Inflations- und Zinsentwicklung - Seite 78
29.4.2024
-29.10.2026
1.571 Antworten
133 Autoren
202 Empfehlungen
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sind "etwas" mehr ... ![]() ... nichtsdestotrotz: bei dem starken Rückgang ist eine dadurch drohende Rezession ein eher beschönigender Begriff - "Kollaps" trifft es wahrscheinlich eher. |
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Putin und Trump sind unabsichtlich die besten Helfer der Energiewende....aber natürlich kann der Weg dahin noch unangenehm werden wenn er so abrupt und nicht geordnet passiert. |
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Also Gold Long? |
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nach zwischenzeitig 7 Senkungen erhöht das FED erstmals seit 26.07.2023 die Bandbreite der Benchmark Rate auf 3,75%-4% - undzwar einstimmig (!). Der Median-Forecast der Mitglieder im Offenmarktausschuß geht für 2026 von einer weiteren Erhöhung um 0,25% aus. ![]() in Zeiten steigender Inflation würde ich den Begriff vielleicht sogar weiter fassen auf "Sachwerte long" |
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d.h. die Teuerung wird explodieren? Ich bin etwas zu "dumm" für die ganzen Zusammenhänge, welche Konsequenzen hat es in den Finanzbereichen Inflation hoch, Aktien runter, Rohstoffe wie Gold rauf/runter, Zinsen rauf? |
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Heißt also auf deutsch in etwa: Zinsen rauf wegen hoher Inflation -> schlecht für Wirtschaft etc. weil weniger investiert wird. Hohe Inflation auch schlecht weil Geld weniger Wert also sinkt der Verbrauch vom Bürger, da er weniger Geld hat was auch schlecht für die Wirtschaft ist. Dann noch die momentane Öl und Gassituation was auch sehr schlecht ist und die sowieso derzeit eher schlechte Wirtschaft (haufenweise Pleite von Firmen etc.). Das bedeutet eine sehr unangenehme Situation für sozusagen jeden der nicht Millionär etc. ist also die "Mittelschicht". Oder hab ich das falsch interpretiert? |
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Vor ca 7 Jahren sprach man noch von Deflation, da alles effizienter wird. Dafür würde auch der Hype um KI sprechen. Die Produktivitäten der Staaten steigen, es gibt mehr zu verteilen. Öl und Gas könnte viel billiger sein. Es gibt jede Menge Steuern drauf, bis hin zur Übergewinnsteuer, die es bei den MNRA-, KI- und Rüstungsfirmen nicht gibt. Zudem wird wenig investiert und über die OPEC zwangsweise gedrosselt. Der Klimawandel betritt den Raum, immer mehr Memschen sterben im Sommer. Wie viele im Winter sterben, darüber spricht niemand. Generell ist Klimawandel immer und überall schlecht. Auch in der Mittelschicht kann man gut durchkommen. Am besten staatsnah mit Uniabschluss angestellt, gute Sparquote, etwas Glück mit Aktien, keine konsernativen Anlagen bis 60ig und generationenübergreifender Vermögensaufbau. Wichtig: das persönliche Wohlbefinden ist immer auch Vergleich. Wie ging es mir früher, was hatte ich mir erhofft, wie gejt es meinem Umfeld. Man kann auch den Gürtel enger schnallen müssen und sich dabei trotzdem gut fühlen. Wenn das nähere Umfeld den Gürtel noch zwei Löcher enger schnallen muss. |
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Es sterben noch mehr im Winter, allerdings hier vorallem an Infektionskrankheiten. Sehr selten an Kälte per se, und wenn sinds meist Alpinunfälle oder ältere, demente Personen die irgendwo stürzen oder nimmer heim finden. Der Sommer holt aber rasant auf, obwohl es da viel weniger Infektionskrankheiten gibt. Wenn der Trend so weitergeht, sterben in wenigen Jahren mehr im Sommer als im Winter, und hier ganz klar assoziiert mit Hitzewellen. Warum Sprit so besteuert wird ist auch klar: weil wir aus dem Zeug raus müssen. Einerseits wegen dem Klimawandel, aber auch aus handfesten wirtschaftlichen Gründen. Wir haben selber kein Öl. Die Ölförderung liegt in den Händen einer Handvoll irrer Despoten und ist auf hochgradig störungsanfällige weltweite Lieferketten angewiesen. Solange wir davon abhängig sind, sind wir erpressbar und unsere Wirtschaft durch Preisschocks verwundbar. Davon abgesehen fließen riesige Summen an Geld ins Ausland ab. Also je schneller wir unsere Abhängigkeit von Öl und Gas reduzieren können, desto besser. Ja, bei einzelnen Produkten wird Öl nicht so leicht ersetzbar sein, aber bei den großen Brocken Verkehr und Heizung geht das schon problemlos. |
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@melly So ein Blödsinn! Klar ist die Temperatur in den kalten Jahreszeiten der Auslöser für die höheren Sterberaten. Und da ist für Juni-August noch seeeehr viel Aufholpotential zu Dezember-März. Und alles böse Despoten nur wir die tollen Humanisten. The Lancet Global Health schätzt 560.000 Tote jährlich durch einseitige Wirtschaftssanktionen. Der Westen verhängt diese. Ich werde nicht mehr antworten. |
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Das ist auch besser. Und nein, die Kälte per se ist nicht der Auslöser, weil es keine Assoziation mit Kältewellen gibt. Wenns -5 Grad hat sterben nicht wesentlich mehr Menschen als bei +5 Grad. Einen Zusammenhang gibt es mit Wellen von Infektionskrankheiten, vorallem Grippe und Corona. Was Wirtschaftssanktionen mit dem Thema zutun haben, erschließt sich mir nicht 🤷♀️ Aber nein, niemand stirbt weil der Sprit teuer ist, auch wenn das keine Wirtschaftssanktion ist. |
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Die Besteuerung vom Sprit passiert nicht, weil die Regierung will, dass wir das Zeug nicht mehr kaufen, sondern weils es "jeder" konsumieren muss und somit top Staatseinnahmen sind. Denkst wenn keiner mehr Benzin/Diesel/Heizöl kauft werden die Steuern nicht auf Strom umgemünzt, da nun jeder massiv Strom benötigt? |
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Hallo LiConsult, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Inflations- und Zinsentwicklung |
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Nein. Strom wird lokal und von vielen Anbietern erzeugt. Viele produzieren ja auch selber. Das ist eine ganz andere Situatuon als beim Öl. Ich bin übetzeugt, daß E-Autos früher oder später gleich besteuert werden wie Verbrenner, vielleicht auch höher oder zusätzlich mit Km-bezogenen Systemen, aber Strom wird wegen der lokalen Erzeugung und den vielen Mitbewerbern m.E. günstiger bleiben. Höhere Preise fürs Netz ja, bekommen wir jetzt ja auch schon, aber nicht für den Strom per se. Und zur Spritbesteuerung: doch es ist gewollt, daß die Leute umsteigen, deshalb gibts ja die CO2 Steuer die kontinuierlich erhöht wird |
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ich verstehe hier die Leute sowieso nicht... jede Steuer die wo gespart wird, fehlt einkommenseitig dem Statt und muss wo anders eingetrieben werden. Andernfalls muss halt wo mit Einschnitten gerechnet werden. Meist trifft es dann auch wieder die gleichen Leute, wenn das Geld dann nicht wo anders (Übergewinne etc.) abgegriffen wird. |
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am Ende des Tages werden die Steuern zukünftig dann halt irgendwann 1:1 von den E-Autobesitzern eingetrieben, angefangen haben sie ja bereits damit. Der Staat muss sich ja irgendwie finanzieren. (Wertfrei ob Pro/Contra E-Mobilität) |
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Was Verbraucher in der EUR-Zone erwarten: |
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Das ist eine interessante Projektion, wenn man davon ausgehen darf, dass die Energiepreise in den kommenden Monaten voraussichtlich explodieren werden. |
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sehe ich ähnlich - offenbar hat aber auch die EZB eine "gedämpftere" Sicht auf die Dinge --> https://www.reuters.com/business/finance/ecbs-vujcic-cools-oil-fuelled-bets-rate-hikes-2026-09-18/ Derweil ... ... spürt Frankreich die Ungläubigkeit des Marktes, sein Schuldenthema in den Griff zu bekommen und muss für 10-jährige Staatsanleihen mittlerweile grob 4,5% bezahlen - mehr als 1% mehr als deutsche Staatsanleihen, was zuletzt 2012 zu beobachten war ... ... nicht gut für einen der größten Anleihenschuldner Europas - speziell auch, wenn das Rating droht sich zu verschlechtern: |
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| Hallo LiConsult, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen, das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können. | ||
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weiterhin steigende Renditen bei den längeren (und vor allem "mittleren") Laufzeiten (UK zahlt derzeit bei seinen 10Y-Anleiheemissionen die höchsten Renditen seit 1999) der wichtigen Währungsräume, die sich freilich auch auf die SWAP-Sätze und damit die Finanzierungskonditionen durchschlagen. Viele Banken haben darauf bereits reagiert. auch global betrachtet werden mehrjährige Highs erreicht: Interessantes zur Inflation: Während in EURopa sich "nur" 37% des Warenkorbs mit über 3% verteuern, betrifft das in Österreich 54% des Warenkorbs: |
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nicht gut: Die Inflationsdaten Deutschlands vom September sind mit 3,3% nicht nur höher als im August (2,9%), sondern auch im Vergleich zu den Erwartungen (3,2%) - Kernnflation (ohne Energie- und Lebensmittelpreise) stabil bei 2,4%: Nachdem die Preissteigerungsraten auch in Italien, Spanien und Frankreich entsprechend ausgeprägt sind, wird der Druck auf die EZB für die letzten beiden Sitzungen 2026 zumindest nicht geringer werden: |
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... und auch diese werden aufgrund der angebotsseitig induziert, beachtlichen Steigerung der Agrarpreise nachhaltig beeinflusst |
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