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KWL in der Sanierung ... ein Planungsthread - Seite 10 teilen

30.1.2022 -6.8.2026    182 Antworten    16 Autoren 182 2026-08-06T22:45:16+02:00    10 Empfehlungen
  
Zusammenfassung
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  •  taliesin
  •   Gold-Award
30.01.2022
192
Meine aktuellen Projekte sind langsam abgeschlossen und daher bastle ich gerade ein wenig an der Planung für meine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Installation.

Da akt. eigentlich nur unser EG wirklich bewohnt wird, habe ich die Planung vorerst nur für das EG gestartet. Das Gerät wird für beide Geschoße (ca. 200m²) ausgelegt, der Anschluss jedoch aktuell nur auf das untere Geschoß gemacht.

Der erste Entwurf sieht ungefähr so aus:

2022/20220130488379.png
Dazu folgende Planungsrandparameter:
 • Raumhöhe 2.65m
 • max. 125m³/h Luftvolumen (typ. vermutlich 25-50m³/h), beide Geschoße dann 250m³/h
 • das Kinderzimmer ist inzwischen unser Schlafzimmer
 • 2 Erwachsene im Stockwerk
 • möglichst wenig Abhängungen in den Räumen (akt. nur Bad, ein Teil im Vorraum, ein Teil in der Küche)
 • Schlafzimmertür und Arbeitszimmertür sind eigentlich immer geschlossen, die Wohnzimmertür könnten wir uns angewöhnen (falls es strömungstechnisch ein Vorteil wäre)

Das Lüftungsgerät steht im Raum über der Garage (das EG ist etwa 1m höher als die Garage gelegen, die Decke daher auf ca. 1.5m im EG). Dort wird ein gedämmter 'Technikraum' eingerichtet wo Filterbox, Lüftungsgerät und Umlenkschalldämpfer eingebaut werden.

Die Zuluft (in DN160) läuft über das Schlafzimmer ins Arbeitszimmer ins Wohnzimmer, weil sich eigentlich immer nur 2 Personen da irgendwo aufhalten. Die Abluft wird über 3xDN100 (geringere Abhänghöhe) von WC und Küche zum Bad geführt und dort gemeinsam mit der Badabluft in DN160 zum Gerät.

Im blauen Kasten im Arbeitszimmer (AZ) befindet sich ein Schalldämpfer (in der Wandnische), zwischen AZ und Wohnzimmer (WZ) einfach nur ein Überströmer.
Der blaue Kasten in der Küche wird eine Abhängung in der sich der Abluftfilter befindet.
Aktuell ist ein Maico WS320 KBET geplant, Filterbox und Umlenkschalldämpfer in Eigenbau, Zuluft über Dach, Abluft unter Dach (auf der Westseite). In Version 1.1 kommen ev. noch schaltbare Klappen für BAD, WC und Küche dazu, um den Volumenstrom über Sensoren geleitet konzentrieren zu können.

Es werden hier eigentlich nur Neubauanlagen diskutiert, von daher, ist es vielleicht interessant auch mal eine Sanierungsplanung auszuhecken. Also bitte her mit eurer Kritik.

  •  christoph1703
6.8.2026 19:01  (#181)

zitat..
leitwolf schrieb: Ist das auch erforderlich, wenn der Lüftungsturm im Garten auf einem Betonsockel mit Metallschrauben/Dübel verankert ist, der mit dem Erdreich in Berührung steht?

Der steht ja normalerweise eh in unmittelbarer Nähe zum Haus und ist damit vor direkten Einschlägen geschützt. Aber auch wenn er weiter weg steht, hat er ja keine leitende Verbindung zu irgendwas, braucht also genauso wenig eine Erdung wie die Hollywoodschaukel.


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  •  taliesin
  •   Gold-Award
6.8.2026 22:45  (#182)

zitat..
leitwolf schrieb: Die Verbindung zum Potentialausgleich soll mind. 6mm² Kupfer aufweisen. Ist natürlich im Vergleich zu einer punktuellen Verbindung mit Nieten auch etwas überdimensioniert.

Die geforderten 6mm² sind aber aus rein mechanischen Gründen. Es soll halt nicht leicht abreißen, da kann die Niete schon mithalten. Nur bildet der Aluniet halt eine Oxidschicht, die mit dem Stahlrohr nicht gesichert niederohmig bleibt. Beim Blitzschutz ist das nicht ganz so wichtig, weil der über das 10-telchen mm Spalt schon drüberrauscht.
Für den Erderanschluss (mit dem 6mm²) wird daher eine flächige Schelle (oft mit Zahnscheiben) verwendet.
Ein defekter FI ist aber auch ein Lottosechser (also mit inversem Ergebnis emoji ) Und eine ungewollte elektrische Verbindung zur Lüftungsleitung ist, wie Christoph auch schon meinte, ziemlich konstruiert.

zitat..
leitwolf schrieb: Ist das auch erforderlich, wenn der Lüftungsturm im Garten auf einem Betonsockel mit Metallschrauben/Dübel verankert ist, der mit dem Erdreich in Berührung steht?

Nein, das ist sicher gut genug. Selbst wenn sich ein Blitz dorthin verirrt geht er in den Boden und klettert nicht die Kunststoffleitung entlang.

zitat..
christoph1703 schrieb: Der steht ja normalerweise eh in unmittelbarer Nähe zum Haus und ist damit vor direkten Einschlägen geschützt.

Blitzkugelverfahren sagt einem was in der Nähe heißt, es gibt (selten) Einschläge die 10m neben das Haus in den Boden gehen.

zitat..
leitwolf schrieb: Das Nadelöhr ist meist der Durchlass selbst

Das hatte ich vermutet, speziell in den Räumen mit den längeren Leitungen kann ich gut die Ventile ohne Verwirbelung verwenden, weil die von Zu- und Abluft mehr oder weniger gequert werden.
Aber ich werde das wirklich testen, weil das 'kost fast nix' emoji
Es wird ja auch wieder darauf ankommen ob da vorher ein Bogen ist oder nicht, vielleicht muss ich wieder einen Raumeinleiteschalldämpfer bauen, das kann ich ja schon 🤡
Mit den Zonenklappen bekommt man halt die Flexibilität die Leitungen auch mal am oberen Ende zu 'fahren'.


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