Planung PV Anlage mit Speicher - Seite 2
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Es ging um die Übergangszeit, das ist genau die Zeit für die man den Speicher auslegen sollte, als nicht den "Kernwinter". |
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Willkommen. Die eierlegende Wollmilchsau suchen wir alle Wenn Leistungsmessung beim Verbrauch für alle verpflichtend kommt (lt. Haber/e-Control 2027) wird neben der Batteriekapazität die Lade/Entladeleistung noch ein weiterer Faktor in deiner Planung werden. Du solltest dir auch Gedanken machen, wie du dann die Anlage ansteuerst. Bei Victron und Fronius und dgl. gibt es viel Communitywissen dazu. |
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Die wichtigste Überlegung imho ist allerdings, ob P2P bzw EEGs von Interesse sind. Denn damit "brauchst" andere Größen von Speicher. |
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Wie "weit weg", kann (darf) man Strom verschenken? Kann das noch der gleiche Trafo sein, oder nur der gleiche Verteilerkasten? |
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An sich Österreichweit. (BEG, https://energiegemeinschaften.gv.at/buergerenergiegemeinschaften-beg/) Dann halt ohne Netzkostenersparnis. |
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O.k, danke! |
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ok, verstehe P2P nicht, eventuell EEG. Mehr Speicher kostet wieder extra, sinnvolle Ladezyklen für Amortisation übers Jahr bringt man dann wohl auch nicht zusammen. Könnte auch sein, dass die Sommertarife in Zukunft stark fallen weil immer mehr PV-Überschuß vorhanden ist. Und dann noch das Thema Leistungsmessung: könnte das bedeuten, dass man die Einspeisung nochmals reduziert um Gebühren zu sparen 🤯 |
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Ich habe einen 16,6 kWh Speicher mit 19,3 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] am Dach. Allerdings sind 13 KW davon auf der Garage die im Winter lange im schatten liegt. Im Oktober und tw Anfang November bin ich mit dem Speicher schön über die Nacht gekommen. Je nachdem was wir am Abend noch zur WP WP [Wärmepumpe] dazu verbraucht haben war er in der Früh knapp leer oder noch ein kleiner Rest drinnen bevor die Sonne wieder gekommen ist. Danach war sowieso Schluss wegen dauernebel (November 260kwh Produktion mit 19kwp) |
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was hoch ist dein Jahresverbrauch Haushalt/Wärmepumpe (damit ich einen Vergleich machen kann)? |
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Wir sind in unserer BEG mit ~50kWh Speicher auf 297 Zyklen gekommen. Nächste Woche kommen von meiner Seite nochmal 32kWh dazu und bei etwaiger Förderung im nächsten call dann nochmal 32kWh. Grad durch die EEG/BEG (bin bei beiden) kannst mit intelligentem (automatischen) laden/entladen viel mehr Zyklen erreichen. Eine Batterie soll im Sommer bei einer Hochphase nicht um 9Uhr voll sein - die soll da grad leer werden...usw. da kann man einige Regeln erstellen, welche für deinen Haushalt passen und damit hast dann eh 80-90% der Tage erschlagen. Wichtig in dem Zusammenhang: gute Überwachung, Logging und Daten Sicherungen, damit man auch das meiste rausholen kann. Mir persönlich ist eine Notstromversorgung wichtig, deswegen bau ich nächste Woche auf 3ph Victron um. Und deswegen werden zu den bereits vorhandenen 18kWp noch 5kW DC seitig kommen und irgendwann mal ein zweiter WR WR [Wechselrichter] fürs Norddach mit nochmal 15kw. Was dir dann wichtig ist, musst halt vorher wissen. Grad in Bezug auf EEG würd ich halt die Batterie nicht zu klein wählen |
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Es gehen ca 2800kwh im Jahr in die Wärmepumpe. ( gemessen mit 2 Stromzählern direkt im zählerkasten) also nicht die Phantasiewerte die die Hersteller in ihren Geräten angeben. Der Verbrauch vom restlichen Haus hat leider keine Aussagekraft da meine Frau daheim arbeitet und ich mit Überschuss aus der PV alles mögliche anstelle. |
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Habe ich mir jetzt angesehen, ist nicht schlecht weil überschaubarer (weniger Komponenten) als bei einer Victron Lösung und anscheinend günstig. Wenn ich das richtig verstanden habe kann der aber kein Peak-Shaving - das wäre für die zukünftige Leistungsmessung aber wichtig. Frage an die Victron-Spezialisten: Kann man Peak-Shaving mit Victron realisieren? |
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Die Option gibt's schon länger in der Software, ja |
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Mit einer EEG (wie auch P2P) schaut dein Batterieeinsatz ganz anders aus. Vor allem ist das Sommerproblem damit gelöst - Die Batt wird nicht leer. (Ich habe bei allen meinen Batterien ca. 300 volle Ladezyklen im Jahr.) Für eine Anlage ohne Batterie, geh in deiner längerfristigen Planung von 0 aus. Die Leistungsmessung beim Verbrauch wird dich in Zukunft wohl mehr beschäftigen. Peak Shaving beim Einspeisen ist eh eine "normale" Sache |
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Frage nochmals an Victron-Spezialisten für folgendes Szenario: Es ist z.B. 9:00, Akku ist 50% geladen, PV liefert an MPPT MPPT [Maximum Power Point Tracker]. Ich möchte den Akku erst zu Mittag vollladen. Kann man bis dahin die PV-Leistung nutzen zum Einspeisen? Wie hoch wäre der Wirkungsgrad? |
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Mit Node-Red kannst bei Victron so ziemlich alles machen. Wirkungsgrad schätze ich bei mir AC - DC - AC auf ca. 85%, wobei lt. diesem Chart das Laden eindeutig den schlechteren Wirkungsgrad als das Entladen aufweist: https://communityarchive.victronenergy.com/questions/56351/multiplus-485000-efficiency-curve.html |
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Klar. Kannst du beispielsweise über Setzen "minSOC = aktueller SOC" oder Setzen des GridSetpoints via Node-RED machen. |
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EDIT: Lt Victron Mengen waren es 82,4% letztes Jahr. |
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Vielen Dank für die Infos, das wäre z.B. so eine Konfiguration: Wie funktioniert das Unterbinden der Ladung technisch? Wird durch das BMS BMS [Batteriemanagementsystem] die Ladung unterbrochen? MPPT muss ja über die MP (gemeinsamer DC-BUS mit Batterie) die PV-Leistung zum Einspeichern abliefern. |
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sorry, das mit "minSOC = aktueller SOC" war Blödsinn, war da gedanklich anderswo... Du möchtest die gesamte PV nur an MPPTs MPPTs [Maximum Power Point Tracker] hängen? So hast du das zumindest oben dargestellt. Würde ich nicht. |
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Der Mppt liefert den strom und der multiplus schickt ab der vorgebenen maximalen ladespannung zb.56v den überschüssigen strom ins ac netz. Damit hält der multiplus die DC seitige spannung auf einen gewissen wert. damit der akku mit 30% SOC um 10:00 bei strahlenden sonnenschein nicht geladen wird muss man den multiplus sagen (mit node red)bitte schick den strom vom mppt ins ac netz. (Über den gridsetpoint) ohne mppt: sagt man dem multiplus einfach nur bitte nicht den überschuss aus dem ac netz laden. Beides geht, simpler ist ohne mppt. mppt würd ich nur verbauen wenn schwarzstart gewünscht ist oder kleine strings in verschiedene richtungen. Den vorteil mit dem besseren wirkungsgrad sehe ich nicht. Da der meiste strom ins öffentliche ac netz geht. nur eine Hausnummer: huawei+ multi ohne mppt 24000kwh erzeugung davon 5000kwh direktverbrauch von huawei 97% wirkungsgrad davon 2000kwh in die batterie mit 80% wirkunsgrad rein raus. 17000kwh direkt ins netz aus dem huawei 97% wirkungsgrad multi + nur mppt vorraussetzung multi haben höhrer entladeleistung, sonst werden mppt gedrosselt. 5000kwh direkt verbrauch über multi und mppt 90% 2000kwh in die batterie 90% rein raus 17000kwh ins netz über mppt und multi 90% meiner meinung ist das system nur mit mppt für inselnetze. und sobald ein mppt im system ist wird die steuerung über node red komplizierter. Meine empfehlung für ein " flexibles steuerbares system in verbindung mit node red" wäre ein huawei 20ktl oder ein alternativer fronius + 24kwp 56stk trina / pro mppt 2x14 parallel. String Spannung sollte damit sehr gut passen. 1stk.Multiplus 5000 ,cerbo und ein smartshunt + nh trenner + 16kwh batterie von pytes (hatte ich selber) oder von nkon. |
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