RGK verkehrt herum betreiben (als Gartenheizung)
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Bekannte hat ein Gewächshaus, qualitativ so ziemlich das hochwertigste was man kaufen kann, sprich Richtung Palmenhaus Das wird mim Rücklauf der Gastherme beheizt, ich meine die Bodenplatte ist rundherum nach außen gedämmt und eine BKA BKA [Betonkernaktivierung] darin verbaut, dadurch sind die Wurzeln auch rundherum geheizt Gerade Tomaten und Paprika sind ja eigentlich mehrjährig, sie kann mehr oder weniger ganzjährig ernten Das ganze hat vor 30 Jahren umgerechnet schon 60k gekostet Ich würde da jetzt nicht den RGK RGK [Ringgrabenkollektor] nehmen weil du extrem viel Energie in den Boden versenkst gerade bei einem Hochbeet Im kleinen Maßstab gibt's elektrische Wurzelheizmatten oä, dann müsste das Hochbeet aber gut gedämmt sein, würde den Aufbau wie von mir beschrieben nachbauen und uU auch die WW WW [Warmwasser] WP WP [Wärmepumpe] nutzen, oder eine elektrische FBH FBH [Fußbodenheizung] einbauen wennst wirklich Strom verbrennen willst |
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Hallo PrRa, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: RGK verkehrt herum betreiben (als Gartenheizung) |
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Hi, Alternativorschlag: unser Nachbar hat die Abluft seiner Wohnraumlüftug ins Gewächshaus geleitet, funkt laut ihm super. => mittels Schlauch lässt aich sicher auch das Hochbeet heizen... LG |
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Wärmetauscher ausgebaut? Sehr hoch ist die Ausbeute bei einer funktionierenden KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] nicht. Bei uns aktuell 0,4 K über Außenluft. Ich würde das Gewächshaus/Hochbeet eher darauf auslegen, dass es gut genug zur Außenwelt gedämmt ist. Dann ist das mit dem gleichmäßigen Entzug nicht mehr relevant und eher wie eine FBH FBH [Fußbodenheizung] oder BKA BKA [Betonkernaktivierung] zu betrachten. Es wird sich dann überall annähernd die gleiche Temperatur einstellen. Da wirst du halt mehr brauchen als Plexiglas, und alles wo keine Sonne durchscheint mit ordentlich XPS dämmen müssen, damit sich da pflanzenfreundliche Temperaturen einstellen. |
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Das mit der Abluftenergie hatte ich auch mal kurz am Schirm, dann aber wieder verworfen. Speziell bei geregelter Luftmenge kommt man über den Tagesablauf auf nicht viel mehr als 100m³/h, das ergibt etwa 35W/K, bei Christophs 0.4K sind das 14W, also etwa eine Kerze. Bei sehr niedrigen Temperaturen ergibt sich (für das Gewächshaus) ein etwas besseres Bild, weil der Frostschutz die Zulufttemperatur anhebt und daher die Abluft entsprechend höher ist, energetisch kommt da aber wieder wenig raus, weil es rel. selten so kalt ist. Das Gewächshaus etwa 50cm - 100cm eingraben (und seitlich dämmen) hilft ganz gut, mit guten Stegplatten (3fach 16mm) kommt man auf ca. 2.4W/m²K, ein fiktives Gewächshaus mit 4mx5m, dann etwa auf 50m² Hüllfläche (durchsichtig), das sind 120W/K, will man etwa 10K über der Außentemperatur liegen (in der Nacht puffert der Boden) braucht man etwa 1.2kW Heizleistung (ohne solare Gewinne). Nur um mal die Größenordnung zu kennen. Real wird man nur im Februar und im November nicht mit den solaren Gewinnen auskommen, natürlich abhängig von der Region, wenn der Boden ausreichend speichern kann. Man kann sowas durch einen Luftwärmetauscher im Boden unterstützen, siehe z.B. https://cerescann.com/ceres-gaht-system-versus-the-ceres-ecoloop/ Der schlauere Weg mit Tomaten z.B. ist das Einkochen im Sommer, so wie es schon vor 100 Jahren gemacht wurde. Wir haben ca. 30 Stk. 1l-Gläser pro Jahr, damit kann es jede Woche 2 Tomatengerichte über den Winter geben, das reicht. Gegrillte Paprika lassen sich auch gut einkochen, ebenso Auberginen und im Sommer bekommen die auch etwa 20x mehr Licht. Wir essen einfach nur in der Zeit von Juli bis etwa Dezember frische (eigene) Tomaten und kaufen nie welche. |
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Ich hab mal irgendwo gelesen, dass ein Teelicht rund 40W bringt 😄 |
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Idee ist das aus Sanwitchpanelen 80mm zu Bauen und das WW WW [Warmwasser] der WP WP [Wärmepumpe] zu verwenden. Wäre ja blöd bei der AZ den Strom direkt in Wärme zu verbraten. Danke für deine kleine Berechnung Ich habe zumeist das Problem dass irgent wie der Sommer zu kurz ist damit die Tomaten ordentlich was werden und gut Ertrag liefern. Paprika ist auch so ein Thema, das beste Ergebniss hatte ich wie ich den im Topf überwinter hatte dann im nächsten Jahr. |
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nAbend
k.A. ich habs nicht zerlegt bzw, reverse engineert Seine Aussage "funkt super, auch wenns kalt ist" hat mir gereicht... LG |
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Vielleicht ist es eine reine Abluftanlage? Dann hätte man aber auch das Problem, dass die Feuchte zur erhöhten Kondensation innen führen würde. Mit einer Komfortlüftung selbst für ein Mehrfamilienhaus kann man allerdings kein Gewächshaus temperieren, außer man öffnet den Bypass und heizt mit der Wärme aus dem Haus. Dazu kommt dann auch noch der Lichtbedarf der Pflanzen, der im Winter durch geeignete Lampen gedeckt werden muss. Die Beheizung fördert natürlich auch die Verdunstung, was zu mehr Kondensat innen führen wird. Daher werden Gewächshäuser meist mit Luft beheizt, da einerseits dadurch die relative Luftfeuchte gesenkt wird und andererseits eine flinke Reaktion auf aufkommende Sonneneinstrahlung erfolgen kann. Luftheizungen erfordern allerdings auch höhere Vorlauftemperaturen. |
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Lt. deinem Profil bist du nur ein paar km von mir weg. Wir haben nur einen Tomatentunnel (ein altes Einkaufswagerlhaus), vorne und hinten offen. In dem wachsen jedes Jahr etwas 18 Tomatenpflanzen, die uns ganz locker ganzjährig mit Früchten versorgen. Ohne Überdachung wird aufgrund des Regens die Pflanze manchmal schon Anfang August von Kraut- und Braunfäule befallen, nur sehr spezielle Sorten halten den Regen bei uns aus. Paprika und Auberginen stehen auch unter Dach (Terrasse und Vordach) auf der Südseite. Alles muss vorgezogen werden, aktuell sind die Tomaten, Paprika und Auberginen etwa 10cm hoch. Wenn du nicht deutlich höher liegst als gut 500m, frag mich gerade wo das sein sollte, dann funktioniert das so. |
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