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Planung PV Anlage mit Speicher - Seite 3

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  •  kleinbali
3.1. - 7.1.2026
44 Antworten | 16 Autoren 44
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Hallo liebe Community,

ich habe schon viel nachgelesen im Forum bezüglich Realisierung einer PV, bin
mir aber nicht sicher bezüglich einiger Details.
Ich hätte im NetzOÖ die Möglichkeit, eine Anlage zu machen mit 24kWp, Rückspeisebeschränkung 20kW (Parallelbetrieb/Überschusseinspeiser).
Ich habe vor knapp 2 Jahren beim Netzbetreiber aus Interesse angefragt, damals waren
die Einspeisetarife noch besser😉. Mittlerweile habe ich auch eine Wärmepumpe bekommen (ich weis- WP + PV passt eigentlich nicht zusammen). Die große PV-Leistung hätte ich gemacht wegen bestmöglichem Ertrag in der sonnenarmen Zeit. Meine 24kWp würde ich auf die Südfläche meines Daches bringen (33° Dachneigung, nur im Winter bei tiefstehender Sonne z.B. heute ab 15:30 Verschattung, sonst ohne Schatten).
Meine Jahresverbrauch (2 Haushalte) liegt bei 6500 kWh, für Heizung/WW kommen ca. 4000kWh dazu.

-Mein Dach ist 37 Jahre alt, Betonziegel (Braas/Bramac Doppel-S, glatt) eigentlich noch in   Ordnung, Dachsanierung nicht geplant. Macht es Sinn, da noch eine PV zu installieren?

-Speicher: im Sommer würden vermutlich 5 kWh für die Nacht reichen, in der Übergangszeit brauche ich ca. 20kWh mit WP WP [Wärmepumpe]. Im Winter noch mehr, aber da liefert die PV vermutlich sowieso zu wenig -> welche Größe wäre richtig? E-Auto habe ich derzeit noch nicht, wird in ein paar Jahren vielleicht kommen.

-günstige DC-Speicher mit Victron-Lösung:
  Bin auf der Suche nach der richtigen Anlagenkonfiguration, grundsätzllich vermutlich ein     Anlagensplit mit normalem Wechselrichter und MPPT MPPT [Maximum Power Point Tracker] für die Akkus. Habe ich das richtig   verstanden: Man könnte bei dieser Variante nicht bestimmen, wann der Akku geladen wird (z.B.   nur über Mittag im Sommer um die Spitzen abzufangen) weil immer zuerst der Akku   vollgemacht wird?

-Luxusvariante Notstrom: ist verlockend 😁, Stromausfälle sind aber sehr selten bei uns.
 Für mich nur in der Variante vorstellbar, dass ich alle Verbraucher am Netz lasse, habe im Haus   mehrere Subverteiler, daher wäre eine Aufteilung kaum möglich. Dieses Zusatzfeature   verlängert natürlich wieder die Amortisationszeit.

-generell ist die Amortisation so eine Sache weil man die Stromkosten nicht vorhersagen kann (man hört, dass in 2 Jahren die Tarifen wieder sinken sollen, das würde bedeuten, dass auch die Einspeisungstarife noch schlechter werden). Nur die Netzkosten werden steigen. Förderung ist aktuell auch nicht hoch (wenn man überhaupt einen Call erwischt).

Bin dankbar für Tips/Erfahrungen/Empfehlungen 🙏

 

  •  Metzi
6.1.2026 14:33  (#41)
Der Mppt liefert den strom und der multiplus schickt ab der vorgebenen maximalen ladespannung zb.56v den  überschüssigen strom ins ac netz. Damit hält der multiplus die DC seitige spannung auf einen gewissen wert. 
damit der akku mit 30% SOC um 10:00 bei strahlenden sonnenschein nicht geladen wird muss man den multiplus sagen (mit node red)bitte schick den strom vom mppt ins ac netz. (Über den gridsetpoint)
ohne mppt: sagt man dem multiplus einfach nur bitte nicht den überschuss aus dem ac netz laden.
Beides geht,  simpler ist ohne mppt.
mppt würd ich nur verbauen wenn schwarzstart gewünscht ist oder kleine strings in verschiedene richtungen.
Den vorteil mit dem besseren wirkungsgrad sehe ich nicht. 
Da der meiste strom ins öffentliche ac netz geht.
nur eine Hausnummer: huawei+ multi ohne mppt
24000kwh erzeugung
davon 5000kwh direktverbrauch von huawei 97% wirkungsgrad
davon 2000kwh in die batterie mit 80% wirkunsgrad rein raus.
17000kwh direkt ins netz aus dem huawei 97% wirkungsgrad

multi + nur mppt vorraussetzung multi haben höhrer entladeleistung, sonst werden mppt gedrosselt.
5000kwh direkt verbrauch über multi und mppt 90%
2000kwh in die batterie 90% rein raus
17000kwh ins netz über mppt und multi 90%

meiner meinung ist das system nur mit  mppt für inselnetze.
und sobald ein mppt im system ist wird die steuerung über node red komplizierter.
Meine empfehlung für ein " flexibles steuerbares system in verbindung mit node red" wäre ein huawei 20ktl oder ein alternativer fronius + 24kwp 56stk trina / pro mppt 2x14 parallel. String Spannung sollte damit sehr gut passen.
1stk.Multiplus 5000 ,cerbo und ein smartshunt + nh trenner + 16kwh batterie von pytes (hatte ich selber) oder von nkon.



 


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  •  kleinbali
6.1.2026 18:41  (#42)
@Metzi danke für die guten Infos!
PV nur über MPPT MPPT [Maximum Power Point Tracker] wollte ich eh nicht, habe nur das Schema als Erklärung angefügt. Außerdem habe ich mittlerweile bemerkt, dass die Victron-MPPTs nur relativ niedrige Spannung vertragen
-> schlecht für die Verkabelung: wegen kurzer Strings/hohe Ströme, habe 25m vom Dach bis zum Wechselrichter bei knapper Leerverrohrung.
Ich würde aber schon Schwarzstartfähigkeit wünschen, daher ist zumindest ein String notwendig über MPPT MPPT [Maximum Power Point Tracker].
3p-Notstrom würde ich mir eigentlich auch wünschen, das macht aber nur mit größerem Akku (30kWh?) Sinn. Mit größerem Akku wäre man flexibler weil man Peak Shaving und zeitversetzte Einspeisung etc. auch machen könnte. Da ist vermutlich mehr DC-gekoppelte Ladung wieder besser, aber wie erwähnt finde ich die Victron-MPPTs nicht so optimal. 

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  •  tempo85
  •   Bronze-Award
6.1.2026 23:07  (#43)

zitat..
kleinbali schrieb: schlecht für die Verkabelung: wegen kurzer Strings/hohe Ströme, habe 25m vom Dach bis zum Wechselrichter bei knapper Leerverrohrung.

"Kurze Strings hohe Ströme" stimmt so nicht ob ein Modul in Serie oder 20, der Strom ist immer gleich.
Was aber stimmt, bei Victron haben die RS Mppts nut 450V und da ist bei ±9 Module Schluss, das heißt will ich 18 Module dann brauche ich zwei Strings und ja das hat dann den Nachteil das man die Kabel doppelt braucht aber der Verlust ist gleich wie ein String mit 18 Module (z.b. Fronius)


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  •  kleinbali
7.1.2026 9:57  (#44)
habe mich mit dem Victron-MPPT-Tool gespielt, der RS kann zwar bis 9 Module, ist aber sehr teuer. Alternative wäre MPPT MPPT [Maximum Power Point Tracker] 250/85 ->4 Module in Serie/ 3x parallel auf ein Gerät. Ist viel billiger, aber durch weniger als die Hälfte Spannung habe ich mehr als doppelten Strom. Das habe ich gemeint mit "kurze Strings/hohe Ströme". Für die dickeren Kabel habe ich vermutlich zu wenig Platz.

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