Ich habe schon längere Zeit den Traum einen (klassischen) Auto auf Elektro um zu rüsten. Aber das hat für mich nur Sinn mit einer Batterie auf Niederspannung, und zwar 48V, weil:
1) Es ist sicherer, und leichter zum selber reparieren/warten. 2) Einfacher mit der Typisierung (insoweit das einfach sein kann). 3) Das Auto kann theoretisch als mobiler Heimspeicher Dienst tun, weil es einfach eine 48V LFP Batterie auf Räder ist. Das ist auch gut für die Batterie, vor allem wenn nicht viel gefahren wird.
Den Elektroumbau habe ich schon länger recherchiert und ich glaube es ist machbar. Schwierig, aber machbar. Ich bin aber weniger sicher wenn es um der Einbindung dieses mobilen Heimspeichers in einem Heimnetz geht.
Ja, ein Anschluss mit dickem Kabel an einer Sammelschiene, mit einem Schalter dazwischen, passt, aber wie reagiert einen Wechselrichter auf einer Trennung, und umgekehrt? Ich habe momentan im Haus einen Deye hybrid Wechselrichter und der akzeptiert schon wenn ich manchmal die LFP Batterien ausschalte. Ich war mir vorher auch sicher dass so was leicht lösbar ist mit Victron-Geräten, aber konnte diesbezüglich sehr wenig finden (und Nachfrage im Victron-Forum brachte auch nicht viel, außer die Idee einen Multiplus im Fahrzeug ein zu bauen).
Leider gibt es überhaupt kaum Information zum Thema 'mobile Batterie'. Vielleicht kann jemand mir weiter helfen? Auf jeden Fall, vielen Dank im Voraus.
.. Neven schrieb: Aber diese 'entsprechende Wallbox' muss dann wieder bidirektional laden können, und gleichzeitig mit dem OBC/Multiplus im Auto und dem WR WR [Wechselrichter] im Haus kommunizieren können.
Jede AC-Wallbox kann rein technisch bidirektional laden. Die hängt das Auto einfach nur direkt ans Netz. Kann natürlich sein, dass die intelligenteren da die Richtung überwachen, glaube ich aber eher nicht. Steuern musst du das Ganze aber. Da würde ich die Wallbox gleich ganz dumm auf Maximalstrom einstellen und die Steuerung direkt mit dem Auto über WLAN kommunizieren lassen.
──────.. Neven schrieb: Aber diese 'entsprechende Wallbox' muss dann wieder bidirektional laden können, und gleichzeitig mit dem OBC/Multiplus im Auto und dem WR WR [Wechselrichter] im Haus kommunizieren können. ───────────────
Jede AC-Wallbox kann rein technisch bidirektional laden. Die hängt das Auto einfach nur direkt ans Netz. Kann natürlich sein, dass die intelligenteren da die Richtung überwachen, glaube ich aber eher nicht. Steuern musst du das Ganze aber. Da würde ich die Wallbox gleich ganz dumm auf Maximalstrom einstellen und die Steuerung direkt mit dem Auto über WLAN kommunizieren lassen.
das wäre auch mein einfacher Ansatz Einen MP 5000 GX ins Auto und die Batterie dran - den AC-IN verbindest du dann zum Laden daheim mit einem CEE Stecker und den Multiplus stellst auf 100% SoC
In China gibt's ein (Entwurfs-)Modell, dass kann Laden oder aber den Akku an einer automatisierten Station in 3 Minuten tauschen.
Ev. kann man mal einen Teil des Hausakkus einfach ins Auto laden und losfahren.
Irgendwann vll auch mitm 48V Makita Akku ausm Akkuschrauber
ja, auf sowas warte ich , akkus für den BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] zum tauschen , oder im Anhänger als Ersatz für längere Fahrten mitnehmen, oder einfach dazuhängen oder so, gibt ja für die Verbrenner auch Benzinkanister....😀
das wäre auch mein einfacher Ansatz Einen MP 5000 GX ins Auto und die Batterie dran - den AC-IN verbindest du dann zum Laden daheim mit einem CEE Stecker und den Multiplus stellst auf 100% SoC
Und kann man so dann bidirektional laden? Was wenn im Haus schon ein Wechselrichter mit PV-Anlage vorhanden ist?
.. Neven schrieb: Was wenn im Haus schon ein Wechselrichter mit PV-Anlage vorhanden ist?
Wenn Überschuss da ist ladet er das Auto. Wenn Zuwenig da ist speist er ins Haus. Die Verbindung mitm smartmeter könnt tricky werden hierfür, wüsst nicht wie das leicht geht. Bin aber auch neu im VE Universum :)