« Hausbau-, Sanierung  |

modriger Geruch aus Heizkreisverteiler - Seite 2

Teilen: facebook    whatsapp    email
Zusammenfassung anzeigen
 1  2  3 ...... 4 
  •  Lalo
  •   Bronze-Award
30.11. - 4.12.2025
63 Antworten | 16 Autoren 63
63

Hallo, wir bemerken seit ca. Juli dJ einen modrigen Geruch im Raum unter der Stiege unsere Holziegelhauses (Einzug Nov. 24). In den Wänden dieses Raumes befinden sich der Heizkreisverteiler und die Kondensatabläufe der Klima.
Insti, Klimabauer und Hausbaufirma konnte uns nicht weiterhelfen.
Gestern machte ich an der Außenseite (=Esszimmer) folgende Entdeckung unter den Sockelleisten:


2025/20251130663901.jpg


2025/20251130879386.jpg


2025/20251130848943.jpg
Der Schimmel ist verblüffend abtupt zu Ende, fast wie eine Linie.

Im Inneren des Raumes sieht es unter der Sockelleiste so aus:


2025/20251130849483.jpg
(Zur Orientierung: hier sieht man den Rahmen des HKVs)
Fleck über Leiste und in Ecke sichtbar.


2025/20251130624144.jpg

Schrauben des Klipps und Klipp selbst rosten. Parkett unter Klipp schimmelig.

2025/20251130910071.jpg

Nach Öffnen des HKVs bemerkten wir einen intensiveren Geruch.

Die Rohre der FBH FBH [Fußbodenheizung] verlaufen so:


2025/20251130451301.jpg
offene Wand sieht so aus:


2025/20251130350331.jpg
Im Spalt rechts neben dem roten Strich verläuft das Abflussrohr der Kondensatschläuche. Beim linken Kondensatablauf war die Inneneinheit, also der Siphoneinsatz nicht reingesteckt, sonder lag lose in der Wandbox drinnen, als ich sie aufschnitt. 

2025/20251130847567.jpg

Hat jemand einen Verdacht, warum es hier schimmelt?

Wie geht es nun weiter?

Danke euch,
eine verzweifelte Lalo...

  •  Neubau2022
1.12.2025  (#21)
Ich glaube auch, das war die Ursache.
Auf Empfehlung des Verkäufers der Klimaanlagen habe ich den Kondensatablauf in den Spülkasten geführt, weil wartungsfrei.

1
  •  rocko567
1.12.2025  (#22)
das ist doch mal eine "schöne" ursache. günstig und leicht zu beheben! super.


1
  •  christoph1703
1.12.2025  (#23)
Die Frage ist, wie es in der Wand ausschaut. Evtl lässt sich die Steckdose samt UP-Dose rausnehmen zum Nachschauen?

1
  •  Lalo
  •   Bronze-Award
1.12.2025  (#24)

zitat..
christoph1703 schrieb:

Die Frage ist, wie es in der Wand ausschaut. Evtl lässt sich die Steckdose samt UP-Dose rausnehmen zum Nachschauen?

Da schaut es gut aus.


2025/20251201127649.jpg




1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
1.12.2025  (#25)
Ich würde den Feuchteschaden in einem Holzhaus definitiv nicht auf sich beruhen lassen. Bei einem abgeschlossenem Raum, kann das Wasser sehr lange stehen bleiben und weiter 'murln'.

1
  •  Lalo
  •   Bronze-Award
1.12.2025  (#26)

zitat..
taliesin schrieb:

Ich würde den Feuchteschaden in einem Holzhaus definitiv nicht auf sich beruhen lassen. Bei einem abgeschlossenem Raum, kann das Wasser sehr lange stehen bleiben und weiter 'murln'.

Was meinst du mit "auf sich beruhen lassen"?


1
  •  Lalo
  •   Bronze-Award
1.12.2025  (#27)
Mich wundert, dass hier:


2025/20251201544692.jpg

und hier:


2025/20251201946158.jpg

nicht mehr zu sehen ist, sondern nur unten.

1
  •  christoph1703
1.12.2025  (#28)
Kleines Rinnsal und unten steht vielleicht das Wasser?

1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
1.12.2025  (#29)

zitat..
Lalo schrieb: Was meinst du mit "auf sich beruhen lassen"?

Naja, auch wenn die Ursache wirklich das Siphon war, was wohl wahrscheinlich ist, dann ist immer noch nicht sicher, ob das gesamte eingedrungene Wasser wegverdunstet ist.

Ich würde also einen Teil der Trockenbauwand herausschneiden und den Schaden genauer betrachten, also den Ablaufkanal identifizieren und ev. vorhandene nasse Stellen abtrocknen (lassen).

Das ist eine Sache auf ein paar Stunden ...

1
  •  Lalo
  •   Bronze-Award
1.12.2025  (#30)

zitat..
taliesin schrieb:

Naja, auch wenn die Ursache wirklich das Siphon war, was wohl wahrscheinlich ist, dann ist immer noch nicht sicher, ob das gesamte eingedrungene Wasser wegverdunstet ist.

Ich würde also einen Teil der Trockenbauwand herausschneiden und den Schaden genauer betrachten, also den Ablaufkanal identifizieren und ev. vorhandene nasse Stellen abtrocknen (lassen).

Das ist eine Sache auf ein paar Stunden ...

Ja, das machen wir definitiv.
Hätte keine ruhige Minute sonst.


zitat..
christoph1703 schrieb:

Kleines Rinnsal und unten steht vielleicht das Wasser?

Muss man dazu den Estrich wegstemmen? Horrorvorstellung...

Klima war sporadisch von Anfang Juli bis Mitte Aug. in Betrieb.




1
  •  christoph1703
1.12.2025  (#31)

zitat..
Lalo schrieb: Muss man dazu den Estrich wegstemmen? Horrorvorstellung...

Na hoffentlich nicht. Der Tipp mit dem Holzstaberl gibt vielleicht Aufschluss. Aber ich hätte die Hoffnung, dass der Schaden sich auf die Wand beschränkt und du nur ein bisschen rauslüften und evtl Dämmung tauschen musst.


1
  •  seebser
  •   Bronze-Award
1.12.2025  (#32)
Holz und Wasser vertragen sich nicht.
Wie ist dein Bodenaufbau?
Bei mir sind unter der Küche auch Wohnräume. Haus ist Holzständer mit KLH Decken.
Ich hatte eine undichte Stelle beim Kanalanschluss des Geschirrspüler,  da ist beim Abpumpen immer nur etwas Wasser ausgetreten (vor der Behebung des Problems mal gemessen rund 150-250ml).
Das Ganze ging genau über 1 Jahr.
Sichtbar wurde es, nachdem etwas Wasser beim Sockel raus kam.
Es war weder am Putz noch am Boden noch auf der Unterseite der KLH Decke irgendwo etwas zum  sehen.
Nach dem Öffnen kam das ganz Grauen zum Vorschein.
Im Endeffekt waren 90m2 KLH Decke auf der Oberseite vermischt. Je nach Entfernung von der Eintrittstelle ist die 1 Lage zum Teil komplett zerfallen gewesen.
Im Nachhinein hat der Sachverständige gemeint,  daß das Wasser am Randstreifen vorbei in die Holzfasertrittschalkdämmung und Lecca Schüttung gesichert ist.
Und dort wurde ist durch die Kapillarwirkung auseinander gezogen.
Es war auch Zwischen den dampfdichten KLH Platten und der Folie unterm Estrich eingesperrt.
Als Sanierung mussten wir das Gesamte Erdgeschoss inklusive Decke zum Untergeschoss abreisen und neu aufbauen.
Die Außenwände war nicht betroffen,  weil scheinbar sind die Airstopbänder so stark fungizid behandelt das unter den Bändern am Rand der Holzzerfall von 1 mm auf den anderen gestoppt  wurde.

Also jeder nach Bodenaufbau unbedingt eine Öffnung machen!!

1
  •  PhilippG
  •   Bronze-Award
1.12.2025  (#33)

zitat..
seebser schrieb:

Holz und Wasser vertragen sich nicht.
Wie ist dein Bodenaufbau?
Bei mir sind unter der Küche auch Wohnräume. Haus ist Holzständer mit KLH Decken.
Ich hatte eine undichte Stelle beim Kanalanschluss des Geschirrspüler,  da ist beim Abpumpen immer nur etwas Wasser ausgetreten (vor der Behebung des Problems mal gemessen rund 150-250ml).
Das Ganze ging genau über 1 Jahr.
Sichtbar wurde es, nachdem etwas Wasser beim Sockel raus kam.
Es war weder am Putz noch am Boden noch auf der Unterseite der KLH Decke irgendwo etwas zum  sehen.
Nach dem Öffnen kam das ganz Grauen zum Vorschein.
Im Endeffekt waren 90m2 KLH Decke auf der Oberseite vermischt. Je nach Entfernung von der Eintrittstelle ist die 1 Lage zum Teil komplett zerfallen gewesen.
Im Nachhinein hat der Sachverständige gemeint,  daß das Wasser am Randstreifen vorbei in die Holzfasertrittschalkdämmung und Lecca Schüttung gesichert ist.
Und dort wurde ist durch die Kapillarwirkung auseinander gezogen.
Es war auch Zwischen den dampfdichten KLH Platten und der Folie unterm Estrich eingesperrt.
Als Sanierung mussten wir das Gesamte Erdgeschoss inklusive Decke zum Untergeschoss abreisen und neu aufbauen.
Die Außenwände war nicht betroffen,  weil scheinbar sind die Airstopbänder so stark fungizid behandelt das unter den Bändern am Rand der Holzzerfall von 1 mm auf den anderen gestoppt  wurde.

Also jeder nach Bodenaufbau unbedingt eine Öffnung machen!!

Alter Schwede  😨 aber das waren dann 150-250ml pro Geschirrspülgang über 1 Jahr? Das ist ja in Summe schon einiges...


1
  •  Lalo
  •   Bronze-Award
1.12.2025  (#34)

zitat..
seebser schrieb:

Holz und Wasser vertragen sich nicht.
Wie ist dein Bodenaufbau?
Bei mir sind unter der Küche auch Wohnräume. Haus ist Holzständer mit KLH Decken.
Ich hatte eine undichte Stelle beim Kanalanschluss des Geschirrspüler,  da ist beim Abpumpen immer nur etwas Wasser ausgetreten (vor der Behebung des Problems mal gemessen rund 150-250ml).
Das Ganze ging genau über 1 Jahr.
Sichtbar wurde es, nachdem etwas Wasser beim Sockel raus kam.
Es war weder am Putz noch am Boden noch auf der Unterseite der KLH Decke irgendwo etwas zum  sehen.
Nach dem Öffnen kam das ganz Grauen zum Vorschein.
Im Endeffekt waren 90m2 KLH Decke auf der Oberseite vermischt. Je nach Entfernung von der Eintrittstelle ist die 1 Lage zum Teil komplett zerfallen gewesen.
Im Nachhinein hat der Sachverständige gemeint,  daß das Wasser am Randstreifen vorbei in die Holzfasertrittschalkdämmung und Lecca Schüttung gesichert ist.
Und dort wurde ist durch die Kapillarwirkung auseinander gezogen.
Es war auch Zwischen den dampfdichten KLH Platten und der Folie unterm Estrich eingesperrt.
Als Sanierung mussten wir das Gesamte Erdgeschoss inklusive Decke zum Untergeschoss abreisen und neu aufbauen.
Die Außenwände war nicht betroffen,  weil scheinbar sind die Airstopbänder so stark fungizid behandelt das unter den Bändern am Rand der Holzzerfall von 1 mm auf den anderen gestoppt  wurde.

Also jeder nach Bodenaufbau unbedingt eine Öffnung machen!!

Ach du liebe Zeit... heftige Erlebnisse...

unser Bodenaufbau:
6 cm Calciumsulfat Fließestrich
9,5 cm Dämmschüttung
Bitumenbahn
25 cm Bodenplatte


1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
1.12.2025  (#35)

zitat..
seebser schrieb: Ich hatte eine undichte Stelle beim Kanalanschluss des Geschirrspüler, da ist beim Abpumpen immer nur etwas Wasser ausgetreten (vor der Behebung des Problems mal gemessen rund 150-250ml).

Alle 10 Jahre kannst im Haus mit irgendeinem Wasserschaden rechnen, Geschirrspüler, Waschmaschine, Dusche+Badewanne, auch mal eine Heizung oder ein Kondensatthema.

Einer der Gründe warum ich Holzhäuser zwar prinzipiell gut finde, aber mir z.B. keines kaufen würde. Selber kann man ev. einen  Schaden noch beurteilen, aber reinschauen in ein Bestandshaus wird schwierig.

1
  • ▾ Anzeige
    Energiesparhaus.at ist Teilnehmer des Amazon-Partnerprogramms, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Partner-Links zu Amazon.de Entgelte verdient werden können.
Hallo Lalo,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: modriger Geruch aus Heizkreisverteiler

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
1.12.2025  (#36)
Die Geschichte hat damals mein Schwanken zwischen Massivbauweise und Holzbau beendet zugunsten dem Massivbau 😅

1
  •  christoph1703
1.12.2025  (#37)
Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben... Mich beunruhigt das bisher nicht. Aber ich werde jetzt im OG mit ein paar gezielten Bohrungen dafür sorgen, dass es im EG rausrinnt, bevor die Substanz Schaden nimmt. Eigentlich könnte man ja unabhängig von der Bauweise in die Decke eine Drainage einbauen, um dem Wasser einen kontrollierten Weg zu einem Wassermelder zu geben 🤔

1
  •  PhilippG
  •   Bronze-Award
1.12.2025  (#38)

zitat..
christoph1703 schrieb:

Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben... Mich beunruhigt das bisher nicht. Aber ich werde jetzt im OG mit ein paar gezielten Bohrungen dafür sorgen, dass es im EG rausrinnt, bevor die Substanz Schaden nimmt. Eigentlich könnte man ja unabhängig von der Bauweise in die Decke eine Drainage einbauen, um dem Wasser einen kontrollierten Weg zu einem Wassermelder zu geben 🤔

Ich würde einen Experten kommen lassen um zu beurteilen was genau man machen muss. GFK muss man wahrscheinlich sowieso aufschneiden und schauen ob/wie die Dämmung nass ist. Bei den Bohrungen muss halt meistens auch der Parkett raus, ausser man kann sie unter Einbaumöbel (Küchenzeile?) oÄ verstecken. Wobei im Raum unter der Stiege sollte man ja jedenfalls mal bohren können?


1
  •  altehuette
  •   Gold-Award
1.12.2025  (#39)
@lalo,
Hast eine Leitungswasserschadenversicherung? Ist normal bei der Hausratversicherung dabei, wenn sie nicht dezidiert ausgeschlossen wurde!

1
  • ▾ Anzeige
    Energiesparhaus.at ist Teilnehmer des durchblicker-Partnerprogramms.
Hallo altehuette, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld.
  •  Lalo
  •   Bronze-Award
1.12.2025  (#40)

zitat..
PhilippG schrieb:

──────..
christoph1703 schrieb:

Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben... Mich beunruhigt das bisher nicht. Aber ich werde jetzt im OG mit ein paar gezielten Bohrungen dafür sorgen, dass es im EG rausrinnt, bevor die Substanz Schaden nimmt. Eigentlich könnte man ja unabhängig von der Bauweise in die Decke eine Drainage einbauen, um dem Wasser einen kontrollierten Weg zu einem Wassermelder zu geben 🤔
───────────────

Ich würde einen Experten kommen lassen um zu beurteilen was genau man machen muss. GFK muss man wahrscheinlich sowieso aufschneiden und schauen ob/wie die Dämmung nass ist. Bei den Bohrungen muss halt meistens auch der Parkett raus, ausser man kann sie unter Einbaumöbel (Küchenzeile?) oÄ verstecken. Wobei im Raum unter der Stiege sollte man ja jedenfalls mal bohren können?

Bezieht sich dein Post auf christoph1703?




1
  •  Lalo
  •   Bronze-Award
1.12.2025  (#41)

zitat..
altehuette schrieb:

@Lalo,
Hast eine Leitungswasserschadenversicherung? Ist normal bei der Hausratversicherung dabei, wenn sie nicht dezidiert ausgeschlossen wurde!

Ja, Fall ist bereits eingemeldet.
Danke!


1


Beitrag schreiben oder Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]