Hallo zusammen,
wir haben ein Holzhaus auf einem 90 cm hohen Stahlbetonsockel errichtet. Bei der Montage der Perimeterdämmung wurde leider das Fugenband vergessen. Dieses wird nun nachträglich eingebaut. Beim Entfernen der 12 cm XPS‑Platten ist mir aufgefallen, dass sich hinter einer Platte etwas Wasser auf dem Sockel befand:
Ich vermute, dass es sich um Kondenswasser handelt.
Dazu habe ich ein paar Fragen:
Kann dieses Wasser tatsächlich durch das fehlende Fugenband entstanden sein?
Oder ist es eher Kondensat, das sich aufgrund eines Hohlraums hinter der XPS‑Platte (bedingt durch den Kleberauftrag) gebildet hat?
An anderen Sockelseiten wurden die Platten nicht komplett entfernt, sondern nur im oberen Bereich (ca. 10 cm), um das Fugenband nachträglich einbringen zu können.
Besteht dort – da dort auch Hohlräume vorhanden sind – weiterhin das Risiko einer Wärmebrücke trotz Fugenband?
Laut Anwendung: "außen und innen, zur Überarbeitung von mineralischen und nahezu allen organischen Altputzen oder Mauerwerk, zum Verkleben von Dämmplatten und Putzträgerplatten auf mineralischen und organischen, nicht elastischen Untergründen, für dünnschichtige Armierungsschichten, als Klebe- und Armierungsmasse für StoTherm Vario, StoTherm Mineral, StoTherm Wood und StoReno"
Aber doch nicht im oder am erdberührtem Bereich. Der saugt sich doch voll
Wollt Grad sagen, das kann nix, da unten musst Abdichtmasse nehmen wie Remmers MBK2 oder Weber D24 ist zwar teuer aber das hält die Feuchtigkeit aus, der Klebespachtel zerbröselt mit den Jahren
also es ist gottseidank nicht soweit unten verwendet worden, unten wurde halt pu schaum oder sowas verwendet, es wurde sicher keine abdichtmasse zum verkleben der platten mit dem bitumen verwendet... aber gut ich werde darauf achten wenn sie nochmal kommen und die platten draufkleben wollen, wobei wir hier über der gok sind... aber mehr interessiert mich wieso es zu der feuchtigkeit kommt? ist das wirklich das fehlende fugenband?
Wo soll denn da Fugenband fehlen oder hinkommen? Von oben in zwischen Dämmung und Wand, damit kein Wasser reinrinnt?
Da das StoLevell nicht explizit für den erdberührten Bereich und XPS zugelassen ist, sehr wohl aber für EPS (steht im Datenblatt), würde ich davon ausgehen, dass es sich um diffundiertes Wasser handelt, was durch das Material durchdiffundiert ist. Das StoLevell ist ja ein mineralischer Mörtel, vollständig wasserdampfdicht ist der m.E. nicht.
1. Einsatz von StoLevell hinter den XPS-Platten Der StoLevell wurde nicht im erdberührenden Bereich hinter den XPS-Platten eingesetzt, sondern – weil der Sockel so hoch ist – erst im Bereich oberhalb der GOK hinter der XPS-Dämmung. Ich hoffe, das macht in der Praxis einen Unterschied. Vermutlich wäre in diesem Bereich ein dafür geeigneter Perimeter-Schaum die bessere Wahl gewesen. 2. Fehlendes Fugenband zwischen Holzhaus und XPS-Dämmplatte Zwischen dem Holzhaus und der XPS-Platte wurde kein Fugenband eingebaut. Dadurch kann kalte Luft hinter die Dämmung gelangen und den Sockel auskühlen. Siehe dazu:
Wo soll denn da Fugenband fehlen oder hinkommen? Von oben in zwischen Dämmung und Wand, damit kein Wasser reinrinnt?
Da das StoLevell nicht explizit für den erdberührten Bereich und XPS zugelassen ist, sehr wohl aber für EPS (steht im Datenblatt), würde ich davon ausgehen, dass es sich um diffundiertes Wasser handelt, was durch das Material durchdiffundiert ist. Das StoLevell ist ja ein mineralischer Mörtel, vollständig wasserdampfdicht ist der m.E. nicht.
Hinter dem StoLevell-Kleber liegen bei mir noch zwei Lagen EKV5-Bitumenabdichtung sowie ein rund 15 cm starker Stahlbetonsockel. Ich vermute daher das kein Wasser von innen nach außen da durchkommt...?
Meine Vermutung ist vielmehr, dass durch die fehlende Anschlussabdichtung (Fugenband) kalte Außenluft hinter die XPS-Platten gelangen konnte. Trifft diese kalte Luft auf den deutlich wärmeren Sockel bzw. die Bitumenabdichtung/Kleber, kann es dort zur Taupunktunterschreitung und damit zur Kondensatbildung kommen. (Ist aber nur meine Vermutung)