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Berechnung Durchmesser Zuleitung Heizkreisverteiler

50 Beiträge | letzte Antwort 19.11.2018 | erstellt 25.10.2018

Berechnung Durchmesser Zuleitung Heizkreisverteiler

Mein Heizi hat die Zuleitung meines 12er Heizkreisverteiler im EG, 5m je Richtung, mit einem 26x3 Rohr gemacht. Jeder Verteiler hat seine eigene Zuleitung bekommen. Seine Aussage Bund ist besser zum verlegen als Rohr, und der id von 20mm reicht noch ist mir zu wenig. Berechnung reicht er noch nach.

Laut meiner Berechnung brauch ich bei dem Heizkreisverteiler ca. 3,9Kw, bei 800m 17x2 Verbundrohr. Verbaut wird eine Vaillant WP

Reicht die Zuleitung für einen brauchbaren Volumenstrom oder sollten wir noch Umbauen auf ein Rohr? 

 
14.11.2018 23:49
Kenne den Vergleich, da ich leider nirgends den Druckverlust für meine geplanten Fittinge gefunden habe bin ich auch auf diese Artikel gestoßen. Mein erster Eindruck, der kommt von der Kupferindustrie, hier wurden leider keine Rohre mit gleichem Innendurchmesser verwendet ( besser wäre 17x2 gewesen). Nichts desto trotz dürften die Druckverluste von Fittinge nicht unerheblich sein.

Falls wer Herstellerdaten von Schraubfittinge bzgl. Druckverluste hat wäre ich dann intersierint.
16.11.2018 8:49


berhan schrieb: Geht über den Korrekturfaktor, z.B. bei Wänden in einer Tiefe <= 1,5 Meter 0,7 und darunter 0,5.


Stimmt , hab ich gerade geändert.

Berechnung Durchmesser Zuleitung Heizkreisverteiler


Pedaaa schrieb: Und du wechselt bei -13°C Aussentemperatur tatsächlich alle 2,5 Stunden die komplette Luft im Haus aus? Also alle 2,5 Stunden, alle Räume ordentlich ein paar Minuten Stoßlüften bei -13,1°C?! wirklich?!


Finde den Punkt im GEQ nicht.

16.11.2018 19:38
Ich mein die Luftwechselrate von 0,4 1/h.
Weiß aber nicht mehr, ob sich die so einfach im Programm ändern lässt. 0,15-0,2 wäre eher angebracht


18.11.2018 22:33
Direkt gehts in GEQ nicht, aber indirekt über eine KWL  unter freie Eingabe den Wirkungsgrad so lange ändern (immer dazwischen Berechnen drücken) bis das Berechnungsergebnis die gewünschte Luftwechselrate ergibt (unter "energetisch wirksamer Luftwechsel").
19.11.2018 8:32


berhan schrieb: unter freie Eingabe den Wirkungsgrad so lange ändern



Pedaaa schrieb: 0,15-0,2


Wenn ich eine Luftwechselrate von 0,214 einsetze komme ich auf 7,6Kw Heizleistung. 
1,4 Kw weniger als mit 0,4 kann das Stimmen oder ist das nur schönrechnen?

Der Bivalenzpunkt der kleineren wäre dann bei -6° und somit Perfekt.
19.11.2018 8:47
Wird schon hinkommen. Aus dem Energieausweis entnehme ich 94,88 W/K bei einer Luftwechselrate von 0,4. Wenn ich diese halbieren komme ich auf 47,44 W/K. 47,44 x 33,1 = 1570 Watt
19.11.2018 10:00
Das ist überhaupt nicht "schönrechnen" , das ist eher in Richtung realistisch rechnen. 
Und jetzt müsstest noch solare und innere Gewinne reinschätzen, dann kommt bald eine realistische Heizlast raus.... und die gibts dann auch nur 4-5 Tage im Jahr. Die restliche Zeit ist es wärmer
19.11.2018 10:04
Hier hast du Infos, wie die inneren Gewinne ca. berücksichtigt werden können:
https://passipedia.de/planung/energieeffizienz_ist_berechenbar/energiebilanzen_mit_dem_phpp/interne_waermequellen_in_abhaengigkeit_von_der_wohnflaeche
19.11.2018 12:28
So die kleinere wird morgen angeliefert, hoffe das wahr jetzt keine Fehlentscheidung.

Danke nochmal für eure Hilfe und die Zeit die ihr euch genommen habt! Traurig das die meisten Heizis und sogar Vaillant einfach den EAW hernehmen und sagen das passt schon so und 10% vielleicht noch Reserve draufschlagen.
19.11.2018 15:20
eine modilierende (z.B. Bosch/Buderus/Junkers) wär zwar noch besser gewesen, aber zumindest kommt mal die Kleine.  



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