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Trockenbau Wandheizung Holzständerwand - Seite 2

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  •  maco
2.11.2024 - 8.2.2026
24 Antworten | 6 Autoren 24
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Hallo zusammen,

ich würde in unserem Holzständerhaus gerne ein paar Wände (circa 100qm) mit einer Wandheizung belegen. 
Hauptanwendungsfall soll das Kühlen der Aufenthaltsräume im Sommer sein (eine Deckenkühlung ist nicht möglich, da wir eine Sichtholzdecke bekommen). 
Außerdem möchte ich mit der Wandheizung das Nordbad heizen (deshalb sollten auch Fließen auf der Wandheizung möglich sein).
Da wir keinen Innenputz bekommen hätte ich mich (trotz der geringeren Leistung) für eine Trockenbauvariante entschieden.
Mein Plan wäre es direkt die vorhandenen Holzständer als Unterkonstruktion für die Wandheizung zu verwenden.
Basierend auf den schon hier im Forum umgesetzten Lösungen und eigenen Recherchen habe ich die folgen Übersichtstabelle zusammengestellt:


2024/20241102161830.png


Die Holzfaserplatten mit den Warmeleitlamellen sind Preis-Leistungstechnisch am interessantesten. Meiner Meinung nach sind hier aber auch am meisten Arbeitsschritte nötig.

Die gespachtelte Therm25 Lösung wirkt auf mich als guter Mittelweg zwischen Aufwand und Kosten. Allerdings tue ich mir schwer den wirklichen Aufwand abzuschätzen, da ich selbst keine Erfahrung damit habe.

@Akani: Über deine Beiträge bin ich auf das System aufmerksam geworden. Hättest du noch ein paar Details zur Montage und zum Betrieb für mich?

Natürlich würde ich mich auch über weitere Meinungen und Erfahrungen freuen.

Viele Dank

  •  christoph1703
6.2.2026  (#21)
Wenn ein Raum zu warm wird (Luxusproblem), dann drehst du da einfach den Kreis ein bissl runter.

Wir haben pro Stockwerk 2 HKV für die FBH FBH [Fußbodenheizung] geplant (jeweils 4+8 Kreise). Sonst werden die Zuleitungen schon recht lang bzw brauchen viel Platz.

17 Kreise an einem HKV müssten schon machbar sein, wenn man die Balken von entgegengesetzten Seiten und mit ausreichendem Querschnitt anfährt.

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  •  cacer
  •   Gold-Award
7.2.2026  (#22)

zitat..
christoph1703 schrieb: 17 Kreise an einem HKV müssten schon machbar sein, wenn man die Balken von entgegengesetzten Seiten und mit ausreichendem Querschnitt anfährt.

ja, sonst verhungern die letzten kreise. vielleicht besser zwei verteiler planen.

der sbk ist auch teuer.


zitat..
maco schrieb: Deshalb Frage ich mich ob die Räume mit Wandheizung dann nicht zu warm werden

quasi ja. das problem ist dann eigentlich umgekehrt. die anderen räume bleiben kälter und du wirst dich ärgern da nicht auch noch was verlegt zu haben.
im endeffekt passt mit den zusätzlichen flächen die raumweise berechnung nicht mehr.
drosseln geht dann natürlich.
wenn die räume ohne WH WH [Wandheizung] noch ein wenig mehr rohr bekommen könnten, wirds entspannter.
am ende bestimmt der schlechteste raum ja wieder die vorlauftemp.




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  •  maco
8.2.2026  (#23)
Guter Punkt.
Ich rede mal mit unserem Heizungsbauer ob wir noch einen zweiten HKV pro Geschoss unterbringen (hab gesehen, dass es Unterputzkästen mit knapp unter 60cm breite gibt, eventuell bekommt man so einen ja zwischen 2 Holzständer).
Falls ja mach ich denk die Wandheizung zusätzlich und dreh Sie zur Not beim Heizen ab...
Dann funktioniert die Heizung auf jeden Fall gut, auch wenn bei der Wandheizung was schief läuft...

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  •  cacer
  •   Gold-Award
8.2.2026  (#24)

zitat..
maco schrieb: Falls ja mach ich denk die Wandheizung zusätzlich und dreh Sie zur Not beim Heizen ab...
Dann funktioniert die Heizung auf jeden Fall gut, auch wenn bei der Wandheizung was schief läuft...

schau einfach, daß die schlechtesten räume maximal belegt werden. dort wäre die WH WH [Wandheizung] extrem hilfreich und dann brauch man auch nix komplett abdrehen, nur anpassen.


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