Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen - Seite 83
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interessante (wenn auch nicht überraschende) aktuelle Analyse von Immo Analytics für den Wiener Raum: https://immobilien-investment.at/artikel/wohnungsmarkt-wachsende-knappheit-laesst-preise-weiter-steigen/ |
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Ich weiß nicht ob es dafür belastbare Zahlen gibt, aber ich sehe bei meinen Suchagenten schon länger, und zuletzt verstärkt, in Wien zunehmend größere Unterschiede je nach Baujahr/Zustand/Energieeffizienz/MRG-Anwendung während die Lage an Bedeutung abnimmt. Moderne Wohnungen (Erstbezug oder gleichwertig) werden selbst in C-Lage weniger, stabil bis steigend teuer und sind offensichtlich schnell weg, während zunehmend sanierungsbedürftige Altbauwohnungen und unechter 60er bis 80er Neubau selbst in Toplagen relativ (Betonung auf relativ) günstig angeboten wird. Vor 2 Jahren waren solche "Schnäppchen" zu fast 100% billigst unbefristet vermietet, nun tauchen die auch unvermietet und auch als ganze Pakete am Markt auf. Bei den aktuellen Zinsen auch nicht überraschend, zur Vermietung sind die halt nicht geeignet und für die Eigennutzung ist wohl Gas + Energieeffizienz E ohne was selber daran ändern zu können (plus kein Balkon/Loggia) für viele auch ein Ausschlussgrund. Dazu stark gestiegene Kosten für die Renovierung. Falls jemand Zahlen hat die die Preisentwicklung nicht nur nach Lage sondern auch den anderen Faktoren (über Erstbezug vs gebraucht hinaus) abbildet, bitte her damit! |
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dazu habe ich leider keine Zahlen, jedoch gibt es seitens Raiffeisen wieder eine ganz frische Analyse speziell zum Wiener Eigentums- und Mietmarkt: https://www.raiffeisen.at/content/dam/rbg/retail/regional/noew/rlb/presse/pressemitteilungen/wiener-immobilienmarkt/9Laender9Maerkte_Wien_Jaenner2026.pdf.coredownload.pdf |
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Den Inhalt von Raiffeisen hatten wir so, vor ein paar Wochen, doch schon einmal. "Seit dem Jahresbeginn 2025 ist Wohneigentum damit um 1,7 % teurer geworden. Im Gesamtjahr 2025 rechnen wir mit einem österreichweiten Preisplus von 0,9 % (Q4 2025 noch ausständig)." Was ja bedeutet, dass es in Q4 zu einem Rückgang der Preise (ca -0.8%) kommen sollte. Im Text findet man dazu nichts. Der Text suggeriert weiter steigende Preise. |
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EHL zeichnet für Wien ein relativ ähnliches Bild - "Für 2026 rechnet EHL mit einem weiteren Anstieg der Mieten in Wien um rund 7,0 bis 8,5 Prozent und mit Kaufpreissteigerungen von bis zu 3,0 Prozent, abhängig von Lage und Objektqualität. Besonders in zentralen Lagen und Bezirken mit knappem Angebot dürften die Preise überdurchschnittlich zulegen." https://immobilien-investment.at/artikel/rueckgaenge-beim-wiener-wohnbau-verschaerfen-sich/ bzw. https://www.ehl.at/blog/wiener-wohnungsmarkt-rueckblick-2025-ausblick-2026 |
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gut zusammengefasst: https://www.gewinn.com/artikel/wohnungen-als-geldanlage |
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Interessant, jetzt gibt man den Preisrückgang um 25% inkl. Inflation plötzlich zu.... |
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hier zahlt es sich aus, auf die Bezugsgröße des Rückganges zu achten - nicht inklusive Inflation sondern „Gemessen am Einkommen sind gebrauchte Wohnungen in Wien heute um ein Viertel billiger als Mitte 2022“ (Mitte 2022 als Ausgangspunkt deshalb, da hier die Belastungen durch Zinssteigerungen und KIM-V mehr oder weniger gleichzeitig begannen) Das Einkommen wird in der Analyse über die Tariflohnentwicklung definiert (die sich in Ö im internationalen Vergleich der vergangenen Jahren überdurchschnittlich positiv gestaltet hat) ... ... und daher neben dem sich wieder normalisierten Zinsumfeld nun auch die Leistbarkeit für Immobilienfinanzierungen deutlich verbessert hat: Aus der obigen Analyse lässt sich festhalten: "Seit dem Aufkommen des doppelten Gegenwinds (Q3 22) sind Neubauwohnungen in Wien um 1,7 % teurer geworden, im Rest Österreichs sogar um 8 %. Die Preisrückgänge auf dem Gesamtmarkt (neu und gebraucht) haben daher ausschließlich im Gebrauchtsegment stattgefunden, wo Wohnungen in den letzten drei Jahren um 8,9 % (Wien) bzw. 5,3 % (Ö exkl. W) billiger geworden sind. Die preisliche Schere zwischen Neu- und Gebrauchtsegment ist also auseinandergegangen, seit Corona sind Neubauwohnungen abseits der Bundeshauptstadt verglichen mit Bestandseinheiten um 18 % teurer geworden. In Wien liegt der „Preisaufschlag“ bei 12 %." |
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Nur zur Einordnung, das sind die selben beiden Zeitreihen (Neubau und Gebraucht nominal laut ÖNB) in der langfristigen Perspektive. Rechts der schwarzen Linie ist auch in der Abbildung oben dargestellt. |
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in Ergänzung dazu auch noch die indexierte Entwicklung (Bezugsjahr 2010) unter Miteinbezug von VPI und Einkommen: |
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"Warum ist in Österreich die Inflation so hoch?" |
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wird ja "besser" - nach der kürzlich veröffentlichten Schnellschätzung des IHS nähert sich Ö im Jänner dem EZB Ziel mit 2,2% (Statistik Austria erkennt sogar 2%) deutlich an (zwar stark auf Sondereffekten beruhend aber dennoch). Interessant ist jedenfalls die Veränderung der einzelnen Einflussfaktoren auf die heimischen Preissteigerungsraten: |
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Wenn man Deine beiden Posts verbindet, hat man auch schon die Antwort auf die Frage, warum die (Dienstleistung-)Inflation so hoch ist: Wenn sich in einer personalintensiven Dienstleistungsgesellschaft die Einkommen überproportional erhöhen (d.h. über der Inflation) steigt fast schon zwingend die Inflation. |
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absolut richtig ergänzend auch der Vergleich mit Deutschland (freilich auch mit einem überwiegenden Dienstleistungsanteil an der gesamtwirtschaftlichen Produktion). Der Grund für den deutlichen Rückgang im Jänner 2026 liegt u.a. natürlich auch im hohen Inflationswert des Jänner 2025 (nach dem Auslaufen der Strompreisobergrenze Ende 2024). Dieser einmalige Effekt ist diesen Jänner nun weggefallen, wodurch auch dadurch die Preissteigerung merklich gesunken ist. |
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Ein diesmal anderes Bild zeigt der Deutsche Europace Hauspreisindex im Jänner: Im Vergleich zum Dezember sank dieser (vorrangig bedingt durch den Rückgang bei Bestandsimmobilien) um 0,27% und somit so stark wie seit 2023 nicht mehr. Gründe dafür liegen in den zuletzt gestiegenen Hypothekenzinsen. Als Gegenpol wirken allerdings die wieder einmal gestiegenen Mietkosten (Vergleich zum Dezember + 0,7%), die eine Unterstützung für Eigentumspreise lieferten.
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Ich bin auf die weitere Bevölkerungsentwicklung gespannt. Deutschland 2025 minus 100.000 Einwohner, Österreich noch ca. 22.000 plus, aber im letzten Quartal auch nur mehr plus 3.000 |
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auch im Jänner setzt sich der positive Trend bei den Verbücherungszahlen fort: sehr interessante Antworten aus dem BDO Immo Investment Barometer (Konsumentenbefragung von über 1.700 Personen über 18 vom 2. HJ 2018): https://www.bdo.at/de-at/presse/2026/bdo-immo-investment-barometer |
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Während es beim Wohnungsneubau in Deutschland zarte Erholungssignale gibt (nach drei rückläufigen Jahren ist 2025 die Zahl der Baugenehmigungen wieder gestiegen +10,8% gegenüber 2024), ist die Situation in Österreich leider noch immer nicht besser - im Gegenteil: |
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Wunderts dich, so wie die firmen die kunden abzoc*ken? Siehe gewinnvorträge open firmenbuch. Meine Meinung |
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Es wundert mich leider nicht, jedoch nicht aus Gründen des Abzockens von Kunden durch Firmen durch allfällige Gewinnvorträge. Diesen "Zusammenhang" kann ich für mich auch nicht logisch erfassen. Die Gründe, warum sowohl der frei finanzierte als auch der geförderte Wohnbau deutlich einbrechen, sind wie schon oft erwähnt struktureller Natur - mit all ihren künftigen Begleiterscheinungen hinsichtlich die Entwicklung von Miet- und Eigentumspreisen. Insofern kann ich mich aus dem letzten Jahr nur wiederholen: Ähnlich sieht das auch beispielsweise der der ungehemmten Gewinnsucht unverdächtige BUWOG Geschäftsführer: "Der Produktionsüberhang aus den Boomjahren bis 2022 ist längst aufgebraucht, es gibt so gut wie keine Wohnraumreserven mehr und die Nachfrage ist ungebrochen stark" https://wien.orf.at/stories/3342469/ Interessant sind immer wieder auch die Details aus dem brandneuen Ersten Wiener Wohnungsmarktbericht - diesmal Ausgabe 2026 https://www.wohnungsmarktbericht.at/wp-content/uploads/2026/02/Wohnungsmarktbericht_2026_web.pdf |
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