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Finanzierung machbar? - Seite 2 teilen

15.7. -21.7.2026    36 Antworten    20 Autoren 36 2026-07-21T16:54:27+02:00    1 Empfehlungen

Zusammenfassung
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  •  RunningSushi
15.07.2026
37
Hallo zusammen,

wir sind ein 35-jähriges Paar und machen uns zunehmend Gedanken über unsere Zukunft und möchten somit in ein Eigenheim investieren und uns damit langfristig etwas für das Alter aufbauen.

Unser gemeinsames Nettoeinkommen beträgt 5.900 € pro Monat. Wir sind beide seit vielen Jahren in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis. Zusätzlich laufen derzeit noch zwei Finanzierungen mit einer Gesamtbelastung von rund 600 € monatlich, die in den nächsten 3–4 Jahren vollständig abbezahlt sein werden.

Wir suchen nach einem freistehenden Haus bis ca. 300.000€. Wir haben keine großen Ansprüche, ein Haus mit ca. 70qm , zwei Schlafzimmern sowie einer Garage oder einem Carport würde uns völlig ausreichen. Wichtig wäre uns außerdem, dass es nicht weiter als etwa 50 km von Wien entfernt liegt. Unsere sweetspot für die Finanzierung läge bei ca. 1.300 € monatlich.

Im April 2025 haben wir begonnen, uns nach Häusern umzusehen. Nach einigen Besichtigungen hatten wir auch einen Termin bei unserer Hausbank, um grundsätzlich abzuklären, ob eine Finanzierung überhaupt möglich wäre. Damals wurde uns gesagt, dass unsere Eigenmittel noch zu gering seien. Das war uns aufgrund der KIM-Verordnung grundsätzlich bewusst, aber fragen kostet bekanntlich nichts :)

Im März 2025 hatten wir rund 8.000 € Eigenmittel auf dem Sparkonto, mittlerweile sind es etwa 16.000 € (wenn ich den einen oder anderen Tausender als Puffer wegalsse). Die Beraterin meinte damals, da es sich um unser erstes Eigenheim handelt und unser gemeinsames Einkommen (damals noch 5.300 € netto) grundsätzlich ausreichend wäre, sollen wir uns wieder melden, sobald wir ein passendes Objekt gefunden haben. Unser Plan war daher zunächst, weiter Eigenmittel anzusparen.

Da die Frage gerne aufkommt: Leider können wir nicht auf finanzielle Unterstützung aus der Familie zurückgreifen. Wir sind auf uns allein gestellt und eher diejenigen, die anderen helfen, als umgekehrt.

Nun hat sich eine interessante Gelegenheit ergeben. Eine Bekannte verkauft ihr Haus, weil sie aufgrund ihres Hobbys mehr Platz benötigt. Das Haus würde uns sehr gut gefallen. Allerdings liegt der Kaufpreis bei 370.000 €, also 70.000 € über unserem ursprünglich geplanten Budget. Sie ist uns beim Preis bereits deutlich entgegengekommen. Leider haben wir von dem Verkauf erst paar Tage später erfahren, nachdem sie den Vertrag mit dem Makler unterzeichnet hat, somit fällte zusätzlich die Maklerprovision an.

Da wir bisher keinerlei Erfahrung mit Immobilienfinanzierungen haben, möchten wir euch um eure Einschätzung bitten: Glaubt ihr, dass unter diesen Voraussetzungen eine Finanzierung überhaupt realistisch ist, oder müssen wir eher mit einer Absage rechnen? Wie würdet ihr unsere Chancen einschätzen?

Wir wissen, dass wir bei einem persönlichen Beratungsgespräch vermutlich bessere Konditionen erhalten würden. Trotzdem haben wir online bei unserer Ersten Hausbank einmal eine Beispielrechnung gemacht, um ein Gefühl für die aktuellen Zinsen zu bekommen. Dabei wurden im Kreditrechner bei 15 Jahren Fixzins rund 4,6 % Effektivzins und eine monatliche Rate von etwa 1.700 € berechnet. Das ist im Vergleich realtiv hoch, im letzten Jahr lagen die Angebote noch bei etwa 3,5 %.

Zum Vergleich haben wir auch bei der Bank Austria gerechnet. Dort kamen wir auf etwa 3,7 % Effektivzins bei 10 Jahren Fixzins und einer monatlichen Rate von rund 1.570 €. Das wären immerhin rund 130 € weniger pro Monat. Unser Wunsch wäre allerdings weiterhin eine Rate mehr in Richtung 1.300-1400€

Wie realistisch ist es aktuell, noch bessere Zinssätze zu bekommen? Hat jemand in einer ähnlichen Situation kürzlich Erfahrungen gemacht?

Vielen Dank schon einmal für eure Einschätzungen und Erfahrungen!

  •  Lu1994
  •   Silber-Award
17.7.2026  (#21)

zitat..
melly210 schrieb:

Frage: warum steckt ihr so viel Geld in das Haus in Ungarn wenn ihr es eh verkaufen wollt ? Es wäre besser gewesen dieses Geld zu sparen damit ihr schneller auf das nötige Eigenkapital kommt.
Was ihr jetzt machen könnt: 3 Jahre sparen und das Haus in Ungarn schnellstmöglich verkaufen (offenbar auch in 3 Jahren geplant ?) oder es vermieten. Dann wäre eine Finanzierung wesentlich realistischer

Sie wollen eben nicht verkaufen und vom Bewohner keine Miete verlangen...


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Hallo RunningSushi,
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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
17.7.2026  (#22)
Ich denke,, dass das Haus in Ungarn das Eltern- oder Großelternhaus sein wird und vielleicht noch gar nicht dem TE gehört - oder es nicht verkaufbar ist, weil der Onkel und somit der Bruder eines Elternteils darin wohnt.
Solche Konstellationen gibt es öfters.
Nur bringt es in diesem Fall nichts.

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  •  RunningSushi
17.7.2026  (#23)

zitat..
melly210 schrieb:

Frage: warum steckt ihr so viel Geld in das Haus in Ungarn wenn ihr es eh verkaufen wollt ? Es wäre besser gewesen dieses Geld zu sparen damit ihr schneller auf das nötige Eigenkapital kommt.
Was ihr jetzt machen könnt: 3 Jahre sparen und das Haus in Ungarn schnellstmöglich verkaufen (offenbar auch in 3 Jahren geplant ?) oder es vermieten. Dann wäre eine Finanzierung wesentlich realistischer

Wir haben in keinem Punkt erwähnt, dass wir das Haus in Ungarn verkaufen wollen. Als wir mit der Renovierung in Ungarn begonnen haben haben wir an ein Haus in Niederösterreich nicht mal ansatzweise gedacht. Das Leben spielt manchmal nicht mit und wir mussten Notgedrungen in der Zwischenzeit umziehen.

zitat..
Lu1994 schrieb:

Nachdem ihr Sozialstaat spielen wollt wird das nichts, hättet ihr Miete kassiert wäre euer EK höher bzw der Kredit schon weg, jetzt werdets hald die teurere Miete in Kauf nehmen müssen und habt somit wieder weniger Geld fürs sparen

Wir spielen nicht Sozailstaat sondern helfen jemanden der uns geholfen hat. Wir sind nicht auf die Miete angewiesen.


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  •  RunningSushi
17.7.2026  (#24)

zitat..
speeeedcat schrieb:

Ich denke,, dass das Haus in Ungarn das Eltern- oder Großelternhaus sein wird und vielleicht noch gar nicht dem TE gehört - oder es nicht verkaufbar ist, weil der Onkel und somit der Bruder eines Elternteils darin wohnt.
Solche Konstellationen gibt es öfters.
Nur bringt es in diesem Fall nichts.

Das Haus gehört meiner Partnerin ursprünglich vor einigen Jahren von der Oma geerbt. Das Haus ist seit mehreren Generationen im Besitz und soll auch so bleiben. Es handelt sich um ein Doppelhaus und es liegen beide Hälften in der Familie.

Da der Onkel eine Bleibe gesucht und uns beim Aufbau viel geholfen hat, wohnt er daweil im Haus.

---------

An den Rest: vielen Dank für eure Antworten. Nachdem die Bankberaterin letztes Jahr bereits gesagt hat, wenn wir was finden sollen wir uns melden, gingen wir davon aus, dass wir dieses Jahr mit einem besseren Gehalt und zumindest etwas mehr Eigenmittel die Chancen besser wäre... scheint demnach nicht so zu sein. Wir machen uns Gedanken wie es weiter geht.

Viele Dank und schönes Wochenende.

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  •  PhilippG
  •   Bronze-Award
17.7.2026  (#25)

zitat..
RunningSushi schrieb:

Nachdem die Bankberaterin letztes Jahr bereits gesagt hat, wenn wir was finden sollen wir uns melden, gingen wir davon aus, dass wir dieses Jahr mit einem besseren Gehalt und zumindest etwas mehr Eigenmittel die Chancen besser wäre... 

Na dann würde ich zumindest mal zur Bankberaterin gehen und sie fragen. Letztlich entscheidet es ja nicht das Forum. 


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  •  thez
17.7.2026  (#26)

zitat..
RunningSushi schrieb:

Wir spielen nicht Sozailstaat sondern helfen jemanden der uns geholfen hat. Wir sind nicht auf die Miete angewiesen.

Anscheinend schon, denn ihr habt sehr limitiertes Eigenkapital, mittelmäßiges Gehalt von dem anscheinend nur einer kleiner Teil als Überschuss da bleibt und dies hindert euch jetzt euren "Traum vom Haus" zu erfüllen.

Ich wünsch euch viel Glück bei den Gesprächen mit der Bank und Drück die Daumen, dass es funktioniert und ihr euch nicht übernehmt - Aber die Leute hier (inkl. unserer 2 Finanzierungsexperten) haben viel Erfahrung und ihr seid nur einer von vielen Leuten die diese Fragen hier tagtäglich stellen. 

Die objektive Einschätzung unter Berücksichtigung von Eigenkapital, Objekt, Einkommen ist eben eher pessimistisch.


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  •  tekov
17.7.2026  (#27)
Ich bin kein Finanzierungsexperte, aber man muss auch sehen wie eure aktuelle Wohnsituation ist und wie sich diese entwickelt.

Wenn ich das richtig verstehe läuft der bestehende Mietvertrag aus, und wird um 400€ teurer.

Sprich, wenn ihr dort bleiben wollt, müsst ihr auch 1400€ aufbringen.

Ist das inklusive Betriebskosten?

Ich würde trotzdem den Schritt wagen, zur Hausbank gehen und darüber sprechen.
Mehr als eine Ablehnung kann dabei nicht rauskommen.

Wichtig wäre, wie ist der Zustand der Immobilie die ihr kaufen wollt?
Stehen wichtige Reparaturen an die unbedingt erledigt werden müssen?

Oder ist der Zustand so, das man sofort einziehen kann und nur Kleinigkeiten gemacht werden müssen (Ausmalen etc.)




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  •  thez
18.7.2026  (#28)

zitat..
tekov schrieb:

Ich bin kein Finanzierungsexperte, aber man muss auch sehen wie eure aktuelle Wohnsituation ist und wie sich diese entwickelt.

Wenn ich das richtig verstehe läuft der bestehende Mietvertrag aus, und wird um 400€ teurer.

Sprich, wenn ihr dort bleiben wollt, müsst ihr auch 1400€ aufbringen.

Das ist die übliche Stammtisch Meinung, dass es ja keinen Unterschied macht 1400€ Miete oder 1400€ Kredit zu bezahlen. Für die Banken anscheinend aber schon da es halt ein 30 Jahre langer Vertrag ist und im Ausfall gehts um mehr Geld als ein paar Monate leerstand in einer Mietwohnung.


1
  •  goaspeda
  •   Gold-Award
18.7.2026  (#29)
Warum das Ganze nicht ein wenig kreativ angehen?
Könnte man das neue Eigenheim nicht für ein paar Jahre mieten und dann kaufen?
Somit habt Ihr noch Zeit zu sparen. Vertraglich müsste man alles wasserdicht machen und, nanona, die Verkäuferin muss mitspielen.

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  •  tekov
18.7.2026  (#30)

zitat..
thez schrieb:

Das ist die übliche Stammtisch Meinung

Nochmal zum mitschreiben, ich bin "kein Experte", mit dem Begriff "Stammtisch Meinung" kann ich mich aber nicht anfreunden.

Im Gegensatz zu anderen, die ebenfalls keine Experten auf dem Gebiet sind, teile ich die negative Grundhaltung eben nicht.

Und ob es für die Bank einen Unterschied macht, ob Mietwohnung oder Eigentum, sehe ich anders.

Wenn das Haus einen gewissen Schätzwert hat, ist das auch eine Sicherheit für die Bank (Das Umland von Wien wird immer attraktiver da sich viele in der Stadt oder im Speckgürtel ein Eigentum nicht leisten können), falls es doch schief gehen sollte, und genau deshalb braucht es ein Gespräch mit der (Haus) Bank.

Gut das alles kann der Bank egal sein, aber was soll daran verkehrt sein, sich mit der Hausbank zusammen zu setzen und darüber zu sprechen?

Mehr als ein"nicht möglich " kann nicht passieren, und selbst das bietet den Ansatz an, auszusondieren wie ein möglicher Sparplan das für die Zukunft doch noch ermöglicht.




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  •  Hausbau24
  •   Silber-Award
20.7.2026 9:42  (#31)
Meine allgmeine Meinung zur Thematik ist:

Lieber 1.700€ Kredit rückführen, als 1.000€ Miete zu bezahlen. Selbst mit der geringen Sparquote von rund 600€ ist das Ergebnis praktisch gleich, da sich mit dem Einzug die Miete auch flach fällt. 

Mein zweiter Tipp an euch direkt ist aber, seid ehrlich zu euch selbst. 
Nettoverdienst zwischen 5.300€ - 5.900€ in den letzten Jahren und 30 TEUR in ein Haus in Ungarn investiert und 20 TEUR erspart, spricht einfach nicht für einen sparsamen Lebensstil. Ihr braucht euch auch nicht rechtfertigen wofür ihr euer Geld ausgebt - mir wiederum steht es auch nicht zu zu werten, jedoch halte ich persönlich bei einem derartigen Verdienst eine Sparquote von 30% ohne Kinder für machbar an. Wer das nicht schafft, sollte sich nicht zwingend an ein Eigenheim binden. 

Viel Glück euch!

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
20.7.2026 12:10  (#32)

zitat..
Hausbau24 schrieb:

Meine allgmeine Meinung zur Thematik ist:

Lieber 1.700€ Kredit rückführen, als 1.000€ Miete zu bezahlen. Selbst mit der geringen Sparquote von rund 600€ ist das Ergebnis praktisch gleich, da sich mit dem Einzug die Miete auch flach fällt. 

Mein zweiter Tipp an euch direkt ist aber, seid ehrlich zu euch selbst. 
Nettoverdienst zwischen 5.300€ - 5.900€ in den letzten Jahren und 30 TEUR in ein Haus in Ungarn investiert und 20 TEUR erspart, spricht einfach nicht für einen sparsamen Lebensstil. Ihr braucht euch auch nicht rechtfertigen wofür ihr euer Geld ausgebt - mir wiederum steht es auch nicht zu zu werten, jedoch halte ich persönlich bei einem derartigen Verdienst eine Sparquote von 30% ohne Kinder für machbar an. Wer das nicht schafft, sollte sich nicht zwingend an ein Eigenheim binden. 

Viel Glück euch!

Ohne Kinder sollte man bei dem Einkommen eher 50% sparen können, die Sonderzahlungen reichen dann immer noch für Urlaube etc, sprich im Jahr 30-35k sind leicht drin, dann hast nach 3 Jahren 100k und hättest easy die KIM VO bzw dessen geistige Nachfolger befriedigt, zumindest habens wir so gemacht und waren trotzdem in der Sparphase 4x im Jahr auf Urlaub


1
  •  thez
20.7.2026 14:34  (#33)

zitat..
Lu1994 schrieb:

──────..
Hausbau24 schrieb:

Meine allgmeine Meinung zur Thematik ist:

Lieber 1.700€ Kredit rückführen, als 1.000€ Miete zu bezahlen. Selbst mit der geringen Sparquote von rund 600€ ist das Ergebnis praktisch gleich, da sich mit dem Einzug die Miete auch flach fällt. 

Mein zweiter Tipp an euch direkt ist aber, seid ehrlich zu euch selbst. 
Nettoverdienst zwischen 5.300€ - 5.900€ in den letzten Jahren und 30 TEUR in ein Haus in Ungarn investiert und 20 TEUR erspart, spricht einfach nicht für einen sparsamen Lebensstil. Ihr braucht euch auch nicht rechtfertigen wofür ihr euer Geld ausgebt - mir wiederum steht es auch nicht zu zu werten, jedoch halte ich persönlich bei einem derartigen Verdienst eine Sparquote von 30% ohne Kinder für machbar an. Wer das nicht schafft, sollte sich nicht zwingend an ein Eigenheim binden. 

Viel Glück euch!
───────────────

Ohne Kinder sollte man bei dem Einkommen eher 50% sparen können, die Sonderzahlungen reichen dann immer noch für Urlaube etc, sprich im Jahr 30-35k sind leicht drin, dann hast nach 3 Jahren 100k und hättest easy die KIM VO bzw dessen geistige Nachfolger befriedigt, zumindest habens wir so gemacht und waren trotzdem in der Sparphase 4x im Jahr auf Urlaub

Seh ich ab einem gewissen Einkommen genau so. Mit 3000€ Haushaltseinkommen wird sich 1500€ nicht ausgehen aber mit 5000€ sollte sich 2500€ eigentlich ausgehen wenn man eh "günstig" zur Miete wohnt. Und ich glaube heutzutage ist alles um <=1000€ günstig.


1
  •  Farmag
  •   Bronze-Award
21.7.2026 11:29  (#34)
Was seid ihr alle für Sparefroh? Wenn man quer durch Forum ließt, sieht man Autos um 50.000 aufwärts, Häuser die etwas mehr als ein Butterbrot kosten und Urlaube ab 10.000 aufwärts. Und dann kommen Beiträge wie hier wo man auf alles Verzichten soll.

Ich finde die Sparrate völlig normal. Miete + BK sind schon mal knapp 1500 weg. Lebensmittel, diverse Versicherungen sind auch gleich mal 1000 Euro. Vielleicht dann auch noch 1-2 Autos, sind auch grob überschlagen 500er pro Auto. Dann kommt noch der Konsumkredit und schon bleibt nicht mehr viel über. Vielleicht will man sich auch mal etwas kaufen wie Fernseher, Handy, PC ect. 
Natürlich kann und muss man auch mal den ein oder anderen Posten überdenken und eventuell ein bisschen sparen, was jedoch nicht bedeutet das man sich kein Haus leisten kann nur weil man bisher so gelebt hat.

@RunningSushi Meiner PERSÖNLICHEN Erfahrung nach geht sich das locker aus, sofern die Bank zusagt sehe ich da kein Problem.

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Hallo Farmag, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld.
  •  brabsi
  •   Bronze-Award
21.7.2026 11:37  (#35)

zitat..
Farmag schrieb:

Was seid ihr alle für Sparefroh? Wenn man quer durch Forum ließt, sieht man Autos um 50.000 aufwärts, Häuser die etwas mehr als ein Butterbrot kosten und Urlaube ab 10.000 aufwärts. Und dann kommen Beiträge wie hier wo man auf alles Verzichten soll.

Ich finde die Sparrate völlig normal. Miete + BK sind schon mal knapp 1500 weg. Lebensmittel, diverse Versicherungen sind auch gleich mal 1000 Euro. Vielleicht dann auch noch 1-2 Autos, sind auch grob überschlagen 500er pro Auto. Dann kommt noch der Konsumkredit und schon bleibt nicht mehr viel über. Vielleicht will man sich auch mal etwas kaufen wie Fernseher, Handy, PC ect. 
Natürlich kann und muss man auch mal den ein oder anderen Posten überdenken und eventuell ein bisschen sparen, was jedoch nicht bedeutet das man sich kein Haus leisten kann nur weil man bisher so gelebt hat.

@RunningSushi Meiner PERSÖNLICHEN Erfahrung nach geht sich das locker aus, sofern die Bank zusagt sehe ich da kein Problem.

ist halt der unterschied, wenn man schon "was hat", oder noch "für etwas spart".
wenn ich weiß, dass ich ein haus kaufen will, dann muss ich halt jeden cent umdrehen, bevor ich ihn ausgebe und dementsprechend mehr ins sparschwein werfen.

wenn man noch dazu "nicht soviel" verdient, umso mehr!


1
  •  Sparfratz
  •   Silber-Award
21.7.2026 16:54  (#36)

zitat..
Farmag schrieb:

Was seid ihr alle für Sparefroh? Wenn man quer durch Forum ließt, sieht man Autos um 50.000 aufwärts, Häuser die etwas mehr als ein Butterbrot kosten und Urlaube ab 10.000 aufwärts. Und dann kommen Beiträge wie hier wo man auf alles Verzichten soll.

Ich finde die Sparrate völlig normal. Miete + BK sind schon mal knapp 1500 weg. Lebensmittel, diverse Versicherungen sind auch gleich mal 1000 Euro. Vielleicht dann auch noch 1-2 Autos, sind auch grob überschlagen 500er pro Auto. Dann kommt noch der Konsumkredit und schon bleibt nicht mehr viel über. Vielleicht will man sich auch mal etwas kaufen wie Fernseher, Handy, PC ect. 
Natürlich kann und muss man auch mal den ein oder anderen Posten überdenken und eventuell ein bisschen sparen, was jedoch nicht bedeutet das man sich kein Haus leisten kann nur weil man bisher so gelebt hat.

@RunningSushi Meiner PERSÖNLICHEN Erfahrung nach geht sich das locker aus, sofern die Bank zusagt sehe ich da kein Problem.

Ich find es eigentlich normal, dass man zumindest 1-2 Jahre vorm Hausbau maximal viel spart, um den Kredit klein zu halten.




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