Smarte (netzdienliche) Warmwasserboiler
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Ich finde die Idee spannend! ich sehe folgende Aspekte, wenn es (wie ich vermute) um "klassische" Boiler mit E-Heizstab geht: das Powermeter wird dir wenig bringen: ein Heizstab mit x kW hat x kW, da musst nix mehr messen die Boiler sind meistens a) dreiphasig (sind sie das? mein letzter solcher Boiler ist ewig her) und b) fest angeschlossen, dürfte nicht so einfach sein da noch zwischenreinzukommen. Im E-Verteiler im Mehrparteien-Wohnungen ist der Platz meist eh schon beengt. edit: Temperatur wäre natürlich interessant, aber wie kommst du bei einem klassischen (alten) Boiler da dran? Die haben ja (oder hatten vor vielen Jahren) diese komischen Thermostate mit dem "Draht" wo ich nie verstanden habe wie die eigentlich funktionieren |
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Es gibt schon seit längerer Zeit Lösungen dafür. Z.B. via MQTT o. für Shelly Steckdosen: https://www.lteforum.at/mobilfunk/script-shelly-steckdosen-ueber-epex-spotpreise-steuern.24007/ Die einfachste Möglichkeit ist auch, das Ganze einfach via (smarter) Zeitschaltuhr zu steuern, da fast immer in der Nacht zwischen 1 und 5 Uhr die Preise am niedrigsten sind. Ein Verwandter von mir schaltet zusätzlich seinen Boiler untertags ein, wenn Sonne zu erwarten ist, da er ein Balkonkraftwerk hat. Er hat auch einen Boiler, dessen Heizstab man zwischen 1 u. 2 kW umschalten kann, was beim BKW Sinn macht. |
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Messen tun wir, damit wir die Heizzeiten optimieren können. Bei einem reinen Ein/Aus Schalter bekommst du die Heizzeiten nicht mit. zu a) unserer Erfahrung nach sind viele einphasig angeschlossen, da die Leistung ausreicht. Wir haben aber auch ein Setup für dreiphasige Schaltung. zu b) ja Verteilerkästen sind hinter den Blenden meist interessant, aber für einen Schalter mit einer Teilungseinheit findet man meistens Platz und die Elektriker können gut improvisieren. Temperatur wäre interessant ja, aber wie gesagt können wir über den historischen Verbrauch ganz gut Vorhersagen liefern. Zusätzlich gibt es bei unserem Ansatz auch die Möglichkeit über eine App sofort nachzuladen, falls doch mal mehr Wasser gebraucht wird. |
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Shelly Steckdosen und eigene Scripts: ja klar das geht, können sich alle Bastler gerne selber bauen. Das ist auch nicht die Zielgruppe unseres Projekts. Wir wollen die breite Masse mitnehmen bei der Energiewende und am Ende einen wesentlichen Beitrag zur Netzentlastung schaffen. Damit wir nicht Millarden für Netze ausgeben, nur weil wir es nicht schaffen, die Verbrauch und Erzeugung besser in Einklang zu bringen. Boiler, die Leistung regeln können, sind natürlich im Zusammenhang mit Balkonkraftwerken optimal. Diese Boiler sind aus unserer Sicht schon smart. Uns geht es hauptsächlich um den Bestand, dass man die zig-tausend Boiler sinnvoll ins Netz integriert. |
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Mit Wärmepumpe pv und ESS, Energie Spar System, kann mit wenig Aufwand der ganze Haushalt optimiert werden. Der Blick nur auf die Boiler ist zu kurz. Es reicht Zählpunktüberwachung und Batteriesteuerung. Gibt viele Systeme für kleines Geld zu kaufen. Geht auch ohne wp. Reicht sogar einphasig. Was fehlt: Software und die Zustimmung der Netzbetreiber. Batterie Strom darf n i c h t eingespeist werden. |
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Hallo esgeht, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Smarte (netzdienliche) Warmwasserboiler |
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??? Sicher doch. Meine EEG zahlt dafür in der Nacht sogar extra. 😉 |
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Wo? Bei Netz NÖ ist das erlaubt. |
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LinzNetz als Beispiel |
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Um ein paar Euro mehr gibt es aber auch vorgefertigte Lösungen für "Dummys". Was kann euer Projekt z.B. mehr als eine Homewizard Steckdose, die auch variable Stromtarife nutzen kann? https://www.homewizard.com/de-at/energy-socket/ |
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Wäre es nicht besser, wenn man schlichtweg, um bei Netz NÖ zu bleiben, einen unterbrechbaren Netztarif nimmt? 2x2Std. dürfen sie abschalten mit 4 Std. Unterbrechung. Das wird doch die Zeit sein, wenn das Netz hochbelastet ist. Ein Batteriespeicher dran und laden, bei Bedarf entladen, wieder 4 Std Zeit zum laden, KW sind egal. Dann zahlt man weder nach KW um den Speicher wieder aufzuladen, noch zahlt man für KW bei Nutzung eines anderen Gerätes mit viel Leistung, sondern nur 6,65ct die kWh statt 8,79ct und man spart die 54€ p.a. |
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Dafür zahlt man den zweiten Zähler bzw. dessen Grundgebühr, und die Speicherverluste. Würde sagen, das geht ziemlich am Eingangspost vorbei. 😉 |
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Muss man dafür einen zweiten Zähler haben? Ich dachte am eigentlichen Zähler. |
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Wo steht das? Ich kann mir das nicht vorstellen, normalerweise muss nur sichergestellt sein, dass man eigenen (PV) Strom einspeist und nicht Graustrom. |
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Ich scheitere ehrlich gesagt schon an der Fragestellung, mir ist nicht ganz klar was der Zweck der Aktion sein soll. "aktiv an der Energiewende teilnehmen" ist mir etwas zu abstrakt. Geht es wirklich um Netzdienlichkeit, oder geht es darum mit variabken Tarifen einen monetären Vorteil zu erzielen? Das ist nicht zwingend das Gleiche. Grundsätzlich sehe ich das größte Potential darin, Elektroboiler gegen eine Warmwasserwärmepumpe zu tauschen. |
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Ja das sind die berüchtigten "Nacht Speicher" mit Nacht Tarifen. Gibt es meines Wissens nach immer noch aber kaum mehr weil eben zweiter Zähler mit Rundsteuerempfänger und den ganzen Kosten die dadurch zusätzlich anfallen. Sprich eigentlich gibt es eine uralt Lösung für das obige Problem, nur ist die heute kaum mehr wirtschaftlich für den Benutzer. |
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Variable Tarife spiegeln die Netzdienlichkeit wider... Das macht maximal in alten feuchten Häusern Sinn, ansonsten haben sie einen äußerst bescheidenen COP (die Wärme, die sie dem Haus entziehen, muss mit einer anderen Heizung wieder nachgeliefert werden...), abgesehen vom Preis und der notwendigen Wartung, die bei E-Boilern wegfällt. |
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Steht schon mehrfach in diversen threads hier im forum, siehe zb hier: https://www.energiesparhaus.at/forum-einspeisen-aus-dem-akku-in-der-nacht-grauzone/69976_3#872468 |
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Das ist schlicht falsch. Es kann sich decken, muss aber nicht. Das gilt schon mal im Sommer sicher nicht und im Wintern nur, wenn man der Raumluft Energie entzieht und diese gleichzeitig beheizte Räume kühlt. Hier wurden explizit Mehrfamilienhäuser angesprochen, gerade da zahlt sich eine einmalige Investition schnell aus. WWWP sind grundsätzlich relativ preisgünstig (viele Boiler kann man nachrüsten) und rechnen sich über eine JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] von rund 3 auch ziemlich schnell, die Wartung ist zu vernachlässigen. |
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Abgesehen davon, dass das hier ein kleiner unbedeutender Netzbetreiber eine sehr "spezielle" Ansicht hat, wird das im gleiche Tread auch richtig eingeordnet, siehe zB hier https://www.energiesparhaus.at/forum-einspeisen-aus-dem-akku-in-der-nacht-grauzone/69976_3#872508 |
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Dem kann ich nicht zustimmen. Meine Brauchwasser Wärmepumpe hat einmal ein Ersatzteil benötigt, ein "Finder" Relais um 13,51€. Und die läuft seit 2009. Generell zum Thema, ich finde die Idee Strom 1:1 zu verheizen gelinde gesagt, seltsam. 1.) Gibt's schon diverse Anbieter solcher Lösungen, vielleicht mit anderen Zugang zum Thema. 2.) Sucht man mittlerweile die günstigen Stunden schon, die Stunden Ausreißer ins Minus gibt es so gut wie nicht mehr. 3.) Mit der Vorgehensweise, könnte man generell auch Heizungen an sich entsorgen, und auch direkt mit Strom heizen (Heizstab rein und ab die Post) Das hat aber mit Energie sparen nichts zu tun. |
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Ich bin beruflich sehr viel in diversen Wohnformen unterwegs. Mietwohnungen die ihre eigene Warmwasser Erzeugung in der Wohnung haben, sind eine Ausnahme. Und das im Alt- und Neubau. Die durchschnittliche Mietdauer liegt laut meinem Kollegen, bei knapp unter 3,5 Jahren. Da wird man schwer den ROI erreichen. Bei einer Eigentumswohnung sieht das vielleicht anders aus. Und dann darf man nicht vergessen, wir sind hier eine Insel, eine kleine, und spiegeln definitiv nicht den Großteil der Bürger wieder, was das Interesse und das nötige Invest (Zeit, Know-how und Geld) anbelangt. Ich denke das Vorhaben ist ein absolutes Nischen Projekt. Trotzdem viel Glück 🙂 |
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