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Hydraulischer Abgleich -> Grundlagen

   
685 Beiträge | letzte Antwort 16.12.2018 | erstellt 15.10.2015
- was ist das?
- wo bekommt man den?
- braucht das jeder?

start der heizsaison, es häufen sich die heizungsthemen, und damit man nicht überall beim urschleim anfangen muß möchte ich hier einen faden eröffnen der sich dem 'mythos hydraulischer abgleich' widmet...

wozu das ganze?

stellen wir uns eine fbh vor, alle kreise werden am heizkreisverteiler parallel durchströmt. die kreise sind durch unterschiedliche raumgrößen und unterschiedliche raumheizlasten unterschiedlich lang.

beispielsweise liegt ein flur mit 8m² mit 35m fbh-rohr neben einem wohnzimmer mit 35m² mit 3 kreisen von 100m. ersterer hat gemäß auslegung einen verlegeabstand von 20cm, zweiterer von 10cm.

für das heizwasser bieten sich damit 4 parallele wege an, einer mit 35m und 3 mit 100m.

der kurze hat viel weniger widerstand, darum fließt das wasser viel schneller, ZUSÄTZLICH ist der weg kürzer. 3x so schnell und 3 x so kurz bedeutet daß das heizwasser den kurzen kreis fast 10-mal so schnell durchläuft wie die langen.

darum spricht man hier von thermischem kurzschluß.

die heizquelle bekommt viel zu früh wieder ihren rücklauf warm zurück und regelt ab -> es kommt zum takten.

große räume mit langen kreisen bleiben unterversorgt, weil das warme wasser bis zum abschalten bloß in die ersten schleifen gelangt.

was macht man dagegen?

wegen obiger problematik ist es vorschrift, daß jede heizanlage hydraulisch eingeregelt (abgeglichen) werden muß. dazu werden im zuge der auslegung die sollvolumenströme für jeden kreis individuell berechnet.

der kurze aus obigem beispiel würde dann vielleicht nur 0,5 l/min bekommen, die langen 1,5 l/min und sich somit gleichschnell durch ihre kreis arbeiten...

so sehen solche heizkreisauslegungen aus. hier ausgeborgt bei gdfde...

Hydraulischer Abgleich -> Grundlagen

in der letzten spalte stehen die vorgabevolumenströme der einzelnen kreise, hier von 0,4 l/min bis 'voll offen'

die längsten kreise laufen immer völlig entdrosselt, hier wird der volumenstrom grundsätzlich an der heizkreispumpe eingestellt. die kürzeren werden entsprechend der liste abgeglichen.

wie stellt man den hydraulischen abgleich ein?

dazu gibt es in den heizkreisverteilern trimmventile mit durchflußanzeige.

Hydraulischer Abgleich -> Grundlagen

in diesem fall sitzt unter den roten plastikkappen ein rändelrad mit dem der durchfluß getrimmt wird. der rote schwimmer zeigt den volumenstrom in l/min an.

das ganze funktioniert natürlich nur bei laufender heizkreispumpe.

am anderen verteilerbalken sitzen blaue kappen. das sind gewöhnliche heizkreisventile. hier kann der jeweilige kreis auf- oder zugedreht werden, so wie früher bei den heizkörpern.

wer braucht das?

jeder braucht das. außer man lebt in einem passivhaus und alle kreise sind gleich lang. dann gibts den abgleich schon von der planung her.

falls man soeben zum ersten mal vom hydraulischen abgleich erfahren hat bitte den heizungsbauer kontaktieren und nachfragen:
wurde abgeglichen?
wo sind die sollwerte?

wie kann ich den abgleich kontrollieren?

anhand der liste der sollwerte. diese müssen bei laufender heizkreispumpe an den flowmetern abzulesen sein.

einfache kontrolle:
ein nicht abgeglichenes system erkennt man daran daß die kurzen kreise wie bad, wc, flur, etc die größten durchflüsse haben und die großen räume wie eßraum, wohnzimmer die kleinsten.

im abgeglichenen system ist es genau umgekehrt...

was passiert ohne hydraulischen abgleich.

2 negative effekte treten auf:

- wie oben beschrieben kommt durch die kurzen kreise viel zu schnell warmes wasser zum wärmeerzeuger zurück, dieser schaltet ab. es entsteht ein taktender betrieb mit viel zu häufigen starts.

- andererseits werden die wichtigen hauptkreise viel zu wenig durchströmt, der boden bleibt kühlt, es wird zuwenig wärme abgegeben; der 'puffer' estrich wird nicht geladen.
dies wird zwangsweise kompensiert indem die heizkurve zu hoch eingestellt wird um ausreichend wärme ins haus zu bekommen. dies geht natürlich auf kosten der effizienz.

 
22.11.2018 20:02
Mir gehts nur darum, im Bad noch ein paar Zehntel Grad mehr rauszukitzeln.
Eine Wandheizung habe ich hier leider nicht installiert, daher erreiche ich aktuell nicht mehr wie 22°. Daher probiere ich gerade etwas herum.
Die restlichen Räume haben alle die gewünschte Temperatur.


brink schrieb: den hast du dann.
aber das bad wird nur ein paar %% zu der gesamttemperatur beitragen.

wobei ich mich frage, wie du das bewerkstelligen möchtest?


Versteh gerade nicht was du meinst, was ich wie bewerkstelligen möchte?

Möchte hier noch einen Beitrag aus dem HTD Forum zitieren, daher kam auch die Idee mit Durchfuss auf max. im Bad:

angenommen du hast einen 100m langen FBH Kreis und pumpst da 200 Liter Wasser durch pro Stunde. Der Estrich habe eine Temperatur von 22°, das Heizwasser 32°, also 10° Differenz. Angenommen der Rücklauf hat 27°, also 5° Spreizung.

Jetzt halbierst du die Menge auf 100 Liter pro Stunde. Was passiert? Um die gleiche Leistung zu haben bei halber Menge müßte sich die Spreizung verdoppeln auf 10°. Das geht natürlich nicht, denn der Unterschied zwischen Estrich und Heizwasser kann nicht Null werden. Je kälter das Heizwasser wird, desto geringer wird auch die Heizleistung. Der erste Meter des Kreises gibt die maximale Leistung ab. Wenn das Wasser um 5K abgekühlt hat wird nur noch die halbe Leistung abgegeben. Jeder weitere Meter gibt immer weniger ab. Im Beispiel kriegst du bei 100 Liter dann eine Spreizung von z.B. 7K.
Das Wasser wird also stärker abgekühlt, weil die Menge aber geringer ist sinkt die Heizleistung, im Beispiel von 100% auf 70%.

Maximale Heizleistung bekommst du bei gegebener Fläche und Heizwassertemperatur bei kleiner Spreizung. Kleine Spreizung bedeutet, daß der letzte Meter des Kreises nicht viel kälter ist als der erste Meter, und deshalb noch sehr viel Leistung bringt. Dafür muß die Durchflußmenge groß sein. Im Umkehrschluß würde, wenn du nur noch einen Liter pro Stunde durchpumpst, der RL auf 22,01° oder so fallen. Also mit 9,99° fast die theoretisch mögliche Spreizung, die durch den Unterschied zwischen Heizwasser und Estrichtemperatur vorgegeben ist. Die Leistung wäre aber sehr gering wegen der minimalen Wassermenge, nur 1% der Leistung bei 200 l/h und 5K Spreizung. Die Leistung ergibt sich aus dem Produkt aus Durchflußmenge und Spreizung.

4.12.2018 19:30
Haus warm, zimmer richtige Temperaturen, hydraulischer Abgleich gibt es von Installateur (nioch) nicht, jetze selbsständig kleinere Räume soweit runter gedreht bis sie kalt werden und dann ein bisschen wieder aufgedreht... (WP auf -2, Heizkurve auf 0,4, 250m2 sehr auskragende Kubatur, Energieausweis 32.. wahrschienlich in wahrheit 40, KWL)...

Ist es zulässig über das Verhältnis zwischen Betriebsstunde und Taktung auf eine gut eingestellte LWP zu schließen, also einen guten "hydraulischen Ausgleich"....

Gibt es ein Verhältnis das anzustreben ist... ich hab irgendwo gelesen 1 Taktung pro 100 Stunden...  wir haben aktuell 1:42... ist das gut oder schlecht???

Danke

PS: Installateur habe ich angeschrieben wegen Hydraulsichen Abgleich habe aber noch keine Antwort bekommen... obwohl schon länger ...
6.12.2018 11:42
um das thema "vergleich der RL-temps" wieder aufzugreifen.
erste teststreifen sind heute eingetroffen. mit den temp-bereichen bin ich nicht ganz happy aber dafür ist bei diesen streifen gewährleistet, dass jeder das selbe anzeigt also ein direkter vergleich am heizkreisverteiler möglich sein sollte. erste tests folgen am WE.

oben: 0-40 grad, unten 22-50 grad
Hydraulischer Abgleich -> Grundlagen


13.12.2018 12:54
Ein toller Thread, vielen Dank für die großartige Aufbereitung dieses Themas! Eine sehr wesentliche Frage bleibt aber für mich noch unbeantwortet:

In welchen Gesetzen, Normen und/oder Richtlinien ist der hydraulische Abgleich in Österreich enthalten? 
14.12.2018 18:49
Ich darf diesen Thread mit meiner - m. M. n. ganz wesentlichen - Frage noch mal nach oben holen. 

Weiters würde ich gerne wissen: Wieviel Zeit sollte man nach dem Durchführen des hydraulischen Abgleichs verstreichen lassen, bevor man dessen Wirkung beurteilt und ggf. mit dem thermischen Abgleich weitermacht?
14.12.2018 19:25
hallo MissT, danke für dein feedback...

ich denke hart in einem gesetz wird das in A - im gegensatz zu D - nicht stehen. jedoch ist der hydraulische abgleich defintiv stand der technik, und somit von der seite obligat.

außerdem ist er - typisch A - verpflichtend für die förderung in diversen bundesländern...

@abgleich,
ich würde bei jeder änderung zumindest 2-3 tage verstreichen lassen bis ich mir sicher über den status bin. mitschreiben der änderungen ist sicher auch hilfreich beim trial&error, ebenso wie kleine schritte und geduld  ...

gutes gelingen!
14.12.2018 22:04


coxi schrieb: Der erste Meter des Kreises gibt die maximale Leistung ab.


Ich denke mal, da liegt ein Denkfehler vor.

Das warme Wasser strömt relativ schnell durch die hundert Meter. Ok, ganz am Anfang wird nur der Anfang warm und die meiste restliche Strecke ist kalt. Aber nach ganz kurzer Zeit hat sich die gesamte Länge der Heizschlange mehr oder weniger aufgewärmt und es stellt sich ein Gleichgewicht mit den umgebenden Tonnen des Estrichs (Wärmekapazität) ein. Insbesondere, wenn Vorlauf und Rücklauf jeweils parallel / gegenläufig verlegt sind.


dyarne schrieb: ich würde bei jeder änderung zumindest 2-3 tage verstreichen lassen bis ich mir sicher über den status bin. mitschreiben der änderungen ist sicher auch hilfreich beim trial&error, ebenso wie kleine schritte und geduld  ...


Ja, jetzt ist mir klar, warum dieses Thema seit 2014 hier diskutiert wird - bei jedem Heizkreis 3... 4 drehen, dazwischen immer 3 Tage warten --> da ist dann die erste Heizperiode vorher rum, bevor bei 20 ...30 Heizschlangen alles fein justiert ist. Macht aber nichts - machen wir halt dann nächstes Jahr weiter und im 3. Jahr ändern wir was an der Hydraulik und fangen dann lustig von vorn an. So wird uns im Winter nie fad...
15.12.2018 0:42
Ich befürchte, es wurde bei mir auch beim hydraulische Abgleich gepfuscht. Wir haben allerdings zeitgleich auch von Raumthermostat auf Heizkurve umgestellt und ein Techniker hat sich die Wärmepumpe angesehen und hat ein paar Parameter verändert. Folgende Punkte machen mich besonders stutzig:

1. Räume wie z. B. das Badezimmer, das laut Heizlastberechnung mit 24° um 2° Grad wärmer als die sonstigen Wohnräume sein sollten, sind jetzt kühler als zuvor - als wir einfach nur über Raumthermostat und "alle Kreise offen" geheizt haben. 
2. Räume wie z. B. nur sporadisch genutzte Kellerräume, die laut Heizlastberechnung mit 18° um 4° Grad kühler als die sonstigen Wohnräume sein sollten, sind um 3-4° zu warm - sie sind quasi genauso warm wie vorher.
3. Der hydraulische Abgleich weist grundsätzlich sehr niedrige Mengen auf. Viele Kreise sollen nur ca. 0,5 L/min haben, Maximum sind ein paar Kreise mit 2-2,5 L/min. Kann das seine Richtigkeit haben?
4. Ich habe heute die Flowmeter kontrolliert und festgestellt, dass fast alle auf niedrigere Flussraten eingestellt sind, als in den Tabellen angegeben. Könnte da der Techniker an der Wärmepumpe noch mal was verstellt haben, was das "global" verursacht - Umwälzpumpe vielleicht? Ansonsten muss ich annehmen, dass die Monteure nicht fähig sind, Flowmeter abzulesen und einzustellen.

Was die Raumtemperaturen betrifft: Ich sehe in der Loxone die Temperatur in jedem Raum auf das Zehntelgrad genau, da jeder Taster einen Temperaturfühler integriert hat.
15.12.2018 15:12
Bitte um Hilfe

Wir sind vor wenigen Tagen in unser Neubau eingezogen und haben folgendes Problem dass es im OG Bad nicht warm genug ist.

Heizung ist eine LWP wo derzeit vom Installateur ein VL bei. 0 Grad von 29Grad eingestellt wurde wo wir im Bad leider nicht über 22 Grad kommen.

Laut dem Installateur sollten wir einfach die Kurve verändern noch hoch stellen.

Da ich jetzt einige Seiten in dem Topic gelesen habe hätte ich die Frage ob es was bringt wenn man die zwei recht kurzen Kreise im Bad zusammen führen würde im Verteiler.

Längen in dem OG sind -> 91m, 68, 72m, 68, 80m, 77m und Bad 52m und 45m auch der Durchfluss ist dort am höchsten mit ca. 15 und 18L was darauf deutet das kein hydraulischer Abgleich gemacht wurde.

Würde es was bringen die zwei Kreise zusammenzulegen zu lassen um auf 97m zu kommen?

Ist das überhaupt noch möglich das im Verteiler zusammenzulegen lassen und mit welchen Aufwand ist es verbunden?

 

Die nächste Frage ist ob es überhaupt was bringt wenn der Kreis länger ist wo das Wasser länger Zeit hat bis es durch ist ober ist es so wie es jetzt ist mit den zwei kurzen Kreisen und einem hohen Durchfluss für die Wärmeübertragung noch am besten?

Konnte das leider nicht wirklich raus lesen wie es besser ist.

 

Danke für Tipps
15.12.2018 15:48


505ps505 schrieb: Bad 52m und 45m


welchen bodenbelag hast du da?
was sind die rücklauftemperaturen der heizkreise. solange die kurven thermisch nicht höher liegen, ist es ok. und brauchst nur die heizkurve steiler stellen.
mess mal
15.12.2018 17:39
das hat jetzt weniger mit dem hydr. abgleich zu tun. die kürzesten kreise sollten ja am schnellsten warm sein. wenn also generwll die temperatur zu niedrig ist, dann entweder kurve steiler stellen oder parallelverschiebung erhöhen.
ideal wäre natürlich wenn zuerst der abgleich passt. also alle ventile voll auf und dann die kürzeren im verhältnis zudrehen. zb 91m voll auf, 45m halb zu usw.
wenn das erledigt ist spielst du dich mit der kurve und der parallelverschiebung.
ich hab da jetzt 11/2 winter herumjustiert (weil überdimensionierte heizung und nach gefühl verlegte fbh) - jetzt hab ich die perfekte einstellung - dh bei jeder aussentemperatur fast exakt die gleiche innentemperatur in jedem raum - jetzt greif ich die heizung nicht mehr an
15.12.2018 18:00


heislplaner schrieb: jetzt greif ich die heizung nicht mehr an


15.12.2018 23:36


heislplaner schrieb: ich hab da jetzt 11/2 winter herumjustiert


Was bedeutet das: 11/2 Winter...?
15.12.2018 23:50
1 1/2 = 1 ½ = 1,5 
16.12.2018 0:25


Vardi17 schrieb: 1 1/2 = 1 ½ = 1,5 


Danke für die Präzesierung.
Da warst Du (heislplaner) ja echt schnell unterwegs, als anolger Schrauber und Dreher  

Meine hier verissene digitale Regelung macht es vollständig alleine, in weniger als einer Woche.
Aber richtig - greif Deine Heizung nie mehr an, wenn Du jetzt endlich soweit bist. Aber wehe, wenn Du dann doch mal etwas ändern willst, dann hast Du wieder ~1,5 Jahre viel Spass beim Drehen und Schrauben.
Und Dein liebster Platz auf Erden sind dann wieder die Heizkreisverteiler 

Seit dem ich bei mir das digitale System habe, habe ich ca. 30...40% weniger Energieverbrauch und oben drauf noch zu jeder Tageszeit / jeder Jahreszeit und jedem Wetter die gewünschte Temperatur in jedem (!) Raum.

Probleme, dass das Bad einfach zu kalt ist (wie hier mehrmals gepostet) habe ich einfach auch nicht mehr. Und das alles, ohne das ich genau weiß, wie lang meine Heizschlangen sind oder ob da jemals ein mehr oder weniger schleißiger Monteur Hand an gelegt hat.
16.12.2018 1:25
man kann natürlich 2x (phantasiefaktor) so viel heizen, um in jedem raum die wohlfühltemperatur zu erreichen, auf kosten der effizenz und €. (schlussendlich wird man pro jahr zur kasse gebeten. absoluter verbrauch zählt dann)
die technik dazu ist natürlich cool und verführerisch, und macht sicher ihren dienst.
als erstes würde ich aber trotzdem jedem empfehlen zuerst viel hirnschmalz in die planung zu investieren. das ergebnis funktioniert dann ohne 'digitale regelung' bereits optimal. die digitale regelung zusätzlich wäre optional und dann das schockogipferl.
16.12.2018 9:10
man dreht es sich so wie  man es verstehen will - gell?
ich hab ja geschrieben, dass bei mir ein vollkommen verpfuschtes system installiert wurde. auf basis dessen hab ich eben 1 1/2 jahre feinjustiert. ich bin halt hin und wieder in den keller, wenn draussen gröbere temperaturänderungen waren und drinnen nicht das gewünschte ergebnis ankam. war jetzt nicht der riesen aufwand.
alternative wäre gewesen: ich hätte den ahnungslosen installateur antanzen, lassen und ihm eine menge geld in den rachen geschmissen, für ein system welches noch ineffizienter arbeitet als meine sowieso viel zu große therme.
nein danke - da notier ich mir lieber beim bierholen ein paar werte und justier da oder dort mal nach.
und das schöne ist: ich brauch und will jetzt gar nichts mehr verstellen
16.12.2018 9:24
heislplaner, wie du deinem völlig verpfuschten Sytem Manieren beigebracht hast, das finde ich wirklich bewundernswert. Ich habe den ersten Faden nicht mehr gefunden, wo du dein Ringen mit der Monstertherme beschrieben hast, könntest du das noch einmal verlinken?
16.12.2018 9:56
ich hab hier herinnen sehr viel hilfe gefunden - deshalb funktionierts jetzt. ich habe jetzt taktzahlen von +- 8, was für unser 6-20kw monster eigentlich fast unmöglich erschien.
was bleibt ist halt der höhere verbrauch - weil 6 kw sind 6kw
https://www.energiesparhaus.at/forum-hilfe-ueberdimensionierte-gasheizung/42634_1

wir haben gott sei dank vom "investor" geld einbehalten und uns über eine "gute" abschlagszahlung geeinigt (ein teil davon wurde zur seite gelegt und dann für die neue therme (oder alternativen) verwendet wenn die jetzige ihren geist aufgibt) - der installateur war zum kübeln
16.12.2018 15:14


heislplaner schrieb: nein danke - da notier ich mir lieber beim bierholen ein paar werte und justier da oder dort mal nach.
und das schöne ist: ich brauch und will jetzt gar nichts mehr verstellen


Also wenn hier mehrere das Gefühl haben, dass ich sie missionieren will, dann stimmt das einfach nicht. Wenn es bei Euch funktioniert und Ihr gern bei einem Bier im Keller noch etwas dreht - dann ist es perfekt. Ich habe auch nicht behauptet, dass mein System besser ist als eine richtig abgeglichene FBH. Es ist halt (bisher hier nur für mich) eben komfortabeler.

Ich habe mich hier nur gegen Unterstellungen "gewehrt" und mit Argumenten versucht zu diskutieren. Aber gegen "Fake News" lässt es sich nun einmal kaum sinnvoll argumentieren. Trump wird den Klimawandel auch dann nicht akzeptieren, wenn sein Hintern schon auf dem Thron glüht...
16.12.2018 15:26


Sibelius01 schrieb: Aber gegen "Fake News" lässt es sich nun einmal kaum sinnvoll argumentieren.


Wer ist jetzt der mit den Unterstellungen? 🤔



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