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Hattet ihr einen Reallohnverlust? - Seite 5

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  •  Hausbau24
  •   Silber-Award
6.5. - 12.5.2026
119 Antworten | 36 Autoren 119
119
Irgendwie wird man privat immer wieder damit konfrontiert, dass die Leute sagen alles sei teurer geworden und man könne sich immer weniger leisten. 
Das bezieht sich zumeist auf kurzfristige Ereignisse, z. B. Anstieg der Kraftstoffpreise (2026), Lebensmittelpreise (2022-2024), Baumaterialien & Energie (2021/22) und fühlt sich daher besonders hart an. Mit Blick auf die Inflation der letzten 10 Jahre in Österreich ergibt sich aber folgendes, neutraleres Bild:

_aktuell/20260506691240.png
Die o. a. Tabelle bedeutet schlichtweg, dass wir in den letzten 10 Jahren eine Schnittpreissteigerung (Inflation) über rund 40% hatten. 

Mich würden nun interessieren, ob euer Lohn in diesem Zeitraum in diesem Verhältnis mitgestiegen ist oder ob tatsächlich ein Reallohnverlust eingetreten ist. 

Die Nominale ist dabei eigentlich egal, mich würde nur interessieren, ob die Stammtischplauderei der Realität entspricht. 

Antwort "Ja": Mein Lohnzuwachs von 2015 bis 2025 lag unter 40%. 
Antwort: "Nein": Mein Lohnzuwachs von 2015 bis 2025 lag bei oder über 40%. 


[Hinweis: Umfrageergebnisse sind nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar]

  •  Sparfratz
  •   Silber-Award
10.5.2026  (#81)

zitat..
Lu1994 schrieb:

───────────────

Da ist dann auch die Frage, ab wann man die Kinder selbstständig werden lässt, spätestens beim Moped würd ich aussteigen, wenn's eins wollen sollens arbeiten gehen, einmal alle FF Heurigen in der Gegend durchkellnern und sie haben das Geld beisammen, Mädels eher schon nach der Hälfte 😂


Jetzt abgesehen davon, dass rechtlich zu jung und noch nicht die 9 Jahre Schulpflicht erfüllt beim Ältesten als dass er woanders arbeiten gehen hätte dürfen, musste er es sich verdienen. Bzw. Hälfte erarbeitet, Hälfte von uns. Aber so sehen wir das als richtig an für unsere Familie - ist selbstverständlich nicht allgemeingültig und liegt sicher auch zu einem guten Teil daran dass wir beide aus einem Elternhaus kommen bei dem alle Selbstständig waren und es somit auch normal war als Kind mitzuarbeiten.  

Glaub unsere sind zum Glück derzeit noch (wer weiss was die Pupertät noch so bringt) sehr gut geraten. Was halt auch viel mit Glück zu tun hat - so ehrlich muss man sein. 

Zwenig und Zfüh halt wie so oft im Leben. Muss eh jeder für sich wissen, glaube nicht dass es die eine Wahrheit für die Kindererziehung kommt.  




1
  •  brabsi
  •   Bronze-Award
10.5.2026  (#82)

zitat..
Lu1994 schrieb:

──────..
brabsi schrieb:

Da stell ich mich jetzt schon auf Diskussionen mit meiner herzallerliebsten ein.

Die ist eher vom Schlag "den Kindern wird alles gekauft". Ich eher so auf "wenn sie was wollen, sollens Geld verdienen und es selber zahlen".

Wahrscheinlich bei jedem so, wie ers selber als Kind erfahren hat.
───────────────

Bei uns gab's Geld fürn Führerschein und jetzt einen Baugrund, das würde ich beibehalten wollen, wenn's jung sind sollens sich den 🍑 aufreißen, wenn's dann den Wert von Geld verstanden haben kann man großzügig sein und man spart auf die eine oder andere Weise für die Kids

wow - einen baugrund.....
das finde ICH definitiv zu viel.

Als wir unser erstes Haus gekauft haben, haben wir von den Schwiegers 15k und von meinen eltern 10k bekommen und DAS fand ich schon großzügig, weil nicht erwartet.

Wir werden (und auch unsere Kinder von uns) sowieso irgendwann mal erben -> da finde ich so großzügige Geschenke vorher schon eher "unangebracht"


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Hallo Hausbau24,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Hattet ihr einen Reallohnverlust?

  •  thez
10.5.2026 14:25  (#83)
Gehalt 2015 - 29.700 Jahresnetto
Gehalt 2025 - 72.300 Jahresnetto

Also 143% - wobei das natürlich in der gleichen Tätigkeit/Firma nicht der Fall wäre. Für Leute die 10J lang am gleichen Posten + Firma sind schaut die Rechnung natürlich eventuell anders aus. Müsste mal nachrechnen wieviel % es wären wenn ich den gleichen Job noch immer machen würde und nur die vorgesehenen KV Erhöhungen bekommen hätte. Nehme aber an +40% geht sich trotzdem aus. Da gabs nach Corona ein paar fette Jahre mit +5,+6, +7% KV IST-Erhöhung. Plus zusätzliche KV Bieannalsprünge on Top.

Nichtdestotrotz spürt man die Teuerung trotzdem. Vorallem bei Lebensmittel wo wir früher 2018 zu zweit mit 500-600€ pro Monat ausgekommen sind und jetzt zu 2+1Kind eher bei 1000-1200€ pro Monat sind.

Aber die Lebensumstände haben sich natürlich auch geändert:

2015 - 24J alt, Single, billige Mietwohnung, 1 gebrauchtes Auto
2025 - 34J alt, verheiratet, 1 Kind, Haus + Kredit, 2 neue Leasingwägen

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
10.5.2026 18:42  (#84)

zitat..
thez schrieb:

Gehalt 2015 - 29.700 Jahresnetto
Gehalt 2025 - 72.300 Jahresnetto

Also 143% - wobei das natürlich in der gleichen Tätigkeit/Firma nicht der Fall wäre. Für Leute die 10J lang am gleichen Posten + Firma sind schaut die Rechnung natürlich eventuell anders aus. Müsste mal nachrechnen wieviel % es wären wenn ich den gleichen Job noch immer machen würde und nur die vorgesehenen KV Erhöhungen bekommen hätte. Nehme aber an +40% geht sich trotzdem aus. Da gabs nach Corona ein paar fette Jahre mit +5,+6, +7% KV IST-Erhöhung. Plus zusätzliche KV Bieannalsprünge on Top.

Nichtdestotrotz spürt man die Teuerung trotzdem. Vorallem bei Lebensmittel wo wir früher 2018 zu zweit mit 500-600€ pro Monat ausgekommen sind und jetzt zu 2+1Kind eher bei 1000-1200€ pro Monat sind.

Aber die Lebensumstände haben sich natürlich auch geändert:

2015 - 24J alt, Single, billige Mietwohnung, 1 gebrauchtes Auto
2025 - 34J alt, verheiratet, 1 Kind, Haus + Kredit, 2 neue Leasingwägen

Was zur Hölle esst ihr, dass ihr so viel Geld für Essen ausgebt?

Ich merk den Kleinen aktuell kaum beim Einkaufen, Brot wird vielleicht schneller verbraucht und wir brauchen seeeehr viel Frischkäse und Tomaten, aber der Wocheneinkauf ist so mit 80-120€ erledigt und ich kauf nur Bio bzw beim Bauernladen sprich teuer, hab aber fairerweise meinen Rhythmus wo ich das Fleisch meist -50% erwisch, da Kauf ich dann klarerweise mehr ein


1
  •  Sparfratz
  •   Silber-Award
10.5.2026 19:04  (#85)

zitat..
Lu1994 schrieb:

──────..
thez schrieb:

Gehalt 2015 - 29.700 Jahresnetto
Gehalt 2025 - 72.300 Jahresnetto

Also 143% - wobei das natürlich in der gleichen Tätigkeit/Firma nicht der Fall wäre. Für Leute die 10J lang am gleichen Posten + Firma sind schaut die Rechnung natürlich eventuell anders aus. Müsste mal nachrechnen wieviel % es wären wenn ich den gleichen Job noch immer machen würde und nur die vorgesehenen KV Erhöhungen bekommen hätte. Nehme aber an +40% geht sich trotzdem aus. Da gabs nach Corona ein paar fette Jahre mit +5,+6, +7% KV IST-Erhöhung. Plus zusätzliche KV Bieannalsprünge on Top.

Nichtdestotrotz spürt man die Teuerung trotzdem. Vorallem bei Lebensmittel wo wir früher 2018 zu zweit mit 500-600€ pro Monat ausgekommen sind und jetzt zu 2+1Kind eher bei 1000-1200€ pro Monat sind.

Aber die Lebensumstände haben sich natürlich auch geändert:

2015 - 24J alt, Single, billige Mietwohnung, 1 gebrauchtes Auto
2025 - 34J alt, verheiratet, 1 Kind, Haus + Kredit, 2 neue Leasingwägen
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Was zur Hölle esst ihr, dass ihr so viel Geld für Essen ausgebt?

Ich merk den Kleinen aktuell kaum beim Einkaufen, Brot wird vielleicht schneller verbraucht und wir brauchen seeeehr viel Frischkäse und Tomaten, aber der Wocheneinkauf ist so mit 80-120€ erledigt und ich kauf nur Bio bzw beim Bauernladen sprich teuer, hab aber fairerweise meinen Rhythmus wo ich das Fleisch meist -50% erwisch, da Kauf ich dann klarerweise mehr ein

Die 120 sind wirklich für 3 Personen Essen pro Woche ? 

Wir sind zu 5 (Kinder sind 15, 13 und 7) immer mindestens 1500 Euro pro Monat. 

Mittagessen in der HTL kostet zb 9 Euro. Da hat der Große noch nichts gefrühstückt und nix zu Abend gegessen. Bei der Jüngsten kostet das Mittagessen nur 5 Euro. 


1
  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
10.5.2026 20:26  (#86)
Bei uns zu viert tendenziell auch gut über 1000€ im Monat für Essenseinkäufe und Mittagessen etc

1
  •  brabsi
  •   Bronze-Award
10.5.2026 20:38  (#87)
ich tracke diese ausgaben nicht.

nachdem essen zur grundversorgung zählt, interessiert es mich nicht, wieviel ich dafür ausgebe.
nachdem am ende vom monat noch was übrig bleibt, passts!

1
  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
10.5.2026 21:00  (#88)
Das sehe ich genauso. Was bringt es, die Ausgaben dafür auf den Cent genau zu wissen? Es würde nichts an meinem/unseren Verhalten ändern.

1
  •  thez
10.5.2026 21:22  (#89)
Fairerweise muss ich sagen, dass bei uns in den 1000-1200€ auch auswärts essen sowie Haushaltsthemen dabei sind (Putzmittel, Shampo, Zahnpasta, Windeln etc.). Also quasi unser Geld mit dem wir den "Lebenserhalt" bestreiten. Ich tracke die Ausgaben auch nicht im Detail aber wenn ich dafür 1200€ am Gemeinschaftskonto budgetiere und am Ende des Monats ausgeht auf 0 bis das nächste Geld rübergeschupft wird dann muss es sich ca. ausgehen emoji

Wie man mit 80€ eine Woche durchkommt ist mir schleierhaft. Wir kaufen gefühlt alle 2 Tage um 60€ ein und das sind nur die Dinge die man halt dauernd verbraucht: Brot, Frischkäse, Schinken, Käse, Fleisch, Obst,  Gemüse, Joghurt, Milch...
So Standard Dinge wie Nudeln, Reis, Couscous, Mehl etc. haben wir sowieso immer daheim.

Die Mehrkosten kommen sicherlich nicht durch das Kind sondern durch die generelle Teuerung. Wir sind keine Menschen die auf Rabattmakerl und Spar Joker Schlacht gehen. Wir kaufen einfach was uns taugt und essen sicherlich im Schnitt 1-2 mal pro Woche auswärts. Sei es Take-Away Chinesisch, Pizza bestellen oder mal zu Mittag irgendwo im Shopping Center. Außertürliche Dinge wie am Abend fancy Essen gehen, Date Nights, Geburtstage, Jahrestage wo man auch mal 200€ liegen lässt sind da noch gar nicht eingerechnet.

Für mich ists auch kein Hebel zu sparen, da muss man einfach durch. Würde ich jeden Euro umdrehen MÜSSEN würde ich da sicher mehr drauf aufpassen. 

Am teuersten sind sicher die vielen Heidelbeeren, Erdbeeren und Himbeeren die der kleine so als Snack verdrückt emoji Das Flascherl ist jetzt mit 2 Jahren zum Glück aufs Minimum reduziert aber PRE Pulver ist gerade am Anfang auch nicht billig. Haben locker 1-2 Packungen zu je 15€ pro Woche verbraucht in der heißen Phase bevor der kleine bei uns mitgegessen hat. Macht alleine 120-150€ pro Monat für Milchpulver. Pampers Windeln kosten auch je nach Größe/Angebot 0,25€ pro Windel. 5-6 braucht man fairerweise pro Tag. Sind auch 50€ pro Monat. Also damit ist die Familienbeihilfe von 205€ schonmal weg. Business-Modell sind Kinder definitiv keine emoji

Ich hab die alte Tabelle meiner Fixausgaben aus 2015 auch noch rumliegen, wenn ich die so vergleiche dann sind wirklich nur die Lebensmittel spürbar teurer geworden.
  • Autos immer relativ gleich teuer (Finanzierung damals 500€ p.M, Leasing heute 400€ p.M) tendenziell gesamt inkl. Versicherung sogar billiger da Elektro. Bitte jetzt keine Grundssatz Diskussion Kaufen vs. Finanzieren. Mir geht es um die monatliche Belastung und die ist zwischen damals und heute ähnlich.
  • Strom in der Wohnung mit 80m² 2015 80€, jetzt halt 150€ aber dafür deckt es Strom, Heizen und Mobilität ab
  • Versicherungen immer ähnlich teuer bzw. Dinge die ich damals auch noch nicht gehabt hab (Gesundheitsversicherung z.B.)
  • Miete 700€ damals vs. Kredit 2000€ heute ist nicht wirklich vergleichbar
  • ORF Beitrag minimal teurer
  • Handy zahl ich gefühlt seit 10 Jahren 10€ im Monat
  • Internet damals 40€ heute 55€
  • usw.


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  •  tomsl
  •   Bronze-Award
10.5.2026 22:36  (#90)

zitat..
brabsi schrieb: ich tracke diese ausgaben nicht.

nachdem essen zur grundversorgung zählt, interessiert es mich nicht, wieviel ich dafür ausgebe.
nachdem am ende vom monat noch was übrig bleibt, passts!

So ist es bei uns auch. Ich könnte beim besten Willen nicht sagen, wieviel wir für Einkäufe pro Monat ausgeben. Wir haben auch keinerlei Regel, wer was zahlt. 
Ich sehe nur, dass am Ende des Monats genug übrig bleibt, das ist das wichtigste.

Das ist eh eine sehr privilegierte Situation. Vor allem, wenn ich am meine Kindheit zurück denke, als meine Eltern jeden Schilling zweimal umdrehen mussten.


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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
11.5.2026 0:08  (#91)

zitat..
Sparfratz schrieb:

──────..
Lu1994 schrieb:

──────..
thez schrieb:

Gehalt 2015 - 29.700 Jahresnetto
Gehalt 2025 - 72.300 Jahresnetto

Also 143% - wobei das natürlich in der gleichen Tätigkeit/Firma nicht der Fall wäre. Für Leute die 10J lang am gleichen Posten + Firma sind schaut die Rechnung natürlich eventuell anders aus. Müsste mal nachrechnen wieviel % es wären wenn ich den gleichen Job noch immer machen würde und nur die vorgesehenen KV Erhöhungen bekommen hätte. Nehme aber an +40% geht sich trotzdem aus. Da gabs nach Corona ein paar fette Jahre mit +5,+6, +7% KV IST-Erhöhung. Plus zusätzliche KV Bieannalsprünge on Top.

Nichtdestotrotz spürt man die Teuerung trotzdem. Vorallem bei Lebensmittel wo wir früher 2018 zu zweit mit 500-600€ pro Monat ausgekommen sind und jetzt zu 2+1Kind eher bei 1000-1200€ pro Monat sind.

Aber die Lebensumstände haben sich natürlich auch geändert:

2015 - 24J alt, Single, billige Mietwohnung, 1 gebrauchtes Auto
2025 - 34J alt, verheiratet, 1 Kind, Haus + Kredit, 2 neue Leasingwägen
───────────────

Was zur Hölle esst ihr, dass ihr so viel Geld für Essen ausgebt?

Ich merk den Kleinen aktuell kaum beim Einkaufen, Brot wird vielleicht schneller verbraucht und wir brauchen seeeehr viel Frischkäse und Tomaten, aber der Wocheneinkauf ist so mit 80-120€ erledigt und ich kauf nur Bio bzw beim Bauernladen sprich teuer, hab aber fairerweise meinen Rhythmus wo ich das Fleisch meist -50% erwisch, da Kauf ich dann klarerweise mehr ein
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Die 120 sind wirklich für 3 Personen Essen pro Woche ? 

Wir sind zu 5 (Kinder sind 15, 13 und 7) immer mindestens 1500 Euro pro Monat. 

Mittagessen in der HTL kostet zb 9 Euro. Da hat der Große noch nichts gefrühstückt und nix zu Abend gegessen. Bei der Jüngsten kostet das Mittagessen nur 5 Euro.

Relativ, mit 15 Monaten isst er eben noch nicht viel, aber ja, wir kochen immer selbst, meine Frau nimmt dann immer Reste mit zur Arbeit und wenn ich ins Büro fahr geh ich in die Kantine, die ist gestützt, die 4-5 € für 3 Gänge da bekomm ich mit Kochen auch nicht mehr 

Wir gehen aber fairerweise 2-3 Mal im Jahr Essen, manchmal holen wir was via too good to go, ansonsten immer diy, bei 1500€ nur für Essen werd ich Bauer und Verkauf das wachsende Gold selbst 😂


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  •  Thuata
  •   Bronze-Award
11.5.2026 8:13  (#92)
Also wir geben in der Woche ca. 150€ für "Haushaltseinkäufe inkl. Essen" aus. Da kommt dann noch Essen im Hort, auswärts essen wenn lust, Kantine,... oben drauf
Das nicht zu wissen würde mich persönlich unrund machen. Muss aber jeder für sich selbst wissen.

Und ja: es ist massiv teurer geworden. Vor der Ukrainekrise waren wir bei 100€ pro Woche. Und nein, das lässt sich nicht damit erklären, dass die Kinder gewachsen sind (von 1. zur 4. klasse volkschule ist bei uns essenstechnich nicht endlos viel Änderung gewesen). 

Und ja: da wäre auch Spielraum um zu sparen. Müssen wir an der Stelle gott sei dank nicht. 
Ich glaube aber, dass die oben genannten unterschiede (1500€/Monat vs. 600€/Monat) vorallem an der unterschiedlichen Berechnung liegen und jeder selber überlegt, was da reinfließt (s meine Rechnung von oben). Die Idee, dass Kinder halt "finanziell nicht auffallen" bringt mich allerdings zum Schmunzeln. 

Übrigens: Bei Großeltern eine "Betreuungspflicht" zu sehen find ich ja schon beinahe unverschämt. Meine ELtern haben 8 Enkel in verschiedenen Altersklassen rund um sich. Machen die dann einen Hort auf? (und das ändert nichts daran, dass sie selbstverständlich bereit sind, zu unterstützen - garantiert aber nicht als andauernde regelmäßige Verpflichtung).

Aber man merkt selbst hier schon die unterschiedlichen Ausgangslagen: Ich musste meinen Führerschein selbst erarbeiten und es gab weder Baugrund noch 10k zum Hausbau oder ähnliches. 


1
  •  thez
11.5.2026 8:18  (#93)
Stimme dir zu - der Unterschied kommt aus den unterschiedlichen Lebensstilen 100% selbst kochen vs. 80% selbst kochen und 20% "auswärts" sowie durch den Unterschied was in diesem Betrag enthalten ist. 

Sparpotential gibt es sicher, aber bevor ich jeden Euro fürs Essen umdrehe kündige ich 2-3 sinnlose Abos. 

1
  •  brabsi
  •   Bronze-Award
11.5.2026 9:29  (#94)
Is halt immer eine Frage der persönlichen Einkommensverhältnisse.

Wenn mir am Monatsende ~5k überbleiben, machen mich 150€ wissen oder nicht wissen sicher nicht unrund.

Wenn ich bei den 150€ schon überlegen muss, was ich kaufe und was ich eher lasse oder mir nur ab und zu gönne, weil es sich am Monatsende nicht so wahnsinnig leiwand ausgeht, muss man halt schauen.

Trotzdem, die Grundbedürfnisse - und da steht essen ziemlich weit oben - werden bei uns nicht hinterfragt was wann wo wieviel.
Ich hasse es nur, wenn wir viel weghauen müssen, weil beim Einkaufen keiner nachdenkt.

1
  •  hellsayer
  •   Gold-Award
11.5.2026 10:03  (#95)
Finde es spannend, wenn manche Kinder nicht wirklich spüren in der Haushaltsrechnung. Wir kaufen fast ausschließlich beim gleichen Discounter und unsere Lebensmittelkosten sind daher recht transparent nachvollziehbar (ok da wird auch so manches Zubehör gekauft aber). Hier sind die Kosten deutlich von etwa 700€/Monat auf 1000€/Monat gestiegen in 2 Jahren, obwohl wir noch eher kleine Kinder haben (1*VS 1*KG). Wer das nicht merkt... wir essen dabei noch recht wenig Fleisch aber viel Obst / Gemüse / Nüsse, wo deutliche Steigerungen waren, sicher auch deutlich über der Inflation. Aber Essen müssen alle, Kinderbetreuung ist auch Pflicht wenn 2 Elternteile arbeiten und der Bereich Mobilität ist ebenfalls deutlich teurer geworden.

Wenn dann die Großeltern als "Kostenoptimierung" angeführt werden, muss ich schmunzeln. Unsere GE wohnen keine 5km entfernt, sind aber sicher 3-4M im Jahr auf "Urlaub" und auch sonst ständig unterwegs, neue GE Generation halt. Ich werfe es ihnen auch nicht vor, es sind meine Kinder und sie hatten ja schon 20 Jahre das Vergnügen mit uns und sollen ihren Lebensabend verdienterweise auch genießen können wo möglich, wobei es bei ihnen natürlich ganz anders war - meine Großeltern kannten Urlaub ausserhalb Ö fast nur aus dem Prospekt. Die anderen GE sind gesundheitlich voll mit sich selbst beschäftigt und fallen fast vollständig aus. Und ja, hier spüren wir auch deutlich die Kosten. Das Essen in der VS / KG ist innerhalb von 2 Jahren von 3,90 auf 5,40 Pro Tag gesteigen. Auch sind die Kosten für Hort (wir sind SEHR froh einen zu haben) stark gestiegen. Sommerhort schlägt dann auch ordentlich ins Kontor, genau wie der Familienurlaub, der VIEL teurer ist als unsere Urlaube früher (Flüge kosten ja quasi voll auch bei Kleinkindern, Hauptzeiten). Auch hier - wenn hier jemand der Meinung ist, das nicht zu spüren (im Sinne von fällt nicht auf?), dann glückwunsch. Wir spüren das sehr wohl im Sinne von: ich sehe, dass unsere monatlichen Kosten deutlich gestiegen sind. Das ist jetzt kein österreichisches Matschgern, sondern Realität und von daher denke ich schon, dass die vielen Steigerungen gerade im "Mittelstand" mittlerweile ordentlich Probleme verursachen. Vor allem, da die meisten Steigerungen in Bereichen sind, die man nicht wegsparen kann. Urlaub muss nicht unbedingt in der Ferne sein und Hobbies kann man auch günstig gestalten mit den Kids -Stichwort NÖ-Card zB.

Und wie man mit Kindern vor allem in der VS so arbeiten sollte wie vorher, ist mir schleierhaft. Ich habe wie vor den Kindern meine ca. 45h+ in der Woche, aber bei meiner Frau gehen sich genau 20h aus (dank Hort) - maximal 25h. Und das absehbar die nächsten sagen wir locker 4-5 Jahre. Ja, wir sind halt beide weder Lehrer, die trotz "Vollzeit" nur quasi Halbzeit anwesend sind noch HO-Mitarbeiter, sondern müssen halt beide in der Arbeit physisch anwesend sein. Ist denke ich auch eher die "Normalität", dass mit Kindern für sicher 10 Jahre deutliche Einschnitte bei mindestens einem Partner vorhanden sind. Und ja, das + die Kosten für Essen / Hort der Kinder ist eigentlich auch wirklich viel im Monat, was wir merken. Wer das auch nicht merkt, der ist ME wirklich wohlhabend (im Sinne von ist mir wurscht) oder kennt seine Finanzen nicht wirklich. Soll kein Vorwurf sein, ich gönne es wirklich jedem, aber ist halt auch weit von der Realität der meisten entfernt.

1
  •  Thuata
  •   Bronze-Award
11.5.2026 11:38  (#96)
Ich finde es tatsächlich den absoluten Luxus, nicht darüber nachdenken (zu müssen) ob die LEbenserhaltungskosten gestiegen sind. Allein die Aussage: "Wenn mir am Monatsende 5k übrig bleiben" zeigt da ein Leben von dem ICH weit entfernt bin (und finanziell stehen mein Mann und ich überdurchschnittlich da).

Aber: Hort(essen) ist teurer geworden
Wocheneinkauf -> deutlich teurer
Tanken (lasst uns nicht drüber reden...)

Sommerferien sind halt schlichtweg eine Kosten/Nutzenrechnung. In unserem Fall: 21€/Tag fürs erste Kind (das zweite wie immer ein bissi günstiger) für Betreuung bis 16:30 + Kosten fürs Mittagessen
In unserem Fall ein Luxus den wir uns leisten (Die Kids könnten sich ja auch selbst beschäftigen) weil es für unsere Kinder die bessere Lösung ist. 

Und Kinder + 2 Vollzeiteltern: Ich kenn so ein Paar die beruflich nicht zurückstecken WOLLTEN. Sind halt beide Eltern komplett ausgebrannt, jede Stunde des Tages ist durchorganisiert bis zum Letzten. Und das älteste Kind hat sein allererstes Zeugnis voller Stolz am letzten Schultag der Hortbetreuerin präsentieren können. 
Meins wärs nicht.


1
  •  Miike
  •   Gold-Award
11.5.2026 12:01  (#97)
Also wir kommen mit 1k für Lebensmittel pM nur schwer aus (5-Personen). Wir kaufen Bio, teilweise regional (Eier, Nudeln, tw. Fleisch). Ich lege viel wert auf echte Lebensmittel. Sehr kontroverses Beispiel: Ich kann einen halben Liter Billigstmilch am Frühstückstisch stellen und jedem Kind sagen, schütt dir soviel hochverarbeitete Cerealien rein wie du willst. Ist in 1min vorbereitet und kostet 1€. Ich stell mich hingegen meist 15min in die Küche und bereite ein proteinreiches Omlett mit Gemüse drinnen vor und dazu für jeden ein Avocadobrot und etwas frischen Karottensalat. Oder eine Schüssel Joghurt/Skyr mit Nüssen, Samen, frischen Berren und diversem Obst und Honig. Egal was ich da nehme, reden wir gleich mal von >5€ fürs Frühstück - sprich Faktor 5 zur Billigstlösung. Unsere Kinder essen (Gott sei Dank) Unmengen an Beeren, Obst und Gemüse - aber das schlägt sich echt ordentlich aufs Budget. Ich könnte alleine 200€ für Beeren im Monat ausgeben, wenn jedes Kind nur eine kleine Packung pro Tag isst - nur so als Beispiel. Also wie manche da mit 600€ auskommen, das ist mir ein Rätsel.

1
  •  thez
11.5.2026 12:50  (#98)

zitat..
Miike schrieb:

Ich könnte alleine 200€ für Beeren im Monat ausgeben, wenn jedes Kind nur eine kleine Packung pro Tag isst - nur so als Beispiel. Also wie manche da mit 600€ auskommen, das ist mir ein Rätsel.

Schön zu hören, dass es anderen gleich geht. Spätestens mit Kindern merkt man: Avocados sind kein Lifestyle mehr, sondern eine Finanzentscheidung und Beeren: Die liegen preislich inzwischen irgendwo zwischen Safran und Krypto.
Wenn die Frau im Supermarkt bei der Beerentheke stehen bleibt und 3 Packungen einpackt, hör ich innerlich schon die Eurozeichen klingeln.

Bei uns ähnlich mit dem Frühstück und dem 2 Jährigen. Billiger wärs natürlich die Milch und Kellogs auf den Tisch zu stellen. Ist aber eine bewusst Entscheidung, das nicht so zu machen.

5k€ übrig bleiben ist übertrieben (gibt sicher solche hier) aber, ich weiß es gäbe 5 andere Stellen wo ich Ausgaben optimieren könnte als beim Essen. Beispiel? Meine 150€ pro Monat an Abos reduzieren, nicht jedes Monat 1-2 Spiele auf Steam kaufen, Amazon Bestellungen reduzieren, ...


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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
11.5.2026 12:58  (#99)
Essen eure Kinder echt immer das gleiche Frühstück?

Mein großer ja -> der isst eine Scheibe toast und schmiert sich irgendan bledsinn drauf.
Meine kleine isst jeden Tag was anderes oder nix.

Wenn ich denen ein Omelett mit Gemüse mache oder sonst irgendwas "hochwertiges" lachens mich aus.

Aber ja - Beeren gehen immer. Schmecken mir aber selber sehr gut, deswegen wird da nicht aufs Geld gschaut.

1
  •  Thuata
  •   Bronze-Award
11.5.2026 13:24  (#100)
Also meine Kinder essen immer das gleiche Frühstück. Exakt das gleiche. Es kommt auch immer genau der gleiche Belag aufs Brot. Die sind ungefähr so flexibel wie eine deutsche Eiche. 

Und Beeren: das "Problem" hatten wir auch, seitdem die Kinder den Unterschied zwischen reifem Obst und Supermarktobst kennen ist das deutlich weniger ein Thema. (Und ich muss nicht unmengen an Geld für Beeren im Winter ausgeben). 
Der Rest... ich werd hier sicher keine Ernährungsdiskussion für Kinder weiter unterstützen ;)

1
  •  derLandmann
  •   Gold-Award
11.5.2026 13:44  (#101)
Abgestimmt mit: Nein
"Hattet ihr einen Reallohnverlust?"

Nein.

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