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Wasserleitungen in Betondecke

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18.7. - 21.7.2021
8 Beiträge | 6 Autoren 8
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Hallo zusammen.

Wir bauen ein Haus um und bekommen auf das UG eine Betondecke.
Der Fußbodenaufbau im UG ist in Ordnung. PVC kommt runter und Fliesen drauf.

Jetzt geht es darum, ob man die Wasserrohr (Kalt/Warm) in die Rohbetondecke legen sollte bzw. kann.

So könnte man ohne großen Aufwand alle Rohr von oben senkrecht runter zu den Zapfstellen führen.

Leider sieht es der Architekt, der Bauleiter und der Sanitär es unterschiedlich.
Nur der Statiker sagt Ihm wäre es egal.

Baueiter sagt, dass man es darf, wegen Spannungen im Beton.

Sanitär sagt, dass es gleich ist da die Rohre isoliert in den Beton liegen und arbeiten können. Würde ja auch Deckenheizungen geben.

Architekt sagt weiß ich nicht, legt Sie auf dem Boden.

Klar ist, wenn mal etwas defekt ist kommt man schlechter dran.
Es werden keine Rohre im Beton verbunden oder gestückelt.
Es sind immer ganze Rohr. Erst in der Wand werden T-Stück oder der gleichen gesetzt.

 
 
18.7.2021 (#1)


projekt2021 schrieb: Jetzt geht es darum, ob man die Wasserrohr (Kalt/Warm) in die Rohbetondecke legen sollte bzw. kann.

Kann man sollte man aber nicht.😀
18.7.2021 (#2)


BAULEItEr schrieb:

──────
projekt2021 schrieb: Jetzt geht es darum, ob man die Wasserrohr (Kalt/Warm) in die Rohbetondecke legen sollte bzw. kann.
──────

Kann man sollte man aber nicht.😀

würd ich auch so sagen, so was wird eigentlich nicht gemacht, und wenn nur im Leerrohr.
Warum sollte man das auch machen? Kein Bodenaufbau? Dann spart man die Betondecke aus.
Macht man auch bei den Betonwänden bei den Kemperventilen so
19.7.2021 (#3)


BAULEItEr schrieb: Kann man sollte man aber nicht.

Warum nicht?


uzi10 schrieb: wenn nur im Leerrohr

Warum?


uzi10 schrieb: Kein Bodenaufbau?

Nur ca. 4cm und da wird es mit Isolieung schwer.
Haben das Problem, dass wir sonst zum Altbau einen Höhenunterschied haben.
Die Betondecke muss 22cm und Estrich 6cm, dann bleiben halt nur 4cm über.

Sorry nach dem warum, aber muss es ja verstehen :)

Waäre so ein Rohr:
https://www.heima24.de/rohrsysteme/iso-mehrschichtverbundrohr-20-x-2-mm-rot-10-mm-isolierstaerke-rolle-50-m-50-enev.html?pid=12677&var=MVRI102020050&gclid=EAIaIQobChMI7_fwmcvs8QIVDJOyChE


19.7.2021 (#4)


projekt2021 schrieb: Warum nicht?
 

Das interessiert mich auch. Warum nicht?
20.7.2021 (#5)
Würd trotzdem versuchen den Beton auszusparen.
Warum, weil Betonierer nicht aufpassen, mitn Rüttler alles kaputt machen und der Beton Spannungen aufbaut. Wenn da was kaputt wird, kannst nichts mehr tauschen.
Isoliert gehört er sowieso mit so was aber ein richtiger Kabelschutzschlauch wär was
20.7.2021 (#6)
Ich würde auch eher zu der Lösung Beton auszuparen tendieren.
Hätte auch ein schlechtes Gefühl wenn die Leitungen einbetoniert wären und man bei einen defekt sehr schlecht dazu kommt. Im Fussbodenaufbau kommt man auch nicht so gut dazu, aber in eine Betondecke herumzustemmen ist nochmal etwas anderes.

Beim betonieren und davor wird keine Rücksicht auf irgendwelche Schläuche und Leitungen genommen, da geht schnell etwas kaputt. Habe bevor betoniert wurde nochmal einen Rundgang gemacht und beschädigte Elektroschläuche ausgebessert, da war immer was dabei.

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21.7.2021 (#7)
Aber es werden doch auch BKA usw. in Betondecken gelegt? Oder Fussbodenheizungen in einen Estrich? Dadurch das die Rohre isoliert sind, haben sie auch keinen direkten Kontakt zum Beton und sind somit auch keinen Spannungen ausgesetzt?
Habe an einigen Stellen schon gesehend das (isolierte) Wasserleitungen mit einbetoniert wurden.
Man muss sicherlich daruf achten das es genug Überdeckung gibt, da die Rohre durch die Isolierung ja einen größeren Querschnitt besitzen.
Ein kritischer Punkt dürfte auch die Stelle sein an der sie aus dem Beton kommen. Würde an der Stelle evtl ein kurzes Leerrohr über die Isolierung schieben um einem abknicken vorzubeugen. 
21.7.2021 (#8)


uzi10 schrieb: Würd trotzdem versuchen den Beton auszusparen.

Dürfte der Statiker etwas gegenhaben.
Mit isolierung sind es dann schnell 60mm.



heinzi00 schrieb: Hätte auch ein schlechtes Gefühl wenn die Leitungen einbetoniert wären und man bei einen defekt sehr schlecht dazu kommt.

Stimmt zu 100%.
Aber :) Die Leitungen laufen immer senkrecht in der Aussenwand runter, d.h. wenn nötig muss es dort aufgemacht werden und dann ein neuer Weg gesuscht werden, ggf. unterm Estrich.



uzi10 schrieb: Warum, weil Betonierer nicht aufpassen, mitn Rüttler alles kaputt machen und der Beton Spannungen aufbaut.

Betonarbeiten machen wir selber, der Unternhmer setzt die Fertigdecke und dann machen wir den Rest. Statiker nimmt die Arbeiten vorab ab.
Rüllter denke ich brauchen wir nicht, habe ich hier auch noch nie gesehen. Werde ich prüfen.
Spannungen kann aber nicht das Problem sein, wir bekommen eine Deckenkühlund und dort wird Metallverbundrohr direkt reingelegt. Habe den Herstelle angeschrieben und der hat geantwortet das es zugelassen sei.



KunibertKA schrieb: Aber es werden doch auch BKA usw. in Betondecken gelegt? Oder Fussbodenheizungen in einen Estrich? Dadurch das die Rohre isoliert sind, haben sie auch keinen direkten Kontakt zum Beton und sind somit auch keinen Spannungen ausgesetzt?

Siehe oben.



KunibertKA schrieb: Ein kritischer Punkt dürfte auch die Stelle sein an der sie aus dem Beton kommen. Würde an der Stelle evtl ein kurzes Leerrohr über die Isolierung schieben um einem abknicken vorzubeugen.

Würde ich auch so machen wollen.

Danke für die Hilfe.
Will es nicht schön reden, sondern mein Gedanke teilen. Warum ich bis jetzt denke das es gehen würde.


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