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Duplex/Doppel-U-Sonde: 150m. DN32 oder DN40? - Seite 2

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  •  Pflunz
20.2. - 3.3.2026
39 Antworten | 10 Autoren 39
39
Hallo zusammen,

ich habe ein Angebot, bei dem bis 150m DN32 genommen wird und ab 150m DN40.
Nun bin ich direkt bei 150m. Gibt es praktische Vorteile eine DN40 Verrohrung auszuhandeln?

Die Bohrung wird später nur mit reinem Wasser betrieben.

  •  Pflunz
22.2.2026  (#21)
Das sieht für mich auch sehr sauber gelöst aus (aus dem von @Markus98 verlinkten Thema). Weiß jemand wo ich solche "Verteiler" finde und was die kosten? 

_aktuell/20260222141325.jpg

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  •  Markus98
22.2.2026  (#22)

zitat..
Pflunz schrieb:

Das sieht für mich auch sehr sauber gelöst aus (aus dem von @Markus98 verlinkten Thema). Weiß jemand wo ich solche "Verteiler" finde und was die kosten?

genau das ist die Lösung.
Den Verteiler gibts im Ringgrabenshop. Wie gesagt, achte hierbei auf den Rohrabstand. Für die Lösung müssen die weiter auseinander sein.
Dahinter siehst du die RDS (Ringgraumdichtungen) Die sind aus Gummi und von beiden Seiten mit einer Metallplatte gequetscht. Radondicht und für drückendes Wasser. Gibts in allen verschiedenen Größen und mit mehr Einführungen pro Bohrloch z.b. für Stromkabeln. 

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  •  autohaus
22.2.2026  (#23)
Die Firma Frank hat ein großes Sortiment für Geothermie:
https://www.frank-gmbh.de/de-wAssets/docs/download-deutsch/geothermie/uebersicht_geothermie_deutsch_e_mail.pdf

Oder nächste Woche die Geotherm besuchen und schauen, was es da alles gibt.

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  •  Pflunz
22.2.2026  (#24)

zitat..
Markus98 schrieb:

Den Verteiler gibts im Ringgrabenshop. 

Ich finde nur recht wenig hier:
https://www.ringgrabenkollektor.com/shop/kategorie/einzelprodukte/


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  •  dyarne
  •   Gold-Award
22.2.2026  (#25)
die verteiler sind mein baby. wenn du futterrohre setzt hast du einen mindestabstand damit der beton noch dazwischen durchfällt. und daher ist dieser spezialverteiler auf ein größeres achsmaß erweitert. dadurch wird die montage direkt auf die solerohre möglich. außerdem ist er kunststoff und zweischalig wie ein fensterprofil zur dämmung...

der ist bei den jeweiligen RGK RGK [Ringgrabenkollektor] paketen dabei, aber auf anfrage sicher auch einzeln erhältlich. schreib denen daß du einen 2-fach verteiler da32 oder da40 mit erweitertem achsmaß 150mm benötigst...

zitat..
Pflunz schrieb: @dyarne Hast du die Grafik vergessen oder ist die in einem verlinkten Thread irgendwo? 

ich kann leider mobil keine eigenen bilder aus anderen beiträgen hier reinkopieren. aber ich hab in den letzten tagen schemen und VDI auszug zum thema sondenanbindung im forum gepostet. solltest du unter meinem profil im bilderupload finden...

hier ist der beitrag...
https://www.energiesparhaus.at/forum-angebot-tiefenbohrung/84854

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  •  dyarne
  •   Gold-Award
22.2.2026  (#26)

zitat..
Pflunz schrieb: ...Ich ging bisher davon aus dass die Bohrung in einer Ausschachtung neben dem Haus stattfindet, so dass die Oberkante der Bohrung ungefähr auf dem Niveau der Kellerbodenplatte ist und auch dort die Hosenrohre sind. Von dort aus dann die 2m-3m horizontale Entfernung mit starker Steigung zu den Kernbohrungen einführen, welche vielleicht 1m über dem Kellerboden sind. Dann wäre der maximale Abstand zur Geländeoberfläche so  gut 1,5m direkt an der Hauswand...

die bohrung wird ab oberkante gelände abgeteuft. dort schauen dann nach druckprobe 2 oder 4 rohre 1-2m in die luft.

dann wird die anbindekünette gegraben und das machen oft hilfskräfte und sicher nicht der bohrmeister.
da wird viel zu seicht gegraben, nicht auf das gefälle geachtet, kalt auf warm geworfen und der einfachheit halber das rohr einfach bündig abgezwickt, 90° schweißwinkelmuffe dran und mit falschem hochpunkt zum haus gezogen...

ich sehe das auch auf großbaustellen viel zu oft. im verlinkten faden habe ich bilder einer ersatzvornahme drinnen und ein schema wie die anbindung perfekt umgesetzt wird...


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  •  Pflunz
22.2.2026  (#27)

zitat..
dyarne schrieb:

die verteiler sind mein baby. 

Wie geschrieben, gefallen mir gut. Bei mir im Angebot von Baugrund Süd steht beim letzten Punkt für ~3000€ netto:


_aktuell/20260222948051.png

So ganz habe ich den Kostenblock nicht verstanden. Könnte ich den weglassen, wenn ich sage die sollen mir entsprechend 2-3 meter mehr PE-RC an der Sonde lassen und ich die vier Rohre selbst durch meine Kernbohrung auf deine Verteiler führe (nachdem mir mein Baggerfahrer den weg dafür frei gemacht hat)? Dann bräuchte ich ja "nur" noch eine Pumpe um die Sonde mit Wasser zu füllen, oder?


zitat..
dyarne schrieb:

wenn du futterrohre setzt hast du einen mindestabstand damit der beton noch dazwischen durchfällt.

Würde kein Futterrohr nehmen sondern bohren. Gibt es dann einen "normalen"?

zitat..
dyarne schrieb:

der ist bei den jeweiligen RGK RGK [Ringgrabenkollektor] paketen dabei, aber auf anfrage sicher auch einzeln erhältlich. schreib denen daß du einen 2-fach verteiler da32 oder da40 mit erweitertem achsmaß 150mm benötigst... 

Ringgraben geht ja leider bei mir nicht, aber die Fußbodenheizungsplanung ist bei "euch", da würde ich das dann mit auf die Rechnung setzen lassen. Momentan warte ich noch auf die Heizlastberechnung des Energieberaters...


zitat..
dyarne schrieb:

dann wird die anbindekünette gegraben und das machen oft hilfskräfte und sicher nicht der bohrmeister.
da wird viel zu seicht gegraben, nicht auf das gefälle geachtet, kalt auf warm geworfen und der einfachheit halber das rohr einfach bündig abgezwickt, 90° schweißwinkelmuffe dran und mit falschem hochpunkt zum haus gezogen...

ich sehe das auch auf großbaustellen viel zu oft. im verlinkten faden habe ich bilder einer ersatzvornahme drinnen und ein schema wie die anbindung perfekt umgesetzt wird...

Würde vermutlich einen Graben in 2,5m Tiefe an der Bohrung Richtung Keller graben lassen und dabei einen halben meter Richtung Keller ansteigen lassen. Die Rohre von der Sonde aus im entsprechenden Radius auf den Graben biegen und durch das Haus einführen. Warme Seite vom Bohrloch zum Keller getrennt von der kalten Seite führen und isolieren. Alles +-10cm einsanden und am Ende zuschütten.




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  •  PrRa
22.2.2026  (#28)
Ich habe noch Tips für dich

1) Die Einreichung kannst du dir selber machen, Idealerweise davor mit der BH Kontakt aufnehmen und schauen dass du bis zur zuständigen Stelle kommst (In ÖO ist die in Linz).

2) Mauerkragen verwenden dann sparst du dir die Teure Kernbohrung und die Ringraumdichtung, die dinger kosten einen Bruchteil.

3) Ich weis nicht wie lange deine Anbindeleitung schlussentlich wird. Bei mir ist sie so ca. 16m und ich habe den waremn Rücklauf sehr gut Isoliert (20cm in alle Richtungen) und L und R davon den kalten Vorlauf als Spagettikollektor rein gelegt. Damit hast du erst in der Bohrung die beiden direkt nebeneinander. Keine Ahnung wie viel das wirklich ausmacht. Ich weiß nur dass anscheinend in der Schweiz experimentiert wird den Vorlauf bis weiter in die Bohrung zu Isolieren. Ich wollte das eigentlich auch machen, bei mir ist nur dann die Bohrfirma plötzlich viel früher gekommen. Offiziell wirst du es wohl nicht machen dürfen damit kein Oberflächenwasser in das GW kommen kann ......

Und weil da oben Angaben waren betreff Temperaturen vom Vor/Rücklauf.
Du magst zwar eventuell minimale Wp Austritstemperaturen von +x°C (2-3) haben aber das sagt nichts darüber aus ob es nicht wo Kältespots gibt im Tauscher (angeblich können die 2°C kühler sein) und du wilst deffinitiv keine Eisbildung haben. Also ist wohl Sicherzustellen dass man >4°C am Tauscher Ausgang ist. Das waren zumindest infos die ich im I net (ich glaube Schweiz) gefunden gehabt hatte wie ich mich damit beschäftigt hatte. Die Schweißer haben sich mit der Thematik bereits länger recht ausführlich beschäftigt.

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  •  dyarne
  •   Gold-Award
22.2.2026  (#29)

zitat..
Pflunz schrieb: So ganz habe ich den Kostenblock nicht verstanden. Könnte ich den weglassen, wenn ich sage die sollen mir entsprechend 2-3 meter mehr PE-RC an der Sonde lassen und ich die vier Rohre selbst durch meine Kernbohrung auf deine Verteiler führe (nachdem mir mein Baggerfahrer den weg dafür frei gemacht hat)?

das wird wohl zu knapp werden. ich bin nicht sicher ob sie die rohre nicht knapper abschneiden müssen um das bohrgerät abbauen zu können. aber sie können dir den abschnitt ja gleich mit geraden (!) e-muffen dranschweißen...

einem geschickten nerd wie dir würde ich empfehlen die hauseinführung selber zu graben. ich habe das bei mir händisch gemacht. dann paßen tiefe und gefälle...


zitat..
Pflunz schrieb: Würde kein Futterrohr nehmen sondern bohren. Gibt es dann einen "normalen"?

ja, normal gibt es natürlich auch ... 😏
finde den größeren abstand aber auch für kernbohrungen sicherer...


zitat..
Pflunz schrieb: Ringgraben geht ja leider bei mir nicht...

schon klar. der RGK RGK [Ringgrabenkollektor]-shop ist halt darauf spezialisiert und darum ist der verteiler auf der homepage wohl nur in den paketen. aber die sind da sicher flexibel...


zitat..
Pflunz schrieb: Würde vermutlich einen Graben in 2,5m Tiefe an der Bohrung Richtung Keller graben lassen und dabei einen halben meter Richtung Keller ansteigen lassen. Die Rohre von der Sonde aus im entsprechenden Radius auf den Graben biegen und durch das Haus einführen. Warme Seite vom Bohrloch zum Keller getrennt von der kalten Seite führen und isolieren. Alles +-10cm einsanden...

perfekt, ich würde kalt/warm abgetreppt auf -1,50/-2,50 verlegen. bagger gräbt tief und kratzt dann abgetreppt auf einer seite die stufe für die kalte seite rein. zur kellereinführung darfst du am letzten meter ruhig auf -1 raufgehen, damit die durchführungen hoch sitzen (wasserdruck). einsanden würde ich nicht...

ich habe übrigens wirtschaftlich nix mit dem RGK RGK [Ringgrabenkollektor] webshop zu tun. wir sind nur befreundet. ich habe nur als rückkopplung aus der praxis gewisse dinge konzipiert und die kollegen haben das dann beschafft bzw fertigen lassen...




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  •  Akani
23.2.2026  (#30)
Im RGK RGK [Ringgrabenkollektor] Shop, zusammen mit dem RGK RGK [Ringgrabenkollektor] im Set

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  •  mike82
  •   Gold-Award
24.2.2026  (#31)
du bekommst die soleverteiler im shop auch solo ohne rgk rohr.
ist kein problem. einfach dort anfragen.
bitte auch wenn du kernborhungen setzt den verteiler mit 150mm achsmaß verwenden. denn wenn du zwei 100er kernbohrungen setzt sollte ja auch noch etwas beton zwischen den bohrungen sein.
und die 100er kernbohrung passt dann wieder zu den ringraumdichtungen mit 100mm.

https://www.ringgrabenkollektor.com/shop/compakt-ringraumdichtung-fuer-rohr-32mm-und-40mm/


diese ist 2cm exzentrisch. somit etwas verstellbar wenn die bohrungen nicht so exakt werden.


_aktuell/202602248883.jpg




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  •  wuschi
  •   Bronze-Award
24.2.2026  (#32)
Wenn noch nix betoniert ist, wäre es eleganter futterrohre mit mauerkragen zu setzen. Sonst durchtrennt man unnötig die bewährung -> Korrosionsschutz 

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  •  Pflunz
24.2.2026  (#33)
Ich danke euch für all die Informationen.
Ich werde schauen ob sie Baugrund Süd auf meine Wünsche einlässt, und falls ja, werde ich mich spätestens bei der Verlegung wieder melden :D

Futterrohre waren auch meine bevorzugte Variante (zumal eigentlich schon alle Durchgänge geplant sind), doch meine BU möchte lieber Kernbohrungen durchführen. Er hat ein passendes Gerät und vielleicht hat er zu viel schlechte Erfahrung mit falsch gesetzten Futterrohreren, so dass man am Ende trotzdem Kernbohren musste. Ich frage aber noch einmal nach.

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  •  Pflunz
26.2.2026  (#34)
Also, habe mit dem Vertrieb von Baugrund Süd gesprochen.
Normalerweise wird das über ein Hosenrohr verbunden, an der Bohrung etwas tiefer gegraben und anschließend die Leitungen gebogen und etwa 1m unter der Erde (unter der Frostgrenze. Sie hatte da noch nciht auf dem Schirm, dass ich nur reines Wasser benutzen darf) zum Keller geführt. Das alles kostet inkl. Anfahrt etc. 3750€ netto.

Ich bekomme nun ein neues Angebot. Die Bohrung (~12000€ netto) bleibt, anstatt dem Anschluss-Paket bekomme ich die benötigten ~4x5m Rohr (rechnet sie noch anhand der Bohrposition und der Hauseinführung nach) inkl. der geraden Muffen angeboten. Den finalen Preis habe ich noch nicht, vermute aber dass es sich in Grenzen hält.

Verlegen würde ich dann wie oben besprochen (-2.5m und -1.5m, kurz vor der Kellerwand hgöher). Im RGK RGK [Ringgrabenkollektor] Shop würde ich neben den 150mm Verteilern auch noch Dämmung/Kabuflex für die DN40 Rohre sowie 4x 100mm Ringraumdichtung bestellen.

Fragen: Alles weitere (Ausdehnungsgefäß etc) macht dann der Heizungsbauer? Kann der auch die Sole-Leitung (die wird schon beim Einbringen mit Wasser befüllt damit sie nicht gequetscht werden) dann mit der gleichen Pumpe spülen wie das auch bei der Fußbodenheizung gemacht wird, oder brauche ich hier eine andere Pumpe? Kommt ja normales Leitungswasser hinein. Vom Gefühl her sollte ja bei der Bohrung nicht sehr viel Druck von der Pumpe nötig sein, da die Luft ja immer einen Weg nach oben hat (wenn korrekt verlegt).

Ansonsten habe ich die Heizlastberechnung vom Energieberater bekommen. Maximale Heizlast liegt bei 5,5kW, da geht das ziemlich gut mit der ursprünglich angefragten Bohrung für 6,5kW aus, da ja auch noch Warmwasser darüber erzeugt wird.

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  •  ds50
  •   Gold-Award
26.2.2026  (#35)

zitat..
Pflunz schrieb: da ja auch noch Warmwasser darüber erzeugt wird.

Bitte vergiss den WW WW [Warmwasser] Zuschlag. Denn unter NAT wird das WW WW [Warmwasser] quasi in den "Taktpausen" erzeugt, und bei NAT sollte auch dein Haus als Puffer herhalten können, und/oder es scheint bei so kalten Temps eh die Sonne, und/oder da muss halt dann der Heizstab ran, wenn alles nichts hilft. Also alle 10 Jahre vielleicht 1x.

(Wobei die Quelle größer auszulegen natürlich immer hilft, man muss halt das P/L Verhältnis beachten.)


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  •  Pflunz
3.3.2026  (#36)

zitat..
ds50 schrieb:

Bitte vergiss den WW WW [Warmwasser] Zuschlag. 

(Wobei die Quelle größer auszulegen natürlich immer hilft, man muss halt das P/L Verhältnis beachten.)

Da ist das "klassische" Problem immer, dass es für den Kunden schwierig ist den Profi von etwas zu überzeugen, vor allem wenn die Quelle "jemand aus einem Internetforum" ist.
Da wird dann vermutlich ein "die Bohrung kühlt sonst aus, neben der Entzugsleistung ist auch die entzogene Wärmemenge wichtig" kurz bevor ein "das haben wir immer schon so gemacht" und ein "damit Sie im Winter auch nicht frieren" angefügt wird.

Aber mit deinem letzten Satz hast du es auf den Punkt gebracht. Die reine Bohrung mit Rohr und Verfüllung liegt bei etwa 55€/m. Bei uns sind es etwa 5K/100m Temperaturänderung. 20m mehr sind damit etwa 1000€ und 1K höhere Sole Temperatur. Kann man machen. Bei einer Sonde mit Frostschutzmittel und nicht nur Wasser würde die Sonde 8,65KW Kälteleistung bereitstellen. Wird reichen :D
Ich brauche nur irgendwie die Bestätigung vom Wärmepumpenersteller dass reines Wasser auch geht wenn die Sole Temperatur hoch genug ist damit ich keinen Zwischenkreis einbauen muss.


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  •  pred
  •   Bronze-Award
3.3.2026  (#37)
Mit wem muss man bzgl. der Tiefe diskutieren?
Ich hab gesagt ich will 160m und sie haben gebohrt, da gabs keine Diskussion ob das evtl. zu wenig oder zu "viel" ist. Natürlich liegt dann halt die Verantwortung bei einem selber ob das dann auch funktioniert!

Bzgl. Wasser als Wärmeträger wird das befürchte ich ebenfalls in die Richtung laufen. Vom Hersteller wird es denke ich keine Bestätigung geben. Wollte selber anders mischen und dann war halt gleich das Argument ja ok - aber nur ohne Garantie von ihnen. 
Evtl. sind da andere Hersteller "toleranter" das wäre aber wahrscheinlich ein Punkt der zuerst geklärt werden müsste.


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  •  wuschi
  •   Bronze-Award
3.3.2026  (#38)
Die Freigabe vom WP WP [Wärmepumpe]-Hersteller zu bekommen ist sicher eine Herausforderung, aber sicher nicht unmöglich.
Du solltest in deinen Anfragen klar hervorheben, dass das eben:

  • eine Auflage der Behörde ist
  • die Bohrung deshalb üppig dimensioniert wird
  • Die Sonde mit Heizungswasser nach entsprechender ÖNORM/DIN gefüllt wird

Bei Alpha Innotec findet sich folgene Aussage auf der Infoseite für Grundwasserwärmepumpen:
"In vielen Fällen wird das Grundwasser ohne effizienzmindernden Wärmetauscher (Erdkollektoren, -sonden oder Zwischenwärmespeicher) direkt zur Wärmepumpe geleitet"

Darunter ist dann gleich die neuste Sole-WP mit R290 verlinkt. Das lässt zumindest auf eine gewisse Bereitschaft hoffen, das abzustempeln.
Hier noch der Link:
https://www.alpha-innotec.com/at/ratgeber/wissensquelle-warmepumpe/funktionsweise-wasser-wasser-waermepumpe

Wenn man lästig genug ist wird man das schon irgendwie hinbekommen. Zur Not bau einen Zwischenkreis und beobachte die Temperaturen in der Sonde eine Saison lang und dann lässt du den Zwischenkreis auf eigene Gefahr entfernen.
Wenn du eine Stiebel willst buche dir eine kostenlose Beratung direkt bei Stiebel. Dann hast du einen Vertreter vor dir sitzen, der nicht anders kann, als sich die Situation erörtern zu lassen. Der hat dann auch die nötigen Kontakte um das intern zu klären. Sei lieb zu ihm und kaufe teuren Kaffee...😀
Viel Erfolg!

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  •  Markus98
3.3.2026  (#39)

zitat..
wuschi schrieb:

Sei lieb zu ihm und kaufe teuren Kaffee...😀 

🤣 immer ein guter Tipp


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