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Entwurfsplan EFH in Hanglage - Feedback - Seite 3

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  •  Hausbau26
4.5. - 7.5.2026
46 Antworten | 15 Autoren 46
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Hallo zusammen,

nachdem unser erster Planungsanlauf mit einem Architekten im letzten Jahr leider komplett gescheitert ist, haben wir nun einen zweiten Anlauf mit einem Planungsbüro gestartet. Der erste Entwurf wirkt auf uns grundsätzlich stimmig, dennoch würden wir uns sehr über euer Feedback freuen.

Kurz die Eckdaten zum Projekt:

  • Grundstück: ca. 1.000 m²
 
  • Lage: Hanglage mit ca. 4 m Gefälle
 
  • Ausrichtung: Nordhang, Zufahrt von oben

  • Ausblick: unverbaute Sicht nach Westen, östlich angrenzend ein bestehendes Wohnhaus
 
  • Haushalt: aktuell 2 Erwachsene + Baby, mittelfristig 4 Personen
 
  • Flächen:
  • Erdgeschoss: 84 m²
  • Obergeschoss: 84 m²
  • Keller (vollwertig nutzbar): 84 m²
  • Garage: 49 m²
Überlegungen und Grundannahmen im aktuellen Plan:

  • Vollunterkellerung, da laut Planer eine Teilunterkellerung aufgrund der Hanglage kaum günstiger wäre

  • Der Keller ist als vollwertiger Wohnraum konzipiert, da hangseitig ein ebenerdiger Ausgang möglich ist
 
  • Pool sinnvoll und möglichst ruhig in den Hang integriert
 
  • Großzügige Gartenfläche auf der Südseite, trotz dort verlaufender Straße (Sackgasse, wenig Verkehr)
 
  • Große Fixverglasungen nach Norden und Süden, um möglichst viel Licht ins Haus zu bringen

Budget für das fertige Haus inkl. Einrichtung: rund 900K


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Wir hoffen, ihr könnt euch ein gutes Bild machen und freuen uns über jeden Input – sei es zur Raumaufteilung, Gestaltung oder zur baulichen Umsetzung!

  •  blockon
7.5.2026 12:54  (#41)

zitat..
Hausbau26 schrieb:

Das siehst du falsch. Die Wäschefalle landet im HWR und nicht im Home Office. Natürlich wäre es gut wenn der Abwurfschacht bei der Garderobe auch vorbeigeht aber das gibt der Grundriss nicht her. Ich denke da muss man Abstriche machen. Naja im Bad will ich vl. gar niemand sehen, sondern meine Ruhe haben insofern finden wir es gut wenn es etwas getrennt ist.

Nö, am dzt. Plan verläuft der Schacht durch die Küche und direkt darunter das Home Office Zimmer. Du hast mindestens den Schacht im HO Raum, theoretisch dann eine Öffnung (also Wand wegstemmen) von dem Schacht in den HWR Raum. Das ist eine tragende Mauer und muss über alle Geschosse bündig sein.

Aber du fragtest nach konstruktiver Kritk, aber anscheinend gefällt dir dein Grundriss so wie er ist. Also alles Gute jedenfalls!

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  •  Zypern
7.5.2026 13:19  (#42)

zitat..
ds50 schrieb:

──────..
Hausbau26 schrieb: aber das gibt der Grundriss nicht her.
───────────────

Ich würde diesen Grundriss kübeln und von vorne beginnen. Von ganz vorne.

(Sorry für das harte Urteil.)

Aller guten Dinge sind drei. 😉

Ja 100%. Außerdem ist das Haus so, wie es jetzt ist auf jeden Fall über dem Budget. Das kann man sich schönreden wie man will, es ist so. Die paar Tauseend Planungskosten extra sind nix und hat man schnell vergessen.


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  •  Robert1994
7.5.2026 14:00  (#43)
Bei uns ist der HWR im OG - 98% der Wäsche fällt im OG an -> das könnten wir uns trotz unserem geplanten Lastenlift nicht vorstellen.
 
Lastenlift läuft KG Eingang über EG Küche direkt ins OG HWR.
 
12er Innenwände sollten verboten sein - sogar bei den 17/18er Wänden würd ich jetzt 25er nehmen.


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  •  Hausbau26
7.5.2026 14:02  (#44)

zitat..
blockon schrieb:

Nö, am dzt. Plan verläuft der Schacht durch die Küche und direkt darunter das Home Office Zimmer. Du hast mindestens den Schacht im HO Raum, theoretisch dann eine Öffnung (also Wand wegstemmen) von dem Schacht in den HWR Raum. Das ist eine tragende Mauer und muss über alle Geschosse bündig sein.

Aber du fragtest nach konstruktiver Kritk, aber anscheinend gefällt dir dein Grundriss so wie er ist. Also alles Gute jedenfalls!

Ich bin dankbar für euer Feedback aber laut Planer macht das Rohr unten einen Knick und der Auswurf ist in Richtung HWR. Ja du hast grundsätzlich recht. Der Grundriss hat uns auf den ersten Blick (bis auf ein paar Kleinigkeiten) gut gefallen aber das heißt ja nicht das er deswegen gut ist. Aufgrund des bisher erhalten Feedbacks würden wir auf jeden Fall einige Sachen ändern. 


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  •  blockon
7.5.2026 14:11  (#45)

zitat..
Hausbau26 schrieb:

──────..
blockon schrieb:

Nö, am dzt. Plan verläuft der Schacht durch die Küche und direkt darunter das Home Office Zimmer. Du hast mindestens den Schacht im HO Raum, theoretisch dann eine Öffnung (also Wand wegstemmen) von dem Schacht in den HWR Raum. Das ist eine tragende Mauer und muss über alle Geschosse bündig sein.

Aber du fragtest nach konstruktiver Kritk, aber anscheinend gefällt dir dein Grundriss so wie er ist. Also alles Gute jedenfalls!
───────────────

Ich bin dankbar für euer Feedback aber laut Planer macht das Rohr unten einen Knick und der Auswurf ist in Richtung HWR. Ja du hast grundsätzlich recht. Der Grundriss hat uns auf den ersten Blick (bis auf ein paar Kleinigkeiten) gut gefallen aber das heißt ja nicht das er deswegen gut ist. Aufgrund des bisher erhalten Feedbacks würden wir auf jeden Fall einige Sachen ändern.

Sorry nochmal für die harten Worte, aber dass ein Planer einen "Knick" in einem Wäscheschacht überhaupt machen muss zeigt dessen Inkompetenz auf bzw. muss er sich einen Kniff bedienen um alles unter einen Hut zu bekommen! Ein guter Planer braucht sowas nicht. Wäsche fließt übringends nicht wie Wasser, falls auch wenn am Ende ein Knick ist, wird die Wäsche im Rohr stecken und du musst es rausfischen.

Gleich Waschraum im OG ist natürlich auch eine sehr gute Lösung, dann brauchst Wäscheschacht gar nicht.

Kann dir jetzt schon versprechen, dass wenn du in deinem Rohbau stehst, also nur die roten Ziegel, wirst du dir zu 100% in deinem Küche/Essbereich denken "verdammt ist das klein und eng".

Falls du hier im Forum Bestätigung für deinen Plan suchst oder erwartest, wirst du keine finden! Nimm die Erfahrung von uns allen hier und mach was draus oder lass es. Auf jeden Fall nochmal, Alles Gute! Du wirst es brauchen, egal mit welchem Grundriss 😅

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  •  STUDIOnavie
7.5.2026 14:18  (#46)
Ich glaube, man merkt mittlerweile ganz gut, warum Hausplanung emotional oft so anstrengend wird 😊 Plötzlich hat man 20 verschiedene Meinungen, jeder sieht andere Themen kritisch – und irgendwann verliert man fast das Gefühl dafür, was man ursprünglich eigentlich wollte.

Dabei steckt in eurem Projekt definitiv Potenzial.
Aber aus meiner Sicht werdet ihr auf jeden Fall Fläche reduzieren und einige kostenintensive Themen überdenken müssen (Gebäudeform, Rücksprünge, Balkone etc.).

Wichtig ist jetzt nur, nicht zu versuchen, einzelne Probleme „hinzuflicken“, sondern den Grundriss als Ganzes nochmal ruhig zu hinterfragen.

Und keine Sorge: Dass Entwürfe mehrfach überarbeitet werden oder man im Planungsprozess nochmal neu denkt, ist absolut nichts Ungewöhnliches. Lieber jetzt Zeit in die Planung investieren, als sich finanziell zu übernehmen und später viele Jahre mit Kompromissen zu leben.

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