« Bauplan & Grundriss

Entwurfsplan EFH in Hanglage - Feedback - Seite 3

Teilen: facebook    whatsapp    email
 1  2 ... 3 
  •  Hausbau26
4.5. - 16.5.2026
50 Antworten | 19 Autoren 50
1
51
Hallo zusammen,

nachdem unser erster Planungsanlauf mit einem Architekten im letzten Jahr leider komplett gescheitert ist, haben wir nun einen zweiten Anlauf mit einem Planungsbüro gestartet. Der erste Entwurf wirkt auf uns grundsätzlich stimmig, dennoch würden wir uns sehr über euer Feedback freuen.

Kurz die Eckdaten zum Projekt:

  • Grundstück: ca. 1.000 m²
 
  • Lage: Hanglage mit ca. 4 m Gefälle
 
  • Ausrichtung: Nordhang, Zufahrt von oben

  • Ausblick: unverbaute Sicht nach Westen, östlich angrenzend ein bestehendes Wohnhaus
 
  • Haushalt: aktuell 2 Erwachsene + Baby, mittelfristig 4 Personen
 
  • Flächen:
  • Erdgeschoss: 84 m²
  • Obergeschoss: 84 m²
  • Keller (vollwertig nutzbar): 84 m²
  • Garage: 49 m²
Überlegungen und Grundannahmen im aktuellen Plan:

  • Vollunterkellerung, da laut Planer eine Teilunterkellerung aufgrund der Hanglage kaum günstiger wäre

  • Der Keller ist als vollwertiger Wohnraum konzipiert, da hangseitig ein ebenerdiger Ausgang möglich ist
 
  • Pool sinnvoll und möglichst ruhig in den Hang integriert
 
  • Großzügige Gartenfläche auf der Südseite, trotz dort verlaufender Straße (Sackgasse, wenig Verkehr)
 
  • Große Fixverglasungen nach Norden und Süden, um möglichst viel Licht ins Haus zu bringen

Budget für das fertige Haus inkl. Einrichtung: rund 900K


2026/20260504551768_th.jpg


2026/20260504402338_th.jpg


2026/20260504443554_th.jpg


2026/20260504296161_th.jpg


Wir hoffen, ihr könnt euch ein gutes Bild machen und freuen uns über jeden Input – sei es zur Raumaufteilung, Gestaltung oder zur baulichen Umsetzung!

  •  blockon
7.5.2026  (#41)

zitat..
Hausbau26 schrieb:

Das siehst du falsch. Die Wäschefalle landet im HWR und nicht im Home Office. Natürlich wäre es gut wenn der Abwurfschacht bei der Garderobe auch vorbeigeht aber das gibt der Grundriss nicht her. Ich denke da muss man Abstriche machen. Naja im Bad will ich vl. gar niemand sehen, sondern meine Ruhe haben insofern finden wir es gut wenn es etwas getrennt ist.

Nö, am dzt. Plan verläuft der Schacht durch die Küche und direkt darunter das Home Office Zimmer. Du hast mindestens den Schacht im HO Raum, theoretisch dann eine Öffnung (also Wand wegstemmen) von dem Schacht in den HWR Raum. Das ist eine tragende Mauer und muss über alle Geschosse bündig sein.

Aber du fragtest nach konstruktiver Kritk, aber anscheinend gefällt dir dein Grundriss so wie er ist. Also alles Gute jedenfalls!

1
  •  Zypern
7.5.2026  (#42)

zitat..
ds50 schrieb:

──────..
Hausbau26 schrieb: aber das gibt der Grundriss nicht her.
───────────────

Ich würde diesen Grundriss kübeln und von vorne beginnen. Von ganz vorne.

(Sorry für das harte Urteil.)

Aller guten Dinge sind drei. 😉

Ja 100%. Außerdem ist das Haus so, wie es jetzt ist auf jeden Fall über dem Budget. Das kann man sich schönreden wie man will, es ist so. Die paar Tauseend Planungskosten extra sind nix und hat man schnell vergessen.


1
  •  Robert1994
7.5.2026  (#43)
Bei uns ist der HWR im OG - 98% der Wäsche fällt im OG an -> das könnten wir uns trotz unserem geplanten Lastenlift nicht vorstellen.
 
Lastenlift läuft KG Eingang über EG Küche direkt ins OG HWR.
 
12er Innenwände sollten verboten sein - sogar bei den 17/18er Wänden würd ich jetzt 25er nehmen.


1
  •  Hausbau26
7.5.2026  (#44)

zitat..
blockon schrieb:

Nö, am dzt. Plan verläuft der Schacht durch die Küche und direkt darunter das Home Office Zimmer. Du hast mindestens den Schacht im HO Raum, theoretisch dann eine Öffnung (also Wand wegstemmen) von dem Schacht in den HWR Raum. Das ist eine tragende Mauer und muss über alle Geschosse bündig sein.

Aber du fragtest nach konstruktiver Kritk, aber anscheinend gefällt dir dein Grundriss so wie er ist. Also alles Gute jedenfalls!

Ich bin dankbar für euer Feedback aber laut Planer macht das Rohr unten einen Knick und der Auswurf ist in Richtung HWR. Ja du hast grundsätzlich recht. Der Grundriss hat uns auf den ersten Blick (bis auf ein paar Kleinigkeiten) gut gefallen aber das heißt ja nicht das er deswegen gut ist. Aufgrund des bisher erhalten Feedbacks würden wir auf jeden Fall einige Sachen ändern. 


1
  •  blockon
7.5.2026  (#45)

zitat..
Hausbau26 schrieb:

──────..
blockon schrieb:

Nö, am dzt. Plan verläuft der Schacht durch die Küche und direkt darunter das Home Office Zimmer. Du hast mindestens den Schacht im HO Raum, theoretisch dann eine Öffnung (also Wand wegstemmen) von dem Schacht in den HWR Raum. Das ist eine tragende Mauer und muss über alle Geschosse bündig sein.

Aber du fragtest nach konstruktiver Kritk, aber anscheinend gefällt dir dein Grundriss so wie er ist. Also alles Gute jedenfalls!
───────────────

Ich bin dankbar für euer Feedback aber laut Planer macht das Rohr unten einen Knick und der Auswurf ist in Richtung HWR. Ja du hast grundsätzlich recht. Der Grundriss hat uns auf den ersten Blick (bis auf ein paar Kleinigkeiten) gut gefallen aber das heißt ja nicht das er deswegen gut ist. Aufgrund des bisher erhalten Feedbacks würden wir auf jeden Fall einige Sachen ändern.

Sorry nochmal für die harten Worte, aber dass ein Planer einen "Knick" in einem Wäscheschacht überhaupt machen muss zeigt dessen Inkompetenz auf bzw. muss er sich einen Kniff bedienen um alles unter einen Hut zu bekommen! Ein guter Planer braucht sowas nicht. Wäsche fließt übringends nicht wie Wasser, falls auch wenn am Ende ein Knick ist, wird die Wäsche im Rohr stecken und du musst es rausfischen.

Gleich Waschraum im OG ist natürlich auch eine sehr gute Lösung, dann brauchst Wäscheschacht gar nicht.

Kann dir jetzt schon versprechen, dass wenn du in deinem Rohbau stehst, also nur die roten Ziegel, wirst du dir zu 100% in deinem Küche/Essbereich denken "verdammt ist das klein und eng".

Falls du hier im Forum Bestätigung für deinen Plan suchst oder erwartest, wirst du keine finden! Nimm die Erfahrung von uns allen hier und mach was draus oder lass es. Auf jeden Fall nochmal, Alles Gute! Du wirst es brauchen, egal mit welchem Grundriss 😅

1
  •  STUDIOnavie
7.5.2026  (#46)
Ich glaube, man merkt mittlerweile ganz gut, warum Hausplanung emotional oft so anstrengend wird 😊 Plötzlich hat man 20 verschiedene Meinungen, jeder sieht andere Themen kritisch – und irgendwann verliert man fast das Gefühl dafür, was man ursprünglich eigentlich wollte.

Dabei steckt in eurem Projekt definitiv Potenzial.
Aber aus meiner Sicht werdet ihr auf jeden Fall Fläche reduzieren und einige kostenintensive Themen überdenken müssen (Gebäudeform, Rücksprünge, Balkone etc.).

Wichtig ist jetzt nur, nicht zu versuchen, einzelne Probleme „hinzuflicken“, sondern den Grundriss als Ganzes nochmal ruhig zu hinterfragen.

Und keine Sorge: Dass Entwürfe mehrfach überarbeitet werden oder man im Planungsprozess nochmal neu denkt, ist absolut nichts Ungewöhnliches. Lieber jetzt Zeit in die Planung investieren, als sich finanziell zu übernehmen und später viele Jahre mit Kompromissen zu leben.

1
  •  FranzGrande
  •   Silber-Award
7.5.2026  (#47)
Ein Knick in einem Wäscheschacht ist, wenn der Wäscheschacht professionell ausgeführt und der Knick nicht zu stark ist, kein Problem; ich habe das seit mehreren Jahren und es ist noch nie etwas "im Knick" stecken geblieben; manchmal geht es einfach nicht anders. 30° hätte ich jetzt als problemloses Maximum (auf Herstellerseiten), gefunden. Im Übrigen ist der Entwurf zwar von außen imposant, im Inneren aber wirklich nur vergleichsweise eingeschränkt nutzbar und angesichts der Kosten mit zu vielen Kompromissen verbunden. 

1
  •  Thuata
  •   Bronze-Award
7.5.2026  (#48)
Also tatsächlich find ich das OG nicht soooo schlecht... Ich würd zB das Schlafzimmer mit dem einen Kinderzimmer tauschen (für den Kinderbereich) oder Schlafzimmer und Badtauschen damit zumindest Schallschutz zwischen Eltern und Kindern besteht. 

Das EG kann ich mit Worten kaum beschreiben. Aber: Einen Knick in den Grundriss zu machen um die Aussicht zu genießen... Das Wohnzimmer lässt sich schlicht nicht möblieren (außer mit Maßgeschmeiderten dingen). Und erzähl mal bitte, wo/wie genau die Fernsehcouch da hin kommt. 
Und dazu dann noch dieser dreieckige Balkon den man auch für gar nix verwenden kann aufgrund des Zuschnittes (ausser für den Rauchertisch der da grad so Platz hat). 

Zum Keller wurde schon viel gesagt und auch wenn ich auf die Größe des HomeOffices bissi neidig bin: Wenn schon ebenerdig begehbar und so weiter: dann sortier doch die Zimmer bitte so, dass man da auch eine Einliegerwohnung draus machen könnte wenn mans drauf anlegt. 

1
  •  AnnaP
16.5.2026  (#49)
Ich geh mit allen anderen mit.
startet einen dritten Versuch. 
der Knick im EG ist schrecklich und zerstört in meinen Augen genau den wichtigsten Bereich im Haus: dort wo sich alle treffen. Der wirkt klein und verwinkelt und alles andere als großzügig.und gerade der Raum wäre mir am wichtigsten.  Außerdem bringen diese tausend Ecken nicht gerade Vorteile. Wir haben auch viele Ecken, aber sind dennoch ein Bungalow im Hang und haben keine 3 Stockwerke🫣😅

Wir haben zb bewusst auf ein kinderbad verzichtet, dafür das Bad so angelegt, das man zb auch duschen kann und ein anderer zu den Waschbecken. Jetzt im Nachhinein haben wir eigentlich nur eine Sache die ich jetzt definitiv anders machen würde. Und das ist im Bad die Nische wc und die Nische Dusche tauschen. Während der Bauphase hab ich mich in einem schwachen Moment vom insti überreden lassen die zu tauschen. Jetzt wäre ich mit meiner ersten Variante glücklicher, ABER Trennung ist immer noch gegeben und so ist es nur jammern auf sehr hohem Niveau weil wir dennoch zufrieden sind. Waschmaschine haben wir dort wo der "dreck" anfällt. Also im Bad. Hätten wir noch 2qm mehr irgendwo abzwacken können, hätte ich der wm einen eigene Schrankraum geschenkt so wie Selma ihn für die wm hat. 
Nachbarn und Bekannte haben alle so riesige Häuser mit 160-180qm Wohnfläche und dann auch noch 80-80qm Keller. Und alle deren Häuser wirken wennst rein gehst eng und verwinkelt und irgendwie gleich. 
wir haben "nur" 140qm Wohnfläche. Keller gibt es einen mit Erdboden und Schotter der nur von außen zugänglich ist und die Heizung ist unter der Garage als "Kellerraum" mit betonboden, da wir retention und Senkgrube ebenfalls unter der Garage haben. 
Wennst bei uns rein kommst bei der Haustür, sieht man direkt einmal quer durchs Haus direkt raus ins grüne. Das wirkt immer besser als wenn man auf eine Wand starrt. Wir haben eine ziemlich große Garderobe im Eingangsbereich wo jedes Kind seinen eigenen 50iger Kasten hat für seine Sachen. Wir haben alles offen bis unters Satteldach im "wohngeschoss" und nach Süden den Giebel verglast mit einem 1,5m dachvorsprung so haben wir im Sommer "schattig" bei voller Durchsicht  und das ganz ohne raffstores oder Rollos. 
Ich persönlich hab die Erfahrung gemacht, das ein schlichter Grundriss (kann auch seine Ecken und Kanten haben) wenigere Zimmer mit bessere Raumnutzung einen erheblichen Mehrwert bringen kann als ein rechteckiges Stockhausen mit zig Zimmern, langen Gängen und gefühlt 500türen 🫣😅
wir haben im ganzen Haus 5 Türen (Gäste-wc, Bad, St., 2x Kizi) Zuzüglich 1 Tür in die Garage. Haustechniktür hab ich jetzt nicht gerechnet da sie "draußen" ist.  Preis pro Tür lag bei 2.000 Euronen von Koch. 2 revers-infinity Türen (Bad+wc) und 3 Türen mit pfostenstock die auch wandbündig im Gang gewesen wären. Klar hätten wir für das selbe Geld mehrere Räume mit Türen ausstatten können, aber wir wollten weniger, dafür dann hochwertiger. Und dieses Motto zieht sich irgendwie bei uns durchs ganze Haus 😅ich muss die Sachen ja auch schließlich alle putzen und pflegen und ich steh nicht so auf Wochenende-putzmarathons oder täglich die Abende mit putzen verbringen etc. Finde das Thema wird bei "großen" Häusern immer unterschätzt neben dem: jeder qm kostet auch Einrichtung, Elektro und Heizung etc. Beim "bauen" selbst ist es oft überschaubar an den Mehrkosten. Aber das was danach kommt, finde ich schlägt dann ordentlich zu Buche (und frisst das Budget)


1
  •  sadida
16.5.2026  (#50)
Mir gefällt der Entwurf sehr gut.
Die Raumaufteilung im EG finde ich gut durchdacht und ausreichend. 
Im OG finde ich den langen Weg vom SZ zur Ankleide störend. Ich würde deshalb Bad und Ankleide tauschen und das Kinderbad komplett streichen. Das spart Kosten und die KZ haben dann die gleiche Größe.

Ein Flachdach ist m.M. für ein zeitlos modernes Haus unerlässlich und hält bei fachgerechter Ausführungen Jahrzehnte. Dazu kommt, dass es neben dem Pultdach die günstigste Dachform ist.
Ich habe seit 17 Jahren selber eines und hatte noch nie Probleme.

Mit 900.000€ kann sich nur ausgehen, wenn ihr bei den Kosten für die Einrichtung nicht übertreibt, vieles selber oder mit Bekannten Facharbeitern macht und Rohbau, Dach, Fenster, Elektro, Sanitär, Putz usw. selber vergebt und dabei gut verhandelt. 
Mein Tipp: schickt euren Plan an sämtliche Firmen die infrage kommen und fordert Kostenvorschläge an.
Damit könnt ihr dann kalkulieren und Preise vergleichen.



1
 1  2 ... 3 


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

Nächstes Thema: Grundriss Bungalow , Optimierung , Reduktion etc.