Hallo zusammen,
da in Wien gerade der Winter eingebrochen ist, nutze ich die Gunst der Stunde, um die thermische Qualität meines Neubaus (CLT-Massivholzhaus mit 12 cm Zellulosedämmung und 6 cm EPS-Fensterumrahmung) unter die Lupe zu nehmen.
Bei einer Außentemperatur von -3 °C und einer Raumtemperatur von 19,5 °C (48 % relative Luftfeuchtigkeit) habe ich an den kältesten Stellen der Fensterlaibung und Fensterrahmen eine Oberflächentemperatur von ca. 13 °C gemessen.
Daraus ergeben sich für mich folgende Werte:
- Taupunkt: 8,2 °C (bei diesen Bedingungen)
- Temperaturfaktor (fRSI): 0,711
Da ich als neugieriger Häuslbauer die bauphysikalische Langzeitstabilität meines Hauses sicherstellen möchte, bereitet mir der Wert von 0,71 etwas Kopfzerbrechen. Nach meinem Verständnis liegt dieser sehr knapp beim Grenzwert von 0,70, der oft zur Schimmelvermeidung herangezogen wird, lässt aber wenig Spielraum.
Wobei mir bzgl. dieses Temperaturfaktors, dies meine Info bisher ist:
https://silberkraft.com/blogs/schimmel/frsi-rechner-schimmel-faktor-online-berechnen Meine Fragen an die Experten:
- Sind diese Werte für eine Kunststoff-Fensterkonstruktion in einem CLT-Bau bei diesen Außentemperaturen im Rahmen oder deutet das auf einen Mangel beim Einbau hin?
- Wie bewertet ihr den fRSI von 0,71 in Hinblick auf die ÖNORM B 8110-2?
- Was sind so eure Erfahrungen/Werte bei euren Fensternrahmen/Laibungen bei Minusgraden?