Diskussion zu Wirtschaft, Pensionen usw. - Seite 8
12.8.
-25.8.2026
173 Antworten
41 Autoren
4 Empfehlungen
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Tatsache bewusst entschieden. Mein Mann ist Deutscher. Meine Familie ist tatsächlich über die ganze Welt verstreut und ich habe auf jedem Kontinent Verwandtschaft ;) Die Entscheidung für meinen Mann und mich, aus Irland wegzuziehen war eine sehr bewusste, die zu einem großen Teil dem Sozialsystem geschuldet war. Und natürlich hat für Österreich auch MEINE Heimatverbundenheit eine Rolle gespielt. Zwischenzeitig haben wir auch in Deutschland gewohnt, das hat seiner Heimatverbundenheit gedient ;) |
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4000 Brutto Einkommen erhöht die monatliche Pension pro Jahr in dem eingezahlt wird um grob ca. 51€ pro Monat. Also 10 Jahre 4.000 Bruttoeinkommen wären ca. 510€ Pension pro Monat. Nicht berücksichtig die % Aufwertung pro Jahr bis zum Pensionsantritt. Es macht im aktuellen System einen gewaltigen Unterschied ob man die Beiträge mit 20 einzahlt oder mit 60. Spannender ist dass eine der Regierungsparteien vor kurzem der Meinung war dass alle Pensionen über 2.500€ im Monat Luxuspensionen wären ... |
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Nochmals: (Wie oft noch?) Ich sage nirgends, dass es kein soziales Netz für lebenswichtige Grundversorgungen geben soll. Ich kritisiere, dass ich viel einzahle und viel rausbekomme. Das ist ineffizientes "von einer Tasche in die ander Tasche wirtschaften". Ich wäre bereit viel weniger rauszubekommen wenn ich weniger einzahlen müsste. Ich will das Geld keinem anderen weggnehmen sondern nur meinem Zukunfts-Ich. Ich glaub der Großteil der Leute wäre zufriedener mit einer Vorsorge bei der sie selber Entscheidungen treffen können. Wenn die Nettolöhne höher wären, weil man nicht gezwungen ist ins System einzuzahlen, bliebe mehr über. Junge Geringverdiener könnten selbst entscheiden ob sie in dieser Phase ihres Lebens wirklich 500 Euro im Monat für die Pension einzahlen wollen, oder vielleicht das Geld jetzt lieber anders verwenden und später vorsorgen. |
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Ist doch die ähnliche Diskussion wie Mieten inkl. ETF ansparen vs. Eigentum kaufen auf Kredit. Die Jungen Leute die ich kenne, die in Miete leben, legen genau garnix auf die Seite für später oder geschweige denn dass sie regelmäßig einen ETF besparen. Die genießen das Leben und leasen tolle Autos. Wenn der Beitrag für die staatliche Pensionsvorsorge ab heute bei uns wegfallen würde, dann hätten wir in ein paar Jahrzehnten einen haufen arme alte Leute die dann wiederum durch den Staat erhalten werden müssten weil sie eben in der Vergangenheit nix angespart hatten. |
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Hallo speeeedcat, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Diskussion zu Wirtschaft, Pensionen usw. |
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Das ist vollkommen unrealistisch und weltfremd. Im Durchschnitt wird zunächst nicht gespart weil wenig Einkommen und trotzdem braucht man Auto Wohnung Urlaub etc., dann kommen die Kinder da braucht man sowieso alles, dann Haus oder Eigentumswohnung mit hoher Kreditrate (kann man wieder nichts sparen). Außerhalb dieser esh esh [Energiesparhaus]-Gutverdiener-Bubble wäre dieses System total zum Scheitern verurteilt. |
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Und zusätzlich muss man eine Entscheidung treffen zwischen - neue Steuern (was auch immer) Oder - massive Kürzungen in weiten Teilen. Wo genau? Wieviel? Ist halt die Kehrseite dieser gut klingenden (populistischen) Phrase "Lohnsteuer runter". Wer dafür ist, ist auch für Vermögenssteuer. Oder soll sagen, was man massiv kürzen kann |
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kürzen kannst du gleich mal alles, was wir in 9-facher, unterschiedlicher Ausführung (Bundesländer) haben z.B. |
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Sicher, bin ich sofort dafür. Sind aber halt nur ein paar Millionen. Woher die restlichen Milliarden nehmen? Grob reden wir von 10-20 Mrd bei der "Idee". |
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Mein Traum wäre immer aus wirklich gut gehenden/aufbearbeiteten Betrieben die Kaufmännische und Finanzabteilung für den Staatshaushalt zu beauftragen. Detto im Gesundheitsbereich und Sport, Familienressort und und.. Österreich hat einfach ein massives Ausgabenproblem. Und leider keine Experten in der Obersten Reihe. Die Lohnsteuer runter zu drücken wird hald in "Loch auf, Loch zu" ausarten. Ich bin, ganz klar, gerne bereit Steuern zu zahlen. Aber das Geld sollte einen Sinn erfüllen. Es ließe sich wirklich mancherorts sofort der Sparstift ansetzen Bundesländer, Verwaltung, Bürokratie, Jugendschutzgesetze, Zwangsmitliedschaften (egal ob WKO oder AK) Und das Tüpfelchen am I wäre eine absolute Transparenz von allem. Ab dem ersten Cent. My two cents Elohtihs der mit diesen Träumen immer in die Ecke gestellt wird |
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Absolute Transparenz ... genau deswegen haben sich die Bundesländer ja bis vor kurzem heftigst gewehrt, dass sie monatlich ihre Haushaltszahlen abliefern müssen. Den Widerstand aufgegeben ... nachdem klar war, über die ausgelagerten Bereiche liefern sie weiterhin nichts bis wenig ab. Weiterhin keine Transparenz. |
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Im Burgenland querfinanziert die Burgenland Energie 100 Holdinggesellschaften. Wie sinnvoll die alle sind kann bestritten werden. |
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Im lean management gibt es die 7 kind of waste. Continuous improvement. Möglichst alles immer weiter verbessern. Es gibt Betriebe mit 25000 Mitarbeitern, da wurden Sparmaßnahmen sehr skeptisch gesehen und von "das geht nicht" gesprochen. Heute machen sie 15-20% Nettogewinn. Wie man diese Haltung in einen Staat bringt, das wird wahrscheinlich leider erst gehen, wenn es muss. Und wir sind am Weg dorthin. Dann wird leider oft falsch gespart. Es geht also darum diese Haltung in die Köpfe zu bringen. Es braucht eine Vision... |
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Ich hab Mitarbeiter, die kommen mit Mitte 50, sagen "ich kenn den Landesrat, mich kannst ab sofort vergessen bis zur Pense" und wurden nie wieder gesehen. Solange sowas durchgeht, braucht man über "normales sparen" noch nicht einnal groß nachdenken. |
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Kann mich da zu einem gewissen Maße anschließen. Persönlich sage ich sogar immer, ein Problem ist definitiv, dass unsere Politiker zu wenig verdienen - und das meine ich ernst. Wer glaubt für 300 TEUR einen Top-Manager zu finden der eine Unternehmung (ja, Österreich ist eine Unternehmung mit Sozialbezug in meinen Augen) zu führen irrt einfach. Die besten Leute eines Landes sollten ein Land auch wirtschaftlich führen, das würde gesamthaft sicherlich allen Einwohnern helfen. Schon alleine, dass wir als Land Jahr für Jahr Schulden aufbauen und es als Erfolg feiern, wenn wir ein Nullrunde schreiben (würden) ist eigentlich eine komplett fremde Welt. Kapital aufnehmen, investieren um zukünftig daraus zu profitieren - ja, jedenfalls. Kapital aufnehmen um den laufenden Betrieb am Leben zu erhalten - nein, keinesfalls. |
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Abgesehen davon, dass ich dem "zu wenig Geld" durchaus zustimme aber... Wollen wir einen Manager a la Benko? Möglicherweise einen Marsalek? Evtl. reicht auch ein Winterkorn? Und auch wenn im Forum hier durchaus Fans vorhanden sind aber: auch ein Musk als Manager für Österreich wär meins nicht. "Die besten Leute" sind halt wahnsinnig schwer zu definieren. Und: Ein Land/eine Regierung muss keinen Gewinn einfahren - eher das Gegenteil (wurde eh oben schon erwähnt). Btw. Verwaltung bring prinzipiell Geld in einen Ort - die Verwaltung also auf das ganze Land aufzuteilen bringt also durchaus Vorteile. Ich bin aber bei euch, dass man das sicher auch effizienter gestalten könnte. Eine Krankenkasse die nichts für die Vorsorge zahlt muss im Nachhinein die Reparatur zahlen (was ist wohl langfristig billiger?) |
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Wer sind denn die besten? Meinst du solche Dinosaurier wie den Chef der IV der von Klimafresks spricht und am liebsten alles so lassen würde wie es war? ... oder den Remus- Unsympatler Zöchling? Die denken alle nur in Quartalen, denen sind Mensch und Umwelt sowas von egal. |
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Verstehe was du meinst. Sieht man sich die Lebensläufe unserer letzten drei Bundeskanzlen an so merkt man, dass 2/3 nie ein echtes Wirtschaftsunternehmen von innen gesehen haben, 2/3 hatten auch vorher niemals Personal unter sich. Man überträgt diesen Menschen sodann die Verantwortung über etwa 7 Millionen Österreicher + 500 Mrd. BIP, was automatisch das größte Unternehmen der Welt wäre. Um auf den Verdienst zurückzukommen, man setzt einen langjährigen Abteilungsleiter auf den Chefsessel des größten Unternehmens der Welt. Dieser muss das Unternehmen aber nicht nur verwalten, sondern es zukunftsfit aufstellen damit der Wohlstand gehalten werden kann. Das ist in meinen Augen ein Bauchfleck mit Ansage. Btw. Benko, Marsalek und auch Musk sind keine gestandenen Manager. Ein Winterkorn hat ein Unternehmen richtig gut geführt und einen Fehler gemacht, der im Vergleich zu den Skandalen unserer Politiker der letzten Jahre vermutlich als nicht mal erwähnenswert abgestempelt werden würde. |
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Das Problem ist halt auch (und das macht dann natürlich den Politikerjob noch unansehnlicher wenn man es ändert): - Verantwortung für irgendwelche "kleineren" Dinge musste schon lang niemand wirklich übernehmen Dafür fordern wir großartig den Rücktritt eines Politikers der erklärt, Kindererziehung wär keine Arbeit. Erklären wir übrigens regelmäßig alle (Nach der Karenz zurück in die Arbeit - schon mal gehört die Phrase?) Und das trifft man zu genüge auch im Managementbereich. |
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Eigentlich verdienen unserer Regierungsmitglieder zu viel, nicht zu wenig. Und nein, das ist nicht mit einer Managementposition in einem Unternehmen vergleichbar. Der Ablauf der Entscheidungsfindung ist ein komplett anderer. Wenige unserer höchsten Politiker würden in der Privatwirschaft auch nur einen annähernd gut bezahlten Job finden. Mit mehr Geld würde man auch keine besseren "Manager" anziehen. Politik ist eine Spielwiese die eine ganz spezielle Klientel anzieht. |
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Leider sehe ich das mittlerweile genauso. Natürlich nicht pauschal über alle, aber die Politik zieht schon ein paar spezielle Exemplare an. Oft trifft man dann aber doch wieder auf echt Profis, die es den Menschen zuliebe zu tun scheinen... |
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solche ehrlichen Leute mit Motivation und Willen sind leider nichts für die Politik, die halten sich üblicherweise nicht lange in den festgefahren Parteienstrukturen, bzw. überleben die Schmutzkübeln und Anfeindungen nicht. Schau mal den Typ Mensch an, der Politiker wird... Is leider so. Und bzgl. Einkommen: Ich hatte auch länger die Meinung, dass die eigentlich zu wenig verdienen, um wirklich unabhängig und zielstrebig arbeiten zu können. Aber mittlerweile ist meine Erkenntnis eher, dass es nichts bringen würde.... Dieser Typ Mensch bekommt den Hals nicht voll. Egal was du hier alles bieten würdest. Da zählt nur mehr mehr mehr. Somit bleiben die immer für irgendwelche manipulativen Zuckerl zu haben. (ja, etwas polemisch wie immer, aber mein Ansehen für diese Berufsgruppe ist tatsächlich unterirdisch. Hingegen hab ich aber auch tiefsten Respekt für jene, die es wirklich Ernst meinen würden und etwas probieren und Gutes durchsetzen wollen) |
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