» Diskussionsforum » Elektrotechnik

Für Blackout rüsten ...

Teilen: facebook    whatsapp    email
0
30.4. - 7.5.2021
62 Beiträge | 25 Autoren 62
4
Hallo zusammen!

Im folgenden eine Frage eines Nicht-Elektrikers ...
Kann man ein Haus (EFH) notfalls mittels Notstromaggregat betreiben? Wie müsste eine entsprechende Zuleitung/Anschluss aussehen?
Wie funktioniert die Abtrennung vom Netz?
Ich habe eine PV-Anlage am Dach (nicht für Inselbetrieb gerüstet), bräuchte also primär einen Startimpuls.

Bitte um Input und Hilfestellung!

Danke

LG MiMo

 
30.4.2021 (#1)
Hauptsache der Kühlschrank hängt am Notstromaggregat 🤣 
Alles andere macht der Gaskocher

Spaß beiseite:
Wer weiß, ob du bei einem Blackout überhaupt an Sprit kommst? 
Ich denke, in der Not wird man sicher erfinderisch bzw. kommts natürlich extrem auf die Jahreszeit an.

Aber mich würde auch interessieren, wer wie womit "vorgesorgt" hat.
30.4.2021 (#2)


Wer weiß, ob du bei einem Blackout überhaupt an Sprit kommst? 

Ich denke, es kommt darauf an, für welchen Zeitraum man sich rüstet, "für immer" wirds wohl sowieso nicht spielen (außer man ist wie vor 200 Jahren völlig autark am Bauernhof, wo man praktisch *alles* selbst versorgt). Ansonsten kommt man mit einem vollen Tank wohl relativ weit. 

Ich habe mal mit jemand gesprochen an einem wichtigen Ö-Internetbackbone, die haben Diesel für drei Wochen Betrieb gelagert.

Persönlich hat für mich Strom im Ernstfall keine Priorität. Wärme über Schlafsack und Decken und Nahrungszubereitung mittels Holzvergaser.
30.4.2021 (#3)
Hier ein Einsteiger-freundliches Video zu dem Thema:



30.4.2021 (#4)


purrtastic schrieb: Persönlich hat für mich Strom im Ernstfall keine Priorität. Wärme über Schlafsack und Decken und Nahrungszubereitung mittels Holzvergaser.

... und eingefrorene Heizungs- und Trinkwasserrohre, wenn der Stromausfall (mit Eisregen einhergehend) mitten im wilden Winter passiert.

Ich denke, das ist zu kurz gedacht.
30.4.2021 (#5)
-PV Insellösung im Einsatz und auch ein kleines Aggregat (war mal bei ZGONC im Angebot) mit ca. 20 liter Treibstoff (reicht für ca. 20 Stunden). 

Ich glaube man sollte zumindest soweit gerüstet sein um 1-2 Wochen durchhalten zu können, daher Lebensmittel, Kochmöglichkeit (Gas, Feuer) Licht (Kurbeltlichter, Batterien, Kerzen) und ganz wichtig immer genügend Trinkwasser daheim haben. 

Für einen ewiges Blackout macht es ee keinen Sinn sich zu rüsten, da man dann sicher andere Prioritäten hat. 

Ich habe lange mit der Idee geliebäugelt einen Schutzbunker unter dem Haus zu errichten, war dann aber Finanziell leider nicht mehr drinnen. 

Von Homedefense halte ich weniger, da ich der Meinung bin die wahrscheinlichkeit einen Unfall zu haben mit Kinder im Haus höher ist als das ich das je brauche. 
30.4.2021 (#6)
Bitte die Diskussion nicht in Richtung "Bevorratung" oder "Sinn - Unsinn" abdriften lassen.
Bitte um technischen Input zu meiner Eingangsfrage!

Danke!
30.4.2021 (#7)


MiMo2402 schrieb: Bitte die Diskussion nicht in Richtung "Bevorratung" oder "Sinn - Unsinn" abdriften lassen.
Bitte um technischen Input zu meiner Eingangsfrage!

Danke!

Da fehlt aber ein bisserl was, was du genau möchtest.. 

Zum beispiel die Abtrennung das geht von maximal Lösungen einer großen USV (wo die Lastnehmer nicht mal was merken würden) bis hin halt wie im Video vom chrismo ein einfachen manuellen Schalter inkl. manueller Balance und Auswahl der wichtigsten Stromnehmer für den Notfall.. und halt eben für wie lange usw.
30.4.2021 (#8)
Haben auch einen Drehschalter im Verteilerkasten zum Umschalten auf Notstrom.

Aggregat werde ich mir in den nächsten 1-2 Jahren gemeinsam mit meinem Schiegervater (Nachbar) zu legen.

Geht nicht um einen lange andauernden Blackout, da hast generell bei allem massive Probleme.
Reicht ja wenn 1-2 Tage der Strom weg ist. Mit Brunnen und ohne Kachelofen ist Strom schon sehr wichtig bei mir um Wasser und Wärme ins Haus zu bekommen.
30.4.2021 (#9)
Wenn wochenlang ein Blackout herrscht, werden die Nachbarn schon dein Haus finden... 
30.4.2021 (#10)
Ich habe mich da schon mal geäußert ... https://www.energiesparhaus.at/forum-notstromversorgung-knv-f1155-mit-230v-betreiben/60485_3#588415
30.4.2021 (#11)
Danke für den Input!
Jetzt hab was mit dem ich in das Thema einsteigen kann!
30.4.2021 (#12)
Hallo, such mal nach Netztrennschalter, gibts z.b. von Kraus und Naimer.

Ich würde einen 63A verbauen da fährst nach der haupt sicherung rein und auch mim Aggregat.

Da kannst um schalten.

Dann machst einen Geräte Stecker mit 32A und kannst dein Aggregat anstecken.

Wie es mit PV aussieht weiß ich nicht.

LG 
30.4.2021 (#13)
Enwitec umschaltbox einbauen, Notstrom umschaltung 
Googeln lg
30.4.2021 (#14)
Bei 3ph Notstromaggregaten muss die Leistung des Generatores min doppelt so hoch sein. Vorsicht bei Schieflast, Überspannung auf einer Phase.
Besser schaun dass alle Geräte, wie auch die WP nur 1ph ist und dann 1ph auf alle 3ph einspeisen. Ist billiger
1.5.2021 (#15)
Danke für die konkreten Ansatzpunkte und Hiweise!!!
1.5.2021 (#16)


purrtastic schrieb: Ich habe mal mit jemand gesprochen an einem wichtigen Ö-Internetbackbone, die haben Diesel für drei Wochen Betrieb gelagert.

Nein normal nicht. Selbst Krankenhäuser haben das nur für wenige Tage Autonomiezeit lagernd. Üblicherweise gibt es Lieferverträge mit der OMV etc, wo dann ein Tankwagen garantiert im Notfall bereit gestellt wird. Problem am Einlagern ist, dass der Treibstoff nicht zu sehr altern darf und daher werden die Tankgrößen der Netzersatzanlagen so ausgelegt, dass diese mit monatlichen Betriebstests nach zwei Jahren 50% getauscht sind.
Ich würde mich bei den Infos vom Zivilschutzverband umsehen, dort gibt es viel mehr Empfehlungen als nur das Thema Strom.

Richigen Netzersatz wird man im Haushalt kaum machen, besser ist man im Ernstfall mit einem kleinen Gerät aufgestellt um Heizungspumpe, Wärmepumpe, Radio usw. betreiben zu können. Den Hauptverteiler wird man kaum anhängen, sondern Kerzen aufstellen. Es ist auch besser ein Gaskochfeld mit Gasflasche aufstellen. Problem ist dass genau in so einem Fall diese Dinger dann ausverkauft sein werden.
1.5.2021 (#17)
Naja mit einen 8kva Diesel 230V aggregat könnte ich meine Hütte schon dauerhaft betreiben. Das Problem ist das Sprit lagern. Da muss man den teuren Omv sprit nehmen (der ist länger haltbar) und dann eventuell nach  eine Jahr immer wieder ins Auto tanken und neuen kaufen.
1.5.2021 (#18)
Darum muss man sich zuerst überlegen welchen Zeitraum man WIE überbrücken will. Mein Konzept sind 10 Tage weitgehend ohne Einschränkung der Lebensqualität (über Notstromaggregat) und ca. 4-6 Monate autonome Lebensmittelversorgung mit der Notwendigkeit gewisse Dinge zu 'organisieren' (Benzin). Eine PV-Anlage mit Batterie wäre für diesen Zeitraum hilfreich.

Alles darüber hinaus wird 'prepper'-mäßig mit Bunker, Selbstschussanlage ...

Konzeptionell gilt das https://de.wikipedia.org/wiki/Minimumgesetz, es hilft nicht, wenn man 6 Monate Strom erzeugen kann, wenn man nach 3 Wochen verdurstet.

Aber genau da wollte der OP nicht hin, obwohl es die eigentliche Kernfrage ist.
1.5.2021 (#19)
Also Ich gehe davon aus dass kurzzeitige Stromausfälle von der PV Batterie abgefangen werden. Wenn es sehrviel länger ist hat man sowieso andere Probleme. kommt auch darauf an was den Black-out verursacht hat.
1.5.2021 (#20)
Pv batterie kostet mit derzeit zu viel Geld und da ich auch Eigennutzenoptimieren gehen würde, würd ich auch nie dann viel in der Batterie haben, wenn ein Notfall ist
1.5.2021 (#21)
Pv batterie kostet mit derzeit zu viel Geld und da ich auch Eigennutzenoptimieren gehen würde, würd ich auch nie dann viel in der Batterie haben, wenn ein Notfall ist


Beitrag hinzufügen oder Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

« Elektrotechnik
next