Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen - Seite 86
7.8.2022
-9.8.2026
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115 Autoren
204 Empfehlungen
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ergänzend aus https://orf.at/stories/3427820/ "Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum übersteigt das Angebot zunehmend. " ![]() Insofern ist noch "leicht" euphemistisch formuliert. |
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wieder einmal eine aktuelle und sehr lesenswerte Analyse von Raiffeisenresearch zum heimischen Immobilienmarkt https://raiffeisenresearch.com/report/fde172d2-5f94-4b0f-9cea-0529b2c1b17e bzw. https://www.diepresse.com/22315375/der-immobilienmarkt-hat-einen-gang-hoeher-geschaltet-die-preise-fuer-an |
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Dass sich diverse Family Offices seit einiger Zeit beim Kauf von Zinshäusern betätigen, ist nichts Neues. Nun steigen auch kapitalstarke, amerikanische Banken in das Geschäft mit privat zu nutzenden Immobilien mit dem Ziel der anschließenden Vermietung ein. Wird spannend, wann auch der heimische Markt in den Focus gerät: https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Investoren-setzen-auf-deutsche-Reihenhaeuser-id30797134.html Heimische Versicherungen bauen ihr Immobilienportfolio in diesem Bereich jedenfalls laufend aus: https://immobilien-investment.at/artikel/wiener-staedtische-kauft-wohnkomplex-in-simmering/ |
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| Hallo LiConsult, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld. | ||
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ein Blick nach Deutschland: |
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https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/bevoelkerung/bevoelkerungsstand/bevoelkerung-zu-jahres-/-quartalsanfang Wie ich erwartet habe, von 1.1.2026 bis 1.4.2026 nur mehr 1.700 zusätzliche einwohner. Hier 1.1.2026 https://www.statistik.at/ Gut möglich, dass sie in q2 schrumpft |
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Immobilienpreise 2025 (Median): „Nach den Preisrückgängen für Wohnraum in den meisten Regionen Österreichs im Jahr 2023 sind die Durchschnittspreise für Häuser und Wohnungen 2024 und auch 2025 im Vorjahresvergleich wieder gestie- gen. Sie liegen jedoch weiterhin unter dem Rekordniveau von 2022. Der Preis pro Quadratmeter Wohnflä- che in einem Wohnhaus war 2025 im Schnitt rund 60 Euro niedriger als 2022. Für Eigentumswohnungen musste rund 200 Euro weniger bezahlt werden als 2022. Deutlich gestiegen sind hingegen die Preise für bebaubare Grundstücke, die 2025 in mehreren Bundesländern einen Höchststand erreichten" ![]() ![]() https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/05/20260528Immobiliendurchschnittspreise2025.pdf Für die Gattung Wohnung im Detail: ![]() |
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interessant sind die Ergebnisse der aktuellsten Studie von Exploreal zum Thema "Was wird in Wien gebaut?" ... ![]() ... weniger gut die Ergebnisse aus der Rubrik "Wann wird wieviel gebaut in Wien" ![]() |
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anbei eine wieder sehr lesenswerte Analyse von Raiffeisenresearch zum heimischen Immobilieneigentums- und Mietmarkt mit folgenden zentralen Aussagen: "Das große regionale Preisgefälle auf dem österreichischen Immobilienmarkt ist in den letzten Jahren etwas kleiner geworden, preisgünstige und damit leistbarere Bundesländer & Regionen waren im Vorteil. Zwar hat sich die Erschwinglichkeit von Wohneigentum seit 2024 wieder verbessert. Insbesondere im Westen Österreichs sowie in Wien ist die Leistbarkeit aber weiterhin ein Thema. Gleichzeitig sind das jene Regionen, in denen die Bevölkerung und damit die Nachfrage am stärksten wächst und/oder die Möglichkeit zur Angebotsausweitung begrenzt ist. Perspektivisch dürfte die preisliche Schere innerhalb Österreichs also wieder auseinandergehen, wenn auch nicht so stark wie bis zur „Rückkehr der Zinsen“ (2022). Wo die Preise stärker steigen, sollte dabei nicht nur eine Frage der Himmelsrichtung (Ost-West) sein, sondern ebenso eine Frage von Stadt und Land. Denn hohe Nachfrage und knappes Angebot werden auch in Zukunft viele (aber nicht alle) Landeshauptstädte prägen, eine „Stadtflucht“ war trotz angespannterer Leistbarkeit in den letzten Jahren nicht zu beobachten. Ein großer Gewinner dürfte daher der Mietmarkt in den Städten sein, was dort das „Wohnen zur Miete“, aber auch die Immobilienpreise schneller teurer werden lassen sollte als andernorts." https://raiffeisenresearch.com/report/f4d6efae-c39d-4be7-a884-272185d969b0 |
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weiterhin stabile Entwicklung bei den Eigentumspreisen auch in Deutschland. Wer jedoch wie auch hierzulande zusehends unter Druck gerät, ist der Mietmarkt (mit den ähnlichen Gründen): |
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Quartalsupdate Q1/2026: |
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Update Mietentwicklung 1. Quartal 2026 „Zu Jahresbeginn 2026 haben die Wohnungsmieten erneut zugelegt. Im 1. Quartal 2026 lag die Durch- schnittsmiete inklusive Betriebskosten in Österreich bei 695,1 Euro pro Wohnung oder 10,5 Euro pro Quad- ratmeter. Das sind um 4,8 % mehr als im 1. Quartal des Vorjahres und um 1,1 % mehr als im 4. Quartal 2025. Dabei geht der Anstieg im Vergleich zum Vorquartal hauptsächlich auf den Anstieg der Nettomiete zurück, während die Betriebskosten nur geringfügig zugelegt haben“ https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/06/20260618Wohnen2026Q1.pdf |
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in und rund um Wien dürfte sich die Nachfrage verändern: https://kurier.at/wirtschaft/immo/bestand-wohnen-altbau-energie-wohnqualitaet-sanierung/403175311 |
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Update 2. Quartal 2026: https://publikationen.ehl.at/view/601869443/ Nachdem sich die öffentliche Hand und der gemeinnützige Wohnbau auch weiterhin mit Bautätigkeit vornehm zurückhält, ist es umso erfreulicher, dass die Privaten wieder verstärkt für (eigenen) Wohnraum sorgen: |
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https://science.orf.at/stories/3236321/ Sehr interessant |
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erfreuliche Transaktionszahlen: "Im ersten Halbjahr 2026 wurden österreichweit rund 65.290 Immobilien-Transaktionen verbüchert. Das entspricht einem Plus von knapp einem Fünftel gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 (54.903 Transaktionen) und bestätigt die anhaltende Erholung des Marktes." https://kurier.at/wirtschaft/immo/immobilienmarkt-grundbuch-verbuecherung-immounited/403176536 |
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Die Statistiker übernehmen immer mehr meine Meinung 😎 https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-sinkende-bevoelkerungszahl-100.html Wenn die Bevölkerung ab 2029 sinkt, sind wir jetzt im grunde genommen am Plateau. |
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die Mietsituation in Wien verschärft sich (erwartbar) leider weiter: https://immomedien.at/de/nachrichten/wiener-wohnungsnot-treibt-mieten-hoch |
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eine wieder einmal sehr lesenswerte Analyse von Raiffeisen Research zur aktuellen Lage am heimischen Wohnimmobilienmarkt https://raiffeisenresearch.com/report/7c2c4f1a-e3b4-4624-b4d7-449454a26d97 bzw. in der Kurzversion: https://www.diepresse.com/41152107/hoehere-zinsen-machen-wohnungen-und-haeuser-teurer-sie-bleiben-aber |
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Die Inflation 2026 lag in den einzelnen Monaten zwischen 2,0 und 3,7%. Nominal mögen sich die Immos verteuert haben. Real, also gemessen an der Inflation, sind sie wie auch 2025 gefallen, in etwa 1%. Das ist dann das 4te oder 5te (war 2022 am Ende positiv?) Jahr in Folge. |
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Für einen Investor (egal ob Immo-, Aktien-, Anleihen, etc.) mag die Betrachtung und der Vergleich der realen Wertentwicklung mit anderen Assetklassen ein Punkt sein. Für den Eigennutzer wohl deutlich weniger, aber abgesehen davon: wer mit seinem liquiden Vermögen die letzten Jahre über an der Seitenlinie gestanden ist, um sich nach einem ersehnten nominalen Wohnimmo-Preisrückgang von mehreren 10% ein Schnäppchen zu sichern, wird aktuell in zweierlei Hinsicht enttäuscht sein. Zum einen gab es im breiten Markt diese Rückgänge nicht und zum anderen steigen die nominalen Preise (zumindest in jenen Lagen, die begehrt sind) - mit weiterem Potential entsprechend den schon oftmals dargestellten "Umständen". Zusätzliches Enttäuschungspotential ergibt sich dadurch, dass vor allem auch die Cash-Seite für den geplanten Eigenutmserwerb real betrachtet deutliche Verluste einbrachte. Selbst mit einer nominal betrachtet sehr sicheren Veranlagung in Staatsanleihen (die für einen möglichen Immokauf ebenfalls rasch liquidierbar ist) wurde man hier zumindest im EUR-Raum schwerlich glücklich: ![]() Die zentralen Aspekte in der o.a. Analyse sind meiner Wahrnehmung jedoch ohnehin andere. Ich muss auch gestehen: ich bin weder als Immobilienmakler noch als Immobilienfinanzierer in den letzten Jahrzehnten auf Käufer von eigengenutzten Wohnimmobilien getroffen, die die reale Wertentwicklung in ihrer Kalkulation im Blick hatten. |
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