« Elektrotechnik & Smarthome  |

Der ultimative Präsenzmelder-Test (KNX)

Teilen: facebook    whatsapp    email
Zusammenfassung anzeigen
 1  2 ...... 3 
  •  TobiK
  •   Silber-Award
16.1. - 24.1.2026
51 Antworten | 10 Autoren 51
4
55
Liebes Forum,

ich beschäftige mich gerade mit der Planung der Elektroinstallation. Wir planen eine KNX-Installation, kombiniert mit DALI-Leuchten.

Aus leidiger Erfahrung in der Vergangenheit weiß ich, dass Bewegungs- und Präsenzmelder ziemlich mühsam sein können. Was wir in unserem Haus in jedem Fall vermeiden möchten, sind unnötig hohe Nachlaufzeiten und das implizite Ableiten von Präsenz- und Lichtzähnen abhängig von irgendwelchen Sensoren. Klassische PIR-Melder sind da ja leider etwas nachteilig.

Ich habe also in unserer Wohnung ein recht umfangreiches KNX Setup aufgebaut und in unterschiedlichen Orten mehrere Melder installiert. In der Hoffnung, dass der eine oder andere davon in Zukunft profitiert, möchte ich euch in diesem Post die Melder sowie die Ergebnisse vorstellen. 

Getestete Melder
Klassische PIR-Melder:
  • MDT BWM55 - Schalterdosen-Bewegungsmelder
  • MDT SCN-KP360K3.03 - Kombi-Präsenzmelder mit CO2/VOC-Sensor
  • MDT SCN-P360D4.03 - Präsenzmelder 360° mit 4 Sensoren
  • MDT SCN-P360D3.03 - Präsenzmelder 360° mit 3 Sensoren
  • MDT SCN-P360D1.01 - Mini-Präsenzmelder 360° mit einem Sensor
Radar/HF-basierte Melder:
  • Steinel True Presence KNX (ich glaube der Sensor arbeitet um die 7Ghz)
  • OpenKNX-PM von ING-DOM mit Radar-Sensor 24Ghz
  • OpenKNX-PM von AB-SmartHouse mit Radar-Sensor 24Ghz und PIR-Sensor

Test-Setup
Ja, unsere Wohnung musste leiden. Anfangs wurde ich von den Damen im Haus recht fragend angeschaut, inzwischen nimmt man die grünen Leitungen, die überall hängen eigentlich nicht mehr wahr. Außerdem erhöht das den Druck bei den Eigenleistungen Gas zu geben, damit wir schneller umziehen können 😇

Im WC sind der MDT Mini-PM sowie ein OpenKNX-PM "montiert":

_aktuell/20260116614236.jpg

Das Arbeitszimmer ist mit einer kleinen Armee an Meldern ausgestattet

_aktuell/20260116284202.jpg

... im Schlafzimmer bisher nur der MDT-Kombisensor mit CO2/VOC:

_aktuell/20260116295711.png

und im Gang sind zwei BWM55 installiert:

_aktuell/20260116950821.jpg

Use-Cases
Wir wollen im Haus diverse Use-Cases von Präsenz und Bewegung abhängig machen. In erster Linie geht es um Licht-Steuerung für Situationen, in denen man eh immer Licht aufdreht (WC, Abstellraum, Speis, etc.) sowie um die Tageszeit/Helligkeitsabhängige Lichtsteuerung und darum, Verbraucher abzuschalten, wenn man "länger" nicht mehr im Raum ist. 
Vielleicht wird das Thema Anwesenheitserkennung auch eine Rolle spielen, das ist aber noch nicht klar, zumal es bessere Methoden wie "Smartphone im WiFi" o.ä. gibt. 
Was ich bisher ganz vergessen habe: wir haben Haustiere, also drei Katzen in der Gewichtsklasse 2.5k - 4.5kg (ja, das ist schon a Bemmerl). Gerade die schwere Katze wird gerne fehl-erkannt 😊

Testmethode
Da es mir primär um Präsenzerkennung geht, habe ich folgende Parameter konfiguriert:
  • Nachlaufzeit: 10 Sekunden / 50 Sekunden (Steinel)
  • Dedizierte Ausgänge für Präsenz statt Bewegung
  • Erfassung aller Daten in HomeAssistant via KNX/IP-Adapter

Außerdem habe ich die Beleuchtung (Shelly) mit den PMs gekoppelt, wo sinnvoll/möglich, also im Gang sowie im WC, um schon einmal ein Gefühl für die Auslösungen zu bekommen. Um das ganze dann am Handy on the fly anschauen zu können, habe ich auch ein kleines Dashboard gebastelt:

_aktuell/20260116476143.png

Die Sensoren hängen jetzt seit einigen Tagen (OpenKNX) - Wochen (MDT) unter der Decke und sammeln brav Daten.

Zusammenfassung
Es ist wirklich auffällig, dass PIR-basierte Präsenzmelder im Vergleich zu den HF-basierten PMs eigentlich unbrauchbar sind - zumindest wenn es um Präsenzerkennung geht. 

Wirklich zuverlässig funktioniert eigentlich nur die Kombination MDT BWM55 für das Triggern der Bewegung + HF-PM zum Halten. Die Ursache ist bei uns dafür fast die Meiste Zeit, dass die Katzen die HF-PM auslösen, wenn sie herumlaufen, während der MDT-BWM55 das nicht macht, da er einen Erfassungswinkel von 15° vertikal hat.

Die Reine Präsenz-Erkennung funktioniert mit dem OpenKNX-Sensor am besten

_aktuell/20260116677598.png

Dass der MDT da mit den 3 PIR-Sensoren eher schlecht funktioniert, obwohl ich am Schreibtischsessel recht dynamisch bin und der Sensor leicht schräg/seitlich über mir hängt (und auch die Hände im Erfassungsbereich hat), hat mich doch negativ überrascht. Erst größere Kopf-Bewegungen lösen den MDT aus.

Dagegen sehr positiv beeindruckt bin ich von den HF-Meldern: trotz der geringen Nachlaufzeit von nur 10 Sekunden beim OpenKNX-Sensor und 50 Sekunden beim Steinel-Sensor reicht die Atmung aus, um die Präsenz zu erkennen.

Das Ganze hat natürlich einen Nachteil: der Preis ist schon heftig mit 250EUR für den Steinel. Die OpenKNX-Sensoren gibt es ab ca. 20-50EUR, je nachdem, ob man selbst die Platine fertigen lässt und bestückt, den Bausatz zusammenlötet oder komplett fertig kauft.

Außerdem unterscheidet sich die Software und Parametrisierung stark. Beim Steinel lässt sich kaum etwas feintunen:

_aktuell/20260116973466.png

Dagegen bietet die OpenKNX Raumcontroller-Applikation ein ganzes ARsenal an Einstellungen und Möglichkeiten (hier sind sogar die meisten Module deaktiviert):

_aktuell/20260116578456.png

Für mich steht fest: ich werde versuchen möglichst viele OpenKNX-Komponenten zu verbauen. Es gibt für alle erdenklichen Use-Cases Sensoren und ich mache mich nicht von externen Haus-Automatisierungen wie HomeAssistant und Co abhängig, sondern kann recht viel nativ in KNX erledigen.

Wenn euch irgendwelche Details interessieren, lasst es mich gerne wissen!
LG,
Tobi

  •  Lu1994
  •   Silber-Award
16.1.2026  (#1)
Also ich bleibe definitiv bei meiner HA Instant, allein schon weil die Kopplung mim Elternhaus und deren Shellys einfach geht

Aber dass du die Kabeln so genehmigt bekommen hast, Hut ab, ich würde wsl nicht mehr leben 😂

1
  •  TobiK
  •   Silber-Award
16.1.2026  (#2)
Ja, HA ist schon super und ich bin ein großer Fan, aber die grundlegende Hausautomatisierung soll bitte ganz ohne IT auskommen. Bei meinem Vater rennt KNX seit ca. 20 Jahren ohne eine Störung oder einen "Reboot" - das wird bei HA nicht so sein und wer weiß, ob ich nicht auch irgendwann "im Alter" die Nase voll von Technik habe (so wie viele offenbar...).

Ah, sehe auch gerade Whispr hat aus "Lichtszene" dann "Lichtzähne" gemacht. Auch schön 😀
... die Kabel werden inzwischen gar nicht mehr wahrgenommen. Frage mich, ob im Haus AP-Installation nicht auch eine Option wäre🤣

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
16.1.2026  (#3)
Ich weiß nicht, mein Plan in 20 Jahren ist ein Implantat mit dem ich auf dein Heimserver zugreifen kann

Und Kabel AP kann sogar geil aussehen, in einer Ami Sendung zu Renovieren hab ich mal gesehen, dass sie Schnurkabel in Trassen verlegt haben

https://www.mullanlighting.com/en/2-core-round-braided-flexible-cable-black/?___store=en&___from_store=en&vat=incl&utm_source=chatgpt.com

Einzig die Steckdosen am Boden sind jeder Katze Tod wenn's das als Kratzbrett entdeckt haben 😂

1


  •  thohem
16.1.2026  (#4)
Für irgendwen war/ist der Post und die Arbeit sicher interessant...und sei es die KI :) 

Hab nix gelesen, bin aber vom commitment begeistert. Weiter so!

1
  •  GKap
  •   Silber-Award
17.1.2026  (#5)

zitat..
Nachlaufzeit: 10 Sekunden

zitat..
TobiK schrieb: Es ist wirklich auffällig, dass PIR-basierte Präsenzmelder im Vergleich zu den HF-basierten PMs eigentlich unbrauchbar sind - zumindest wenn es um Präsenzerkennung geht.

Naja, 10s Nachlaufzeit ist auch nicht wirklich für Präsenzerkennung geeignet! Somit halte ich deine Schlussfolgerungen nicht für allgemein gültig. In Wohn- oder Arbeitsbereichen würde ich eher auf Minuten gehen!
In den meisten Fällen werden PIR Präsenz- und Bewegungsmelder eingesetzt, bei günstiger Platzierung und passender Parametrierung erhält man eine ausreichende Präsenzerkennung. Wobei natürlich klar ist, dass solche Melder auf Bewegungserkennung basieren - wer vor dem Fernseher oder vor der Tastatur einschläft, wird früher oder später als nicht präsent erkannt.

Gruß
GKap




1
  •  TobiK
  •   Silber-Award
17.1.2026  (#6)

zitat..
GKap schrieb:
──────..
Nachlaufzeit: 10 Sekunden
───────────────

──────..
TobiK schrieb: Es ist wirklich auffällig, dass PIR-basierte Präsenzmelder im Vergleich zu den HF-basierten PMs eigentlich unbrauchbar sind - zumindest wenn es um Präsenzerkennung geht.
───────────────

Naja, 10s Nachlaufzeit ist auch nicht wirklich für Präsenzerkennung geeignet! Somit halte ich deine Schlussfolgerungen nicht für allgemein gültig. In Wohn- oder Arbeitsbereichen würde ich eher auf Minuten gehen!
In den meisten Fällen werden PIR Präsenz- und Bewegungsmelder eingesetzt, bei günstiger Platzierung und passender Parametrierung erhält man eine ausreichende Präsenzerkennung. Wobei natürlich klar ist, dass solche Melder auf Bewegungserkennung basieren - wer vor dem Fernseher oder vor der Tastatur einschläft, wird früher oder später als nicht präsent erkannt.

Gruß
GKap

10 Sekunden war für den Test natürlich übertrieben. Die MDT-PM haben aber selbst bei 3 Minuten Nachlaufzeit noch ein Problem und schalten regelmäßig ab. In Büro-Umgebungen, aus denen ich die MDT recht gut kenne, reichen oftmals 15 Minuten nicht. Wenn es darum geht, abends das Licht abzudrehen, was sonst vergessen wird, reichen die 15-30 Minuten vielleicht auch, aber zu Hause am WC würde ich gar 5 Minuten Nachlaufzeit unern akzeptieren. Das führt dann doch zu genau den Diskussionen, bei denen die Meinung vertreten wird, das Hausautomatisierung nicht funktioniert und ein Schalter besser wäre. 

LG,
Tobi


1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
17.1.2026  (#7)
Ist zwar etwas pervers, aber würden KI Kameras die ganze Thematik nicht lösen?

Kamera sieht einen solang man am Klo sitzt (5 Minuten sind aber grausam, da bist entweder krank oder es ist Taco Dienstag 😂)
Und kann sogar personalisieren, sprich Mann geht ins Bad und das Licht wird gedimmt, Frau kommt dann wird auf Rehschreck erhellt 

Der zeitliche Nachlauf vom PM müsste ja auch tageszeitabhängig gesteuert werden, bzw mittels Scanner wie viele Leute gerade daheim sind, differenzieren die PMs dahingehend, oder erkennen sie nur, dass eine IR Signatur vorhanden ist?

1
  •  TobiK
  •   Silber-Award
17.1.2026  (#8)
Ja, das hat @cristoph1703 auch schon vorgeschlagen. wäre wohl die beste Variante und vermutlich sogar recht günstig, aber wer will schon so viele Kameras im Haus haben😂

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
17.1.2026  (#9)

zitat..
TobiK schrieb:

Ja, das hat @cristoph1703 auch schon vorgeschlagen. wäre wohl die beste Variante und vermutlich sogar recht günstig, aber wer will schon so viele Kameras im Haus haben😂

Ich sag mal so, wenns selbst gehostet ist und nicht aufgezeichnet wird, was tatsächlich tragisch daran?


1
  •  christoph1703
17.1.2026  (#10)
Als Mittelweg bieten sich dann evtl die Grid-Eye Sensoren an. Mit 8x8 Pixeln im thermischen IR kann man kaum von Überwachung sprechen und man braucht nichtmal KI, um einen warmen Blob zu erkennen 😃

1
  •  uzi10
17.1.2026  (#11)
also bei mir im Haus hab ich Merten Präsenz und Wandmelder, MDT Präsenz mit Co2/ Voc und Wand, Steinel True Presence Multisensor(jeder der viel knx macht, der weiß dass Steinel Software das schlimmste am Planeten ist und diese Geräte nicht mal für Standard Master Slave geeignet sind). Ich hab auch schon oft BEG verbaut die sehr gut sind und Jung/ Gira Mini, die sind auch gut gegen über die alten Jung/ Gira Uralt Riesenmelder

1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
19.1.2026  (#12)
Ich spiel hier wieder mal den Spaßkiller. Wieviele Jahre muss ein Licht brennen bleiben bis sich so eine KNX-DALI Installation für's Licht amortisiert? Die Gesamtkomplexität des Systems erhöht seine Fehleranfälligkeit, auch wenn man das als Techniker gerne ignoriert und dabei ist es (fast) egal ob man KNX oder Bastelraspis verwendet. Es sollte also, finde ich, einen guten Grund geben diese Komplexität anzustreben.

Aber wenn's denn dringen sein muss:
   Die HF-Melder liefern halt auch wieder zusätzliche Exposition, wenn auch wirklich minimal. Die Grid-Eyes wären rein passiv, das würde ich vorziehen. Kameras wären für mich ein NoGo, erstens wieder wegen der Komplexität, zweitens weil jeder normale Mensch Stress bekommt, wenn ihm bei Sch***en eine Kamera zuschaut.

1
  •  TobiK
  •   Silber-Award
19.1.2026  (#13)
KNX amortisiert sich recht schnell - allerdings nicht wegen der Stromkosten, sondern wegen:
  • Keine hässlichen Schalterbatterien an zentraler Stelle im Raum (da fällt mir "Bauen mit Mark" ein, der im Haus seiner Eltern 12 Schalter oder so an einem Fleck hat)
  • Man muss nicht durchs ganz Haus rennen, um mehrere Dinge zu schalten
  • "Alles aus"  geht auch nur mit irgendeiner Art von Automatisierung
  • KNX ist per se nicht komplex oder fehleranfällig - die Umgebungen, die ich kenne, rennen Jahrzehnte ohne "Reset" (ob das mit openKNX-PMs auch so wäre, ist eine andere Frage, aber mit Standard-Komponenten definitiv)
  • Die Installation ist auch nicht wirklich teurer, wenn man kostengünstige Komponenten wie MDT verwendet, aber es hängt stark vom Elektriker ab. Viele machen einfach einen pauschalen KNX-Aufschlag

Ob einem das wichtig ist, oder man lieber alles manuell schaltet, ist aus meiner Sicht jedem selbst überlassen. Beide Varianten funktionieren fehlerfrei und haben ihre Berechtigung. Wir sprechen ja nicht von HomeAssistant, was einen gewissen Wartungszwang mit sich bringt emoji

HF-Melder vs. PIR und Exposition ist ein berechtigtes Argument, über das ich mir auch schon Gedanken gemacht habe, allerdings bisher ohne Ergebnis. Kamera wäre für mich auch keine Lösung.

1
  •  christoph1703
19.1.2026  (#14)

zitat..
TobiK schrieb: HF-Melder vs. PIR und Exposition ist ein berechtigtes Argument

Nein. Die Leistung ist minimal und die Strahlung im Mikrowellenbereich. Das Licht von der angeschlossenen Lampe bringt wesentlich mehr Strahlung in den Körper ein.


1
  •  christoph1703
19.1.2026  (#15)

zitat..
taliesin schrieb: Wieviele Jahre muss ein Licht brennen bleiben bis sich so eine KNX-DALI Installation für's Licht amortisiert?

Wenn man jetzt noch den Stromverbrauch der Komponenten einrechnet, kommt man wohl nie auf 0. Das kann man getrost als Hobby abstempeln.
Wobei, die Lampe verschleißt ja auch durch den Dauerbetrieb, während sie bei 5 Minuten pro Tag wohl ein Leben lang hält. Also vielleicht kann man sichs so schönrechnen? 😅


1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
19.1.2026  (#16)

zitat..
TobiK schrieb: Die Installation ist auch nicht wirklich teurer, wenn man kostengünstige Komponenten wie MDT verwendet, aber es hängt stark vom Elektriker ab. Viele machen einfach einen pauschalen KNX-Aufschlag

Aber nur wenn man zuerst die Anforderungen soweit hochschraubt, dass sie quasi nur noch mit einem Bussystem erfüllt werden können. In meinem Haus gibt es pro Raum max. 2 Lichtschalter, also abgesehen vom Stiegenhaus, wo ev. ein Präsenzmelder wirklich Sinn ergeben würde, aber da die 4 Kreuzschalter schon installiert waren, werden sie auch nicht geändert.
Dadurch gibt es keinen Komfortverlust. In Räumen, die man verlässt, dreht man das Licht ab und wenn eines brennen bleibt, dann hat das 20W max und die laufen dann halt ein paar Stunden, am nächsten Tag sagt eine notification am Handy, dass die standby consumption zu hoch war (Automatisierung durch smart meter Auswertung).

Und mehr durchs Haus laufen sichert Altersbeweglichkeit emoji

Innenraumsicherung für Alarmanlagen wären ev. ein Grund, aber da installiere ich lieber sichtbare Glasbruchsensoren und bau eine Sirene im Freien auf, dann ist nämlich auch das Fenster nicht kaputt.

Aber es darf natürlich jede wie sie mag ...


1
  •  taliesin
  •   Gold-Award
19.1.2026  (#17)

zitat..
christoph1703 schrieb: Das Licht von der angeschlossenen Lampe bringt wesentlich mehr Strahlung in den Körper ein.

Ja rein die Expositionsenergie betracht völlig klar, auch das WLAN vom Nachbarn hat noch mehr Energie. Die Frage ist halt auch immer ... 'yet another microwave radiator'.


1
  •  sir0x
  •   Bronze-Award
19.1.2026  (#18)

zitat..
christoph1703 schrieb: Wenn man jetzt noch den Stromverbrauch der Komponenten einrechnet, kommt man wohl nie auf 0.

9W sagt meine Spannungsversorgung.

zitat..
taliesin schrieb: dabei ist es (fast) egal ob man KNX oder Bastelraspis verwendet

Das ist wohl ein haushoher Unterschied.

zitat..
taliesin schrieb: Aber nur wenn man zuerst die Anforderungen soweit hochschraubt, dass sie quasi nur noch mit einem Bussystem erfüllt w

Sehe ich nicht so, alleine die komplette Verkabelung kannst bis in den Verteiler selbst machen und mußt eigentlich nix dazu wissen (überspitzt formuliert). Alleine eine ordentliche Jalousien/Rolladensteuerung kostet, die ist bei KNX "dabei".




1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
19.1.2026  (#19)

zitat..
taliesin schrieb:

──────..
TobiK schrieb: Die Installation ist auch nicht wirklich teurer, wenn man kostengünstige Komponenten wie MDT verwendet, aber es hängt stark vom Elektriker ab. Viele machen einfach einen pauschalen KNX-Aufschlag
───────────────

Aber nur wenn man zuerst die Anforderungen soweit hochschraubt, dass sie quasi nur noch mit einem Bussystem erfüllt werden können. In meinem Haus gibt es pro Raum max. 2 Lichtschalter, also abgesehen vom Stiegenhaus, wo ev. ein Präsenzmelder wirklich Sinn ergeben würde, aber da die 4 Kreuzschalter schon installiert waren, werden sie auch nicht geändert.
Dadurch gibt es keinen Komfortverlust. In Räumen, die man verlässt, dreht man das Licht ab und wenn eines brennen bleibt, dann hat das 20W max und die laufen dann halt ein paar Stunden, am nächsten Tag sagt eine notification am Handy, dass die standby consumption zu hoch war (Automatisierung durch smart meter Auswertung).

Und mehr durchs Haus laufen sichert Altersbeweglichkeit

Innenraumsicherung für Alarmanlagen wären ev. ein Grund, aber da installiere ich lieber sichtbare Glasbruchsensoren und bau eine Sirene im Freien auf, dann ist nämlich auch das Fenster nicht kaputt.

Aber es darf natürlich jede wie sie mag ...

Bus ist hald Planungsfaul, alle Verbraucher einfach zum Verteiler ziehen und alles andere irgendwie verbinden, dass man das Kabel zumindest durchschleifen kann

Bei Kreuzschaltern und Co musst vorher wissen was du willst, später an neue Bedürfnisse anpassen geht mit Shellys, aber mit Bus deutlich komfortabler wenn man entsprechend Dosen versenkt hat

Wenn man es selbst macht sind die Mehrkosten marginale, außer man will die schönen Glastaster etc


1
  •  thohem
19.1.2026  (#20)

zitat..
TobiK schrieb: Die Installation ist auch nicht wirklich teurer

Heißt was in Zahlen? 
Deine Punkte für die Amortisation waren ja keine ("keine hässlichen Schalter" haben wenig mit Amortisation zu tun).

Sowas lässt sich wohl schwer finanziell argumentieren. Ist eher eine Sache von "ich will das, also mach ich's"...was ja vollkommen ok ist. Nur sollt halt auch so argumentiert werden 


1
  •  sudo
19.1.2026  (#21)
OT:

zitat..
taliesin schrieb: Lichtschalter

zitat..
taliesin schrieb: Kreuzschalter

zitat..
taliesin schrieb: Dadurch gibt es keinen Komfortverlust.

Sobald du Schalter hast, welche während der Umsetzung ihren finalen Platz gefunden haben, hast du mMn einen Komfortverlust. Ich persönlich würd eine konventionelle E-Installation nie und nimmer machen und bei jeder Sanierung gleich alles raus und neu (so wie ich das grad bei einem Freund umsetze) - wenn man natürlich nur wenig selbst machen kann und auch keine guten Bezugsquellen für das Material hat, dann können die Kosten natürlich schnell mal explodieren.

zitat..
taliesin schrieb: In Räumen, die man verlässt, dreht man das Licht ab und wenn eines brennen bleibt, dann hat das 20W max und die laufen dann halt ein paar Stunden, am nächsten Tag sagt eine notification am Handy, dass die standby consumption zu hoch war (Automatisierung durch smart meter Auswertung).

Warum lässt deine Automatisierung nicht direkt das Licht abschalten wenn keiner mehr da ist? oh wait... 


1
 1  2 ...... 3 


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]