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Smarte (netzdienliche) Warmwasserboiler - Seite 3

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  •  esgeht
6.2. - 11.2.2026
65 Antworten | 17 Autoren 65
65
Hallo zusammen,
ich möchte hier unser Projekt kurz vorstellen und freue mich auf eure fachliche Einschätzung sowie kritische Rückmeldungen.
Es geht um eine smarte Steuerung für Warmwasserboiler mit dem Ziel, die Heizzeiten automatisch in jene Zeiten zu verlegen, in denen Strom besonders günstig bzw. im Netz viel erneuerbare Energie verfügbar ist. Technisch basiert das System auf gängigen, netzwerkfähigen Schaltgeräten mit integriertem Powermeter, die den Energieverbrauch messen und schalten können.
Zu Beginn wird die typische Heizdauer eines Boilers ermittelt, wobei mit etwa 4 Stunden gestartet wird. Wenn reale Verbrauchsdaten vorhanden sind, passt sich die Steuerung an und optimiert die Heizzeiten nach dynamischen Strompreisen und natürlich ab April, dann die untertags vergünstigten Netzentgelte.
Ein spannender Aspekt für mich ist die Niederschwelligkeit: Nicht jeder Haushalt kann aktuell in eine PV-Anlage, Batterie oder Wärmepumpe investieren. Und gerade in Mehrparteienhäusern scheitern solche Vorhaben oft an organisatorischen oder baulichen Hürden. Eine intelligente Boilersteuerung könnte hier eine Möglichkeit sein, trotzdem aktiv an der Energiewende teilzunehmen.
Mich würde besonders interessieren:
  • Wie schätzt ihr den netzdienlichen Effekt einer solchen dezentralen Lastverschiebungen ein?
  • Welche technischen Risiken oder Optimierungspotenziale seht ihr?
  • Gibt es aus heutiger Sicht sinnvollere Datenquellen oder Strategien für eine noch neztdienlichere Steuerung, bei der sich der Boilerbesitzer mehr sparen?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen und eine möglichst sachliche Diskussion.

  •  GKap
  •   Silber-Award
9.2.2026  (#41)
Bis jetzt habe ich hier in dem Thread noch keine Info gesehen, wie die Hardware genau aussieht und wie diese angesteuert wird! Auch eine Firmen- oder Herstellerangabe fehlt mir! Und wer ist der Lösungsanbieter?

zitat..
esgeht schrieb: Es gibt keine Bindung.

Also erfolgt die Verarbeitung der Daten und die Ansteuerung vermutlich von extern und nur so lange man ein Abo hat? Das würde das Ding für mich wenig attraktiv machen, als Kunde würde ich set&forget-Lösungen bevorzugen!

Gruß
GKap

1
  •  BungalowImGruen
  •   Bronze-Award
9.2.2026  (#42)

zitat..
esgeht schrieb: ja genau Spot Tarif ist zurzeit die einzige Möglichkeit eine Ersparnis rauszuholen.

Wenn ich mir den aktuellen Spotpreis auf eurer Seite anschaue, ist mein Fixtarif deutlich günstiger als der billigste Zeitpunkt für den Spot, der Durchschnittspreis um die Hälfte teurer als mein Fixtarif. 🤷


1
  •  tekov
9.2.2026  (#43)

zitat..
esgeht schrieb:

Punkt mit Zirkulationsverlust wurde uns auch von gemeinnützigen Wohnbau bestätigt. Und diie CO2 Bilanz eines Boilers ist einfach besser. Also es wird gerade auch im Neubau noch/wieder auf Boiler gesetzt.

Und zu dem 1:1 verheizen: Das Netz braucht wegen der schwankenden Erzeugung Erneuerbarer, genau solche flexiblen Verbraucher. Auch der Nachtstromtarif früher für Boiler und Nachtspeicheröfen kamen nicht von ungefähr (damals hohe Ertrag in der Nacht, aber kaum Abnehmer. Dann hat man einfach ein wirtschaftliches Modell erfunden, bei dem es sich lohnt. Günstigerer Tarif + Fernsteuerung).

Der Ausblick ist unserer Meinung nach klar: es wird dynamischer als früher und mit den 15 Minuten Spotpreisen, kann man das schon sehr gut sehen und nutzen.

Warum da stellenweise im großen Wohnbau auf Boiler gesetzt wird hat imho andere Gründe.

So verlagert man jeglichen Aufwand an die Mieter.
Den Vermieter ist es schnuppe ob der Mieter 200€ pro Jahr für WW WW [Warmwasser] bezahlt oder 500€.
Detto Reperatur.
Die Mieter die einziehen haben oftmals keinerlei Erfahrung welche Kosten ihnen entstehen werden.

Es gab Gründe damals für die Nacht Tarife, die jetzt nicht mehr vorhanden sind.
Ähnlich ist es jetzt schon mit den flex Tarifen, der Tages- und Wochen Verlauf glättet sich immer mehr, und das ist auch gut so.

Dazu tragen aber Pumpspeicherkraftwerke und große Stromspeicher eher bei.

Wie gesagt, ich finde alle Ansätze gut die für die Umwelt und / oder die Geldtasche positiv sind.

Ich bin bei dem Projekt nach wie vor skeptisch, das sich das durchsetzen kann, für mich wäre es nichts, weil ich A.) Abos nur dort verwende wo es keinerlei Alternativen gibt und B.) mir die mögliche Amortisierung zu schwammig ist.




1
  •  ck
9.2.2026  (#44)

zitat..
esgeht schrieb: Einsparungspotenzial derzeit je nach Fixtarif, Boilervolumen bzw. Anzahl an Boilerbenutzer zwischen 100 - 400€ /Jahr.
Abo für die Steuerung ca 5€ / Monat. Garantie, dass man nicht draufzahlt, d.h. Abogebühr wird reduziert, wenn Ersparnis kleiner als Abo.
D.h. ROI typischerweise < 1,5 Jahren.

zitat..
esgeht schrieb: ja genau Spot Tarif ist zurzeit die einzige Möglichkeit eine Ersparnis rauszuholen.

Die Rechnung würde ich gerne sehen!
Hast du dir die Spottarife der letzten 3 Monate angesehen? Ich weiß im Sommer wird es besser, aber dass man damit die laufenden 5 EUR und die anteiligen Investitionskosten jemals zurück holt, halte ich für etwa so wahrscheinlich wie warme Eislutscher.




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  •  esgeht
9.2.2026  (#45)

zitat..
GKap schrieb:

Bis jetzt habe ich hier in dem Thread noch keine Info gesehen, wie die Hardware genau aussieht und wie diese angesteuert wird! Auch eine Firmen- oder Herstellerangabe fehlt mir! Und wer ist der Lösungsanbieter?

──────..
esgeht schrieb: Es gibt keine Bindung.
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Also erfolgt die Verarbeitung der Daten und die Ansteuerung vermutlich von extern und nur so lange man ein Abo hat? Das würde das Ding für mich wenig attraktiv machen, als Kunde würde ich set&forget-Lösungen bevorzugen!

Gruß
GKap

Hallo GKap,
gerhardg hat uns eh schon enttarnt.
www.geht-e.at
Hardware ist nicht von uns entwickelt, sondern Off-The-Shelf nur mit Custom Firmware. Schalterfoto liefere ich noch nach.
Verarbeitung der Daten erfolgt bei uns in der Cloud (nicht bei einem US Hyperscaler). Und ja die Optimierung erfolgt nur solange es ein Abo gibt. 
Du kannst ein Abo auch mal aus einer anderen Perspektive sehen: Man kann etwas zu geringen Anschaffungskosten ausprobieren, wenn es nicht taugt, dann muss ich es nicht verlängern. Ich habe schon oft genug von teuren Hardware Energiemanagementsystemen  (EMS) gehört, die dann eben dies oder jenes nicht können bzw. die Features nicht erweitert werden. Bei einem Abo entscheidet der Kunde laufend, ob das Produkt gut und wirtschaftlich ist. Und ja unsere Hardware ist offen und kann auch anders angesteuert werden.
Mich selbst hat eine softwarebasierte EMS Lösung überzeugt, nachdem ich mehrere 100€ für PV Überschussladen meines E-Autos in Hardware ausgegeben haben (inklusive Vendor Lock-in). Hardware Version zu alt für neuere FW, daher jedes mal reboot notwendig, wenn Wechsel von Überschuss auf Normal laden. Am Ende hätte ich mir einen Teil der Hardware sparen können, denn die braucht es in meinem aktuellen Setup nicht.
Aber ja ich seh den Punkt, dass nicht jeder ein Abo will.


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  •  esgeht
9.2.2026  (#46)

zitat..
BungalowImGruen schrieb:

Wenn ich mir den aktuellen Spotpreis auf eurer Seite anschaue, ist mein Fixtarif deutlich günstiger als der billigste Zeitpunkt für den Spot, der Durchschnittspreis um die Hälfte teurer als mein Fixtarif. 🤷

ja, die Ersparnis kommt übers Jahr gesehen zustande. Im Dezember/Jänner/Februar gibts wenige Tage, wo man unter einen wirklichen günstigen Fixtarif kommt.


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  •  esgeht
9.2.2026  (#47)

zitat..
tekov schrieb:

Warum da stellenweise im großen Wohnbau auf Boiler gesetzt wird hat imho andere Gründe.

So verlagert man jeglichen Aufwand an die Mieter.
Den Vermieter ist es schnuppe ob der Mieter 200€ pro Jahr für WW WW [Warmwasser] bezahlt oder 500€.
Detto Reperatur.
Die Mieter die einziehen haben oftmals keinerlei Erfahrung welche Kosten ihnen entstehen werden.

Laufende Kosten sind beim Mieter klar. Und die Anschaffungskosten sind beim Vermieter, deswegen wird auch selten etwas effizienteres verbaut. Reparatur und Instandhaltung ist übrigens auch Vermietersache, d.h. einen neuen Boiler bezahlt der Vermieter.


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  •  esgeht
9.2.2026  (#48)

zitat..
ck schrieb:

Die Rechnung würde ich gerne sehen!
Hast du dir die Spottarife der letzten 3 Monate angesehen? Ich weiß im Sommer wird es besser, aber dass man damit die laufenden 5 EUR und die anteiligen Investitionskosten jemals zurück holt, halte ich für etwa so wahrscheinlich wie warme Eislutscher.

Wir können natürlich nicht die Zukunft vorhersagen, aber wir haben natürlich Analysen der vergangenen Jahre gemacht.
Beispiel 2025:
die billigsten 3 Stunden eines jeden Tages ergeben im Schnitt 4,88 Cent/kWh netto. inklusive kleinst möglichen Aufschlag und MWSt: 7,30 Cent/kWh
je nach Verbrauch und Fixtarif ergibt sich da schon eine Ersparnis auch nach Abzug der Abogebühr. Und nicht nur warme Eislutscher emoji
 


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  •  cutcher
9.2.2026  (#49)

zitat..
esgeht schrieb:

──────..
ck schrieb:

Die Rechnung würde ich gerne sehen!
Hast du dir die Spottarife der letzten 3 Monate angesehen? Ich weiß im Sommer wird es besser, aber dass man damit die laufenden 5 EUR und die anteiligen Investitionskosten jemals zurück holt, halte ich für etwa so wahrscheinlich wie warme Eislutscher.
───────────────

Wir können natürlich nicht die Zukunft vorhersagen, aber wir haben natürlich Analysen der vergangenen Jahre gemacht.

Beispiel 2025:

die billigsten 3 Stunden eines jeden Tages ergeben im Schnitt 4,88 Cent/kWh netto. inklusive kleinst möglichen Aufschlag und MWSt: 7,30 Cent/kWh

je nach Verbrauch und Fixtarif ergibt sich da schon eine Ersparnis auch nach Abzug der Abogebühr. Und nicht nur warme Eislutscher

Und wie kommt dann die ersparnis zusammen🧐🧐?

fixtarife gibts ja zB um 9,3 cent/kwh brutto (aquastrom)
4 personen haushalt entspricht ~4.000kwh

4.000 * 2cent/kwh = 80€
Dann noch abzüglich extra gebühr für zähler, das abo, erstinstallation,...?

oder hab ich da einen rechenfehler?
die warmen eislutscher hab ich jetzt nicht gefunden

1
  •  sudo
9.2.2026  (#50)

zitat..
esgeht schrieb: mehrere 100€ für PV Überschussladen meines E-Autos in Hardware ausgegeben haben (inklusive Vendor Lock-in). Hardware Version zu alt für neuere FW, daher jedes mal reboot notwendig, wenn Wechsel von Überschuss auf Normal laden.

Auch wenns mit dem eigentlichen Thema hier nichts zu tun hat, aber was hast da denn tolles "gebastelt" gehabt? Und vor allem warum?


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  •  ck
10.2.2026 8:21  (#51)

zitat..
cutcher schrieb:

Und wie kommt dann die ersparnis zusammen🧐🧐?

fixtarife gibts ja zB um 9,3 cent/kwh brutto (aquastrom)
4 personen haushalt entspricht ~4.000kwh

4.000 * 2cent/kwh = 80€
Dann noch abzüglich extra gebühr für zähler, das abo, erstinstallation,...?

oder hab ich da einen rechenfehler?
die warmen eislutscher hab ich jetzt nicht gefunden

Das offenbart aus meiner Sicht 2 andere Probleme:

1) 4000 kWh 1:1 elektrisch (nur für Warmwasser) zu verbraten ist ein Irrsinn, schließlich sind wir hier m Energiesparforum.

2) Wenn das Thema "Energiesparen" durch ist, sollte man sich seinen Stromtarif ansehen, viele Haushalte sind noch immer "wechselfaul".


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  •  Gast-Karl
  •   Gold-Award
10.2.2026 11:11  (#52)
@esgeht: Wenn der Boiler an einer Steckdose angeschlossen ist, gibt es ja diese o.a. billigen Smart-Stecker ohne Abo...
Ihr bewerbt ja Installationen mit Fix-Anschluss. Wie wird das gemacht, wenn im Altbau an einer Sicherung nicht nur der Boiler hängt? In meinem Elternhaus waren z.B. im Keller auch noch ein paar Steckdosen am selben Automaten.

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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
10.2.2026 16:57  (#53)

zitat..
ck schrieb:

───────────────

Das offenbart aus meiner Sicht 2 andere Probleme:

1) 4000 kWh 1:1 elektrisch (nur für Warmwasser) zu verbraten ist ein Irrsinn, schließlich sind wir hier m Energiesparforum.

2) Wenn das Thema "Energiesparen" durch ist, sollte man sich seinen Stromtarif ansehen, viele Haushalte sind noch immer "wechselfaul".

Wir brauchen ca 964kWh/Jahr für 3 Personen , 140L Boiler, (Dusche).
Aufheizzeit des 3kW Heizstabes 1h/Tag - + Abundzu extra Zuschaltung(15-20 Minuten Zusatzheizen pro Tag) falls Känguruschmutztag ist 

Wir leben in genau so einem Wohnungssetup wie esgeht es als Zielgruppe sieht - ich seh da auch noch nicht DEN großen Wurf - bin aber gern offen als Testkandidat , beschäftigen uns ja selbst ein wenig mit Strom, Verbrauch und Produktion 😇

Buddy wird jetzt nach 1,5-2 Jahren Spot-Preis-Bezug fürs Haus, auf einen Fixtarif umstellen. In Summe kommt nix dabei rum bei seinem Setup (gibt sicher unterschiedliche). 


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  •  ck
10.2.2026 17:42  (#54)

zitat..
Solarbuddys schrieb: Wir brauchen ca 964kWh/Jahr für 3 Personen , 140L Boiler, (Dusche).
Aufheizzeit des 3kW Heizstabes 1h/Tag - + Abundzu extra Zuschaltung(15-20 Minuten Zusatzheizen pro Tag) falls Känguruschmutztag ist 

Wir leben in genau so einem Wohnungssetup wie esgeht es als Zielgruppe sieht - ich seh da auch noch nicht DEN großen Wurf - bin aber gern offen als Testkandidat , beschäftigen uns ja selbst ein wenig mit Strom, Verbrauch und Produktion 😇

Das Dilemma ist:
1) entweder der Verbrauch ist sehr hoch, dann sollte man sich eine andere Art der Aufbereitung suchen
2) oder er ist niedrig, dann rentiet sich aber das Abo nicht


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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
10.2.2026 18:29  (#55)

zitat..
ck schrieb:

──────..
Solarbuddys schrieb: Wir brauchen ca 964kWh/Jahr für 3 Personen , 140L Boiler, (Dusche).
Aufheizzeit des 3kW Heizstabes 1h/Tag - + Abundzu extra Zuschaltung(15-20 Minuten Zusatzheizen pro Tag) falls Känguruschmutztag ist 

Wir leben in genau so einem Wohnungssetup wie esgeht es als Zielgruppe sieht - ich seh da auch noch nicht DEN großen Wurf - bin aber gern offen als Testkandidat , beschäftigen uns ja selbst ein wenig mit Strom, Verbrauch und Produktion 😇
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Das Dilemma ist:
1) entweder der Verbrauch ist sehr hoch, dann sollte man sich eine andere Art der Aufbereitung suchen
2) oder er ist niedrig, dann rentiet sich aber das Abo nicht

Da hast du grundsätzlich recht - nur in einer Miet(Eigentums)wohnung mit Boiler kommst in der Regel nicht easy zu einem anderen Weg WW WW [Warmwasser] zu machen.
Nur die mit viel Verbrauch sind eher weniger und eher nicht die Masse auf Basis meiner Erfahrungen.

Aber grundsätzlich find ichs toll dass sich Leute neue Sachen trauen, Motivation finden, Zeit & Geld investieren um etwas besser/einfacher/zugänglicher zu machen -es kann nicht immer alles klappen, aber jeder der es real versucht ist in meinen Augen schon ein Gewinner.
Viele Reden oft halt nur und tun nichts 


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  •  esgeht
11.2.2026 14:37  (#56)

zitat..
cutcher schrieb:

Und wie kommt dann die ersparnis zusammen🧐🧐?

fixtarife gibts ja zB um 9,3 cent/kwh brutto (aquastrom)
4 personen haushalt entspricht ~4.000kwh

4.000 * 2cent/kwh = 80€
Dann noch abzüglich extra gebühr für zähler, das abo, erstinstallation,...?

oder hab ich da einen rechenfehler?
die warmen eislutscher hab ich jetzt nicht gefunden

Den Tarif von aquastrom um 9,3 cent/kWh brutto kann ich jetzt so nicht finden. Ich finde eigentlich nur einen Tarif von 19,2 cent/kWh (https://www.wasserkraft.at/kunde-werden.html).
Der günstigste Tarif, der mir derzeit bekannt ist, ist von der Tiwag mit 9,80 cent netto bzw 11,76 cent/kWh brutto. Das sind immerhin 4,46 cent/kWh Ersparnis - worst case derzeit.
Bei mittleren Verbrauch (> 2000 kWh) bleibt auch nach Bezahlung der Abogebühr noch was über. Klar die Erstinstallation rechnet sich nicht sofort, aber zusätzliche Ersparnisse wie günstigere Netzgebühren im Sommerhalbjahr werden das Gesamtpaket attraktiver machen.
Und noch was: die Grundgebühr für einen separaten Zähler würde ich mir sparen. Näheres unter: https://geht-e.at/info/zweiter-stromzaehler/ 
 
 
 


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  •  esgeht
11.2.2026 14:39  (#57)

zitat..
sudo schrieb:

──────..
esgeht schrieb: mehrere 100€ für PV Überschussladen meines E-Autos in Hardware ausgegeben haben (inklusive Vendor Lock-in). Hardware Version zu alt für neuere FW, daher jedes mal reboot notwendig, wenn Wechsel von Überschuss auf Normal laden.
───────────────

Auch wenns mit dem eigentlichen Thema hier nichts zu tun hat, aber was hast da denn tolles "gebastelt" gehabt? Und vor allem warum?

ich sag nur go-e controller + charger hardware V2.


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  •  esgeht
11.2.2026 14:40  (#58)

zitat..
Gast-Karl schrieb:

@esgeht: Wenn der Boiler an einer Steckdose angeschlossen ist, gibt es ja diese o.a. billigen Smart-Stecker ohne Abo...
Ihr bewerbt ja Installationen mit Fix-Anschluss. Wie wird das gemacht, wenn im Altbau an einer Sicherung nicht nur der Boiler hängt? In meinem Elternhaus waren z.B. im Keller auch noch ein paar Steckdosen am selben Automaten.

Sinnvollerweise würde man die Sicherungen auftrennen und dann nur separat den Boiler ansteuern, weil ansonsten die automatische Steuerung die Steckdosen mit Schalten würde.


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  •  esgeht
11.2.2026 14:45  (#59)

zitat..
Solarbuddys schrieb:

Wir brauchen ca 964kWh/Jahr für 3 Personen , 140L Boiler, (Dusche).
Aufheizzeit des 3kW Heizstabes 1h/Tag - + Abundzu extra Zuschaltung(15-20 Minuten Zusatzheizen pro Tag) falls Känguruschmutztag ist 

Wir leben in genau so einem Wohnungssetup wie esgeht es als Zielgruppe sieht - ich seh da auch noch nicht DEN großen Wurf - bin aber gern offen als Testkandidat , beschäftigen uns ja selbst ein wenig mit Strom, Verbrauch und Produktion 😇

Buddy wird jetzt nach 1,5-2 Jahren Spot-Preis-Bezug fürs Haus, auf einen Fixtarif umstellen. In Summe kommt nix dabei rum bei seinem Setup (gibt sicher unterschiedliche).

Den genannten Verbrauch von unter 1000kWh/Jahr für 3 Personen schätze ich als sehr gering ein. Ich würde mal sagen Energiesparen 1A :) 
Gerne einfach über die Homepage melden. Es gibt ja bereits zahlende Kunden dafür. Dank des Abo Modells bleibt die Investition ja überschaubar. emoji
Wir haben auch schon eine Anfrage zur Einbindung eines Balkonkraftwerks bekommen. Wäre das auch interessant?
 


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  •  gerhardg
11.2.2026 15:59  (#60)

zitat..
esgeht schrieb:

──────..

Wir haben auch schon eine Anfrage zur Einbindung eines Balkonkraftwerks bekommen. Wäre das auch interessant?

Ist wahrscheinlich sogar die bste Anwendung, da der selbst erzeugte Strom dann auch direkt im Boiler verbraucht wird. Ersparnis Energie und Netz. Das wäre dann statt dem Strom Speicher, dass der "überschüssige" Strom im Boiler landet

Aber ehrlicherweise ist das mit Shellys "standardkonformer" (Shelly kristallisiert sich immer mehr als Industriestandard heraus) ohne Abo und damit günstiger weil ohne laufende Kosten umgesetzt.

Vorteil bei Eurem System wäre halt das nutzen des Spot Preises für unterbrechbar betreibbare Verbraucher, allfällig auch mit einem Wetter und Verbauchs Forecast um zu prognostizieren: Komm ich mit dem eignen Strom aus (beim BKW und Boiler mal eher nicht) und wann lade ich am günstigsten aus dem Netz dazu


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  •  gerhardg
11.2.2026 16:04  (#61)
@esgeht : Also wenn Ihr wirklich was netzdienliches machen wollt hätte ich da schon eine Idee. Gibt es zwar schon in Ansätzen, aber meiner Ansicht nach noch nicht so richtig:

Eine EEG/BEG Steuerung wo alle Einspeiser und Abnehmer einer EEG ein Device bekommen, dass den Verbrauch über die ganze EEG/BEG misst und anhand des Gesamt Verbrauchs dann die Einspeisung in die EEG über alle Einspeiser gesamtheitlich steuert.

Damit es nicht zu komplex wird mal nur für EEG/BEG EInzelnutzer, ohne Mehrfach Teilnahme. 😉

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