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Kondensation im Winter bei Holzriegelhaus

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  •  Jahu99
22.1.2026
3 Antworten | 3 Autoren 3
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Ich würde gerne eure Einschätzung zu folgendem Thema hören:
Bei einem ca. 20 Jahre alten Holzriegelbau zeigt sich Kondensation bzw. Feuchtebildung im Bereich des Übergangs zwischen Fassade und Dachvorsprung.


Mich würde interessieren, wie kritisch ihr diese Erscheinung grundsätzlich einschätzt insbesondere im Hinblick auf Feuchteschäden an der Holzkonstruktion – und wie hoch ihr den typischen Sanierungsaufwand in so einem Fall beurteilen würdet (von lokalen Detailverbesserungen bis hin zu größeren Eingriffen).
Zur besseren Beurteilung hänge ich ein Foto einer betroffenen Stelle an.


_aktuell/20260122270792.jpg

Vielen Dank vorab für eure Meinungen und Erfahrungen!

  •  rocko567
22.1.2026 10:12  (#1)
die frage ist wie kommt die feuchtwarme luft dort hin. 
ist darunter ein fenster? eventuell aufsteigende luft durch gekipptes fenster? 

oder - sofern vorhanden schau mal ob in dem bereich steckdosen sind und fühle ob es dort zieht.

oder die dampfbremse innen ist defekt. 

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  •  Jahu99
22.1.2026 10:39  (#2)

zitat..
rocko567 schrieb:

die frage ist wie kommt die feuchtwarme luft dort hin. 
ist darunter ein fenster? eventuell aufsteigende luft durch gekipptes fenster? 

oder - sofern vorhanden schau mal ob in dem bereich steckdosen sind und fühle ob es dort zieht.

oder die dampfbremse innen ist defekt.

Am Fenster liegt es ziemlich sicher nicht, und bei den Steckdosen zieht es auch nicht.
Ich denke daher eher, dass es an der Dampfbremse bzw. an der Luftdichtheit in dem Bereich liegt. Mich würde interessieren, was man dagegen konkret machen kann und wie groß der Aufwand dafür ungefähr wäre.
Eher eine lokale Nachbesserung oder doch etwas Größeres?


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  •  christoph1703
22.1.2026 10:42  (#3)

zitat..
Jahu99 schrieb: Mich würde interessieren, wie kritisch ihr diese Erscheinung grundsätzlich einschätzt insbesondere im Hinblick auf Feuchteschäden an der Holzkonstruktion

Bei der Menge - sehr kritisch.

zitat..
Jahu99 schrieb: und wie hoch ihr den typischen Sanierungsaufwand in so einem Fall beurteilen würdet

Eher gering. Also ein Stück Wand/Decke aufmachen, Dampfbremse flicken, zumachen, spachteln und malen. Wenn nicht die Dämmung komplett abgesoffen ist, wars das. Sonst müsste man den ganzen Bereich zum Trocknen öffnen.

Die Fehlersuche ist wahrscheinlich der aufwändigste Teil. Kannst du eine Wärmebildkamera organisieren? Damit würde ich als ersten Schritt schauen, wo du außen Wärme siehst. Wenns nur an der Stelle ist, stehen die Chancen gut, dass der Anschluss zwischen Dach und Wand undicht ist. Ideal wäre dann noch bei den aktuellen Außentemperaturen das Haus mit Unterdruck zu beaufschlagen. Wenn du dann an der selben Stelle innen einen kalten Fleck siehst, hast du den Fehler.
Wenn nicht - dann ist es komplizierter 😬

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