3 oder Y? - Seite 236
31.1.2023
-10.10.2026
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121 Autoren
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Du schreibst, Tesla würde „keinerlei Daten“ veröffentlichen und man hätte „0 Daten“, um die Sicherheit unabhängig überprüfen zu können. Das ist in dieser Pauschalität nachweislich falsch. Tesla veröffentlicht umfangreiche FSD-Sicherheitsstatistiken samt Methodik: https://www.tesla.com/fsd/safety Dazu gibt es ein Evidence Dashboard mit europäischen und amerikanischen Auswertungen, Testverfahren und teilweise herunterladbaren Datensätzen: https://www.tesla.com/fsd-evidence-dashboard Auch deine Darstellung der Fünf-Sekunden-Regel ist nicht korrekt. Tesla zählt einen Unfall ausdrücklich dann als FSD-Unfall, wenn das System zu irgendeinem Zeitpunkt innerhalb der letzten fünf Sekunden vor der Kollision aktiv war. Also auch dann, wenn der Fahrer FSD kurz vor dem Unfall deaktiviert hat. Das lässt sich direkt im Punkt Methodik nachlesen: https://www.tesla.com/de_at/tesla-assisted-driving/safety Noch entscheidender ist allerdings deine Behauptung, es gäbe keine unabhängig überprüfbaren Daten. Nochmal: Die niederländische Zulassungsbehörde RDW hat FSD über 18 Monate untersucht und getestet! Die RDW bestätigt ausdrücklich, dass sie Teslas Datenerhebung unabhängig überprüft und die statistischen Analysen durch eigene Datenexperten kontrolliert hat. Sie hat sich also keineswegs einfach auf Herstellerangaben verlassen. Das ist keine Behauptung von Musk oder Tesla, sondern die offizielle Aussage einer unabhängigen europäischen Zulassungsbehörde. Hier kannst du das direkt bei der RDW nachlesen: https://www.rdw.nl/en/news/2026/explanation-of-the-type-approval-of-fsd-supervised Und zur geforderten vollständigen Offenlegung: Auch Mercedes, BMW und andere Hersteller veröffentlichen ihre internen Sicherheitsnachweise und vollständigen Prüfunterlagen nicht generell für jedermann. Diese werden im Rahmen der Typgenehmigung den zuständigen Behörden und technischen Diensten vorgelegt. Selbst die RDW weist ausdrücklich darauf hin, dass solche Unterlagen vertrauliche Herstellerinformationen enthalten. Warum sollte man ausgerechnet bei Tesla andere Maßstäbe anlegen? Erkennst du die unabhängige Prüfung und das Zulassungsergebnis der RDW an? Falls nicht, welche konkreten Fehler oder Mängel wirfst du der Behörde bei ihrer Prüfung vor? Zusätzliche Transparenz einzufordern ist legitim. Vorhandene Daten und eine umfangreiche unabhängige behördliche Prüfung praktisch zu ignorieren und gleichzeitig anderen vorzuwerfen, sie würden Fakten nicht akzeptieren, finde ich schon etwas widersprüchlich. |
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q.e.d. Genau der Punkt, Daten kenne ich und enthalten eben genau das NICHT was ich ankreide. |
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Dein „q.e.d.“ belegt lediglich, dass die veröffentlichten Daten nicht die von dir gewünschte Kennzahl(en) enthalten. Die weitergehenden Aussagen über fehlende Sicherheitsdaten oder fehlende unabhängige Überprüfung werden dadurch nicht richtig. Tesla veröffentlicht wie schon erwähnt Sicherheitsstatistiken, die zugehörige Methodik und Ergebnisse europäischer Tests mit dokumentierten Fahrereingriffen. Die RDW bestätigt außerdem ausdrücklich, Tesla's Datenerhebung und statistische Analyse unabhängig kontrolliert und umfangreiche eigene Tests durchgeführt zu haben! Auf meine bereits 2x gestellte Frage, ob du die Zulassung durch die RDW anerkennst oder in Frage stellst, bist du immer ausgewichen. In Wahrheit unterstellst du den Zulassungsbehörden (RDW oder jene außerhalb Europas), dass sie ihre Arbeit nicht (ausreichend) machen. Diese Kontrollen der RDW endeten übrigens nicht mit der Zulassung. Die RDW überwacht FSD im Betrieb und hat die vorgesehene jährliche Berichterstattung vorläufig auf mtl. Berichte erhöht. Von fehlender unabhängiger Kontrolle kann also keine Rede sein. Meiner Einschätzung nach ist das vielleicht sogar ein engeres Monitoring als bei anderen OEMs. Bei anderen Herstellern erfolgt die Sicherheitsaufsicht ebenfalls über Typgenehmigung, behördliche Prüfung, Marktüberwachung und Maßnahmen bei festgestellten Risiken. Daraus folgt ebenfalls keine vollständige öffentliche Offenlegung sämtlicher Betriebs- und Eingriffsdaten. Kannst gerne mal hier reinlesen, da ist alles festgehalten: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=celex%3A32018R0858 Du kannst zusätzliche Transparenz fordern. Dann ist das eine zusätzliche Forderung, die nach demselben Maßstab auch für vergleichbare Systeme anderer Hersteller gelten muss. Entscheidend ist, fehlende Daten machen die vorhandenen Sicherheitsdaten nicht wertlos und widerlegen auch keine unabhängige Prüfung. Ein „q.e.d.“ ändert daran nichts und zeigt mir nur, dass du dich damit schnell wieder der Diskussion zurückziehen möchtest. |
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Schau. Hat ja sowieso keinen Sinn diese Diskussion, da du ständig (wie immer) den goalpost verschiebst. Ich habe spezielle Fakten des Sicherheitsberichts angekreidet. Nichts davon ist transparent aufgearbeitet, auch wenn andere Teile es sind. Schön, wenn die RDW was kontrolliert. Kann man leider nicht nachvollziehen, da sie es nur in Teilen veröffentlichen. Neben Problemen wie: https://www.golem.de/news/autonomes-fahren-teslas-kampagne-um-die-fsd-zulassung-in-den-niederlanden-2610-213916.html Also ja. q.e.d. zu deinen Daten, die Bestätigen alle meine Punkte |
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in Dänemark gibts ja immer noch Probleme die man bisher nicht in den Griff bekommt (https://www.energiesparhaus.at/forum-zukunft-der-mobilitaet/82842_27#930680). Deshalb gibt es jetzt wohl erste Tests mit "FSD-freie" Zonen => 2-3km rund um Kindergärten, Schulen o.ä. |
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Du bist von „keinerlei Daten“ und „0 unabhängige Überprüfung“ über „die Daten enthalten nicht genau die Kennzahl, die ich will“ jetzt bei „die RDW veröffentlicht nicht alles“ gelandet. Das ist Goalpost-Shifting. Die RDW hat FSD 18 Monate geprüft und ausdrücklich bestätigt, dass sie sich nicht allein auf Tesla-Angaben verlassen hat, dabei über 3.000 Stunden eigene Tests, mehr als 1.000 eigene Testläufe und Auswertung von 1,8 Mio. km europäischer FSD-Daten + unabhängige Kontrolle von Teslas Datenerhebung! Nach der Zulassung wurde die Berichterstattung sogar auf monatlich erhöht. Stand Sommer: ca. 40.000 Fahrzeuge, 24 Mio. km ohne relevante Vorfälle. Zum Vergleich: Bei BMW, Mercedes und Ford gab es deutlich weniger öffentlich dokumentierte, regulatorisch angeordnete physische Tests und keine monatliche Berichterstattung in diesem Umfang. Zu Reuters: Dass Tesla im Verfahren Druck gemacht hat, ändert nichts an den konkreten eigenen Tests der RDW – die Behörde und der Minister haben die Unabhängigkeit klar verteidigt. Zusätzliche Transparenz fordern ist legitim. Vorhandene Daten und eine umfangreiche unabhängige Prüfung zu ignorieren und gleichzeitig anderen vorzuwerfen, sie würden Fakten nicht akzeptieren, bleibt widersprüchlich. |
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Falls solche Sperrzonen tatsächlich getestet werden, wäre das natürlich interessant. Dann müsste sich aber auch eine entsprechende Mitteilung der Behörden, der betroffenen Kommune oder ein konkreter Testplan finden lassen? Bis dahin bleibt es eine unbelegte Behauptung. Und gerade bei der Diskussion um FSD sollten wir doch alle denselben Anspruch an überprüfbare Fakten haben. |
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Du verkennst mal wieder meinen Punkt. Es ging um die tatsächlich relevanten Daten für FSD. Und hier liefert Tesla halt einfach 0. Dass sie andere Daten liefern war nie Thema, denn das tun sie ja. Sind halt nicht aussagekräftig. Selbes mit RDW. Die relevanten Daten zu wie genau die Tests aussahen sind ausständig und "Betriebsgeheimniss" von Tesla. Was andere Hersteller machen ist herzlich egal in einem Thread, in dem es um Tesla geht. Das jeder Hersteller transparent sein sollte und am gleichen Maßstab gemessen werden soll, muss nicht diskutiert werden |
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Kennt ihr schon den aktuellen ADAC FSD Test? Dieser zeigt einmal mehr, warum man Berichte immer kritisch hinterfragen sollte. Zunächst wurde Tesla vorgeworfen, eine rote Ampel überfahren zu haben. Erst nach Hinweisen aus der Community stellte sich jedoch heraus, dass die Ampel für die betreffende Fahrspur gar nicht galt. FSD hatte die Situation korrekt gemeistert, die Tester hingegen falsch bewertet. Positiv hervorzuheben ist, dass der ADAC diesen Fehler nachträglich öffentlich und professionell korrigiert hat. Trotzdem bleibt ein grundsätzliches Problem: Die ursprüngliche Falschmeldung erreicht häufig deutlich mehr Menschen als die spätere Richtigstellung. Und gerade bei emotional aufgeladenen Themen wie Tesla können solche Berichte bestehende Vorurteile verstärken. Bei allem Eifer, mit dem jeder vermeintliche Fehler von FSD aufgespürt, analysiert und kritisiert wird, sollte man eines nicht vergessen: Wir sprechen hier nach wie vor von einem L2 System das auch künftig Fehler machen wird – genau deshalb bleibt der Fahrer in der Verantwortung und muss das System jederzeit überwachen. |
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