situation. Wenn du keinen Keller bauen willst, ist zumindest die Hydrologie nicht mehr ganz so kritisch. Du weißt dann zumindest, wie du gründen kannst/musst und welche Kosten mit welcher Gründungsart ungefähr auf dich zukommen. Das Risiko von Setzungen und Setzungsdifferenzen wird dadurch reduziert. 

Bei der Gründung und Keller sollte man nicht pfuschen und die Kosten für das Gutachten sind nicht hoch (~1.500EUR, bei den Geologen herrscht ein hoher Wettbewerb). Und ob/wo/wie dein Boden versickerungsfähig ist, weißt du auch direkt. Sonst kannst dir die Sickerschächte sparen und an den RW-Kanal gehen oder anderweitig versickern.

1


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

Nächstes Thema: Estrich entfernen, wie vorgehen bei FBH?