An alle KWL-Gegner - Seite 5
|
|
||
|
Im Forum wird man ja buchstäblich mit der Nase drauf gestoßen, dass es punkto KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] oder Wp auch anders geht als in der breiten Masse (noch dazu ohne wirkliche Mehrkosten) und bekommt auch die Erläuterungen zu den Do´s and Dont´s. |
||
|
||
|
Ich bin auch super lärmempfindlich, aber meine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] höre ich erst ab Stufe 3 von 4. Normal läuft sie CO2 gesteuert in Summe ca. den halben Tag auf Stufe 1. |
||
|
||
|
Dann kennt ihr bis jetzt einfach keine gut geplante und ausgelegte KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] - that's it. |
||
|
||
|
Ich höre das Spulenfiepen der usb c Netzteile, aber unsere KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] höre ich nicht... Auf Stufe 3 höre ich die Abluft im WC, zuluft absolut unhörbar. Um noch etwas beizutragen. Früher waren die Leute auch mehr draußen durch Landwirtschaft und Arbeit. Heute verlagert sich alles nach innen. Büro usw. Schaut auch mal Bürobauten an, die würden ohne Lüftungsanlage überhaupt nicht mehr funktionieren. Und das schon Jahrzehnte lang. Eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] ist eigentlich zwingend notwendig für die einen modernen Hausbau und einer Premium Sole Wärmepumpe vorzuziehen. Wer was anderes sagt hat einfach keinen Plan von Neubau und Luftdichter Hülle. Besser kleiner, ohne Keller, ohne Premium Ausstattung, ohne fertigen Garten, ohne Garage, ohne Carport, ohne Terrasse usw.. als ohne KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]. Und dann die Vorteile die eine ordentliche Anlage mit sich bringt ist auch nicht immer jedem bewusst. Keine Insekten Gitter notwendig, Nicht kalt, nicht warm, wenn man lüften MUSS, nicht laut, Im Fensterfalz gibt es kaum Schmutz, daher weniger Putzen notwendig, weniger Radon Belastung weniger Pollen. Zum Vergleich: 8 Neubauten in unsere Siedlung. 3x KNX, 1x anderes Smart home, 4x Garage, 5x Rachfang 2x Schwedenofen, 3x Carport, 3x PV, 2x RGK RGK [Ringgrabenkollektor] rest Luft, 1xKWL und zwar bei uns. Das sieht man den Stellenwert einer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]. Ich glaube aber in ein paar Jahren ändert sich das. Ohne KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] wird es keine Genehmigung mehr geben.
|
||
|
||
|
Verbände der Lüftungsbranche versuchen immer wieder durch Initiativen Luft als Lebensmittel zu etablieren und ihre politische Einflussnahme zu stärken, damit Raumluft in Gebäuden auch den Stellenwert bekommt, den es eigentlich haben sollte. Ich bin prinzipiell gegen Zwang, sondern für breite Aufklärung. Nur derzeit gibt es in der Mehrzahl der Bauberatungen so gut wie keine - oder noch schlimmer - irreführende Informationen zu diesem Thema. Gleichzeitig sehe ich eine überforderte und desinteressierte Installationsbranche, die mit Fachkräftemangel zu kämpfen hat und die Verantwortung für das eigene Werk zunehmend an die Industrie auslagert. |
||
|
||
|
Deswegen habe ich auch bewusst versucht, meinen Beitrag möglichst neutral zu formulieren. Wenn jede KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] die ich kenne für mich hörbar ist, kann mir das Forum sonst was erzählen. Auch wenn ich die Ratschläge hier sehr zu schätzen weiß. Ich werde euch um Zweifelsfall irgendwann erzählen, dass eben genau diese KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] nachgerüstet wurde - ich kann hier nicht in die Zukunft schauen und ich möchte niemandem vorlügen, dass die Luft in unserem Haus immer komplett perfekt und ideal ist. Und ich bin ja für mehr Informationen immer offen, versteht mich da bitte nicht falsch. Ich wollte nur eben zeigen, dass es mehrere Seiten gibt bei solchen Entscheidungen. Geld ist das eine. Gute/schlechte Luft ist das andere. Geräusch (oder eben nicht) ist auch ein (meiner Ansicht nach) valider Punkt. Und ja - hier gibt es unterschiedliche Empfindlichkeiten und Vor-/Nachteile die sich nicht. Aber in einem Diskussionsforum muss es auch erlaubt zu sein, zu sagen dass man "KWL-Gegner" (ich find das ziemlich polemisch) ist. Und warum. Nur so kommen doch Diskussionen zusammen? |
||
|
||
|
Also das elektrische Vorheizregister ist vom Energieverbrauch marginal. Läuft vielleicht im Jahr bei mir 60 Stunden und erwärmt die Luft von -10°C auf -5°C. Sind somit bei mir 0,34 Wh/m³K x 200 m³/h x 5 K x 100 h = 20,4 kWh. Nur so zum Vergleich, der Stromverbrauch der Beleuchtung lag bei mir bei 18,38 kWh nur für die letzten 7 Tage. |
||
|
||
|
Ja, der Bedarf von elektronischen Vorheizungen moderner Lüftungsgeräte wird gerne maßlos überschätzt. |
||
|
||
|
Ok, hatte da selbst eine andere Praxisrückmeldung, weiß aber nicht ob die Anlage wirklich optimal betrieben wird. Jedenfalls ohne Erdwärmetauscher o.Ä. |
||
|
||
|
Richtig. Bin immer noch super happy meine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] vor 6/7 Jahren mit @leitwolf gebaut zu haben. Die Anlage rennt 99% der Zeit auf Stufe 1 oder 2 .Bei Stufe 3 hört man bei genauem hinhören etwas. Ich hab ihm Haus die Fenster quasi noch nie geöffnet. |
||
|
||
|
Bei mir genau so. Jammern kann man vielleicht wegen der trockenen Raumluft im Winter, das lässt sich aber ohne Feuchterückgewinnung nicht ändern. Frische Luft will man ja auch. Aber die Lautstärke war absolut nie ein Thema. Ich kann Spulenfiepen auch nicht ausstehen. Ich habe sogar einen Monitor getauscht, weil mir der zu laut war, sobald man weniger als 100% Helligkeit (was viel zu hell war) eingestellt hat 😁 Also ich höre z.B. den Kühlschrank durchs ganze Haus (wenn der mal hinüber ist, werde ich schauen, ein noch leiseres Modell zu finden). KWL auf Stufe 3 von 3 (ist eigentlich der Party-Modus, bei Normal-Belegung braucht man das nicht) höre ich auch leise. Aber ob die Lüftung auf Stufe 2 läuft oder ganz aus ist könnte ich nicht mehr sagen, z.B. am Bett liegend. Ich höre es maximal ganz leise im Vorraum säuseln, wenn ich direkt unter der Combi-Box stehe. Und natürlich im Keller hört man das Gerät selbst, eigentlich schon sobald ich die Kellertüre öffne. |
||
|
||
|
Wir haben seit 2013 eine Pluggit AP-310 und sind auch absolut zufrieden 😀 Seit 2017/18 (weiß nicht mehr so genau...) ist das Ding über einen VOC-Fühler gesteuert, seitdem ist die Anlage zu 99% geräuschlos. Läuft untertags irgendwo zwischen Stufe 1 und 2, außer nächtens und bei Kochorgien. Dann Stufe 3... 1 und 2 sind definitiv unhörbar, 3 ist in der Küche, der Garderobe und dem Gang im OG (aufgrund der kurzen Schlauchwege, hab's damals nicht besser gewusst 🤷) dezent hörbar und 4 leider überall ein leichtes Säuseln... Die gewonnene Lebensqualität ist für uns unbezahlbar, die Tatsache dass der Staub (bei uns Filterstrecke außen im Außenluftansaugturm G4, im Gerät F7) eindeutig weniger ist nehmen wir gerne als Benefit mit 😀 |
||
|
||
Hier auch noch eine Auswertung - ab 1. Dezember KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] defekt (Lagerschaden am Lüfter) - am 12. wieder repariert - ist ein Schlafzimmer mit 2 Personen
|
||
|
||
|
nichts für Ungut, aber das halte ich für maßlos übertrieben - ok, du beschäftigst dich professionell damit (und hast auch einen Bias dadurch). Viele hier ignorieren anscheinend, dass dieses Luftthema ja eigentlich nur 3-4 Monate im Jahr wenn überhaupt besteht, weil sehr viele (wie ich auch) die Fenster auch zur Raumtemperaturregulierung verwenden, gerade im modernen gut gedämmten Neubau, wo man ja zwischen den Räumen kaum thermisch trennen kann. Daher ist bei uns von ca. Mitte März - Oktober und dann in warmen Nächten auch im November - Februar das Fenster in irgendeiner Form offen, alleine, um die Raumtemperatur zu senken beim schlafen. Hier wird dann noch tw argumentiert, dass die "schlechte" Luft gesundheitsschädlich ist - ja, lt. Fachblättern ist die empfohlene und für den Körper gesunde Schlafraumtemperatur auch bei 16-18 Grad. Kinderzimmer sollten demnach was ich gelesen habe auch nur maximal ca. 21 Grad haben. Jo eh - und nun haben viele ein gut gedämmtes Haus mit Flächenheizungen, die dann oft auch noch immer durchlaufen, was ja dem Prinzip der Heizung geschuldet ist. Die meisten denke ich bräuchten aber in der Nacht die Heizung nicht und trotzdem wird durchgeheizt, obwohl das der "Schlafgesundheit" nicht zuträglich ist. Wird das dann auch schädlich sein, dass wir zu warm schlafen? Ich möchte hier jetzt keinesfalls den Komfortfaktor einer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] absprechen oder weitere positive Aspekte der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], ich finde jedoch, dass die "benefits" hier tw schon überkreativ beworben werden. Wir haben keine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] und zB eine Klimaanlage. Rückwirkend wäre die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] Komfortbringender, weil die Klima schalten wir durch die Art der Bebauung, dem Lüftungsverhalten (!!!) und der Beschattung nur 10-20mal ein im ganzen Jahr. Die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] hätte zumindest in der Kernzheizzeit November-Februar Vorteile gebracht - daher wäre bei vergleichbarem Invest die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] bei UNS zB besser als die Klima. Ist aber ein First-World Problem und ich denke, die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] gehört auch in diese Kategorie. Heizung und KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] auf eine Ebene zu stellen, finde ich übrigens auch fraglich. Würde ich nochmal bauen, würde ich die Klima weglassen und erneut die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] ergebnisoffen betrachten. Aber jedem hier das Gefühl zu geben, weil zB aus Budgetgründen oder warum auch immer ohne KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] gebaut wurde (was vermutlich die überwältigende Mehrheit der Häuslbauer ist), in einer womöglich gesundheitsschädlichen Umgebung zu leben, geht mir viel zu weit. |
||
|
||
|
Automatische Heizung, fließend (Warm)wasser, dichte und trockene Häuser ... all das sind First-World-'Problems', wenn man in einer ersten Welt lebt, bleiben eher nur solche 'Probleme'. Das mit den Schlaftemperaturen kann nicht so wild sein, sonst würden's an vielen Stellen am Äquator ein echtes Problem haben, 16-18°C hat es da (ohne Klimaanlage) an 3 Tagen im Jahr Wohlfühltemperaturen haben eine extrem hohe Schwankungsbreite, allein zwischen Männlein und Weiblein, die dürften (statistisch) eigentlich nie im gleichen Raum schlafen. Bei Luft ist die Sache relativ klar so, dass geringe CO2-Level immer besser sind. Oft werden niedrige Schlaftemperaturen auch wegen der besseren Sauerstoffresorption (speziell bei schlechter Luft) bevorzugt, d.h. wäre die Luft besser, ginge es auch wärmer ganz gut. Wir machen das natürlich, in extrem vielen Bereichen. Von der hautpsächlich sitzenden Tätigkeit, sprich Bewegungsmangel, der gestressten Herumhetzerei, dem hohen Fast-Food-Anteil, dem bedenklichen Mikroplastikanteil im Essen, der Feinstaubbelastung ... wir leben in einer ziemlich gesundheitsschädlichen Umgebung. Ob man die fehlende automatische Lüftung jetzt als wilden Mangel oder nur als Mangel bezeichnet ist dann auch egal. Fix ist, dass die Luft in den Wohnungen (in denen wir uns immer mehr aufhalten) eher schlechter geworden ist. Und die First-World-Solution ist eben die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung], so wie die Heizung, fließend Warmwasser, dichte ...
|
||
|
||
|
@hellsayer Bitte fühle dich nicht persönlich angegriffen bei deinen Entscheidungen und du musst diese auch nicht rechtfertigen. Manche argumentieren damit, dass sie sich trotzdem gesund fühlen. Es gibt auch "gesunde" 90-jährige Kettenraucher. Daraus kann man aber nicht ableiten, dass selbst starkes Rauchen wenig Einfluss auf die Gesundheit hat. Was wir mit Sicherheit wissen (das ist mit einigen unabhängigen Studien belegbar), dass sich eine die Raumluftgrenzwerte bei der überwiegenden Anzahl der Innenräume nicht eingehalten werden. Worüber wir noch relativ wenig wissen ist, welche Krankheiten konkret durch schlechte Raumluft verursacht werden. Wir wissen zwar, dass es abgesehen von kurzzeitigen kognitiven und leistungsveränderlichen Einflüssen einen signifikanten Anstieg von Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt, aber viele Effekte kann man nicht sauber voneinander trennen. Hier spielen auch noch andere zivilisatorische Effekte eine große Rolle (einseitige Ernährung, Rauchen, Bewegungsmangel, ...) Naheliegend ist, dass unzureichende Raumluftqualität einen negativen Effekt auf die Gesundheit hat. Ich denke das gesunde kühle Schlafen ist umstritten, sonst wäre es der Mehrheit der Menschen auf der Südhalbkugel ohne Klimatisierung kaum möglich erholsam zu schlafen. Ich vermute, dass das Aussetzen einer konstanten Raumtemperatur ohne regelmäßige Temperaturreize zu einer Überempfindlichkeit führt und man nach langem Sitzen im Warmen sofort fröstelt, wenn die Temperatur nur geringfügig sinkt. Ab und zu für ein paar Minuten vor die Tür zu gehen, sich bewegen und einem Kältereiz/Hitzereiz auszusetzen wäre vermutlich ein gutes Training. Ich stimme dir zu. KWL hat primär eine gesundheitlich positive Wirkung und ermöglicht sekundär ein behagliches Wohnen. Die Raumheizung bringt "nur Komfortgewinn". Aus dieser Sicht ist die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] klar eine Stufe über die Raumheizung zu stellen. |
||
|
||
|
@hellsayer Ich kann deine Gedanken nachvollziehen - aber es gibt Grenzwerte für CO2 am Arbeitsplatz und in öffentlichen Gebäuden. Ich behaupte mal, die gibt es nicht grundlos. Du lieferst aber das perfekte Beispiel dafür, dass Menschen langfristige und unsichtbare Risiken nicht angemessen erfassen können. Ja, man kann Leuten mit Gesundheitsaspekten Angst machen. Sobald die Lösung aber Geld kostet, ist die Gesundheit schon nicht mehr so wichtig. Es sei denn, man driftet in Verschwörungstheorien ab, was hier wohl keiner ernsthaft will. Deshalb vertrete ich nach wie vor die Meinung, dass die gesundheitlichen Vorteile einer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] real sind, aber als Verkaufsargument nur sehr eingeschränkt geeignet. |
||
|
||
|
Naja, danke für die Blumen 😜 Ich wandle seit fast 40 Jahren auf dieser Erde, habe davon 13 Jahre in einer Wohnhausanlage nach neuesten Baunormen MIT KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] gewohnt, habe selber neu gebaut und kenne 12 Neubauten in der näheren Umgebung sehr gut, habe auch viel mit Bauträgern und Leuten vom Bau zu tun. Ich kenne auch jemanden, der eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] nachrüsten hat lassen von @leitwolf hier, maße mir also an, für mich ein Urteil bilden zu können. Bitte daher meine Ausführungen nicht persönlich zu verstehen, auch was die fachliche Ausführungsqualität von gewissen Professionisten hier angeht, das steht ME ausser Frage. Aber was deinen Input betrifft, sehe ich ganz klar den Klimawandel als tödlichsten langfristigen Effekt an wie andere Menschengeschaffene Produkte- und die Abfälle dieser, sicher aber nicht die automatische Raumabluft. Na dann hoffe ich, dass hier hier in unseren Breitengraden niemand in einem unbeheizten Gebäude leben muss, weil das würde als unbewohnbar gelten. Während Gebäude ohne KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] als - was - gelten? Ehrlich aber das ist absurd. Die Caritas kann die beheizten Schlafplätze ja nach manchen Meinungen gegen unbeheizte KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Plätze umwandeln, weil Heizung ein reines Komfortbedürfnis ist und Kälte nicht schädlich für den Körper? Egal, will niemandem zu Nahe treten, nur eine alternative Sichtweise aufzeigen. Wir leben ja in einer freien Welt und da kann jeder hoffentlich für sich das relevante heranziehen und auf dieser Basis entscheiden. Von daher sind Foren wie dieses auch so wertvoll, wenn ergebnisoffen diskutiert werden kann. |
||
|
||
|
Es heißt ja, erfroren sind schon viele, erstunken noch keiner. 🤡 Eigentlich hat eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] keine Nachteile, außer dem Preis. Und die Alternative zu den hohen Kosten ist: Fenster öffnen. So gewinnen oft die Fenster. Es lüftet jedoch nur leider keiner manuell so regelmäßig und oft, wie es zur Beseitigung von CO2 und Luftschadstoffen notwendig wäre. Es gibt ja diese Sache wie Geruchsblind laut einer Werbung, aber auch Messgeräte. Mich wundert eigentlich, dass mir vor 20 Jahren mittels NÖ Landesförderung quasi eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] aufgedrängt wurde, heute das jedoch scheinbar in den Bauvorschriften und Förderungen kein Thema ist. Vor allem Schulen brauchen das unbedingt. |
||
|
||
|
Genau den Spruch wollt eich auch bringen ✌ Naja Nachteile sind schon auch vorhanden und dann auch wesentlich wenn verpfuscht ME: Stromverbrauch, Komplexität, Fehlerquellen, Wartungsaufwand, Zug, Geräusche. Fast alles davon hatte ich früher in der Wohnung. Eigentlich wäre das schon (zumindest was die Planung betrifft) ein eigenes Gewerk, um dem Pfusch der Installateure hier Herr zu werden. Ich wäre zB dafür, einen eigenen Meisterbereich dafür zu kreieren - Planung, Berechnung und Auslegung von Heizungs- Kühlungs- und Raumlüftungsanlagen oder so... Was ich weiss aus der Objektplanung: bei Spitälern, Schulen etc zählt der Preis, Gemeinden sind klamm. Und die Auflagen bei öffentlichen Gebäuden sind hoch. Aus dem Objektbau in Wien zB sind KWLs komplett verschwunden oder zumindest nicht in meiner Wahrnehmung. |
||
|
||
|
Es geht hier nicht um unsanierte, alte, möglicherweise auch undichte Gebäude, sondern um Gebäude nach dem neuesten Energiestandard. Ein Niedrigenergiehaus, das bewohnt wird und ab und zu Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, wird auch unbeheizt nie so kalt (14-20°C), dass man darunter gesundheitlich leiden wird, aber es wird den Komfort natürlich einschränken. Ich finde es eigentlich ein Armutszeugnis, dass man überhaupt über dieses Thema diskutieren muss. Ein modernes Haus kostet heute > 600.000 und es ist kein Budget von 15.000 vorhanden (2,5% der Bausumme), um die Bewohner mit gesunder Frischluft zu versorgen?
|
Beitrag schreiben oder Werbung ausblenden?
Einloggen
Kostenlos registrieren [Mehr Infos]


