Hallo zusammen,
ich möchte hier unser Projekt kurz vorstellen und freue mich auf eure fachliche Einschätzung sowie kritische Rückmeldungen.
Es geht um eine smarte Steuerung für Warmwasserboiler mit dem Ziel, die Heizzeiten automatisch in jene Zeiten zu verlegen, in denen Strom besonders günstig bzw. im Netz viel erneuerbare Energie verfügbar ist. Technisch basiert das System auf gängigen, netzwerkfähigen Schaltgeräten mit integriertem Powermeter, die den Energieverbrauch messen und schalten können.
Zu Beginn wird die typische Heizdauer eines Boilers ermittelt, wobei mit etwa 4 Stunden gestartet wird. Wenn reale Verbrauchsdaten vorhanden sind, passt sich die Steuerung an und optimiert die Heizzeiten nach dynamischen Strompreisen und natürlich ab April, dann die untertags vergünstigten Netzentgelte.
Ein spannender Aspekt für mich ist die Niederschwelligkeit: Nicht jeder Haushalt kann aktuell in eine PV-Anlage, Batterie oder Wärmepumpe investieren. Und gerade in Mehrparteienhäusern scheitern solche Vorhaben oft an organisatorischen oder baulichen Hürden. Eine intelligente Boilersteuerung könnte hier eine Möglichkeit sein, trotzdem aktiv an der Energiewende teilzunehmen.
Mich würde besonders interessieren:
Wie schätzt ihr den netzdienlichen Effekt einer solchen dezentralen Lastverschiebungen ein?
Welche technischen Risiken oder Optimierungspotenziale seht ihr?
Gibt es aus heutiger Sicht sinnvollere Datenquellen oder Strategien für eine noch neztdienlichere Steuerung, bei der sich der Boilerbesitzer mehr sparen?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen und eine möglichst sachliche Diskussion.
Ein spannender Aspekt für mich ist die Niederschwelligkeit: Nicht jeder Haushalt kann aktuell in eine PV-Anlage, Batterie oder Wärmepumpe investieren. Und gerade in Mehrparteienhäusern scheitern solche Vorhaben oft an organisatorischen oder baulichen Hürden.
Ich bin beruflich sehr viel in diversen Wohnformen unterwegs.
Mietwohnungen die ihre eigene Warmwasser Erzeugung in der Wohnung haben, sind eine Ausnahme. Und das im Alt- und Neubau.
Die durchschnittliche Mietdauer liegt laut meinem Kollegen, bei knapp unter 3,5 Jahren. Da wird man schwer den ROI erreichen.
Bei einer Eigentumswohnung sieht das vielleicht anders aus.
Und dann darf man nicht vergessen, wir sind hier eine Insel, eine kleine, und spiegeln definitiv nicht den Großteil der Bürger wieder, was das Interesse und das nötige Invest (Zeit, Know-how und Geld) anbelangt.
Ich denke das Vorhaben ist ein absolutes Nischen Projekt.
Wo steht das? Ich kann mir das nicht vorstellen, normalerweise muss nur sichergestellt sein, dass man eigenen (PV) Strom einspeist und nicht Graustrom.
Im Netzzugangsbeleg - LinzNetz verbietet dezidiert dass einspeichern vom Batteriespeicher 134 Netzbetreiber - 458 verschiedene Regeln ... so läufts im Ösiland
Ja das sind die berüchtigten "Nacht Speicher" mit Nacht Tarifen. Gibt es meines Wissens nach immer noch aber kaum mehr weil eben zweiter Zähler mit Rundsteuerempfänger und den ganzen Kosten die dadurch zusätzlich anfallen.
Sprich eigentlich gibt es eine uralt Lösung für das obige Problem, nur ist die heute kaum mehr wirtschaftlich für den Benutzer.
Ich habe mal geguckt, finde dazu aber keinen Paragrafen in den Texten vom Netzbetreiber. Es war schon so gemeint, ich habe doch einen Zähler für meinen Strom. Und den lasse ich jetzt komplett als Abschaltbar von denen einrichten. Die können mir also alles abschalten für jene 2x2Std. täglich. In der Zeit läuft das halt bei mir mit dem Akku.
Ich habe mal geguckt, finde dazu aber keinen Paragrafen in den Texten vom Netzbetreiber. Es war schon so gemeint, ich habe doch einen Zähler für meinen Strom. Und den lasse ich jetzt komplett als Abschaltbar von denen einrichten. Die können mir also alles abschalten für jene 2x2Std. täglich. In der Zeit läuft das halt bei mir mit dem Akku.
Den Sinn hinter dieser Aktion müsstest du mir bitte nochmal erklären.
Wo steht das? Ich kann mir das nicht vorstellen, normalerweise muss nur sichergestellt sein, dass man eigenen (PV) Strom einspeist und nicht Graustrom. ───────────────
Im Netzzugangsbeleg - LinzNetz verbietet dezidiert dass einspeichern vom Batteriespeicher 134 Netzbetreiber - 458 verschiedene Regeln ... so läufts im Ösiland
Ja - bei uns im Ösiland läufts einfach "ich mach mir die welt wie sie mir gefällt" Bestimmugen eines netzzugangsvertrags - pfff, da pfeiffen wir doch einfach mal drauf
haben ja neben 8mio fußball Teamchefs mittlerweile 5mio energieminister😂
──────.. esgeht schrieb: Shelly Steckdosen und eigene Scripts: ja klar das geht, können sich alle Bastler gerne selber bauen. ───────────────
Um ein paar Euro mehr gibt es aber auch vorgefertigte Lösungen für "Dummys". Was kann euer Projekt z.B. mehr als eine Homewizard Steckdose, die auch variable Stromtarife nutzen kann? https://www.homewizard.com/de-at/energy-socket/
Die meisten Boiler hängen nicht an einer Steckdose, sondern direkt an einer Sicherung. Aber ja die Hardware ist nicht unser USP.
Wir organisieren den Einbau, für jeden Boiler werden Heizzeiten ermittelt, man hat jederzeit die Möglichkeit nachzuheizen und wir berücksichtigen auch alle zukünftigen Änderungen an Netzentgelten. Also ist man auch ready für dynamische Netzentgelte, die in den nächsten Jahren ziemlich sicher kommen werden.
──────.. esgeht schrieb: Ich bin gespannt auf eure Meinungen und eine möglichst sachliche Diskussion. ───────────────
Ich scheitere ehrlich gesagt schon an der Fragestellung, mir ist nicht ganz klar was der Zweck der Aktion sein soll.
──────.. esgeht schrieb: Eine intelligente Boilersteuerung könnte hier eine Möglichkeit sein, trotzdem aktiv an der Energiewende teilzunehmen. ───────────────
"aktiv an der Energiewende teilnehmen" ist mir etwas zu abstrakt.
──────.. Wie schätzt ihr den netzdienlichen Effekt einer solchen dezentralen Lastverschiebungen ein? ───────────────
Geht es wirklich um Netzdienlichkeit, oder geht es darum mit variabken Tarifen einen monetären Vorteil zu erzielen? Das ist nicht zwingend das Gleiche.
Grundsätzlich sehe ich das größte Potential darin, Elektroboiler gegen eine Warmwasserwärmepumpe zu tauschen.
"aktiv an der Energiewende teilnehmen", ist uns wichtig, weil viele Leute nicht in eine PV oder ähnliches investieren können aufgrund beschränkter finanzieller Möglichkeiten oder, weil es das Mehrparteienhaus aus unterschiedlichsten Gründen nicht zulässt. Auch eine Warmwasserwärmepumpe lässt sich typischerweise in einem Mehrparteienhaus nicht so einfach realisieren. Zusätzlich sehe ich auch die Armortisation gegenüber einem Elektroboiler mit dynamischen Stromtarifen schwierig.
Ich habe mal geguckt, finde dazu aber keinen Paragrafen in den Texten vom Netzbetreiber. Es war schon so gemeint, ich habe doch einen Zähler für meinen Strom. Und den lasse ich jetzt komplett als Abschaltbar von denen einrichten. Die können mir also alles abschalten für jene 2x2Std. täglich. In der Zeit läuft das halt bei mir mit dem Akku. ───────────────
Den Sinn hinter dieser Aktion müsstest du mir bitte nochmal erklären.
Was soll das bringen?
Kein Bezahlen von 54€. Entweder keine Leistungsmessung oder selbst wenn pro KW 0€. Nur 6,65ct die kWh.
Dafür 2x2 Std. am Tag über den Akku gehen. Danach Akku wieder aufladen.
Muss man dafür einen zweiten Zähler haben? Ich dachte am eigentlichen Zähler. ───────────────
Ja das sind die berüchtigten "Nacht Speicher" mit Nacht Tarifen. Gibt es meines Wissens nach immer noch aber kaum mehr weil eben zweiter Zähler mit Rundsteuerempfänger und den ganzen Kosten die dadurch zusätzlich anfallen.
Sprich eigentlich gibt es eine uralt Lösung für das obige Problem, nur ist die heute kaum mehr wirtschaftlich für den Benutzer.
Ja genau meist sind die nicht mehr wirtschaftlich und wenn sie immer in der Nacht laufen, ist das fürs Netz auch nicht gut. In Innsbruck wurden die Boiler zwar auf untertags umgestellt, aber die laufen halt das ganze Jahr über untertags. Im Winter ist es meist besser fürs Netz und CO2 Bilanz, wenn der Boiler in der Nacht läuft.
Und genau das bildet zurzeit der dynamische Strompreis noch am ehesten ab. Dynamische Strompreis bedeutet für uns auch nicht zu 100% netzdienlich, sondern das beste Signal das es derzeit gibt.
Die Zukunft wird zeigen, ob es dynamische Netzentgelte sind, oder ob das Netz gerne anderweitig Flexiblitäten belohnt. Es wird kommen, die Frage ist nur wie und wann :)
Genau das finde ich auch, das coole an unserer Lösung: Die Endkunden müssen sich nicht überlegen, wie sie neue Rahmenbedingungen nutzen können, sondern wir machen das.
Ein spannender Aspekt für mich ist die Niederschwelligkeit: Nicht jeder Haushalt kann aktuell in eine PV-Anlage, Batterie oder Wärmepumpe investieren. Und gerade in Mehrparteienhäusern scheitern solche Vorhaben oft an organisatorischen oder baulichen Hürden.
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Ich bin beruflich sehr viel in diversen Wohnformen unterwegs.
Mietwohnungen die ihre eigene Warmwasser Erzeugung in der Wohnung haben, sind eine Ausnahme. Und das im Alt- und Neubau.
Die durchschnittliche Mietdauer liegt laut meinem Kollegen, bei knapp unter 3,5 Jahren. Da wird man schwer den ROI erreichen.
Bei einer Eigentumswohnung sieht das vielleicht anders aus.
Und dann darf man nicht vergessen, wir sind hier eine Insel, eine kleine, und spiegeln definitiv nicht den Großteil der Bürger wieder, was das Interesse und das nötige Invest (Zeit, Know-how und Geld) anbelangt.
Ich denke das Vorhaben ist ein absolutes Nischen Projekt.
Trotzdem viel Glück 🙂
Unsere Recherchen haben uns gezeigt, dass Elektroboiler nicht die Ausnahme sind. Spannend finde ich den Hinweis auf ROI.
Es hat noch niemand gefragt, wie hoch überhaupt die Ersparnis ist und was das ganze kosten soll.
Die Insel hier kann ich bestätigen. Und gerade deshalb finde ich es spannend Lösungen zu bauen, die einen Großteil der Gesellschaft mitnehmen und nicht nur die Energiespar-Profis.
Nachdem der Aufwand von User zu User unterschiedlich sein wird, bin ich gespannt was du / ihr als Endkunden Aufwand veranschlagt.
Ich schätze auf eine mittlere dreistellige Zahl bei wenig Aufwand.
Wenn ich mir Strompreis Trends der letzten Zeit ansehe, von den stündlichen Flex Tarifen, dann bin ich gespannt wie du den ROI einschätzt.
Welche Einsparung soll ein Standard Haushalt haben? geschätzt natürlich 🙃
Ich bin froh das es Leute gibt die sich Gedanken machen zum Thema, aber ich bleib bei meiner Einschätzung, das es eine Nische ist und bleibt.
Btw: An einer EEG oder BEG kann sich auch jetzt, jeder Mieter beteiligen. Sogar BKW sieht man im Mietbau immer öfter, z.B. in Linz und Asten
Einmalige Installationskosten sind unter 200€ (inkl. Installation durch Elektriker, die österreichweit organisiert wird).
Einsparungspotenzial derzeit je nach Fixtarif, Boilervolumen bzw. Anzahl an Boilerbenutzer zwischen 100 - 400€ /Jahr.
Abo für die Steuerung ca 5€ / Monat. Garantie, dass man nicht draufzahlt, d.h. Abogebühr wird reduziert, wenn Ersparnis kleiner als Abo.
D.h. ROI typischerweise < 1,5 Jahren.
EEGs haben 2026 nach Streichung von Elektrizitätsabgabe und durch die Sommernetzgebührenreduktion, deutlich an Attraktivität verloren. Die Ersparnis 2026 wird für viele Haushalte vermutlich weniger als 50€ /Jahr betragen.
Generell zum Thema, ich finde die Idee Strom 1:1 zu verheizen gelinde gesagt, seltsam.
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Mietwohnungen die ihre eigene Warmwasser Erzeugung in der Wohnung haben, sind eine Ausnahme. Und das im Alt- und Neubau.
ad1. Ging mir auch so, hat sich aber in verschiedenen Projekten als gar nicht so blöd herausgestellt. 1. beim Vergleich im Geschoßwohnbau: Dezentral zu Zirkulationsleitung mit tatsächlichen WW WW [Warmwasser] Verbräuchen und Abwärmeverlusten, ist die Sache in verschidenen Aspekten ziemlich unentschieden oder in Richtung Boiler sogar vorteilhaft. 2. Ist der Einsatz von Kombiboilern (nutzen im Winter das Heizungswasser und verbrennen m Sommer Solarstrom) sehr interessant. ad2. Wird vielleicht nicht so bleiben, da Zirkulation in Kombination mit mindergenutzen Häusern/Wohnungen schlimme Effizienz und horrende Kosten mit sich bringt. Gibt Häuser, da zahlen die Leute mehr fürs Warmwasser als für die Heizung.
Einmalige Installationskosten sind unter 200€ (inkl. Installation durch Elektriker, die österreichweit organisiert wird).
Einsparungspotenzial derzeit je nach Fixtarif, Boilervolumen bzw. Anzahl an Boilerbenutzer zwischen 100 - 400€ /Jahr.
Abo für die Steuerung ca 5€ / Monat. Garantie, dass man nicht draufzahlt, d.h. Abogebühr wird reduziert, wenn Ersparnis kleiner als Abo.
D.h. ROI typischerweise < 1,5 Jahren.
Also Stundensatz Elektriker+ Anfahrt+ Material unter 200€? Ein sportliches Ziel hier ohne Verlust auszusteigen, außer man holt sich das Geld über das Abo. Wie lange muss man sich binden?
Die Abo Gebühr wird vermutlich potenzielle Kunden nachdenklich stimmen, da wäre ich skeptisch, auch was die "Garantie" anbelangt.
ad1. Ging mir auch so, hat sich aber in verschiedenen Projekten als gar nicht so blöd herausgestellt. 1. beim Vergleich im Geschoßwohnbau: Dezentral zu Zirkulationsleitung mit tatsächlichen WW WW [Warmwasser] Verbräuchen und Abwärmeverlusten, ist die Sache in verschidenen Aspekten ziemlich unentschieden oder in Richtung Boiler sogar vorteilhaft. 2. Ist der Einsatz von Kombiboilern (nutzen im Winter das Heizungswasser und verbrennen m Sommer Solarstrom) sehr interessant. ad2. Wird vielleicht nicht so bleiben, da Zirkulation in Kombination mit mindergenutzen Häusern/Wohnungen schlimme Effizienz und horrende Kosten mit sich bringt. Gibt Häuser, da zahlen die Leute mehr fürs Warmwasser als für die Heizung.
Das sind viele wenn, viele die eventuell nicht einfach abzuändern sind oder hohe Investitionskosten bedeuten.
Das wird Vermieter nicht kümmern, Mieter können sich nur bedingt helfen.
Ich bleib beim Standpunkt, Strom 1:1 zu verbraten, gerade wenn man selbst keine Erzeugung hat, ist energetischer fragwürdig, von finanziellen Aspekt abgesehen.
Also Stundensatz Elektriker+ Anfahrt+ Material unter 200€? Ein sportliches Ziel hier ohne Verlust auszusteigen, außer man holt sich das Geld über das Abo. Wie lange muss man sich binden?
Die Abo Gebühr wird vermutlich potenzielle Kunden nachdenklich stimmen, da wäre ich skeptisch, auch was die "Garantie" anbelangt.
Es gibt keine Bindung. Wir rechnen damit, dass die Leute bleiben, weil der Service passt. Der Schalter geht klarerweise in das Eigentum des Kunden über und kann nach Beendigung des Abos beliebig angesteuert werden. Wir wollen nicht durch Hardwareverkauf und Installation Geld verdienen.
ad1. Ging mir auch so, hat sich aber in verschiedenen Projekten als gar nicht so blöd herausgestellt. 1. beim Vergleich im Geschoßwohnbau: Dezentral zu Zirkulationsleitung mit tatsächlichen WW WW [Warmwasser] Verbräuchen und Abwärmeverlusten, ist die Sache in verschidenen Aspekten ziemlich unentschieden oder in Richtung Boiler sogar vorteilhaft. 2. Ist der Einsatz von Kombiboilern (nutzen im Winter das Heizungswasser und verbrennen m Sommer Solarstrom) sehr interessant. ad2. Wird vielleicht nicht so bleiben, da Zirkulation in Kombination mit mindergenutzen Häusern/Wohnungen schlimme Effizienz und horrende Kosten mit sich bringt. Gibt Häuser, da zahlen die Leute mehr fürs Warmwasser als für die Heizung. ───────────────
Das sind viele wenn, viele die eventuell nicht einfach abzuändern sind oder hohe Investitionskosten bedeuten.
Das wird Vermieter nicht kümmern, Mieter können sich nur bedingt helfen.
Ich bleib beim Standpunkt, Strom 1:1 zu verbraten, gerade wenn man selbst keine Erzeugung hat, ist energetischer fragwürdig, von finanziellen Aspekt abgesehen.
Punkt mit Zirkulationsverlust wurde uns auch von gemeinnützigen Wohnbau bestätigt. Und diie CO2 Bilanz eines Boilers ist einfach besser. Also es wird gerade auch im Neubau noch/wieder auf Boiler gesetzt.
Und zu dem 1:1 verheizen: Das Netz braucht wegen der schwankenden Erzeugung Erneuerbarer, genau solche flexiblen Verbraucher. Auch der Nachtstromtarif früher für Boiler und Nachtspeicheröfen kamen nicht von ungefähr (damals hohe Ertrag in der Nacht, aber kaum Abnehmer. Dann hat man einfach ein wirtschaftliches Modell erfunden, bei dem es sich lohnt. Günstigerer Tarif + Fernsteuerung).
Der Ausblick ist unserer Meinung nach klar: es wird dynamischer als früher und mit den 15 Minuten Spotpreisen, kann man das schon sehr gut sehen und nutzen.
Sichtlich ist das Produkt ja ohnedies schon fertig und wird schon vertrieben.
Frage: Wo kommt die Ersparnis her? Theorie: Dazu muss man einen SPOT Tarif abschließen, oder?
ja genau Spot Tarif ist zurzeit die einzige Möglichkeit eine Ersparnis rauszuholen. In Zukunft wirds vermutlich auch andere Möglichkeiten geben (z.B. dynamische Netzentgelte).
ja genau Spot Tarif ist zurzeit die einzige Möglichkeit eine Ersparnis rauszuholen. In Zukunft wirds vermutlich auch andere Möglichkeiten geben (z.B. dynamische Netzentgelte).
Hmm bei ca. 300kWh im Monat (4 Personen Haushalt) für die Warmwasser Produktion muss ich mir 4ct/kWh ersparen um nach 3 Jahren pari auszusteigen. (Abo plus Abschreibung) Da reden wir noch nicht von Ersparnis.
Das wird beim aktuellen Spread nur schwer zu erreichen sein. Und für den SNAP tut es eine altmodische Schaltuhr auch.
Aber will Euch Eure Aufbruchsstimmung natürlich nicht vermiesen. 😉
PS: Sollte der Alias nicht eigentlich "geht-e" heißen? 😉