Zuluftbefeuchtung
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Also die Zuluft regelmäßig gießen halte ich eher für nicht annehmbar, sollte es dafür nicht einen Bypass geben? Ich hab meinen Planer auch wegen Trockenheit im Winter gefragt, der meinte im worst case Enthalpie WT nachrüsten, aber mit großem warmen Aquarium kommt normal gut Feuchtigkeit ins Haus, kann ich aber erst nächsten Winter bestätigen 😅 |
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Mit dem Bypass wird die Luft nur kälter, nicht feuchter. Darfst aber keinen Deckel draufgeben. Vielleicht ein Fliegengitter gegen Springer? |
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Ich empfehle Venta Luftbefeuchter, zentral im Haus. Zuluft in den Lüftungsanlagen bereits befeuchten ist ein ganz großes Problem, entweder Gefahr von Schimmel oder Legionellen. Man kann jedoch Wasser elektrisch verdampfen und den Wasserdampf der Lüftung zuführen, ergibt jedoch hohe Energiekosten und hohe Wartungsaufwände wg. Kalk. Ultraschallzerstäuber sind auch schlecht, dann hat man Kalkfilme auf allen Oberflächen. |
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Dieses Problem haben wir in den Wintermonaten auch aber eigentlich nur im Schlafzimmer, dort haben wir einen Venta Luftbefeuchter aufgestellt, ist sehr leise und funktioniert gut. Wäsche zum trocknen aufhängen hilft auch, wenn Platz dafür ist ;) |
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Fliegengitter hält die Katzen nicht aus 😂 Wird wsl irgendein Niro Gitter mit Rahmen, muss ich mal mim Schlosser reden |
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Wenn es denn einen gibt, der nicht stinkt. Die beiden, die wir getestet haben, haben beide entsetztlich gestunken, und das auch in dem einen Fall auch noch nach 5 Jahren Dauerbetrieb. Darum ist mein Gedanke ja, die Zuluft NACH dem Auslass zu befeuchten. In der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] will man die Feuchtigkeit sicher nicht, weil man ja nie weiß, wo was kondensiert. Da könnte man aber in keiner Weise kontrollieren, wo in den Rohren das dann kondensiert. Naja... "zentral" ist bei 215 qm so eine Sache. Wirklich problematisch ist das nur in den Schlafräumen und die sind Zulufträume. Von einem zentral aufgestellten Befeuchter hätten die ja nichts. Grundsätzlich gibt es ja drei Wege für solche Luftbefeuchter: 1. Verdampfen von Wasser. Das entfällt wegen Energiebedarf. 2. Ultraschall. Das vernebelt das Wasser und ist halbwegs energieeffizient. Geräuschentwicklung kann ich nicht beurteilen, aber ich fürchte, dass sich der Nebel an Stellen niederschlagen könnte, wo man ihn nicht haben will. Hat da jemand Erfahrungen? 3. "Kaltverdunstung" - das sind dann meist irgendwelche Materialien, die Wasser aufsaugen und über die ein Luftstrom eines Ventilators geführt wird. Letztlich das gleiche wie ein Wäschetrockner mit nassen Handtüchern, nur eben mit Zwangsbelüftung. Problem ist da dann der Krach des Ventilators, der zudem im Raum ist (im Gegensatz zu dem der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]). Von daher meine Idee, so eine Kiste so zu bauen/umzubauen, dass sie statt des Ventilators IM RAUM die Luft eines Zuluftauslasses bekommt. |
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Das Problem von 3. sehe ich eher in der verhältnismäßig schwachen Verdunstungsleistung und auf der hygienischen Seite. Man hat da einen ewig feuchten Schwamm herumliegen. Die feuchten Handtücher werden regelmäßig gewechselt und gewaschen. Vielleicht wäre Ultraschall mit gereinigtem und entkalktem Wasser direkt am Auslass die beste Lösung? |
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Die Venta (ich hab einen LW45) machen das mit den Kunststoffwalzen mit recht großer Oberfläche schon ganz gut finde ich. Lautstärker ist auf niedrigster Lüfter Stufe auch sehr leise. |
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Ich kenne/habe die Venta Luftwäscher auch und finde sie sehr gut - aber das hier geschilderte Problem ist damit nicht in den Griff zu bekommen. Dafür ist der Luftdurchsatz und damit der Feuchteabgang viel zu groß. Man kann in einem einzelnen, besonders wichtigen Raum etwas gegensteuern, aber nicht im ganzen Haus. Da müsste man schon ziemlich viele davon aufstellen. An allererste Stelle stünde für mich zu prüfen, ob bzw. zu welchen Zeiten die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] auf ein möglichst geringes oder gar kein Volumen reduziert werden kann. Entsprechend würde ich Zeitprogramme einrichten. Alternativ könntest Du CO2-Sensoren einsetzen für eine bedarfsoptimierte Automatiksteuerung. Darüber hinaus führt mMn ohne Enthalpie-WT kein Weg vorbei an einer professionellen Befeuchtungslösung für die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] - idealerweise gleich eine, mit der Du im Sommer auch die Feuchtigkeit reduzieren kannst. Setz Dich mal mit dem User @Murphy08 in Verbindung bzw. schau Dir dessen Webseite/-shop hejluft.at an. |
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Wir haben wie geschrieben auch einen Luftbefeuchert im Schlafzimmer stehen und zwar diesen: https://www.amazon.de/dp/B01M9DL3IA?ref_=ppx_hzsearch_conn_dt_b_fed_asin_title_9&th=1/?tag=showlowestprice-21 Wir sind damit zufrieden, im Schlafzimmer ist natürlich auch ein KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] Zuluftraum, der Luftbefeuchter steht direkt neben dem KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] Auslass. Es stört auch nicht, wenn dieser die ganze Nacht durchläuft weil nahezu nicht hörbar bzw. eher als leises weißes Rauschen. Für trockene Luft im Schlafzimmer eine günstige Lösung und war für uns bisher ausreichend. Für ganze Haus sind solche Luftbefeuchert natürlich nicht geeignet, eh klar. |
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Hat mit dem Thema ansich nix zu tun, will´s aber einwerfen falls mal wer darauf stößt der noch in der Planung ist: Unser Haus besteht eig. nur aus Vollholz und Lehmputz und gerade letzteres scheint bei uns enormen Feuchteausgleich zu schaffen. Wir sind nämlich trotz Wäschetrockner & KWL mit normalen Gegenstrom-WT mit der Feuchte immer über 40% |
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Ich habe jetzt die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] so programmiert das sie nur noch beim Modus "Schlafen" (Loxone) aktiviert ist. Sprich sie läuft jetzt im Schnitt nur noch von 2200-0600. Dadurch konnten wir bisher die LF auf >40% halten. Letztes Jahr lief sie auch untertags (wenn jemand zuhause war) - da war der Rekord irgendwas mit 20% im Jänner. Vom Enthalpiewärmetauscher halten mich die negantiven Erfahrungen wegen Geruchsbelästigung ab. Da sind mit 1000€ einfach zu teuer um ein Experiment einzugehen. |
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mobile Befeuchter: habe mich selbst nicht sehr mit dem Thema beschäftigt, aber was man auf alle Fälle sagen kann: es kommen nur wenige Geräte dafür in Frage. Wartung und Reinigung von Befeuchtungsgeräten muss man auf alle Fälle ernst nehmen. Mit Ultraschallbefeuchtern muss man aufpassen, weil dieses Zerstäubungsprinzip Aerosole erzeugt, die wenn sie keimbelastet sind, bis in die Lungenbläschen gelangen können. stationäre Befeuchter: LBE250 von Pichler: funktioniert und ist auch hygienisch sicher, aber kostet etwa soviel wie ein Lüftungsgerät. Betriebskosten sind auch nicht zu vernachlässigen (Tausch UVC Röhre, Wartung Umkehrosmose) Enthalpietauscher: Erfahrungen mit der neuen Generation von Tauschern (Fab. Core) werde ich hier teilen. Diese sollen aufgrund der neuen Materialien frei von störenden Gerüchen sein. Der für die Belegung angepasste Gesamtvolumenstrom, die Bedarfssteuerung der Lüftung (bei geringer Belegung oder Abwesenheit deutliche Absenkung der Lüftungsstärke) und Einsatz eines Enthalpiewärmetauschers sind eigentlich die empfehlenswertesten Maßnahmen gegen trockene Raumluft. |
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damit wäre doch für den TE das Thema vom Tisch? Gibt es für Betroffene eigentlich die Möglichkeit diese neuen Tauscher vorab testen zu können bevor man sie kauft? So wie bei Matratzen "90 Tage Probeschlafen" eben dann Hausnummer "30 Tage Proberiechen" 😄 |
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Ihr seid ja fleissig... Die "Verdunstungselemente" müsste man natürlich regelmäßig waschen, damit genau das nicht passiert. Quasi den Handtuchaufbau in kleiner und mit Luftstrom nachbauen. Mit zwei Handtüchern, die ich so alle 8-10 Stunden ziemlich nass mache, läuft aktuell ein Versuch. Ich bin derzeit bei etwas über 40%. Start war 30%, allerdings ist nicht ganz klar, wie viel davon Folge des Wetters ist, das wärmer und nasser geworden. Im Versuch wirkt das also schon, nur ist es manuell sehr aufwendig. Das fürchte ich nach dem Handtuchtest auch... und die Venta-Dinger sind nicht gerade günstig. Philips Series 2000 oder 3000 ist deutlich günstiger, allerdings sind die Kritiken auch nicht so überragend gut und es gibt im Gegensatz zu Venta Filter, die man wechseln muss. Ich fürchte, dass sich ohne Filter der Dreck an den falschen Stellen ansammelt und das Ding dann nicht mehr geht. Ich glaube nicht, dass das bei uns sinnvoll funktioniert. Am Tage verteilen sich die vier Bewohner (wir) ja anders als in der Nacht. In der Nacht kommt es also auf die Belüftung weniger Räume an, während ein zentraler CO2-Sensor das Gesamtbild erfassen würde. Das wäre dann weniger CO2 als am Tag, weil man in Ruhe weniger atmet, obwohl in Wahrheit der Bedarf in den Schlafräumen höher ist. Man müsste dann raumweise Sensoren haben, aber da man nur den Gesamtvolumenstrom regeln kann, dürfte das bei einem ähnlichen Durchsatz wie jetzt ankommen. Aktuell läuft die Anlage aus diesem Grund nachts auf 180 m^3/h und tagsüber (wenn wir nicht alle da sind) auf 120. Projektiert wurde sie für 230, aber so ist sie nur die allerersten Tage gelaufen, bis wir sie dann auf 180 gedrosselt haben. Ist halt ein ziemliches Volumen. Man könnte das sicher noch etwas drosseln, aber das wird das grundsätzliche Problem nicht lösen. Das halte ich für ein K.O.-Kriterium, weil das eine unsichtbare und ernst zu nehmende Gefahr ist. Das mit der Wartung ist auch ein wichtiges Argument bei jeder Art von Gerät. Da sind die Handtücher natürlich im Vorteil, denn die landen alle paar Tage in der ohnehin fälligen Wäsche und schon ist das Gefahrenpotential nicht mehr besonders hoch. Klingt interessant, aber mit elektrischer Vorheizung dürfte das ziemlich ineffizient sein. Das Wasserregister braucht 55/45 C... davon ist unsere WP WP [Wärmepumpe]-Anlage mit max. 29 C VL VL [Vorlauf] weit entfernt. Für das optionale Niedrigtemperaturregister habe ich keine Daten gefunden oder an der falschen Stelle gesucht. Einbau dürfte bei uns ziemlich kompliziert sein, von den Gerätekosten mal ganz abgesehen. Ich bin sehr gespannt, allerdings auch ziemlich skeptisch. Viessmann als Vertreiber (bzw. Label-Drauf-Kleber) unserer KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] hat damals nämlich gesagt, dass der Tausch-Enthalpietauscher ein neues Modell ist (von Core), das das Problem garantiert nicht mehr hat. Hat auch eine Spur weniger gestunken am Anfang, aber das ist rasch mehr geworden und dann auch geblieben. So, wie ich V***n kennengelernt habe, glaube ich nicht, dass die nach 7 Jahren den Wärmetauscher kostenlos tauschen werden, denn Geld werde ich sicher nicht ausgeben, wenn nicht 100% klar ist, dass das bei uns klappt. Wir hatten jetzt mit dem normalen Tauscher schon über 1000 Euro Kosten, zu denen noch der Aufwand des Umbaus dazugekommen ist (unsere KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] ist unter der Rückstauebene, so dass ich noch eine Kondensatpumpe unter ungünstigen Einbaubedingungen nachrüsten musste - beim EWT war die nie nötig, weil es nie Kondensat gab). Die Luftfeuchtigkeit mit EWT war besser als jetzt, aber auch nicht ausreichend, denn bei 50% Rückbefeuchtung geht natürlich über die Zeit auch viel verloren. Leider nein... das wären dann nochmal weit über 1000 Euro mit unbekannter Erfolgschance. Ich fürchte, dass sich darauf niemand einlässt. Core als Hersteller weiß ja anscheinend, dass es da ein Problem gibt, sprich, die verkaufen EWT fehlerhaft sind. Die spannendere Frage ist damit, ob sie die Dinger dann auch kostenlos tauschen. Falls ja, wäre ich gerne zu einem Test bereit Als Tauschobjekt gäbe es einen optisch neuwertigen (immer hinter F7-Filtern gelaufen) EWT mit Gestanksgarantie aus dem Jahr 2019. |
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Hallo JanRi, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Zuluftbefeuchtung |
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Also ich weiß tatsächlich nicht ob ich nun bereits die "neue" EWT Generation bekommen hab oder noch die alte. Wir haben aber definitiv kein Geruchsproblem und ich würde auch keinesfalls wieder auf den Standard WT tauschen wollen. Bestelle dir doch einfach mal einen neuen EWT und teste ihn. Falls der Geruch wieder auftritt schickst ihn halt zurück. Befor du die trockene Luft in Kauf nimmst oder diverse Luftbefeuchter aufstellst würde ich tatsächlich nochmal einen Versuch wagen. |
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Ja, ein neues EWT zu testen scheint die einfachste Lösung. Sollte der Geruch zurückkommen, kann man es immer noch zurückschicken. Ich hatte ein ähnliches Problem mit einem alten Modell: Die Bestellung des neuen Geräts hat gezeigt, dass kein Geruch auftritt und ersparte mir zusätzliche Luftbefeuchter. |
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..dann bist Du bestimmt auch auf den Evap gestoßen: https://brinkde.de/Luftbehandlung.html Das Schimmelproblem ist eher von theoretischer Natur - dem Luftverteikungssystem ist es egal, ob die relative Luftfeuchte von 50% im Sommer durch die Außenluft, oder im Winter vom Evap kommt... |
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Ich glaube nicht, dass irgendein Shop einen Wärmetauscher zurücknimmt, der ein paar Tage bis Wochen in einer dem Shop nicht bekannten Anlage unter Bedingungen gelaufen ist, die der Shop nicht kontrollieren kann. Das Problem ist, dass man den Gestank nicht zwingend sofort bemerkt, denn das kommt auf einige Rahmenbedingungen an. Irgendwo hier im Forum gibt es ein Posting von @leitwolf dazu, wo gesagt wird, dass selbst der Hersteller nicht weiß, welche Faktoren diesen Gestank auslösen, es aber so ist, dass das in einigen Häusern geschieht und in anderen überhaupt keine Probleme mit dem gleichen Tauscher existieren. Unser Haus scheint eins von denen zu sein, bei denen es stinkt. Schon unser Tausch-WT war damals von einer "neuen Generation", die bei einigen anderen NICHT zum Gestank geführt hat, bei uns aber schon. Für einen Test mit unbekanntem Ausgang ist so ein Tauscher entschieden zu teuer. Da warte ich lieber auf... Die spannende Frage ist ja, ob diese neue Generation in Häusern, in denen die alte Generation gestunken hat, wirklich frei von Gestank sind. Der Unterschied zu unserem neuen Nicht-Enthalpietauscher ist wirklich dramatisch. Das fiese daran ist nur, dass man sich derart an den Gestank gewöhnt, dass man ihn nicht mehr wahrnimmt und nur feststellt, dass die Luft sich irgendwie nicht frisch anfühlt. Wenn man dann mal zwei oder drei Tage weg war und in das Haus kommt (wir haben alle Lüftungsstufen in Abwesenheit getestet), dann fällt man fast rückwärts wieder aus der Eingangstür. Den kannte ich tatsächlich nicht... hat aber auch einen E-Zuheizer und dürfte damit erheblich Energie verbrauchen. Das ist schon richtig, allerdings verändert gerade die Heizung in so einem Befeuchter die Situation schon. Wenn man im Haus 50% haben will, muss die Zuluft schon ein wenig mehr haben. Wenn man das mittels Erwärmung erreicht, dann hat man direkt hinter dem Befeuchter dann vielleicht 60-70% rel. Feuchte. Im Rohrnetz ist es aber kälter und in dem Setting kann niemand garantieren, ob nicht doch irgendwo die 100% erreicht werden. Das wäre mir zu heiß... bzw. in dem Fall zu feucht. Da müsste das Gerät das schon sehr genau regeln und man müsste die Anlage genau vermessen, um zu wissen, ob und wo es wie kalt wird. |
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Nein, das ist ein Irrtum. Wenn man 50% will, müsste die Zuluft bei gleicher Temperatur nur etwa 40% haben. Im Haus werden ja auch täglich mehrere Liter Wasser freigesetzt. |
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genauso ist es ... |
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