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Duplex/Doppel-U-Sonde: 150m. DN32 oder DN40? - Seite 2

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  •  Pflunz
20.2. - 22.2.2026
29 Antworten | 7 Autoren 29
29
Hallo zusammen,

ich habe ein Angebot, bei dem bis 150m DN32 genommen wird und ab 150m DN40.
Nun bin ich direkt bei 150m. Gibt es praktische Vorteile eine DN40 Verrohrung auszuhandeln?

Die Bohrung wird später nur mit reinem Wasser betrieben.

  •  Pflunz
22.2.2026 11:56  (#21)
Das sieht für mich auch sehr sauber gelöst aus (aus dem von @Markus98 verlinkten Thema). Weiß jemand wo ich solche "Verteiler" finde und was die kosten? 

_aktuell/20260222141325.jpg

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  •  Markus98
22.2.2026 12:16  (#22)

zitat..
Pflunz schrieb:

Das sieht für mich auch sehr sauber gelöst aus (aus dem von @Markus98 verlinkten Thema). Weiß jemand wo ich solche "Verteiler" finde und was die kosten?

genau das ist die Lösung.
Den Verteiler gibts im Ringgrabenshop. Wie gesagt, achte hierbei auf den Rohrabstand. Für die Lösung müssen die weiter auseinander sein.
Dahinter siehst du die RDS (Ringgraumdichtungen) Die sind aus Gummi und von beiden Seiten mit einer Metallplatte gequetscht. Radondicht und für drückendes Wasser. Gibts in allen verschiedenen Größen und mit mehr Einführungen pro Bohrloch z.b. für Stromkabeln. 

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  •  autohaus
22.2.2026 12:17  (#23)
Die Firma Frank hat ein großes Sortiment für Geothermie:
https://www.frank-gmbh.de/de-wAssets/docs/download-deutsch/geothermie/uebersicht_geothermie_deutsch_e_mail.pdf

Oder nächste Woche die Geotherm besuchen und schauen, was es da alles gibt.

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  •  Pflunz
22.2.2026 12:53  (#24)

zitat..
Markus98 schrieb:

Den Verteiler gibts im Ringgrabenshop. 

Ich finde nur recht wenig hier:
https://www.ringgrabenkollektor.com/shop/kategorie/einzelprodukte/


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  •  dyarne
  •   Gold-Award
22.2.2026 15:43  (#25)
die verteiler sind mein baby. wenn du futterrohre setzt hast du einen mindestabstand damit der beton noch dazwischen durchfällt. und daher ist dieser spezialverteiler auf ein größeres achsmaß erweitert. dadurch wird die montage direkt auf die solerohre möglich. außerdem ist er kunststoff und zweischalig wie ein fensterprofil zur dämmung...

der ist bei den jeweiligen RGK RGK [Ringgrabenkollektor] paketen dabei, aber auf anfrage sicher auch einzeln erhältlich. schreib denen daß du einen 2-fach verteiler da32 oder da40 mit erweitertem achsmaß 150mm benötigst...

zitat..
Pflunz schrieb: @dyarne Hast du die Grafik vergessen oder ist die in einem verlinkten Thread irgendwo? 

ich kann leider mobil keine eigenen bilder aus anderen beiträgen hier reinkopieren. aber ich hab in den letzten tagen schemen und VDI auszug zum thema sondenanbindung im forum gepostet. solltest du unter meinem profil im bilderupload finden...

hier ist der beitrag...
https://www.energiesparhaus.at/forum-angebot-tiefenbohrung/84854

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  •  dyarne
  •   Gold-Award
22.2.2026 15:50  (#26)

zitat..
Pflunz schrieb: ...Ich ging bisher davon aus dass die Bohrung in einer Ausschachtung neben dem Haus stattfindet, so dass die Oberkante der Bohrung ungefähr auf dem Niveau der Kellerbodenplatte ist und auch dort die Hosenrohre sind. Von dort aus dann die 2m-3m horizontale Entfernung mit starker Steigung zu den Kernbohrungen einführen, welche vielleicht 1m über dem Kellerboden sind. Dann wäre der maximale Abstand zur Geländeoberfläche so  gut 1,5m direkt an der Hauswand...

die bohrung wird ab oberkante gelände abgeteuft. dort schauen dann nach druckprobe 2 oder 4 rohre 1-2m in die luft.

dann wird die anbindekünette gegraben und das machen oft hilfskräfte und sicher nicht der bohrmeister.
da wird viel zu seicht gegraben, nicht auf das gefälle geachtet, kalt auf warm geworfen und der einfachheit halber das rohr einfach bündig abgezwickt, 90° schweißwinkelmuffe dran und mit falschem hochpunkt zum haus gezogen...

ich sehe das auch auf großbaustellen viel zu oft. im verlinkten faden habe ich bilder einer ersatzvornahme drinnen und ein schema wie die anbindung perfekt umgesetzt wird...


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  •  Pflunz
22.2.2026 18:48  (#27)

zitat..
dyarne schrieb:

die verteiler sind mein baby. 

Wie geschrieben, gefallen mir gut. Bei mir im Angebot von Baugrund Süd steht beim letzten Punkt für ~3000€ netto:


_aktuell/20260222948051.png

So ganz habe ich den Kostenblock nicht verstanden. Könnte ich den weglassen, wenn ich sage die sollen mir entsprechend 2-3 meter mehr PE-RC an der Sonde lassen und ich die vier Rohre selbst durch meine Kernbohrung auf deine Verteiler führe (nachdem mir mein Baggerfahrer den weg dafür frei gemacht hat)? Dann bräuchte ich ja "nur" noch eine Pumpe um die Sonde mit Wasser zu füllen, oder?


zitat..
dyarne schrieb:

wenn du futterrohre setzt hast du einen mindestabstand damit der beton noch dazwischen durchfällt.

Würde kein Futterrohr nehmen sondern bohren. Gibt es dann einen "normalen"?

zitat..
dyarne schrieb:

der ist bei den jeweiligen RGK RGK [Ringgrabenkollektor] paketen dabei, aber auf anfrage sicher auch einzeln erhältlich. schreib denen daß du einen 2-fach verteiler da32 oder da40 mit erweitertem achsmaß 150mm benötigst... 

Ringgraben geht ja leider bei mir nicht, aber die Fußbodenheizungsplanung ist bei "euch", da würde ich das dann mit auf die Rechnung setzen lassen. Momentan warte ich noch auf die Heizlastberechnung des Energieberaters...


zitat..
dyarne schrieb:

dann wird die anbindekünette gegraben und das machen oft hilfskräfte und sicher nicht der bohrmeister.
da wird viel zu seicht gegraben, nicht auf das gefälle geachtet, kalt auf warm geworfen und der einfachheit halber das rohr einfach bündig abgezwickt, 90° schweißwinkelmuffe dran und mit falschem hochpunkt zum haus gezogen...

ich sehe das auch auf großbaustellen viel zu oft. im verlinkten faden habe ich bilder einer ersatzvornahme drinnen und ein schema wie die anbindung perfekt umgesetzt wird...

Würde vermutlich einen Graben in 2,5m Tiefe an der Bohrung Richtung Keller graben lassen und dabei einen halben meter Richtung Keller ansteigen lassen. Die Rohre von der Sonde aus im entsprechenden Radius auf den Graben biegen und durch das Haus einführen. Warme Seite vom Bohrloch zum Keller getrennt von der kalten Seite führen und isolieren. Alles +-10cm einsanden und am Ende zuschütten.




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  •  PrRa
22.2.2026 19:32  (#28)
Ich habe noch Tips für dich

1) Die Einreichung kannst du dir selber machen, Idealerweise davor mit der BH Kontakt aufnehmen und schauen dass du bis zur zuständigen Stelle kommst (In ÖO ist die in Linz).

2) Mauerkragen verwenden dann sparst du dir die Teure Kernbohrung und die Ringraumdichtung, die dinger kosten einen Bruchteil.

3) Ich weis nicht wie lange deine Anbindeleitung schlussentlich wird. Bei mir ist sie so ca. 16m und ich habe den waremn Rücklauf sehr gut Isoliert (20cm in alle Richtungen) und L und R davon den kalten Vorlauf als Spagettikollektor rein gelegt. Damit hast du erst in der Bohrung die beiden direkt nebeneinander. Keine Ahnung wie viel das wirklich ausmacht. Ich weiß nur dass anscheinend in der Schweiz experimentiert wird den Vorlauf bis weiter in die Bohrung zu Isolieren. Ich wollte das eigentlich auch machen, bei mir ist nur dann die Bohrfirma plötzlich viel früher gekommen. Offiziell wirst du es wohl nicht machen dürfen damit kein Oberflächenwasser in das GW kommen kann ......

Und weil da oben Angaben waren betreff Temperaturen vom Vor/Rücklauf.
Du magst zwar eventuell minimale Wp Austritstemperaturen von +x°C (2-3) haben aber das sagt nichts darüber aus ob es nicht wo Kältespots gibt im Tauscher (angeblich können die 2°C kühler sein) und du wilst deffinitiv keine Eisbildung haben. Also ist wohl Sicherzustellen dass man >4°C am Tauscher Ausgang ist. Das waren zumindest infos die ich im I net (ich glaube Schweiz) gefunden gehabt hatte wie ich mich damit beschäftigt hatte. Die Schweißer haben sich mit der Thematik bereits länger recht ausführlich beschäftigt.

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  •  dyarne
  •   Gold-Award
22.2.2026 19:46  (#29)

zitat..
Pflunz schrieb: So ganz habe ich den Kostenblock nicht verstanden. Könnte ich den weglassen, wenn ich sage die sollen mir entsprechend 2-3 meter mehr PE-RC an der Sonde lassen und ich die vier Rohre selbst durch meine Kernbohrung auf deine Verteiler führe (nachdem mir mein Baggerfahrer den weg dafür frei gemacht hat)?

das wird wohl zu knapp werden. ich bin nicht sicher ob sie die rohre nicht knapper abschneiden müssen um das bohrgerät abbauen zu können. aber sie können dir den abschnitt ja gleich mit geraden (!) e-muffen dranschweißen...

einem geschickten nerd wie dir würde ich empfehlen die hauseinführung selber zu graben. ich habe das bei mir händisch gemacht. dann paßen tiefe und gefälle...


zitat..
Pflunz schrieb: Würde kein Futterrohr nehmen sondern bohren. Gibt es dann einen "normalen"?

ja, normal gibt es natürlich auch ... 😏
finde den größeren abstand aber auch für kernbohrungen sicherer...


zitat..
Pflunz schrieb: Ringgraben geht ja leider bei mir nicht...

schon klar. der RGK RGK [Ringgrabenkollektor]-shop ist halt darauf spezialisiert und darum ist der verteiler auf der homepage wohl nur in den paketen. aber die sind da sicher flexibel...


zitat..
Pflunz schrieb: Würde vermutlich einen Graben in 2,5m Tiefe an der Bohrung Richtung Keller graben lassen und dabei einen halben meter Richtung Keller ansteigen lassen. Die Rohre von der Sonde aus im entsprechenden Radius auf den Graben biegen und durch das Haus einführen. Warme Seite vom Bohrloch zum Keller getrennt von der kalten Seite führen und isolieren. Alles +-10cm einsanden...

perfekt, ich würde kalt/warm abgetreppt auf -1,50/-2,50 verlegen. bagger gräbt tief und kratzt dann abgetreppt auf einer seite die stufe für die kalte seite rein. zur kellereinführung darfst du am letzten meter ruhig auf -1 raufgehen, damit die durchführungen hoch sitzen (wasserdruck). einsanden würde ich nicht...

ich habe übrigens wirtschaftlich nix mit dem RGK RGK [Ringgrabenkollektor] webshop zu tun. wir sind nur befreundet. ich habe nur als rückkopplung aus der praxis gewisse dinge konzipiert und die kollegen haben das dann beschafft bzw fertigen lassen...




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