Entwurfsplan EFH in Hanglage - Feedback - Seite 2
|
|
||
|
Bezüglich Flachdach: Wir hatten eines, es war der einzige Bauteil, der uns dann wirklich Jahre später irrsinnige Kosten verursacht hat, weil es, oh Wunder, undicht geworden ist. Bei uns waren es die Gullies, die aufgefroren sind, weil sie zu klein dimensioniert waren und einige Fehler beim Einbau gemacht wurden. Das sieht man vorher nicht, laut Berechnungen hätte es passen müssen. Auch die Schneelast, den tatsächlichen Schnee - nicht den, der berechnet wurde, haben wir komplett unterschätzt. Ich würde es nie wieder tun, es ist den ganzen Aufwand und das Hirnschmalz nicht wert. Ein nettes normales Dach, egal wie, ist auf lange Sicht einfach IMHO die viel sicherere Lösung. |
||
|
||
|
Man sagt ja, ein Dach hält soviele Jahre wie die Dachneigung beträgt 😅 Bin auch kein Flachdach-Fan (bei uns hat die Garage eines, sobald da aber mal was undicht wird kommt sofort ein Satteldach drauf). |
||
|
||
|
Entschuldige, da stand ich am Schlauch. Hast du dir den von @ds50 weiter oben verlinkten Thread einmal angesehen? Die Richtung könnte bei euch vielleicht auch passen: Reduktion auf zwei leicht größere Geschosse mit Schlafbereich im UG und Wohnen im EG. |
||
|
||
|
Guten Morgen! Zum Plan wurde bereits einiges an Feedback gegeben, daher möchte ich Feedback zum Thema Hang/Technik/Kosten geben: Wir waren vor ca. 9 Monaten in einer ähnlichen Situation bzw. schon einen Schritt weiter und hatten bereits diverse Angebote. Die Kosten waren deutlich höher als vom Palner angenommen (scheint eine allgemeine Planer-Krankheit zu sein) und die "Technik" deutlich unterschätzt. Wir hatten auch ähnlich viele auskragenden Elemente, allerdings noch komplexer, da nicht die Decken auskragend waren, sondern eigene Baukörper dafür vorgesehen waren. Letztlich haben wir sehr viel Zeit investiert und einen reduzierten Plan mit ca. 10% weniger Fläche, Reduktion der Baukörper, Vordächer, etc. erstellt und anschließend die architektonischen Patzer bei der Raumaufteilung mit Hilfe von @STUDIOnavie gelöst. Bei der Hanglage bitte folgende Kosten am Radar behalten:
Ich würde empfehlen "mit der Natur" und nicht "gegen die Natur" zu bauen, also möglichst wenig Aushub, das Haus abhängig von der Wassersituation planen, etc. Natürlich geht es auch voll gegen die Natur (technisch machbar ist fast alles), aber das kostet dann entsprechend mehr. Zu den vielen Vordächern: ermittle mal die Flächer der Vordächer und dann multiplizierst du das mit ca. 350-450EUR und frag dich dann, ob es dir das wert ist 😊 |
||
|
||
|
Ich hoffe ihr habt unrecht. Habe in Summe 3 Flachdächer, eines davon ist unsere Hauptterasse 🤔 |
||
|
||
|
Wennst schon mehr als 3 Jahre drinwohnst hast du ein Gegenbeispiel :) |
||
|
||
|
Danke euch allen für das sehr ausführliche und ehrliche Feedback! Wir konnten daraus einiges mitnehmen. Zum Thema Budget Das ist klar der größte Punkt. Wir werden uns hier eine fundierte Kostenschätzung von einer Baufirma einholen und das Projekt gegebenenfalls anpassen (Reduktion Fläche / Vereinfachung Baukörper). Wir möchten allerdings nur ungern auf ein komplettes Stockwerk verzichten und im "Keller" die Schlafräume platzieren. Grundriss & Flächennutzung Galerie: Ich denke das ist Geschmacksache. Da wir den zusätzlichen Platz im 1.OG der durch den Wegfall der Galerie entstehen würden nicht unbedingt brauchen, überwiegen für uns die Vorteile. Treppe und Eingangsbereich: Hier kann man sicherlich noch was optimieren. Mir fehlt allerdings im Moment die Vorstellung wie davon der Wohnbereich profitieren könnte. HWR: Dafür fehlt leider im 1.OG der Platz (außer man würde die Galerie weglassen?). Wäsche kommt über den Wäscheschacht nach unten. Das man die frische Wäsche nach oben schleppen muss ist sicherlich nicht optimal aber verkraftbar. Wohn -Essbereich: hier sehen wir auch Optimierungspotential. Schlafzimmer, Bad, Ankleide: hier würden wir Ankleide und Bad vertauschen. Ist für uns irgendwie logischer. In Summe ist das Budget das größte Thema. Sollten wir hier weit danebenliegen, sind wir ohnehin gezwungen das ganze nochmal über den Haufen zu werfen |
||
|
||
Jetzt muss ich es schreiben Wenn ich so viel Kohle in eine Hütte versenke (wenn 900k veranschlagt sind kostet es dann eh eine Million), baue ich sicher keinen Möchtegern-Design-Kübel der irgendwann vor 15 Jahren einmal "revolutionär", zumindest im privaten "Kleinhäusler"-Bereich war. Diese Röhrenfernseheroptik hat doch heutzutage absolut nichts mehr Aufregendes. Entweder ein schönes, klassisches Haus oder etwas Modernes das den Namen verdient. Als würde man sich ein Auto der 1. Serie kaufen obwohl es schon 2 Faceliftmodelle gibt und das komplett neue Modell im Juni raus kommt. Um die gleiche oder (in dem Fall sogar) mehr Kohle, wohlgemerkt. |
||
|
||
|
Hallo Hausbau26, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Entwurfsplan EFH in Hanglage - Feedback |
||
|
||
|
Probleme bei Dächern kann es überall geben. Das zu verallgemeinern halte ich für falsch. Flachdächer kann man in unterschiedlichsten Varianten bauen und bei der Ausführung - wie immer am Bau - kann man sehr viel falsch oder richtig machen. Ich würde behaupten, dass ein normgerecht ausgeführtes Flachdach mit gescheiten Materialien einem regulären "geneigten Dach" in nicht viel nachsteht hinsichtlich Haltbarkeit. Normgerecht ausgeführt und gescheit umgesetzt heißt für mich: EPDM, Gefälle mind. 2%, Anschlüsse korrekt verschweißt, Schutzmatte + Kies für UV-Schutz, Entwässerung korrekt umgesetzt, ggf. mehr. |
||
|
||
|
Was ist für dich "etwas Modernes"? Hast du konkrete Beispiele? Ich habe letztens ein interessantes Video dazu gefunden ( ) - aber der Autor will nur herausgefunden haben, dass niemand "moderne" Architektur mag sondern klassische. Ein Altbauhaus als Neubau will ich aber jetzt auch nicht... |
||
|
||
|
Geschmäcker sind verschieden – dein Kommentar wirkt aber eher wie eine persönliche Meinung ohne wirklichen Mehrwert aber Danke fürs Feedback 😉 |
||
|
||
|
Mit aktuellem Wissen würde ich eher mit diesen Edelstahlbahnen abdichten EPDM ist halt so eine Sache, wenn man in einer Gegend nit Mardern wohnt ist es nicht automatisch die beste Wahl. Wir haben zB die Fläche über der Attika in EPDM, das Flacgdach selber aber doppelt in Bitumen abgedichtet (beschieferte Bahn) weil die Hochzüge eben ohne die Schrumpf/Faltenthematik umsetzbar waren. Wir haben das Flachdach als Dachterrasse, würde ich ungern ganz drauf verzichten. In Ziegel/Betonbau verursacht mir das Thema aber auch keine grauen Haare... |
||
|
||
|
Die traurige Wahrheit, die auch hier schlagend wird: für 1mio bekommst du heute kein extravagantes Architekten-Haus mehr, sondern nach meiner Schätzung eben so ein Baumeister Hanghaus 3-geschossig mit Vollkeller, Doppelgarage und Pool. Und btw btw [by the way, übrigens]: ich würde nie in so einem "extravanganten" Haus wohnen wollen. Ich kenne persönlich 2 oder 3 dieser Kategorie und ganz ehrlich, ist wie der Porsche vom Nachbarn. Ja, ich sehe ihn gerne und wenn ich kann fahre ich gerne zur Probe. Aber wirklich haben oder im Alltag Nutzen will ich das auf keinen Fall. Da fahre ich lieber meinen Elektro Model Y, der bequem, praktisch und effizient die Familie von A nach B bringt und 30% davon kostet und trotzdem kann ich wenns mich juckt ordentlich "angasen" (klar nicht mit dem 911er vergleichbar). So ist das mit diesen Häusern: Galerie mit 6m Decken, krasse Fenster oben in Dreickform, gigantische Marmorküche, Eingang quasi direkt ins Wohnzimmer. Ist nett zum ansehen, allerdings kann ich dort nicht fernsehen wenn die Kinder schlafen, die Fenster putzt ausschließlich die Profi-Firma und in der Küche kannst nicht mal ein Glas abstellen, weil der helle Marmor extrem empflichdlich ist. Der Edelstahl Überlauf-Pool macht nur Probleme (Ausgleichsfunktion) und die im Stein versenkten Rinnen sind de facto nicht wartbar und daher allesamt verstopft. Naja. Muss man nicht haben, ehrlich. Und gute Architektur altert nicht, während gerade so hyper-moderne Komplexe Strukturen ME sehr schnell altern optisch zumindest. |
||
|
||
|
Wir haben Februar 2023 mit dem Bau in einer Hanglage gestartet -> 14m Höhenunterschied. 1000m². Südwestlich ausgerichtet, 235m³ Estrichfläche - 3 geschossig, 84m² Garage, Stützmauern, Zufahrt von unten. Seit Mai 2024 eingezogen. Die entscheidende Frage zum Budget wurde noch nicht gestellt: Wieviel könnt ihr selber beitragen (Freunde, Verwandte,...) oder wird alles vergeben? Die Kalkulation kann man mMn nur selber aufstellen, da hilft der beste Architekt nicht weiter... Meine Kalk hat 82 Punkte mit 10% Reserve beinhaltet - Im Moment sind wir 11% über dem kalkulierten (also +1%). Im groben fehlt jetzt nur noch Asphalt, Pflastern, Geländer, dann sind wir durch. Deine größten 4x Bausteine gleich mal anfragen - Erdbewegung, Rohbau (Kellerboden bis OG Decke roh), Heizung+Wasser Installation, Fenster. Das sind dann grob 50% -> wir haben sehr viel selber gemacht, mindestens immer mitgearbeitet. Kannst dich gern per PN auch melden. |
||
|
||
|
Hallo Robert, Plan wäre nicht das ganze bis belagsfertig zu vergeben, sondern beim Baumeister nur den Rohbau bzw. max. Edelrohbau zu beauftragen. Den Rest würde ich dann einzeln vergeben bzw. koordinieren. Mithilfe ist geplant. Ich denke so 3-5 Personen kann ich schon aufstellen. Haben im Freundeskreis Elektriker und einen Maler. Schulkollege von mir ist selbstständiger Installateur. Das sollte sich alles positiv auf die Kosten auswirken. Darf ich fragen wo du kostenmäßig landen wirst? |
||
|
||
|
Wir haben auch alles mögliche (Pool, BKA, KWL, Kachelofen, etc.) aber meine Frau sagt immer der größte Mehrwert im Alltag ist unsere Wäschefalle, welche vom OG Bad, Garderobe EG und dann in den Technik/HWR Raum im KG verläuft. Ich habe auch einen Zugang in EG Garderobe und man glaubt gar nicht wie oft man im EG was hineinwirft! Eure Wäschefalle geht durch die Küche und landet im Home Office(?!!)... eure Kinder müssen dann zum Wäsche abwerfen erst recht wieder in "euer" Bad... (den Sinn von seperaten Kinderbädern hab ich noch nie verstanden, man ist eine Familie und baut dann extra so dass man sich ja nie sehen oder miteinander Zeit verbringen muss?? Meine Kids sind jetzt 10 und 13 und dachte mir noch nie ich will dass die ein eigenes Bad haben. Sollte doch mal der Wunsch nach Seperation sein haben wir noch im EG ein vollständiges Bad...) mehr sag ich nicht dazu. LG PS: Im HWR Raum spaltet sich dann oft die Wäsche von der Falle oder fällt sogar ob der Menge dann vom Arbeitstisch auf den Boden. Das will ich im Home Office nicht sehen müssen. Da arbeitet man und aufeinmal Plumps kommen die befleckten Unterhosen der Kinder runter 🤣 und dafür hab ich dann mind. 1 Mio versenkt. 🤣 Sorry, ich meine es nicht böse, aber hat mir gerade meinen Tag durch lachen versüßt. |
||
|
||
|
So wie mich der tägliche Lüftungsgang durch das Haus anwidert, weil ich mir die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] ausreden hab lassen, würde ich gerne wissen, was du 40 Jahre später von deinem gesagten hältst. |
||
|
||
Sorry muss doch noch ein paar Punkte aufzählen:
|
||
|
||
|
Das siehst du falsch. Die Wäschefalle landet im HWR und nicht im Home Office. Natürlich wäre es gut wenn der Abwurfschacht bei der Garderobe auch vorbeigeht aber das gibt der Grundriss nicht her. Ich denke da muss man Abstriche machen. Naja im Bad will ich vl. gar niemand sehen, sondern meine Ruhe haben insofern finden wir es gut wenn es etwas getrennt ist. |
||
|
||
|
Ich würde diesen Grundriss kübeln und von vorne beginnen. Von ganz vorne. (Sorry für das harte Urteil.) Aller guten Dinge sind drei. 😉 |
||
|
||
|
Nö, am dzt. Plan verläuft der Schacht durch die Küche und direkt darunter das Home Office Zimmer. Du hast mindestens den Schacht im HO Raum, theoretisch dann eine Öffnung (also Wand wegstemmen) von dem Schacht in den HWR Raum. Das ist eine tragende Mauer und muss über alle Geschosse bündig sein. Aber du fragtest nach konstruktiver Kritk, aber anscheinend gefällt dir dein Grundriss so wie er ist. Also alles Gute jedenfalls! |
Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen
Kostenlos registrieren [Mehr Infos]




