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Diskussion zu Wirtschaft, Pensionen usw. - Seite 10 teilen

12.8. -29.8.2026    198 Antworten    46 Autoren 198 2026-08-29T11:56:31+02:00    4 Empfehlungen
     
Zusammenfassung
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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
12.08.2026
202
Ich möchte hiermit einen Thread eröffnen, um über wirtschaftliche Themen in Österreich und weltweit zu diskutieren. Gerne können auch Themen wie staatliche österreichische Pensionsstrategien, der Wandel von Arbeitszeitmodellen sowie individueller Exit- und Vorsorgestrategien eingebracht werden.

Mich hat u.a. dieser Artikel dazu bewogen:
https://orf.at/stories/3438942/
Zitat:
"Seit dem Beginn der Investmentphase hat der Fonds einen durchschnittlichen Wertzuwachs von 6,6 Prozent pro Jahr erzielt. Vor neun Jahren wurde erstmals das Vermögen von einer Billion US-Dollar überschritten, inzwischen hat es sich fast verdoppelt. Für das kleine Norwegen ist das eine gewaltige Summe. Rein rechnerisch stehen jedem Norweger über den Ölfonds mehr als 340.000 Euro zu."

Mir ist schon klar, dass der Fonds (zumindest ursprünglich) u.a. aus Öl- und Gaseinnahmen gespeist wurde/wird.
Aber den Ansatz bei Gründung, dass endliche Rohstoffvorkommen auch Nachfolgegenerationen zugute kommen soll, finde ich gut.
Das Fondsvolumen wächst mittlerweile sehr gut am Kapitalmarkt, neben den Staatsanleihen getrieben von der Tech-Hausse.
Der durchschnittliche Wertzuwachs durch den Veranlagungserfolg am Kapitalmarkt unter Berücksichtigung der Wertschwankungen ist beeindruckend und schlägt die Inflation locker.

Leider wurschteln wir hier in Ö seit Jahren mit einer entsprechenden staatlichen Veranlagungsstrategie und Bestrafung individueller Vorsorge am Wertpapiermarkt durch Verkestung der Anlagegewinne seit Jahrzehnten herum. Das staatliche Umlagesystem wird zusehends unfinanzierbar bei sinkendem Bevölkerungswachstum und alternativen Arbeitszeitmodellen.

Es soll auf gar keinen Fall eine politisch geprägte Diskussion werden mit Schuldzuweisungen an Parteien oder Individuen.
Mir geht es rein um eure Meinungen zur Wirtschaft/Aussicht generell und speziell auch zu eurer Sichtweise auf ein Pensionssystem, das uns und unsere Kinder allesamt betrifft oder betreffen wird.

Ich hoffe auf eine nettiqettenkonforme Runde.

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
25.8.2026  (#181)

zitat..
thez schrieb:

Vor allem verdient man als Bürgermeister einen Rotz. Hab mal geschaut was man in unserer Gemeinde mit 4000 Einwohner verdienen würde das war sub 5k brutto für diesen Job und Verantworting. Never.

Also im Burgenland, so hört man, haben die oftmals noch einen Job beim Land, wo man möglicherweise besser eingestuft ist als man es ohne Parteibüchlein wäre.

Angenommen besagter Bürgermeister verdient dort nochmal 6-7k€ brutto, klingt das dann nicht mehr ganz so schäbig oder? 😝

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  •  Brettljausn
26.8.2026  (#182)

zitat..
supernova schrieb:

Und im Gegensatz zu anderen politischen Ämtern kann ein guter Bürgermeister einiges bewegen / selbst entscheiden bzw. direkt beeinflussen. Gestaltungsmöglichkeiten sind mMn ein großes Plus in einem Job.

Die haben stellenweise sogar zu viel "Gestaltungsmöglichkeiten". Stichwort Umwidmungen z.B.


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  •  tomsl
  •   Bronze-Award
26.8.2026  (#183)

zitat..
MalcolmX schrieb: Also im Burgenland, so hört man, haben die oftmals noch einen Job beim Land, wo man möglicherweise besser eingestuft ist als man es ohne Parteibüchlein wäre.

Jop! Unserer arbeitet zum Beispiel bei der Bezirkshauptmannschaft und ist seit der letzten Wahl auch noch Landtagsabgeordneter. Und der ist tatsächlich ein feiner Typ.

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  •  Berndi
  •   Silber-Award
26.8.2026  (#184)
Ein Full-Time Bürgermeister für ein 4000 Seelen Dorf ist schon purer Luxus. Was macht der den ganzen Tag?

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  •  Destroent
26.8.2026  (#185)

zitat..
Berndi schrieb:

Ein Full-Time Bürgermeister für ein 4000 Seelen Dorf ist schon purer Luxus. Was macht der den ganzen Tag?

In seinem Hauptjob arbeiten. Das härteste am Bürgermeister sein sind die Wochenden wo du bei jedem Verein dabei sein solltest und dann mit deinem Lohn noch eine Runde nach der anderen spendieren musst.


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  •  Berndi
  •   Silber-Award
26.8.2026  (#186)

zitat..
Destroent schrieb:

In seinem Hauptjob arbeiten. Das härteste am Bürgermeister sein sind die Wochenden wo du bei jedem Verein dabei sein solltest und dann mit deinem Lohn noch eine Runde nach der anderen spendieren musst.

Ja, wenn DAS seine Arbeitsauffassung ist...
(Jeder Ort bekommt den BM, den er verdient. )


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  •  thez
27.8.2026  (#187)

zitat..
Berndi schrieb:

Ein Full-Time Bürgermeister für ein 4000 Seelen Dorf ist schon purer Luxus. Was macht der den ganzen Tag?

Wie gesagt wir sind die finanzstärkste Gemeinde der Steiermark - Raaba-Grambach. Es wird dauernd investiert, umgebaut, neu gebaut, Infrastruktur ausgebaut. Ich kanns nicht einschätzen aber ich glaube es gibt genug zu tun...


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  •  Hausbau24
  •   Silber-Award
27.8.2026  (#188)

zitat..
Berndi schrieb:

Ein Full-Time Bürgermeister für ein 4000 Seelen Dorf ist schon purer Luxus. Was macht der den ganzen Tag?

Entweder sind wir geografisch so weit voneinander entfernt oder ich fall komplett vom Glauben ab. 
Wir sind in einer Gemeinde im OÖ-Zentralraum mit rund 2.000 Einwohnern. Bei uns werden jedes Jahr dutzende neue Häuser gebaut, Firmen kommen empor, die Infrastruktur ändert sich praktisch jährlich (Glasfaser, Straßenbau, Erdkabel (Strom)) und es ziehen enorm viele Menschen zu. Dadurch verändert sich auch das gesellschaftliche Leben (Schulen, Krabbelstuben, Pflegeheime, Ausbauten bei Vereinen etc.) und hinzukommend die vielen Streitereien aufgrund von Menschen die zuziehen und das Landleben nicht kennen/verstehen (wollen). 

Unser BGM ist extrem engagiert und entwickelt uns als Gemeinde sehr gut. Die Auslastung massiv hoch für das niedrige Gehalt: https://gemeindebund.at/was-verdienen-buergermeister-in-oesterreich-in-den-bundeslaendern/

Der Vize-BGM bekommt mW 1/6 vom BGM, ist nebenberuflich und hat auch Stunden Ende nie. 




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  •  Karl10
  •   Gold-Award
27.8.2026  (#189)
@Hausbau24
Wir sollten über aktuelle Gehälter reden....dein link ist schon sehr veraltet.
Ich rede jetzt nur von NÖ. Da bekommt man z.B. von 2.500 bis 3.500 EW € 5.380.- und von 3.500 bis 5.000 EW € 5.940.-
Ich hab 40 Jahre mit Gemeinden in NÖ beruflich intensiv zu tun gehabt. Ich kann mich in dieser Größenordnung (3.000 bis 4.000 Einwohner) eigentlich an keinen Bürgermeister erinnern, der nur Bürgermeister war und keinem sonstigen Beruf nachgegangen ist (ausgenommen er war schon in Pension). Also kaum ein Bürgermeister kleinerer und mitlerer Gemeinden lebt nur von seinem Bürgermeistergehalt. 
Natürlich gibts Unterschiede: solche mit mehr und weniger Engagement, manche haben vieles delegiert an ein Team, manche machen vieles selber usw.; aber im Durchschnitt finde ich den Zweitberuf mit z.B. € 5.940.- (im Falle meiner Gemeinde) fair und ordentlich honoriert.  

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  •  Breitfuss
  •   Gold-Award
28.8.2026  (#190)
In meinem Umfeld (Gemeinden >2000 Einwohner) haben eigentlich auch alle Bürgermeister einen anderen Vollzeitjob (oft Landwirt, teils große Betriebe) und machen den Bürgermeister als Nebenjob. Viele haben zusätzlich auch noch weitere Funktionen, sei es gut entlohnt oder ehrenamtlich.
Der Bürgermeister der Stadtgemeinde Tulln (bald 17.000 Einwohner) ist z.B. auch Schuldirektor, keine Ahnung wie das geht, wohl nur mit viel delegieren, so viele Stunden hat der Tag ja gar nicht.

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  •  thez
28.8.2026  (#191)
Eigentlich schon ein Wahnsinn, dass eine Nebenbeschäftigung erlaubt ist bei einem so wichtigen Amt. Das wäre wie wenn der Chirurg nebenbei noch kellnert, ob er dann die Leistung im OP bringt?


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  •  tempo85
  •   Gold-Award
28.8.2026  (#192)

zitat..
thez schrieb:

Eigentlich schon ein Wahnsinn, dass eine Nebenbeschäftigung erlaubt ist bei einem so wichtigen Amt. Das wäre wie wenn der Chirurg nebenbei noch kellnert, ob er dann die Leistung im OP bringt?

Oder nebenbei in der privat Ordi arbeitet.

Und ja gibt dann auch extrem Situation, operiert im Krankenhaus und gleichzeitig arbeitet er in der Ordi^^! Aber gut saß ist dann nicht mehr erlaubt.


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  •  gdfde
  •   Gold-Award
28.8.2026  (#193)

zitat..
Berndi schrieb: Ein Full-Time Bürgermeister für ein 4000 Seelen Dorf ist schon purer Luxus. Was macht der den ganzen Tag?

zitat..
Berndi schrieb: Das ist trotzdem nur ein "Präsenz-Job". Keine Leistung,  die bloße Anwesenheit zählt. Gepaart mit Dienstwagen, Cauffeur und stattlichem Gehalt - also mein Mittleid hält sich in Grenzen...

zitat..
Berndi schrieb: Ja, wenn DAS seine Arbeitsauffassung ist...
(Jeder Ort bekommt den BM, den er verdient. )

Sorry, ich sags jetzt grad raus, aber du redest Blödsinn und hast keine Ahnung, du klingst ein wenig frustriert und neidbehaftet.

ad Bürgermeister: selbst ein BGM in einer 4000 Bewohner Gemeinde hat die Verantwortung von min. 20 Mitarbeitern und >5 Mio. jährliches Budget, das er in der Gemeinde gerecht investieren muß.

Ein Nationalratsabgeordneter muß 7/24 laufen, damit er erstmal in den Nationalrat kommt...der fängt meistens ganz unten an (Jugendarbeit, Gemeinderat, Landtagsabgeordneter, Bundesrat usw.)...die sind neben der Arbeitswoche auch jedes Wochenende im einsatz, selbst wenns in deinem Kaff beim Feuerwehrheurigen oder Kreisverkehrseröffnung ist.

Meine Meinung ist, dass die Leute, die für unsere Zukunft und unser Wohlbefinden im privaten (und auch beruflichen Umfeld) verantwortlich sind, viel mehr verdienen sollen.

Der Bundeskanzler, der für 9 Mio Österreicher verantwortlich ist, verdient ca. 300k pro Jahr.
Das verdient jeder Manager von einem mittelständischen Betrieb und der muß sich nicht anrotzen lassen, wenn er mal eine aus dem Kontext gerissene Aussage tätigt oder in einm 5* Hotel Urlaub macht




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  •  gdfde
  •   Gold-Award
28.8.2026  (#194)

zitat..
Breitfuss schrieb: Der Bürgermeister der Stadtgemeinde Tulln (bald 17.000 Einwohner) ist z.B. auch Schuldirektor, keine Ahnung wie das geht, wohl nur mit viel delegieren, so viele Stunden hat der Tag ja gar nicht.

Der bekommt ja nicht 2 Gehälter, die sind auch gedeckelt (auf ca. 11-12000 euro monatlich).

Und ich finde, dass gerade Tulln eine sehr coole Stadt ist, was dort alles gemacht wurde.

Würdest du den Doppeljob mit der Verantwortung (HAK Direktor und BGM mit zig Millionen Budgetverantwortung) um 12k machen, wo du null Freizeit hast?
Ich nicht.


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  •  supernova
  •   Silber-Award
28.8.2026  (#195)
Ich finde is immer irgendwie lustig bis irritierend, wenn Verantwortung als etwas Negatives dargestellt wird, für das man finanziell entschädigt werden muss/will. 😅 Ich empfinde das genau umgekehrt: Verantwortung ist ein großes Plus. Ich würde im Zweifel eher einen schlechter bezahlten Job nehmen, der interessant ist und wo man wirklich Verantwortung hat, als einen viel besser bezahlten Job, wo man im Prinzip nichts entscheiden darf...

1
  •  Breitfuss
  •   Gold-Award
29.8.2026  (#196)

zitat..
gdfde schrieb: Und ich finde, dass gerade Tulln eine sehr coole Stadt ist, was dort alles gemacht wurde.

Absolut, vor allem der Hauptplatz ist ein Traum im Gegensatz zu früher, wo quasi alles Parkplätze waren.

zitat..
gdfde schrieb: Würdest du den Doppeljob mit der Verantwortung (HAK Direktor und BGM mit zig Millionen Budgetverantwortung) um 12k machen, wo du null Freizeit hast?
Ich nicht.

Nein, wirklich nicht. Ich habe das auch nicht als Kritik gemeint, sondern als Bestätigung zum Vorredner, dass die wenigsten Vollzeit-Bürgermeister sind. In den kleinen Gemeinden mit wenigen Tausend Einwohnern sowieso nicht, aber selbst in einer Kleinstadt nicht unbedingt. 

Aus https://gemeindebund.at/services/buergermeisterinnen/
70% der Bürgermeister/innen üben ihr Amt neben ihrem zivilen Beruf aus, 30% geben an, hauptberufliche Bürgermeister zu sein (Quelle: Bürgermeisterbefragung 2019)

Ich finde es halt arg (im positiven Sinne), weil Schuldirektor nach meinem empfinden schon mindestens ein Vollzeitjob ist (wenn sich das überhaupt ausgeht), und dann noch zusätzlich Bürgermeister einer Kleinstadt... Zu dem Thema hat er selbst mal was geschrieben, als er noch Vizebürgermeister war: https://peter.eisenschenk.at/kl%25C3%25A4rendes-zu-meiner-bestellung-zum-schulleiter   (ich kenne ihn noch als Lehrer, habe selbst an der HAK Tulln maturiert)

Generell braucht man wohl einen enormen Gestaltungs- und Geltungsdrang, um überhaupt Bürgermeister werden zu wollen. Außer man ist vielleicht noch von der Sorte "Das bleibt alles so wies hier ist" (wenn man so noch gewählt wird). Wie geschrieben haben viele auch noch ehrenamtliche Funktionen, das bringt finanziell gar nichts. Sei es bei der Freiwilligen Feuerwehr (vielleicht sogar als Kommandant), dem Rettungsdienst, der Blasmusik, der Jägerschaft,... Überall wird Präsenz erwartet, nicht zu vergessen alle runden Geburtstage der älteren Gemeindebürger. So würde ich mir meine Freizeit nicht vorstellen. Und wenn dann noch eine Naturkatastrophe kommt...

Diejenigen, die nur zu ihrem eigenen Vorteil handeln (bzw. dem von privat oder politisch nahestehenden Personen), gibt es in allen Parteifarben und die wird man wohl auch nicht mit einer Verdopplung der Entlohnung umstimmen, nicht unmoralisch zu handeln.

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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
29.8.2026  (#197)
und man muss "menschen mögen".
ich bin froh, wenn ich nicht ganze zeit allzu viele menschen sehen muss, weswegen der job des bürgermeisters oder politikers allgemein eher nicht zu den erstrebenswerteren jobs für mich zählt emoji 

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  •  Berndi
  •   Silber-Award
29.8.2026  (#198)

zitat..
gdfde schrieb:

Sorry, ich sags jetzt grad raus, aber du redest Blödsinn und hast keine Ahnung, du klingst ein wenig frustriert und neidbehaftet.

ad Bürgermeister: selbst ein BGM in einer 4000 Bewohner Gemeinde hat die Verantwortung von min. 20 Mitarbeitern und >5 Mio. jährliches Budget, das er in der Gemeinde gerecht investieren muß.

Ein Nationalratsabgeordneter muß 7/24 laufen, damit er erstmal in den Nationalrat kommt...der fängt meistens ganz unten an (Jugendarbeit, Gemeinderat, Landtagsabgeordneter, Bundesrat usw.)...die sind neben der Arbeitswoche auch jedes Wochenende im einsatz, selbst wenns in deinem Kaff beim Feuerwehrheurigen oder Kreisverkehrseröffnung ist.

Meine Meinung ist, dass die Leute, die für unsere Zukunft und unser Wohlbefinden im privaten (und auch beruflichen Umfeld) verantwortlich sind, viel mehr verdienen sollen.

Der Bundeskanzler, der für 9 Mio Österreicher verantwortlich ist, verdient ca. 300k pro Jahr.
Das verdient jeder Manager von einem mittelständischen Betrieb und der muß sich nicht anrotzen lassen, wenn er mal eine aus dem Kontext gerissene Aussage tätigt oder in einm 5* Hotel Urlaub macht

Ist ok.
Ich sehe halt nur, was in meiner Gemeinde los ist - und zwar ganz aus der Nähe. Und auch, was durch so eine "Wirtshausbrüderschaft" auf Kosten der Allgemeinheit, für eine sehr kleine Schar Begünstigter, möglich wird.
Das kennt man sonst nur aus schlechten Heimatfilmen.
Aber schön, dass es anderswo auch noch anders (besser) ist.

So!
Und jetzt wieder zurück zum Thema.


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