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Grundwasser-Wärmepumpe im Bestand (Heizkörper, ~10 kW HL) - Feedback? - Seite 2

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  •  daspolynom
26.3. - 14.5.2026
55 Antworten | 7 Autoren 55
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Hallo zusammen,

ich plane aktuell die Umstellung meines Bestandsgebäudes (BJ ~1976, ca. 250 m²) auf eine Grundwasser-Wärmepumpe und würde mich über Feedback zu meinem Konzept freuen:

Hier mal meine Gebäude-Eckdaten:
- Öl-Brennwertkessel mit 25 kW und ca. 2400L/Jahr
- Zusätzlich 12m² Solarthermie (würde ich gern behalten) und 2x Kaminofen auf zwei Etagen (~ 7 ster Holz, aber eher "zum Wohlfühlen")
- Ausschließlich Radiatoren mit Vorlaufmax ca. 50°C (bei -10°C, denke aber dass ich dort mit hydraulischem Abgleich noch weiter runterkomme), im Bad FBH FBH [Fußbodenheizung] im Rücklauf
- Zweifamilienhaus mit 2 WE im Raum Ingolstadt
- Hab relativ viele Daten geloggt jetzt über die letzten 13 Monate (Vorlauf-, Rücklauf-, EMS-Bus Buderus-Kessel, Grundwasser-Temperatur, ...)
- Auf Basis meiner Daten und der historischen Verbräuche (Öl+Holz) Heizlast ca. 9-10 kW (?)

Zur Grundwasser-Thematik:
- Grundwasser-Laboranalyse vorhanden: kein Mangan/Eisen, aber hoher Leitwert (832 S) und hohe Härte (°23,7 dH)
- GW-Spiegel ruhend ca. 2,5m unter GOK (im Keller ca. 1,5-2m Höhe bis Zwischen-WT)
- Gibt in der Umgebung mehrere GW-WPs (eine in ca. 100m entfernung, läuft seit mehreren Jahrzehnten zuverlässig)
- GW-Temperatur (gemessen an kleinem Brauchwasserbrunnen für Bewässerung und Klospülung) im Februar 12° (kälteste Temperatur) und Oktober 16-17° (Höchstwert)
--> Würde gerne eine Grundwasser-WP mit Saugheber-Prinzip installieren, habe viel gelesen über die Anlagen von @passra und @dyarne und hätte gern eine NIBE S1156-08 (evtl. auch PC, als Kühlfunktion, wenn das mit Heizkörpern alleine Sinn macht(?))
- Luft-WP wäre auch erhebliche Arbeit, da R290 ja 1m von Kellerfenster weg sein muss und damit (gegeben durch Örtlichkeiten) ca. 5m Graben erstellt werden muss (da wo sonst auch Graben zu einem Brunnen gelegt worden würde), außerdem haben wir im Donautal in der Regel wirklich sehr hohe Luftfeuchte im Winter (viel Nebel auch), sodass ich mit der Abtau-Thematik bezogen auf die Effizienz der Anlage skeptisch bin

So der aktuelle Stand, ich bin offen für Vorschläge oder Kritik, hab auch wenig praktische Erfahrung mit WPs bis dato, bin aber sehr lernwillig und -bereit.
Auch wenn jemand einen Heizungsbauer kennt, der NIBE im Raum Ingolstadt verbaut, wär ich sehr denkbar, alle Angebote bis jetzt sind immer Fokus Luft-WP und dann auf explizite Nachfrage ein Sole-WP-Angebot (keine Erdarbeiten o.ä) (~42k€), das preislich fast genau so viel kostet wie Luft (~44k€) (obwohl Quelle ja bauseits über andere Firma gemacht wird??). Hab das Gefühl die Angebote für Sole sind halbgar und nicht wirklich ernst gemeint...

Vielen Dank schonmal!

  •  daspolynom
1.4.2026  (#21)
Also HBs waren da, sogar der NIBE-Partner. Würden alle gern kleinen integrierten Heizungspuffer (20-50L) einbauen, kostet keine Effizienz laut HBs, was sagt ihr dazu?

Außerdem wurde meine präferierte NIBE S1156PC-8 als zu klein angesehen, die S1156-13 als eher passend. Ich habe ja ca. 2400-2500L HEL im Jahr und Solarthermie für BW und circa 8 ster Holz zusätzlich. @passra wie ist deine Einschätzung speziell? Du hast ja wirklich ähnliche Bedingungen... Würde glaub ich trotzdem lieber gern ein bisschen knapper auslegen (kleinere WP WP [Wärmepumpe] und auch kein Puffer, nur Überströmventil um ehrlich zu sein). Weil Winter wird wärmer, haben auch noch Holzheizungen, und wenn wir doch noch Geschossdecke in Eigenleistung dämmen naja. Hättest du lieber die größere Anlage im Nachgang? Oder allgemein Sachen die du anders gemacht hättest?

Die Brunnen vom Huber kosten übrigens 18k€ für zweimal 8m Brunnen ohne Pumpe turn-key. 😳
Nachbar hat Viessmann mit HKs und JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] 3,4 (aber interne Zähler, hab im Viessmann-Forum herausgefunden, dass man da beim WMZ 5% abziehen kann und beim Stromzähler nochmal 5% drauf), also real wahrscheinlich eher 3,1.

Hab mich jetzt aber bei den HBs nicht getraut das Saugheber-Thema anzusprechen, war eh schon schwer genug NIBE zu finden. Würd das wohl sowieso in Eigenleistung machen.

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  •  daspolynom
1.4.2026  (#22)

zitat..
Akani schrieb:

Wieder mal ein sehr interessantes Projekt. 
Ingolstadt bist bei mir auch fast um die Ecke.

Ja? Welchen HB hattest du dann? Und hast du auch ne Sole-Maschine?


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  •  christoph1703
1.4.2026  (#23)

zitat..
daspolynom schrieb: Würden alle gern kleinen integrierten Heizungspuffer (20-50L) einbauen, kostet keine Effizienz laut HBs, was sagt ihr dazu?

Stimmt, wenn er nur im Rücklauf hängt. Bringen tut er aber absolut nichts.


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  •  wuschi
  •   Bronze-Award
1.4.2026  (#24)

zitat..
daspolynom schrieb: integrierten Heizungspuffer (20-50L

Das muss mir auch erst jemand erklären, was das bei einer erdwärmepumpe bringen soll...🤡


zitat..
daspolynom schrieb: Außerdem wurde meine präferierte NIBE S1156PC-8 als zu klein angesehen, die S1156-13 als eher passend. Ich habe ja ca. 2400-2500L HEL im Jahr und Solarthermie für BW und circa 8 ster Holz zusätzlich

Zu klein sicher nicht, wie gesagt die hat ja 11kw am Grubdwasser.
Willst du zukünftig auf die Holzöfen verzzichten (Kanin abmelden) bzw. stört es dich, wenn du ggf. in ganz kalten Phasen zuheizen musst?
Wenn die Antwort Nein ist, definitiv die 8er. Wenn die Antwort Ja ist, dann die 8er (und gegebenenfalls bzw. am besten sowieso die Geschossdecke dämmen). Die Geschossdecke ist ein super Hebel, bringt ca 20% HWB-Reduktion!


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  •  daspolynom
2.4.2026  (#25)

zitat..
wuschi schrieb: bringt ca 20% HWB-Reduktion!

dann wird das als nächstes angegriffen.

zitat..
wuschi schrieb: Wenn die Antwort Nein ist, definitiv die 8er. Wenn die Antwort Ja ist, dann die 8er

kurzfristig bleibt Holz dabei, langfristig würd ich gern drauf verzichten, aber wenn Kellerdecke dämmen und vielleicht noch zusätzlich oberste Geschossdecke neu dämmen dazukommt, sollte das ja hinhauen.

zitat..
wuschi schrieb: Das muss mir auch erst jemand erklären, was das bei einer erdwärmepumpe bringen soll.

das weiß ich nicht, muss ich wohl dann noch mit dem HB ausdiskutieren, dass ich darauf gern verzichten würd.


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  •  daspolynom
2.4.2026  (#26)
Jetzt ist das Thema Brunnen nochmal präsenter geworden. WaWi hat mir auf Rückfrage gesagt, dass ein Schachtbrunnen für den Schluckbrunnen anstelle des Bohrbrunnen auch in Ordnung wäre. Hab nur bedenken wegen Verockerung, eig wenig Mangan/Eisen im Wasser, aber wer weiß wie das mal wird? Bohrbrunnen kostet halt wahrscheinlich nochmal 5-6k€ mehr als wenn ich den Schachtbrunnen selber mach.

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  •  passra
  •   Gold-Award
2.4.2026  (#27)
du musst halt auch beim Schachtbrunnen sicherstellen, das die Leitung ausreichend tief im Wasser steht.

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  •  Akani
2.4.2026  (#28)
Du bist aus Ingolstadt? Richtig.
HB der macht was ich sag hab ich an der Hand. Nibe ist kein Problem. Forumshilfe brauch ich aber auch, da ich nichts mit GW bisher zu tun hatte.
In der theorie wäre Unterstützung an der Stelle kein Problem.
Ist halt ein kleines Stück weit weg.
Bei Interesse müsste ichs abklären

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  •  daspolynom
7.4.2026  (#29)

zitat..
Akani schrieb:

Du bist aus Ingolstadt? Richtig.
HB der macht was ich sag hab ich an der Hand. Nibe ist kein Problem. Forumshilfe brauch ich aber auch, da ich nichts mit GW bisher zu tun hatte.
In der theorie wäre Unterstützung an der Stelle kein Problem.
Ist halt ein kleines Stück weit weg.
Bei Interesse müsste ichs abklären

Okay das wär natürlich super, ich klär das mal ab, haben jetzt über den Brunnenbauer vielleicht sogar endlich einen Kontakt, aber ich meld mich nochmal. Die genaue Hydraulik hab ich mir eigentlich schon anhand der hier im Forum bekannten und erklärten Anlagen erarbeitet, geht wirklich um die Einbauthematik der WP WP [Wärmepumpe] und der ganzen Heizungsseite/-erneuerung.
Was heißt denn ein kleines Stück? 50km oder eher 100km?
Danke schonmal im Vorraus so oder so!


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  •  daspolynom
7.4.2026  (#30)
Hab aber noch ein anderes Anliegen, würde jetzt mal den M5-11-50 von LUPI ins Auge fassen, geht ja um ca. 10-11kW Heizleistung. Was denkt ihr? Genaues Datenblatt vor allem zur Übertragungsleistung gibts ja keine von LUPI, aber da passra M5-11-30 den hier hat und meinte mehr ist besser hätte ich den 50ger genommen als "sweet-spot".
Was ich mich jetzt allerdings frage ist, woher ich die Dämmschale kriege, weil bei LUPI gibts keine Dämmschalen für die M5-er-Reihe? Oder soll ich da mal in ner Mail nachfragen?


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  •  wuschi
  •   Bronze-Award
7.4.2026  (#31)
Ja der WT passt schon. Er ist auf jeden fall um ein vielfaches größer als das was sich die WP WP [Wärmepumpe]-Hersteller als grundwasser-zubehör für kleine bis mittlere anlagen vergolden lassen.

Die dämmschalen sind nicht so wichtig, weil die ohnehin nicht diffusionsdicht sind. Lass die grundwasserseite inkl. WT und solekreis von einem Spezialisten für kältedämmung machen. Siehe foto meiner anlage oben.

Edit: ups, das foto oben ist ja noch ohne dämmung.


2026/20260407370369.jpg


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  •  passra
  •   Gold-Award
7.4.2026  (#32)

zitat..
daspolynom schrieb: weil bei LUPI gibts keine Dämmschalen für die M5-er-Reihe?

doch, siehe meine Bilder. Einfach anfragen.


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  •  Akani
7.4.2026  (#33)
Für die Entfernung wir sind Ecke Neumarkt 3/4 Std fahrt ca

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  •  daspolynom
13.4.2026  (#34)
So, habe jetzt sogar endlich einen HB der Nibe verbaut aus der Region, jetzt gehts noch ans Angebot, hoffe das mich das mal nicht erschlägt.

Außerdem: derzeit ist ein Brauchwasserbrunnen mit Saugpumpe (Hauswasserwerk) im Keller an einem mäßig guten Rammbrunnen verbaut. Die Pumpe stirbt alle 2-3 Jahre, daher werde ich wohl nach Rücksprache mit dem Brunnenbohrer in den Schluckbrunnen zusätzlich noch eine Unterwasserpumpe reinhänge die dann länger überleben soll, hoffentlich eher so >10-15 Jahre. Jetzt ist die Frage hier natürlich ob das den Saugheber einschränkt? In meiner Welt taucht das Schluckrohr sowieso tief genug ins wasser ein dass die zusätzliche Förderpumpe für Brauchwasser damit nichts zu tun haben soll oder?

Außerdem: macht als alternative zum Hauswasserwerk (mit Druckgefäß) eher eine drehzahlgeregelte Unterwasserpumpe sinn oder eine SP3 mit zusätzlichem Druckschalter und großzügigem Membrangefäß im Keller?


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  •  daspolynom
13.4.2026  (#35)
Außerdem habe ich noch folgende Frage/Überlegung: die Brunnenleitungen müssen auch im Keller noch in den Heizkeller jeweils geführt werden, siehe Zeichnung (in Grün die Brunnenleitungen von Förder- zu Schluckbrunnen). Nehme ich da dann auch wieder einfach PE-Rohr wie ab Brunnen her oder lieber PVC oder sogar edelstahl? und wie kriege ich das ganze dann sicher unterdruckdicht?
 

2026/2026041397864.png


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  •  wuschi
  •   Bronze-Award
14.4.2026  (#36)
Stell mal eine skizze inkl. Garten, brunnen und versiegelten Flächen ein.
Ist das im Keller oder ebenerdig, sprich kommen die leitungen durch die wand oder durch die bodenplatte?

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  •  daspolynom
14.4.2026  (#37)

zitat..
wuschi schrieb:

Stell mal eine skizze inkl. Garten, brunnen und versiegelten Flächen ein.
Ist das im Keller oder ebenerdig, sprich kommen die leitungen durch die wand oder durch die bodenplatte?

Die Rohre kommen jeweils als Leitungen durch die Wand, die Pflastersteine nehme ich selber raus, das ist nicht so dramatisch, hab mir auch von den Stadtwerken die Spartenplänen geholt, also kenne alle Leitungen. Bin mir halt vor allem unsicher, welches Material ich für die Rohre im innenraum nutzen soll, Thema Unterdruckdichtigkeit von Verbindungen.


2026/20260414252285.png


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  •  wuschi
  •   Bronze-Award
14.4.2026  (#38)
Kannst du den alten brunnen als rückgrabebrunnen verwenden, das würde vieles erleichtern und geld sparen. Schacht- oder schlagbrunnen?

Es gibt im wesentlichen 4 Möglichkeiten um den saugheber zu entlüften:

  • Konstantes gefälle zu den brunnen und am höchsten punkt wasser einfüllen, UWP starten und kugelhahn im schluckbrunnen öffnen, dann sollte er starten
  • Starthilfe mit jet-pumpe (siehe passra). Steigleitung muss gefüllt sein, gefälle zum förderbrunne also ideal, wenn bissl luft drin bleibt aber halb so wild. Gefälle zu rückgabe egal.
  • Steigleitung füllen (fußventil!) und dann UWP auf vollgas (funktioniert bei mir auch ohne vollgas). Das funktioniert bei irgendwem im forum auch so, hab ich mal gelesen, bin also kein Einzelfall). Habe alles im gefälle verlegen lassen. Habe nicht damit gerechnet, dass das so funktioniert mit komplett unbefüllter schluckleitung. Respektive wäre als das gefälle zum schluckbrunnen auch egal in dem fall, Steigleitung sollte m.E.n. aber sehr luftfrei sein.
  • Spülanschlüsse statt einer jet-pumpe. Spülen mit hauswasserwerk o.ä. so hätte ich das geplant und was dann positiv überrascht, dass es auch so funktioniert. Da sind in meinem fall die beiden kugelhähne mit geka-kupplung (siehe Foto oben) wo ich mit meiner SP3-12 vom trinkwasser mit 4-5 m³/h alles hätte "durchblasen" können

Gefälle zu dem brunnen ist bei saugheber sicher generell "best-practice" - zum förderbrunnen ein muss.

In deinem fäll könnte ein gefälle zu schluckbrunnen in der Praxis durchbdie einbauten schwierig werden. Rechne damit, dass es nicht geht. Somit bleibt im wesentlichen system @passra und und mein system. 

Zum rohrsystem im haus:
Passra hat edelstahl press-system in 54mm. 54mm ist wahrscheinlich overkill und edelstahl in der größe auch 🤑🤑🤑. Das ist definitiv unterdruck-dicht.
Ich habe PVC in 40mm gemacht wie im ur-saugheber-thread von @dyarne. Für längere stecken, wie bei dir, könnte man 50mm andenken. 
Pro PVC:
  • spottbillig und mit ein wenig handwerklichem geschick leicht selbst zu machen - ich hab es auch zum ersten mal gemacht.
  • Strömungsoptimierte formteile
  • "Verklebt"=kaltberschweißt, d.h. der kleber ist pvc mit Lösungsmittel. Ausgehärtet ist das technisch gesehen ein einziges stück PVC -> unterdruckdicht

Man muss bei den leitungen den Mittelweg aus Strömungsgeschwindigkeit zum mitreißen der luftblasen und geringem Widerstand finden. PE in 50mm (DN40) hats ich bewährt. Im haustechnikdialog habe ich gelesen, dass 63mm Probleme bereitet kann bezüglich Abtransport von luft. So lange leitungen hast du ja auch nicht. 

Über das gewindeabdichten habe ich mir viele gedanken gemacht, da ich den saugheber ja selbst gebaut habe und er funktionieren musste.
Generell gilt: Gewinde minimieren, also doppelnippel und so zeug vermeiden. Eine nicht vorhandene Verbindung kann gar nicht erst undicht dein. 
Ich habe eine Mischung aus flüssigem gewindedichtmittel (fermit fermitan; loctite 577) und gewindedichtfaden (loctite 55) gemacht. 
Das dichtmittel ist auch schraubensicherung und bekommt man nie wieder auf. Damit habe ich z.b. die holländer an den wärmetauscher gemacht,  weil ich dort auch gar keinen platz gehabt hätte um einen zweiten Schlüssel anzusetzen zu gegenhalten beim anziehen  der überwurfmutter. Oder den Übergang von PE-klemme auch pumpenanschluss habe ich auch Verklebt. 
Den rest glaube ich alles mit dichtfaden einfach nach Anleitung auf der Verpackung. Da steht dann gewindemaß x = 6-8 unwicklungen oder so.
War alles problemlos zu bewerkstelligen. Je nachdem wie eng eine gegebene gewindepaarung war habe ich dann den oberen oder unteren bereich gewählt. Der faden word von vorne nach hinten stramm in diengewindefurche gelegt. Ich habe immer geschaut wie weil das Gewindepaar sich ohne faden drehen lässt und den faden dann nur so weit drauf gemacht,  was mir logisch erschien.

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  •  daspolynom
17.4.2026  (#39)

zitat..
wuschi schrieb: Kannst du den alten brunnen als rückgrabebrunnen verwenden, das würde vieles erleichtern und geld sparen. Schacht- oder schlagbrunnen?

Der alte Brunnen löst sich gerade auf, ist einfach ein verzinktes Rohr, das in den Boden geschlagen wurde, Leitwert ist ja doch relativ hoch also naja
Daneben wär noch ein Sickerschacht, aber bin mir relativ sicher, dass der das Wasser nicht aufnehmen kann.

Wirklich vielen Dank für die umfangreichen Infos!! Ist sehr sehr hilfreich! Würde auch den PVC-weg gehen, muss nur noch schauen wie ich dann pe im Bogen im Brunnen und pe auf PVC dann unterdruckdicht bekomme (bzw dass ich das so hinkriege).

Zum Spülen hab ich mir auch schon Gedanken gemacht, sollte funktionieren, such morgen mal meine Zeichnung raus.


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  •  daspolynom
17.4.2026  (#40)
Allerdings ist mein HB sehr überzeugt, dass die nibe 1156-8 nicht ausreicht. Raumweise Heizlastberechnung vom Energieberater hat bei -13,3°C circa 11,5 kW ergeben.

Er sagt er möchte nicht, dass die nibe so lange bei 100Hz+ läuft wegen Lebensdauer und dass auch der COP bei diesen spitzen stark abfällt. Wie ist das bei dir @passra ? Was meinte dein HB dazu? Und ist der COP Einbruch so signifikant? Habe nur bisschen Bauchschmerzen weil die 1156-13, die er präferiert hat bei meinen 13°C Grundwasser schon über 5kW minimale Heizleistung und wollte das ganze Pufferfrei mit Überstromventil verbauen, da ist er auch absolut nicht begeistert. Er möchte die 1156-8 wirklich meiden bei meiner heizlast (hab ja theoretisch noch zwei Kaminöfen und wenn der heizstab ab -10° zuarbeiten muss wär ich eigentlich auch fein)

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  •  wuschi
  •   Bronze-Award
18.4.2026  (#41)
Wenn du wirklich 2400 Liter Ölverbrauch hattest, wird die 8er nicht oft mit 100% laufen. 
Kennst du demie Schweizer Formel?
Da multipliziert man Ölverbrauch mit Kesselwirkungsgrad und dividiert durch die akzeptablen Volllaststunden der WP WP [Wärmepumpe] (ca 1800-2200).
2400 × 0,85 / 1800 = 11,33 kW
Das heißt die WP WP [Wärmepumpe] wird ca 1/3 der Heizperiode bei Volllast laufen. Und das darf sie auch, sonst wäre es sonnlos überhaupt modulierende WP WP [Wärmepumpe] zu bauen.
Insgesamt sollte eine modulierende WP WP [Wärmepumpe] ca. 5000h pro Winter laufen. 
Beharre auf die 8er ohne Puffer.

Wie viele Stunden hats denn die letzten 10 Jahre -13°C gehabt? Falls du es wissen willst gibts die Daten z.b. bei geosphere austria.

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