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RGK Entscheidungshilfe SoleWasser WP - Seite 4

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  •  poelzldan
26.1. - 17.2.2026
63 Antworten | 11 Autoren 63
63

Liebe Forumskollegen!

Ich darf nun zuerst über das Verlegen unseres RGK RGK [Ringgrabenkollektor], geplant durch das Planungsbüro der Familie Komposch berichten. Geplant und umgesetzt wurde dieser bereits vergangenes Jahr. Da unser Garten ohnehin diese Jahr total umgegraben wird, stellte die Erdbaustelle kein großes (seelisches) Leid dar. Da bei uns das Grundwasser auf etwa 1,6m Tiefe liegt, wurde der gesamte Kollektor (400m Da40) auf 1,6m Tiefe verlegt. Das Grundwasser stellte uns bei den grabungen ohnehin vor doch relevante probleme, da dadurch der Graben an manchen stellen teilweise eingebrochen ist. 


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Insgesamt halfen uns aber die kalten Temepraturen Ende Novemeber, ansonten wäre es sicherlich deutlich schlimmer geworden. Die Arbeiten wurden von uns in Eigenregie durchgeführt. Eine Abböschung des Grabens wäre sicherlich (sicherer und) sinnvoll gewesen. An die Problematsichen Stellen stütze der Bagger mit seiner Schaufel den Graben.

Insgesamt war die berechnete Erdmenge in Trenchplaner (260m3) tatsächlich die Grenze des Möglichen am Grundstück, ohne das Erde wegtransportiert werden musste. Als Bagger hatten wir eine 9to Volvo und haben für den Aushub und wiefüllung insgesamt 22 Arbeitsstunden benötigt.  Das Erdreich ist bei uns Lehmig. 

Vor dem Verfüllen die Abdrückprobe über Nacht, stabile 4 bar -> so soll es sein! Große Erleichterung!

Die Rohr sind mittlerweile bis in den Heizraum geführt, Dank Erdkeller war auch keine teure Kernbohrung notwendig. 😂

Nun zum geplanten Heizungstausch, wo ich über eure Hilfe sehr dankebar wäre:

Unser Haus, Baujahr 1960 (100m2 Wohlfäche netto) ist Teilsaniert. Die Fenster wurden 2005 auf Doppelverglast getauscht, ebenso wie der Dachaufbau. Der Keller ist nicht beheizt. Eine weitrer Thermische Snaierung ist in den nächsten 5 Jahren sicher nicht geplant, wenn dann danch und auch nur in kombination mit einen Zubau Richtung Garten. Würde mal ganz salopp davon ausgehen, dass sich der Zubau in kombination mit der thermischen Sanierung ziemlich ausgleichen werden. Auch soll später dann zumindest im Ergeschoss (Neubau+Altbau) auf FBH FBH [Fußbodenheizung] ungestellt werden. Die Förderung für 2026 ist bereits reserviert.

Das letzte Jahr ergab einen Gasverbauch von 18.500kwh inkl Warmwasser bei der Brennwerttherme.  Zusätzlich gibt es einen Schwedenofen den wir sehr gerne nutzen.

Berechnet wurde eine Heizlast von 8,7kw da es vergangene Woche ja auch genügend kalte Tage gab und die benötogte Leistung gut zu dokumentieren, habe ich das natürlich auch gemacht. Bei -11 Grad AT AT [Außentemperatur] lief die Therme bei rund 7,5kw (VL46,9  RL39,7 (Laut Gerät 50GradVL). Bei 0 grad AT AT [Außentemperatur] 3,6kw (VL38,6  RL33,9) -> grenzwertig vom Innenraumkompfort. Auch den im Heizsystem bestehenden Volumenstrom habe ich mir ausgerechnet um die Thematik Pufferspeicher uzu betrachten. Bei 0 Grad AT AT [Außentemperatur] rund 0,63m3/h, bei -11 AT AT [Außentemperatur] rund 0,85m3/h. Verbaucht sind im gesamten Haus, außer der Toilette Typ22 Radiatoren mit Thermostaten (derzeit alle ganz offen) und Grundfoss Ventilen zum Hydraulischen Abgleich. Ein tuasch einiger Radiatoren auf Typ33 hatte ich auch schon im Kopf um die VL VL [Vorlauf] Tmeperatur eventuell noch ein bisschen zu drücken oder aber auch einer der Göttergattin 1 Grad mehr RT RT [Raumtemperatur] zu schenken. (derzeit im Schnitt 21 grad.)

Ihr seht, ich befasse mich mit der Thema durchaus, mir fehlen aber trotzdem konkrete Ideen zur Wahl der SWWP. R290 soll es sein, ein Trinkwsserspeicher soll extra stehen, also kein Kombigerät. Ist sowieso nicht möglich, dass die Raumhöhe im Keller 185cm ist. Pufferpseicher??? Hydraulische Weiche???

Im Kopf hatte ich schon KNV NIBE (Problem 400m Da40?)
Stiebel (7.1 ausreichend??, Lieber die größere 12.1 mi dem Nachteil der höhere Mindestleistung??)
IDM hatten wir vergangenes Wochenende bei einer Messe gesehen, da fehlen mir aber im Web die Erfahurngewerte dazu.

Angebote der Installateure sind ausständig. Die erste Firma kommt am Mittwoch zu uns. 

Jetzt seid ihr dran, ich freue mich wirklich auf eure Meinungen und Erfahrungewerte! 

Danke bereits im Vorraus! 

GLG

Daniel aus Thal bei Graz/Österreich

  •  wuschi
  •   Bronze-Award
17.2.2026 13:55  (#61)

zitat..
poelzldan schrieb: Es wird also sogar ein WPSF empfohlen?
Eine Solevase wäre auch sinnvoll, oder?

Tja, wäre interessant was sie dazu bei der Inbetriebnahme sagen, wenn sie es selbst verkauft haben...


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Die WPSF hat sowohl schnellentlüfter als auch sicherheitsventil 🤡
Ja und das zieht sich halt durch die ganze Dokumentation und teils auch die Menüs mit unlogischen Bezeichnungen. Der Inbetriebnahmetechniker hat bei mir gescherzt, dass das eben rauskommt wenn ein deutscher ingenieur mit google translate die schwedische Dokumentation eines schwedischen ingenieurs übersetzt. 
EDIT: ok, das sicherheitsventil der WPSF spricht bei 3 bar an. Frag mich nicht ob das dann zulässig ist. Frag bei stiebel 2 leute ohne zu erwähnen, dass es um die hauseigene einheit geht und du wirst 3 antworten bekommen 

zitat..
poelzldan schrieb: Langsam frage ich mich tatsächlich, ob nicht sogar die WPE-I 08 H Premium besser wäre

Arne hat seine Meinung zu der WP WP [Wärmepumpe] eh schon geschrieben. Falsch machst damit nix. Die hat auch die Ausgleichsgefäße für Heizung und Sole schon integriert und passive kühlung für kleinen aufpreis, ohne externe Komponenten - falls du es irgendwann mal brauchst oder mit Ventilatoren an den Heizkörpern soll das wohl auch halbwegs funktionieren -> siehe z.b. Beiträge von passra

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  •  Markus98
17.2.2026 14:29  (#62)

zitat..
poelzldan schrieb:

Ebenso finde ich interessant, dass in der Installationsanleitung der 7.1 Folgendes steht:

Es wird also sogar ein WPSF empfohlen?
Eine Solevase wäre auch sinnvoll, oder?

Langsam frage ich mich tatsächlich, ob nicht sogar die WPE-I 08 H Premium besser wäre, da etwas leistungsstärker (Bivalenz -9 AT AT [Außentemperatur] WPE-I 07.1; Bivalenz WPE-I 08 H Premium -11 AT AT [Außentemperatur], NAT -12 bei uns) niedrigere Mindestleistung, kein Entlüftungsrohr und die Installateure dürften auch besser drauf geschult sein?

GLG
Daniel

Die Vase ist beim Sicherheitskonzept der 07.1 nicht erlaubt. Beim WPSF muss bei IBN der Automatische Entlüfter zugedreht werden, wegen R290. Die Wärmepumpe hat selber einen Zyklonabscheider integriert, der eine bessere Abscheideleistung von Mikroblasen als ein Spirovent hat. Außerdem sitzt der Zyklonabscheider direkt nach dem Verflüssiger und ist somit nicht nur im Heizbetrieb, sondern auch beim Warmwasserbereiten (wo durch höhere Temperaturen mehr Mikroblasen entstehen) durchströmt.

Für die Garantie ist wie ich das verstehe nur wichtig, dass auch der Warmwasserboiler vom gleichen Hersteller kommt, wenn nicht die HW Version gneommen wird. Solebefüllstation und Soleflüssigkeit können selbst gekauft werden. Wie im Link von @dyarne sollte man aber Bio-Ethanol nehmen. Ist besser für die Umwelt und die Umwälzpumpe braucht weniger Strom, weil die Ethanolmischung dünnflüssiger und eine höhere Wärmekapazität als Gkylcol hat.

Wieviel Raumhöhe hast du? Mit einer FRIWA lässt sich sicher ein Speicher finden der passt und wäre auch flexibel was Verbrauch angeht. 

Eine Brauchwasserwärmepumpe würd ich nicht nehmen, die Solemaschinen haben alle ein WW WW [Warmwasser]-Umschaltventil etc. eingebaut und können den Speicher mit 6-8kW nachladen, wobei eine Brauchwasserwärmepumpe nur 1,5 bis 1,8kW je nach Raumtemperatur hat. Mal ganz davon abgesehen, dass es nicht immer unproblematisch ist, wenn der Keller stärker abgekühlt wird. Außerdem tut der Warmwasserbetrieb einer Wärmepumpe im Sommer gut, die Geräte machen zwar einen "Pumpkick" aber normaler Betrieb aktiviert alles. Hier im Forum wird dann meist der Verdichter auf das beste COP Fenster begrenzt.

Im Gesamtpaket sehe ich derzeit die Premium vor der Plus, sieht man auch schon im Namen... Es sind für die Quelle und Senke jeweils ein 24 Liter Ausdehnungsgefäße integriert, die integrierte passive Kühlung würde ich immer dazunehmen und Volumenstromsensor ist integriert. Eigentlich braucht man nur eine Solebefüllstation, einen Magnetitabscheider + Filterkugelhahn im Rücklauf und einen Mikroblasenabscheider im Vorlauf. Bei einer FRIWA mit einen größeren Puffer noch ein zusätzliches externes MAG. Da ist die Installation sehr übersichtlich und vor allem sehr einfach für den Installateur.

Für die Kühlung benötigt man auch die FET und für die Konnektivität das ISG Connect.


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Hallo poelzldan,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: RGK Entscheidungshilfe SoleWasser WP

  •  Markus98
17.2.2026 14:34  (#63)

zitat..
poelzldan schrieb:

das Angebot der IDM Anlage und der Heliotherm ist noch ausständig.
Heliotherm war vergangeen Freitag da, möchte einen die WP WP [Wärmepumpe] nur in Kombination mit 800l Puffer und FriWA verbauen. Abseits davon, hat der den ersten vereinbarten Termin vergessen und beim zweiten 30 Minuten zu spät ohne Bescheid zu geben, also naja... 

Will der Heliotherm Installateur den Pufferspeicher als parallelen Puffer anbinden, mit Heizkreisgruppe etc. dahinter oder nur als Puffer für die FRIWA und den Heizkreis direkt anfahren? Parallel hätte ich nur von IDM erwartet, mit Heizstab etc...


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