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E-Auto teurer als Benziner/Diesel?

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  •  goaspeda
  •   Gold-Award
22.2. - 23.2.2026
34 Antworten | 22 Autoren 34
34
Mag sein, dass es hier schon dirkutiert wurde, ich habe mein BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] erst seit Anfang des Jahres. Ist ein Firmenwagen.

Verbrauch (viel Autobahn):
Im Schnitt 23kw/h pro 100km
Die Kw/h kostet ca. 0,50 Euro 
Macht 11,50 Euro pro 100km.

Ein guter Diesel braucht 6 Liter auf 100km (gleiche Autogrösse, auch viel Autobahn)
Spritpreis: 1,50 Euro 
Macht 9,00 Euro pro 100km

Bei 20.000km im Jahr ist E-Autofahren 500 Euro teurer.

Für mich ist das neu, und hab ich so nicht erwartet. 

  •  Stoffal02
  •   Silber-Award
22.2.2026 23:39  (#1)
Bei mir zuhause kostet die Kwh weniger als 30cent. Wo ladest du?

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  •  webwude
  •   Bronze-Award
23.2.2026 0:01  (#2)
Mit PV Überschuss lädst Du ggf sogar gratis. Und üblicherweise wird Dir das Homecharging bei einem Dienstwagen erstattet?

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  •  ABERG
  •   Bronze-Award
23.2.2026 1:12  (#3)
Bitte kWh statt Kw/h...😇

Ich brauche 17kWh/100km, lade auf der Autobahn um 39ct/kWh und zu Hause zwischen 5ct/kWh (wenn ich die Einspeisevergütung gegenrechne). 0ct/kWh, wenn ich PV-Überschuss rechne oder max. 25ct/kWh im Winter, wenn keine Sonne scheint. Und um 1,5€/Liter bekommst du auf der Autobahn auch keinen Diesel.

Ich fahre seit 3,5 Jahren elektrisch und habe mir pro Jahr ca. 2500€ erspart, obwohl ich mit 5Liter Diesel/100km gefahren bin.

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  •  Casemodder
  •   Gold-Award
23.2.2026 6:26  (#4)
@ABERG hat eh schon alles super zusammengefasst. 

Hier noch meine Auflistung, Verbrauch im Schnitt 22,5kWh/100km (inkl. alles), trotzdem über 3300€ in 21 Monaten gespart. Schlechtester Monat ist immer der Jänner, da ist das BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] nur noch um ca. 1€/100km dem Verbrenner überlegen, aber auch weil wir da meist auf Urlaub sind (und diesen Jänner ist der AC/DC Wandler für 2 Wochen ausgefallen😅 also war nur DC Laden möglich). 


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  •  goaspeda
  •   Gold-Award
23.2.2026 7:07  (#5)
Also, soweit ich das sehe:
Mit PV kann ein Elektroauto günstiger sein. Muss man Strom ausschliesslich extern beziehen, geht es sich nicht aus.

Mit PV kommt es darauf an, wie man die Kosten aus der PV Analage berechnet.
Manche rechnen null. Andere Anlagekosten durch Jahre Nutzungsdauer.
Würde man es ganz korrekt rechnen, müsste man Anlagekosten durch Anzahl zu erwartnder Sonnenstunden (Ertrag über die Lebensdauer) rechnen.

Fazit, und bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege: ohne PV rechnet sixh ein E-Auto nicht.
An der Ladesäule kostet Strom nämlich meist um die 50 Cent.

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  •  tempo85
  •   Bronze-Award
23.2.2026 7:40  (#6)

zitat..
goaspeda schrieb: Mit PV kommt es darauf an, wie man die Kosten aus der PV Analage berechnet.
Manche rechnen null. Andere Anlagekosten durch Jahre Nutzungsdauer.
Würde man es ganz korrekt rechnen, müsste man Anlagekosten durch Anzahl zu erwartnder Sonnenstunden (Ertrag über die Lebensdauer) rechnen.

Nein ist eigentlich auch die falsche Rechnung, das einzig richtige ist die entgangenen Einnahmen anzusetzen.

Wirklich gratis ist der Strom nur, wenn ich ihn nicht verkaufen könnte. Z.b. Einspeiselimit erreicht, 0 Einspeisung, Insel, etc. 


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Hallo goaspeda,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: E-Auto teurer als Benziner/Diesel?

  •  radmutter
23.2.2026 7:42  (#7)

zitat..
goaspeda schrieb: Fazit, und bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege: ohne PV rechnet sixh ein E-Auto nicht.

ein Auto betrachtet man nicht nur durch den laufenden Betrieb an der Zapfsäule... das muss man schon ganzheitlich betrachten. 
Es gibt aber bereits einige Threads hier im Forum, wo das ausführlich besprochen wird. 
Ich selber fahre noch kein Elektroauto, weil ich meinen älteren Diesel aktuell noch sehr günstig betreibe und mir eine Neuanschaffung aktuell nicht leisten will.

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  •  ABERG
  •   Bronze-Award
23.2.2026 7:46  (#8)
Nochmal: 39ct/kWh und an welcher Autobahn bekommst du den Diesel um 1,5€/l?

Klar: die BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]-Fahrer (ich auch 😇) rechnen ihre Kosten eher auf der positiven Seite und die "Gegner" umgekehrt...

Aber ich glaube, auch objektiv gesehen, sind BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] günstiger im Betrieb und in der Erhaltung!
Kein Motorölwechsel, geringerer Bremsenverschleiß usw.

Wie viel ct/100km ist mir aber egal. Ich habe aber jahrelang die Kosten für das Auto penibel aufgelistet und da sind halt ca. 2500€ pro Jahr weniger raus gekommen. Da habe ich aber schon ein paar ct/kWh für den nicht eingespeisten PV-Strom abgezogen. 

Nachdem die PV-Anlage ja nicht nur für das BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto] angeschafft wurde, müsste man nach deiner Rechnung die Investitionskosten dann aber auch anteilsmäßig für den anderen Verbrauch im Haushalt wiederum wegrechnen. Aber ehrlich? Wozu?



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  •  Dirm
  •   Bronze-Award
23.2.2026 7:49  (#9)

zitat..
goaspeda schrieb: An der Ladesäule kostet Strom nämlich meist um die 50 Cent.

Aber nur DC und Firmen "Tankkarten" haben anscheinend teilweise astronomische kwh Preise.
Diesel wird auch immernoch gestützt.


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  •  bfox
23.2.2026 7:49  (#10)
Der Preis pro kWh ist mit 50 Cent schon sehr hoch angesetzt. Wer daheim laden kann lädt auch ohne PV bei aktuellen Stromtarifen zwischen 20 und 30 Cent Brutto. Damit würden sich die Kilometerkosten aus dem Beispiel oben halbieren.

Eine PV reduziert den Preis noch weiter. 

Mit Ladekarten hab ich selbst wenig Erfahrung, aber we keine eingene Wallbox hat und auf öffentliche Ladestationen angewiesen ist, wird auch mit einem Abo besser beraten sein und für unter 50 Cent/kWh laden können.

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  •  ck
23.2.2026 7:51  (#11)

zitat..
goaspeda schrieb: Fazit, und bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege: ohne PV rechnet sixh ein E-Auto nicht.
An der Ladesäule kostet Strom nämlich meist um die 50 Cent.

Zwischen PV und offentlicher Ladesäule ist (kostenmäßig) noch das laden zu Hause ohne PV, das kostet bei mir 25 ct/kWh, das geht sich mit Verbrenner nie aus.


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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
23.2.2026 7:53  (#12)
Ich rechne mit so 6c/kWh wenn ich von der PV lade. Der Strom vom Dach kostet was, alles andere is Schönrechnerei.

Und ja - ich bin deiner Meinung. Wenns du nur auswärts ums teure Geld laden kannst zahlt sich E schon fast nicht mehr aus.
Nachdem sie jetzt ja auch Steuer nach Gewicht+Leistung haben wollen isses jetzt noch uninteressanter geworden. 
Wie immer: Vorher fördern, dann schröpfen. Klimaziele werden so sicher nicht erreicht.

Wir laden nur auf sehr langen Fahrtn auswärts, haben 2 E-Autos und kommen damit um einies günstiger Weg als mit Diesel, auch die Werkstattaufenthalte sind dementsprechend günstiger.

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  •  carlito
  •   Silber-Award
23.2.2026 7:55  (#13)

zitat..
goaspeda schrieb: Fazit, und bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege: ohne PV rechnet sixh ein E-Auto nicht.

Ein Eauto kommt auch (meistens) ohne PV Anlage günstiger, wenn man nur mit Netzstrom lädt bzw die PV Anlage von Nov bis Feb schwächelt. Ab März geht es wieder bergauf und kostet nur mehr die Einspeisevergütung (~5cent Ömag oder bis 9cent Energiegemeinschaft)

zitat..
goaspeda schrieb: Im Schnitt 23kw/h pro 100km
Die Kw/h kostet ca. 0,50 Euro 
Macht 11,50 Euro pro 100km.

In meinem Fall für 12cent Energiepreis und 12cent Netzgebühr
Im Schnitt 23kwh pro 100km
Die Kwh kostet ca. 0,24 Euro 
Macht 5,52.- Euro pro 100km

Voraussetzung ist ein Ladepunkt beim Haus/Wohnung und einen günstigen Energiepreis.

Sachbezug ist derzeit beim Firmenwagen auch keiner zu zahlen

Und Spritpreis für Diesel habe ich auch näher bei €1,60 pro Liter im Kopf 




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  •  Miike
  •   Gold-Award
23.2.2026 8:01  (#14)

zitat..
goaspeda schrieb: Bei 20.000km im Jahr ist E-Autofahren 500 Euro teurer.

Was ist mit Anschaffungskosten? Was ist mit Steuern? Service? Reparaturen? Schon mal was von einer TCO Betrachtung gehört?

Ich geh jetzt gar nicht auf den Spritkostenvergleich ein, der so für 90% aller Fahrer wohl nicht zutrifft. 

Bei einem Diesel hättest du 2% oder 1,5% (bei besonders schadstoffarmen Fahrzeugen) Sachbezug. Nehmen wir € 800 pM Sachbezug an. Bei einem Jahresbruttoeinkommen von 70k sparst du 4.800€ Abgaben und die Firma on top 2.800€ - jährlich. Deine errechneten 500€ sind also im Verhältnis Peanuts. 

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  •  Obersteira
23.2.2026 8:04  (#15)
Die Betriebskosten sind das eine, aber die Anschaffungskosten das große andere!
Wer kann mir erklären warum ein E-Auto teurer ist als ein Verbrenner.
Selbst ein Hybrid ist gefühlt billiger.
Aber!!!  Ein Verbrenner hat ca. 4800 Einzelteile, ein E-Auto ca. 1800!
             Ein Hybrid hat 2 Antriebssysteme, ein E-Auto nur eines!
             Ein Verbrenner nutzt nur ca. 35% der zugeführten Energie zur Fortbewegung, 
              Der Rest ist ungenutzte Wärme, ohne noch den CO² Ausstoß zu berücksichtigen.
             Ein E-Auto nutzt ca. 90%, der Rest sind Reibungs-,Lade- und Wärmeverluste.
Solange die europäischen Autoerzeuger trotzdem am Verbrenner mehr verdienen,
wegen der Masse, und die Politik nur zusieht, wegen der Mineralölsteuer, wird sich in Europa erst langsam etwas ändern

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  •  christoph1703
23.2.2026 8:35  (#16)

zitat..
Obersteira schrieb: Wer kann mir erklären warum ein E-Auto teurer ist als ein Verbrenner.

Weil von den 1800 Teilen eines besonders teuer ist - der Akku.


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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
23.2.2026 8:49  (#17)
Das mag vielleicht privilegiert klingen, aber in der Realität sucht sich jeder Verbrennerfahrer ja auch das Auto nach der Summe der gewünschten Eigenschaften aus. Finanzen ist da ein Faktor, aber nicht alles. Sonst würden vermutlich alle Gebrauchtwagen oder Dacia fahren.

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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
23.2.2026 8:49  (#18)
Ein Diesel mit der 5l verbrennt hat ca. 50kWh Energieoutput.
Mit deiner Rechnung nutzt er mit 35% 17,5kWh für die Fortbewegung auf 100km.

Ein E-Auto nutzt 90% von seinem Verbrauch für die Fortbewegung, also sagen wir mal 18-20kWh auf 100km um vorwärts zu kommen.

Ist ein E-Auto jetzt eigentlich ineffizienter als ein Diesel? 😏

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
23.2.2026 9:14  (#19)
Abgesehen davon kann man den Akku natürlich schon als "1 Teil" betrachten. Aber zB Tesla hat über 4000 Zellen in einem Akku. Ich finde diese Festlegung also eher schwierig.

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  •  New_Projekt
  •   Gold-Award
23.2.2026 9:16  (#20)

zitat..
christoph1703 schrieb:

Weil von den 1800 Teilen eines besonders teuer ist - der Akku.

Ich hab gerade einen Akku repariert...
Das war definitiv mehr als 1 Teil.
196 Zellen und ganz viel Sicherheitstechnik ergeben alleine in der Akku Einheit um die 500 Teile.


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  •  Andreas90
  •   Bronze-Award
23.2.2026 9:19  (#21)
Ohne eigene Lademöglichkeit (was leider für viele Mieter Realität ist) sehe ich ein E-Auto immer noch als grenzwertig

Nicht nur von den Kosten, sondern auch der Komfort geht flöten

Da sind wir hier im Forum schon sehr privilegiert 🫠

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