E-Auto teurer als Benziner/Diesel? - Seite 4
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Jetzt müsste man diese Kosten nur noch auf die kWh runterrechnen.... |
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Mit der Kostenrechnung hatte ich mich mal vor 10 Jahren mit meiner Bachelorarbeit befasst. Kann man hier PDFs hochladen? |
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Das ist für mich ein weiterer Anwendungsfall für den Speicher, wenn Leistungsmessung für alle kommt, bzw. eine Erweiterung des Peak-Shavings. Lade den Speicher vor der Nacht (= BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] aufladen) komplett voll (natürlich immer unter 4kW Netzbezug bleiben), und dann kannst du in der Nacht auch aus dem Speicher dein BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] laden. Da dürfte sich dann auch ein 32kWh Speicher um 3500€ relativ bald mal rentieren... Aber klar, für alle Nicht-Nerds ist das ein potentielles Kostengrab. |
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Da hast glaub ich was falsch verstanden. Der Energielieferant liefert mir ins Haus (egal ob Wallbox oder Haushaltsstrom,...) für unter 18 Cent. Der gleiche Strom kostet an der Ladesäule dann 35-50 Cent. Und einige Ladesäulen gehören den Energieversorgern selbst. Ja, eine Ladesäule (DC) kann 50k - 110k kosten. Für Privatverbraucher, inkl. MwSt. Große Unternehmen kaufen die sicher günstiger ein. Und die Infrastruktur (Leitungen zu den Ladestationen) zahlen wir alle mit den Netzgebühren. Kein Unternehmen baut Ladesäulen um dann den Gewinn nicht maximieren zu wollen. So naiv darf man nicht sein. was gut ist: Die Umsätze bleiben eher im Land und gehen nur zu Anteilen in ölfördernde Länder. |
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Hallo goaspeda, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: E-Auto teurer als Benziner/Diesel? |
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Inkl. Netzgebühren? Das wäre toll für dich, wenn ich es auch nicht ganz glauben kann. Ich finde die ca. 40C / kWh an den SUCs ok, wesentlich mehr sollten es aber auch nicht sein. In dem Bereich wird aber ohnehin viel passieren (müssen), weil so wie es jetzt ist ist es einfach nur Kundenfeindlich, undurchsichtig, Wucher, disfunktional, etc. Genau das wäre auch mein Grund, ohne private Lademöglichkeit KEIN BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] zu kaufen. |
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Langsam laden geht doch schon bei 1,4kWh los? Einphasig, 6A. |
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Um wie hoch sind die Ladeverluste? |
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Also wenns um Netzgebühren geht wohne ich anscheinend wirklich in der falschen Ecke von Österreich - bei uns in NÖ zahlt man schon knapp 19cent/kWh noch OHNE Strompreis. |
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Ich wohne in NÖ - aber Wiener Netze. Zahle bei einem Bezug von 4000kWh etwa 13cent Netzgebühren |
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ich zahle ~6,5 (eeg) bzw 9 Cent pro kWh in NÖ. Diverse andere Pauschalen (Grundpreis, Förderbeiträge, Steuern,...) kommen noch oben drauf, aber die sind unabhängig vom Verbrauch und die kannst du nicht so einfach in "Cent/kWh" angeben. Es macht eben einen großen einen Unterschied ob man 100 oder 1000kWh im Monat bezieht. |
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Ahhhh ok, aber dann darf ich auch noch gleich zu den hohen Einspeisegebühren gratulieren ;) |
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nachdem ich nicht bei wien energie beziehen, speise ich auch nicht bei wien energie ein -> somit bekomme ich auch "nur" 7,7c/kWh von der ömag |
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Nein, in NÖ zahlt man |
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Sorry - falsche Spalte meiner Tabelle, du hast natürlich Recht!! |
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Mit Leistungsmessung sogar "nur" 9,3ct/kWh |
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Die Zeiten wo man wirklich günstig E-Auto fahren konnte sind halt schon wieder vorbei. Es gab sogar Gratis Schnellader, Lidl, T&R, Salzburg Keine Steuer, dafür die "Negativsteuer" THG Quote war mehr als die Verischerung ausmacht. Gratis Parken usw. usf. Aber das war klar dass das nicht ewig so bleibt, der Wind hat sich gedreht. Strom ist teuer geworden, Diesel mit ca. 13ct/kWh lächerlich billig. Das spielt es auch keine Rolle dass der Wirkungsgrad beim E-Auto dreimal so hoch ist. Was hindert dich Zuhause den billigen Strom zu Tanken? Derzeit schauen sie halt was man verlangen kann und wollen die Preise hoch halten. Das geht auch weil die meisten BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] Firmenautos sind und es den meisten wurscht ist. Der Private nimmt die Hohen Kosten für die wenigen weiten Strecken maulend hin. Wird noch eine Weile dauern bis sich das reguliert. Ich denke der Durchbruch könnte seitens der Logistik Branche kommen. Bei einer ganzen Flotte großer Abnehmer ergibt sich eine andere Verhandlungsposition. Wenn der E-LKW km nur minimal billiger ist als mit Diesel, kaufen die halt elektrische. |
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schön für dich wenn du das so hinbekommst, von März bis Oktober kann ich mir das auch ohne weitere vorstellen, von Nov.-Febr. eher nicht, ( es sei denn du hast keinen Schnee/Nebel und keine gängigen Verbraucher die im Winter so aktiv sind damit du auch noch den Speicher laden kannst, die Netzgebühren fallen dann wohl am Tag auch in eine "ungünste Zeit" |
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Netz und Abgaben ist bei mir aktuell im Jän. 26 0,158 € inkl. bei 202 Kwh Netzbezug! Keine EEG oder sonst was! |
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Wenn man (bei dieser Fragestellung) variable und fixe Kosten addiert, kommt natürlich Blödsinn raus. |
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Hat sich eigentlich wer beim Verbrenner so große Sorgen gemacht um den Verbrauch? Irgendwer mit dem Firmenfahrzeug extra spritsparend gefahren? Kein max Geschwindigkeit in Deutschland? Cent gerechnet... Nein, ran an die Autobahntanke und voll füllen... |
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Ist da preislich so viel Unterschied? Mit meinen Ladekarten (WienEnergie, EnBW, ÖAMTC) kommen die von goaspeda genannten 50 Cent/kWh eigentlich auch mit AC ungefähr hin, mal ein paar Cent mehr, mal ein paar Cent weniger. Welche Karten/Apps habt ihr da für AC, die deutlich günstiger sind? (ohne hohe Grundgebühr, durch die sich das wieder relativieren würde) Für mich selbst kommt kein Verbrenner mehr in Frage, ich lade aber auch hauptsächlich zu Hause. Aber habe erst mit einem Bekannten gesprochen, für dessen Fahrprofil (Pensionist, kurze Wege) auch ein E-Auto mit geringer Reichweite passen würde. Aber irgendwie konnte ich das absolut nicht schön rechnen. Er ist in einer Mietwohnung ohne eigenem Abstellplatz, muss also außerhalb auf öffentlichem Grund parken. Lademöglichkeit gibt es dort noch keine, soll aber demnächst kommen (wahrscheinlich EVN-Säule). Jetzt kommt er mit 50 Euro für Diesel im Monat aus, ich hab das Gefühl, das würde elektrisch eher mehr sein, oder vielleicht Gleichstand. Für Vielfahrer zahlen sich natürlich auch Ladekarten mit hohen Grundgebühren aus. Bei DC-Ladestationen finde ich alles unter 50 Cent noch verkraftbar (zumindest wenn man ansonsten hauptsächlich zu Hause lädt) und die Preise auch eher verständlich, aufgrund der bereits genannten Errichtungskosten, die müssen sich ja auch erst abbezahlen (sollte dann später hoffentlich billiger werden 🤔), und dann gibt es noch z.B. Kabelklau und ähnliche Ärgernisse für die Betreiber. Aber bei AC ist die Errichtung doch schon weitaus günstiger und die Kabel müssen ohnehin die Kunden selbst mitbringen. Trotzdem scheint das Laden nicht unbedingt günstiger zu kommen. Bei meinem Deutschland-Urlaub vor ein paar Monaten habe ich dann sogar ohne Zeitstress extra DC geladen, weil es für mich billiger war als die AC-Säulen, die meist über 50 Cent gekostet hätten mit EnBW-Karte oder AdHoc. Einzig bei Aldi gab es die kWh sogar AdHoc um nur 29 Cent, blöd nur, dass das mehrere Kilometer von meinem Ziel entfernt war, also nix mit Vollladen. |
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