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Budget 500.000 EUR - individuell geplantes Fertighaus in Hanglage

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  •  hausktn
29.8.2022 - 2.5.2024
56 Antworten | 26 Autoren 56
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Liebes Forum, 

wir möchten ein individuell geplantes Fertigteilhaus in Hanglage errichten und unabhängig  von euch bewerten lassen, ob unser Budget "ausreicht": 500.000 EUR brutto bis zum Einzug - wohlwissend, dass außen noch viel in Eigenleistung zu machen sein wird. 

- kompakt geplant ca. 130qm bis max. 140qm Wohn-Nutzfläche (inkl. Technik/Abstellraum) 
- in den Hang gebaut, d.h. Untergeschoss als Wohngeschoss, kein Keller (Rückwand / Seitenwände in Stahlbeton) 
- Ausführung "Standard" - keine Besonderheiten (zB. Rolläden nur dort wo zwingend notwendig, kein Carport, kein Balkon, etc) 
- Einbringen von Eigenleistungen nach Möglichkeit (Elektrik / Kabel ziehen, Malerarbeiten inkl. Spachteln, Boden, Fliesen, Sanitär Keramik, etc) 
- Baustart im Frühjahr 2023 (bis dahin kann noch viel passieren...) 
- Leitungen sind am Grundstück

Primäre Arbeiten (alles brutto)
FTH: 360.000 EUR 
Aufschließung und Erdarbeiten: 36.000 EUR
Baumeister: 60.000 EUR (Bodenplatte, Stahlbeton Hangseite / seitlich, Drainagen)
Summe: 456.000 EUR  - QM Preis: 3.500 EUR brutto

Nebenkosten, Einrichtung
Einrichtung (primär Küche, Rest haben wir): 25.000 EUR 
Außenanlagen (minimal): 5.000 EUR
Rest: 10.000 Nebenleistungen

Vielen Dank für eine erste Einschätzung ("eng aber noch realistisch")

  •  hellsayer
  •   Bronze-Award
29.8.2022  (#21)
Haben auch ein Hanghaus (ein Geschoss Gefälle auf 36m also leichter Hang). Haben den Hang so genutzt, dass EG = Eingang = eben mit Terrassen West- und Südseitig, KG = Garten = komplett eben mit weiterer Terrasse. Um das so zu haben, haben wir ca. 25m Stützmauern gebraucht (Planung anfangs: 12m), wir haben 33 Aussenstufen (alle betoniert...) und ca. 70m2 Terrassenfläche und noch einmal ca. 15m2 bentonierte Traufe, gebaut 20/21: ich kann nur sagen: ihr werdet um den Hang auch nutzen zu können (va wenn aufgrund des GS später eine Zufahrt nur eingeschäränkt möglich ist) einiges an zusätzlichen Stützmauern, Stufen, etc benötigen. Ich schätze bei unserem BV die Aussenanlagen auf etwa 100k. Dafür haben wir auf einem mit 550m2 kleinen Grund auch mehr Flächen als viele bei 1000m2+. Aber bitte macht nicht den Fehler beim Hanghaus (was ja an sich super Möglichkeiten bietet) die Aussenanlagen nicht mitzurechnen (nach dem Motto: aussen machen wir dann später). Später ist immer teuerer, aufwändiger und wann denn eigentlich, wenn der Kredit vom Haus nebenbei rennt?

Conclusio: Aus meiner Sicht um mindestens 100k zu gering angesetzt, dafür dann realistisch mit Aussenanlagen, aber ohne Nettigkeiten wie PV, Pool, Zaun, Gartenhütte, Beschattung, etc. LG

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  •  Baubau1
29.8.2022  (#22)

zitat..
hellsayer schrieb:

Haben auch ein Hanghaus (ein Geschoss Gefälle auf 36m also leichter Hang). Haben den Hang so genutzt, dass EG = Eingang = eben mit Terrassen West- und Südseitig, KG = Garten = komplett eben mit weiterer Terrasse. Um das so zu haben, haben wir ca. 25m Stützmauern gebraucht (Planung anfangs: 12m), wir haben 33 Aussenstufen (alle betoniert...) und ca. 70m2 Terrassenfläche und noch einmal ca. 15m2 bentonierte Traufe, gebaut 20/21: ich kann nur sagen: ihr werdet um den Hang auch nutzen zu können (va wenn aufgrund des GS später eine Zufahrt nur eingeschäränkt möglich ist) einiges an zusätzlichen Stützmauern, Stufen, etc benötigen. Ich schätze bei unserem BV die Aussenanlagen auf etwa 100k. Dafür haben wir auf einem mit 550m2 kleinen Grund auch mehr Flächen als viele bei 1000m2+. Aber bitte macht nicht den Fehler beim Hanghaus (was ja an sich super Möglichkeiten bietet) die Aussenanlagen nicht mitzurechnen (nach dem Motto: aussen machen wir dann später). Später ist immer teuerer, aufwändiger und wann denn eigentlich, wenn der Kredit vom Haus nebenbei rennt?

Conclusio: Aus meiner Sicht um mindestens 100k zu gering angesetzt, dafür dann realistisch mit Aussenanlagen, aber ohne Nettigkeiten wie PV, Pool, Zaun, Gartenhütte, Beschattung, etc. LG

Ich baue auch derzeit in Hanglage. Nur aus Interesse: was waren die reinen Erdbaukosten (ohne Stützmauern) und wieviel m3 Aushub hattet ihr? Bei mir sind es >1000m3. Reine Erdbaukosten schätzte ich 50k (ist noch nicht final).


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  •  hellsayer
  •   Bronze-Award
30.8.2022  (#23)
@Baubau1 : Puhh wir hatten aufgrund der Tatsache, dass wir gleich den Pool mitgemacht haben, fast das gesamte GS abgegraben (Keller vorhanden). Waren schätze ich schon um die 980m3 Aushub+Entsorgung (keine Lagermöglichkeiten). Nachverfüllt haben wir dann aufgrund der Drainagierung ausschließlich mit Schotter 16/32, waren weitere ca. 120m3. Kosten in Summe waren um die 44k inklusive Erdbau Garten (Humus ca. 20m3) und allen Maschinen. Das war aber eher eine Vereinbarung mit dem Chef des Erdbauers, das würde mich heute so voll Bto schätze ich um die 60+k kosten.

Wie gesagt, Hang macht aus meiner Sicht nur dann Sinn, wenn man den Hang auch nutzt (Terrassierung, Wohnflächen auch im UG / Keller, Terrassen mit Ausblick, etc). All das kostet aber wirklich Geld, hatte ich auch bei mir unterschätzt. VA die Terrassen waren dann im Endeffekt samt Belägen und vorsicht (!) Rigolen / Geländern und Stufen wirkliche Kostentreiber (da wird einem im Vergleich zum Haus bei den Kosten und benötigten Materialien Angst und Bange...). Ich hatte alleine zB 20to Drainbeton, 10to Material Naturstein, 40lfm Rigole, etc. LG

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  •  MissT
  •   Gold-Award
30.8.2022  (#24)
Ich kann das nur vollinhaltlich bestätigen. Ein Hanggrundstück kann man sehr schön gestalten. Aber die Mehrkosten hierfür und der Mehraufwand und die Mehrkosten auch unabhängig von der Gestaltung, sind echt gewaltig. Ich hatte davon im Vorhinein keine auch nur annähernd realistische Vorstellung. 

Wenn man möglichst kostengünstig bauen möchte/muss und die Wahl hat: Bloß kein Hanggrundstück kaufen!

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Hallo hausktn,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Budget 500.000 EUR - individuell geplantes Fertighaus in Hanglage

  •  tomsl
  •   Bronze-Award
30.8.2022  (#25)
Sie haben das Hanggrundstück ja schon.

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  •  hausktn
30.8.2022  (#26)
Genau, Grundstück ist schon vorhanden. Eure Hinweise sind schon sehr wertvoll. Werde das Thema Gesamtbaukosten inkl. Erdarbeiten & Co nochmals ausführlich im Gespräch mit dem Anbieter thematisieren und hier soweit möglich exakte Schätzungen einholen bevor es an eine detaillierte Planung geht. 

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  •  alpenzell
  •   Gold-Award
30.8.2022  (#27)
Wer ist denn der Anbieter?
Ich finde Hanggrundstücke wirklich reizvoll und möchte unseres nicht missen. Allerdings lebt das von einer individuellen Planung. Deshalb würde ich das schon von einem Architekten planen lassen (Entwurfsplanung). Vorher genau überlegen, welchen Platz man wirklich braucht. Und natürlich das ganze Gelände planen und nicht nur das Haus isoliert betrachten.


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  •  hausktn
30.8.2022  (#28)
Anbieter kann ich (noch) nicht nennen - ist aber keiner von den Großen, Architekt wird konsultiert. Beim Gelände sind bei unserem Budget dann aber eh keine wesentlichen Änderungen möglich, werden uns mit einer kleinen ebenen Außenfläche (ggfs. überdacht zum Grillen, Gartenmöbel aufstellen) begnügen müssen ;)

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  •  scarpej
31.8.2022  (#29)
Vielleicht noch eine Anregung: Wir haben zwar auf einem flachen Grundstück gebaut, jedoch ist mir aufgefallen, dass ein Gutteil der Kosten dadurch eingespart werden kann, wenn man die Gewerke selbst vergibt. Also keinen "Generalunternehmer" sondern tatsächlich die Gewerke begonnen vom Rohbau bis hin zum Dachdecker selbst zu suchen. 

Diese Erfahrung basiert auf einem Angebot, welches ich 2019 für mein Haus (200 qm Bungalow mit Garage) bei einem GU eingeholt habe. Dieser hatte rund 550k veranschlagt. Problem dabei war, dass das Ding nur "halbfertig" gebaut worden wäre (Rohfassade, Keller ungeputzt, unverfliest, nur minimale Beschattung etc.. pp. ). Individualisierungen noch nicht einmal mitgerechnet.

Tatsächlich habe ich jetzt 2 Jahre später wirklich rund 550k ausgegeben, bin aber schlüsselfertig inkl. Küche, inkl. Betonierungen der Außenanlagen und 70% Fertigstellungsgrad der Außenanlagen und Rolläden und Markisen rund um das gesamte Haus inkl. 250 qm Keller, da Garage mitunterkellert wurde, Keller aus Vollbeton mit Bodenplattenisolierung und FBH FBH [Fußbodenheizung] sogar im Keller mit Deckenkühlung und und und und...
Also kein Vergleich zum Angebot des GU.  

So eine Wissenschaft war die Koordinierung der Gewerke nun auch nicht, zumal es ja als "Nebenberuf" betrachten werden kann mit SUPER Stundenlohn. Man darf halt nur nicht die Wohnung bereits gekündigt haben emoji

War stressig, ich würde es aber wieder so machen. Zu beachten ist allerdings, dass ich die Preiserhöhungen noch nicht mitgemacht habe. Ich hatte noch das Glück, meine letzten Gewerke vor dem dramatischen Preisanstieg zu fixieren. Heute wäre die Rechung wohl eine andere.

LG Scarpej

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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
31.8.2022  (#30)

zitat..
scarpej schrieb: Außenanlagen und Rolläden und Markisen rund um das gesamte Haus inkl. 250 qm Keller, da Garage mitunterkellert wurde

Nur rein interesse halber.. was macht man mit 250qm Keller? Wohnkeller?

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  •  Christi4n
  •   Bronze-Award
31.8.2022  (#31)

zitat..
hellsayer schrieb:

Wie gesagt, Hang macht aus meiner Sicht nur dann Sinn, wenn man den Hang auch nutzt (Terrassierung, Wohnflächen auch im UG / Keller, Terrassen mit Ausblick, etc). All das kostet aber wirklich Geld, hatte ich auch bei mir unterschätzt. VA die Terrassen waren dann im Endeffekt samt Belägen und vorsicht (!) Rigolen / Geländern und Stufen wirkliche Kostentreiber (da wird einem im Vergleich zum Haus bei den Kosten und benötigten Materialien Angst und Bange...). Ich hatte alleine zB 20to Drainbeton, 10to Material Naturstein, 40lfm Rigole, etc. LG

Bei uns recht ähnlich. Terasse ist ein enormer Kostentreiber.
Die meist notwendige Hangabsicherung nach unten durch eine Steinmauer o.ä. kostet auch einiges.

Wenn du im ländlichen Raum wohnst würde ich einfach zeitgerecht bzgl. Aushub herumfragen. Unser Aushub wurde zu einer länger geplanten Grundausgleichung ein Dorf weiter verwendet. Kosten damit vernachlässigbar.




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  •  scarpej
31.8.2022  (#32)
@Landmann: Naja, Verwendungszwecke finden sich tatsächlich viele: Angefangen von Werkstatt über Fitnessraum, Sauna, kleines Bad, Materiallager, Technikraum für meine NIBE 1155-06 bis hin zum Lagerraum für Lebensmittel und eventuell noch zusätzlichem Gästezimmer etc...

Aber tatsächlich ist es so, dass wir einen Bungalow (192 qm) haben, den ich ohnehin voll unterkellern wollte (Stauraum + Hobbies).  Als dann der Wunsch aufkam, vom Garten in den Keller gehen zu können, fing die Odysee an. Wohin mit dem Treppenabgang? Im freien Bereich hätte es optisch nirgends "so richtig" hingepasst und zwar so dass der Treppenabgang auch noch praktisch wäre.
Zusätzlich hat mich bei der Variante eines Kellerabgangs im Freien die Tatsache gestört, dass allerlei Schmutz (Laub, etc) und Getier (Käfer, Würmer Frösche) dann gerne vor dem Kellereingang ihr Dasein bzw. Ende finden. --> Nicht sehr schön, kenne ich von meinen Eltern.

Also kam ich auf die Idee den Kellerzugang in die Garage zu verlegen und diese etwas zu verbreitern, worauf hin mein Planer gemeint hat: Dann kannst du gleich die gesamte Garage unterkellern (1 durchgehende Bodenplatte). Zuerst dachte ich, dass wird ein Kostendesaster, aber er hat mir erklärt, dass die Zusatzkosten wohl überschaubar wären, da der Aufwand für eine Treppe auch nicht so ganz ohne wäre...

Kurzum: Aus meiner Sicht hat er Recht gehabt. Nun hab ich einen 192 qm beheizten, belüfteten Keller + 58 qm "kalten" Keller unter der Garage (wobei BoPla durchgehend gedämmt ist) und wir sind richtig happy damit emoji
Zusätzlich hat sich dadurch die Möglichkeit ergeben, dass ich einen "Lastenlift" in DIY -Bauweise integrieren konnte, um sperrige und schwere Lasten in den Keller transportieren zu können. (z.B. in der Bauphase haben wir 6000kg Fliesen in den Keller verfrachtet :-D)

Sorry für die lange Antwort emoji
LG

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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
31.8.2022  (#33)

zitat..
scarpej schrieb: Zusätzlich hat sich dadurch die Möglichkeit ergeben, dass ich einen "Lastenlift" in DIY -Bauweise integrieren konnte, um sperrige und schwere Lasten in den Keller transportieren zu können.


Oh Mann das wollte ich auch immer haben... für ne Palette Bier zum Beispiel 😎
Keller hätte leider unseren Rahmen gesprengt.. war auch immer Kellerkind.

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  •  scarpej
31.8.2022  (#34)
Wenn du eine Palette Bier bringst, zeig ich dir wie er funktioniert 🤣

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  •  hellsayer
  •   Bronze-Award
1.9.2022  (#35)

zitat..
scarpej schrieb: So eine Wissenschaft war die Koordinierung der Gewerke nun auch nicht, zumal es ja als "Nebenberuf" betrachten werden kann mit SUPER Stundenlohn. Man darf halt nur nicht die Wohnung bereits gekündigt haben

Stimme ich prinzipiell zu. Allerdings aus meiner Sicht mit 2 großen Aber: Große, ineinandergreifende Gewerke würde ich immer über den GU vergeben (zB Dach / Rohbau / Fassade), sonst bist du später bei Mängeln in der Gewerke-übergreifenden Hölle. 2.: so ganz trivial ist das koordinieren und vergleichen der Angebote nicht, habe ich bei den Fenstern bemerkt. Da steckt der Tufel oft sehr im Detail. Mag aber auch sein, weil Bungalow in der Ebene eine andere Liga ist wie Hanghaus ohne Platz rundherum. Ich habe zB Fenster, Elektrik und Insti sowie den kompletten Innenausbau ab Estrich selber vergeben und das hat mir ehrlich gesagt gereicht, würde ich aber auch wieder machen, da man schon mehr alleine mehr Auswahl hat und detaillierter planen kann. Dann aber nur Firmen nehmen, die einen ruf zu verlieren haben... LG

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  •  Chris198
  •   Bronze-Award
5.9.2022  (#36)
Gewerke selber vergen ist echt nicht ohne, aber es lohnt sich schon finde ich. 
Man beschäftigt sich einfach auch mehr mit den einzelnen sachen und lernt och viel dazu. 
Jedoch es summieren sich wirklich viele Firmen das unterschäzt man wohl. 
Das Problem ist ja auch man glaubt, ok ich wähle Firma XY verhandle den Preis, abschließen und das wars. Aber leider muss man so viele Details klären mit anderen Firmen, den zeitlichen Ablauf planen und meist muss man selbst noch was erledigen zwischen Firma A und B. Das ist oft echt eine gewaltige Herrausforderung. Und wenn mal was ist, heißt es natürlich gern mals JA schon aber das hat ja der und der gemacht.

Wichtig ist das man Firmen nimmt die sich auch Zeit für einen nehmen, man braucht so oft einen Installateur, elektriker ect, das glaubt man zuerst nicht. Wenn man da nur auf den Preis schaut kanns einen schon erwischen. 

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  •  Tomlinz
  •   Bronze-Award
7.9.2022  (#37)

zitat..
MissT schrieb:

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hausktn schrieb: Aufschließung und Erdarbeiten: 36.000 EUR
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Das kommt mir deutlich zu gering vor. Die Kosten für die Erdarbeiten sind immer schwer zu planen und hierfür solltet Ihr einen Reserve einplanen. Die Kosten für die Aufschließung und die Anschlussgebühren für Kanal und Wasser sind ein großer Brocken und solltet Ihr unbedingt vorab bei Gemeinde/Bauamt recherchieren.

Er-Auf+Anschlusskosten bei unserer Gemeinde waren in Summe ca.24.000€
Erdarbeiten im Hang mit 45lfm Steinwurf (2m Höhe im Mittel).
kleine Stützmauer oberhalb, kleine Stützmauer seitlich... alles jeweils mit Fundament.
Wartungsschächte je 6m tief. Zaunsockel betonieren ist auch bedeutend aufwändiger als im Flachen durch die Abstufungen oder durch das "im Gefälle betonieren".
Der Hang hat unser Haus in Summe ca. 50.000€ teurer gemacht im Vergleich zur flachen Wiese.


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  •  hausktn
7.9.2022  (#38)
Kurzer Nachtrag: konsultierter Baumeister meint, dass das Projekt um 470.000 EUR realisierbar wäre - erste Schätzung erst auf Basis eines Vorentwurfs. Natürlich ist da noch keine Außengestaltung dabei (Einfahrt geschottert, Humus wieder aufgetragen) 

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  •  MissT
  •   Gold-Award
8.9.2022  (#39)
Schau Dir das genau an. Das klingt nicht Vertrauen erweckend, sondern nach "Ich sage, was der Kunde hören möchte - der wird das letztendlich schon irgendwie zahlen können bzw. müssen". Wenn Du mal zugesagt hast und dann kommen an allen Ecken und Enden Kosten dazu, die noch nicht enthalten waren und die Du nicht auf dem Schirm hattest, hast Du ein Problem. In der aktuellen Situation würde ich auch die Finanzreserve deutlich höher als 10% ansetzen.

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  •  PhilippG
8.9.2022  (#40)

zitat..
hausktn schrieb:

Kurzer Nachtrag: konsultierter Baumeister meint, dass das Projekt um 470.000 EUR realisierbar wäre - erste Schätzung erst auf Basis eines Vorentwurfs. Natürlich ist da noch keine Außengestaltung dabei (Einfahrt geschottert, Humus wieder aufgetragen)

Echt?? Incl Kanal/Erdarbeiten, Küche, Sanitäreinrichtung, Beläge, ...?? Das wäre schon verdammt günstig.




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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
8.9.2022  (#41)
Ähnliches denke ich mir auch.
Genaues Angebot machen lassen und dann wirklich von A bis Z durchkalkulieren...

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