« Hausbau-, Sanierung  |

300 Jahre alte Natursteinmauer unterfangen, Horizontalsperre

Teilen: facebook    whatsapp    email
  •  Markus93
27.3.2026
2 Antworten | 2 Autoren 2
2
Hallo,

ein kleines 300 Jahre altes Landwirtschaftliches Gebäude soll saniert werden.

Im unteren Geschoss wollen wir Raumhöhe gewinnen indem wir das Natursteinmauerwerk unterfangen.

Kann man beim Unterfangen auch gleich eine Horizontalsperre miteinbauen? Habe was von
Edelstahlbleche als Sperre gelesen.

Wir wollen auch einen Vollwärmeschutz verbauen, damit das ganz thermisch besser wird. Neue Drainage und von außen abdichten natürlich auch.

Das Haus ansich ist noch gut in Schuss.

  •  Gitsche
27.3.2026 20:44  (#1)
Beim segmentweisen Unterfangen wird eh Beton verwendet, wenn der entsprechende Werte hat, ist das eh schon als Sperre zu bewerten. Edelstahlbleche kannst dir sparen. Eher ist darauf zu achten, wie du die Nahtstellen der einzelnen Segmente abdichtest. Kommt auf die Belastung drauf an. Im Grundwasser wird der Bau wohl hoffentlich nicht stehen.

1
  •  Markus93
27.3.2026 22:00  (#2)
Grundwasser ist kein Problem.

Hab mal gehört das die Poren und feine Risse im Beton die Feuchtigkeit kapillar aufsteigen lässt, deswegen wird beim Neubau eine Bitumenbahn als Horizontalsperre unter der ersten Ziegelreihe verwendet.
Aber eine Bitumenbahn wird bei mir vermutlich nicht geeignet sein denke ich.

Grundsätzlich werde ich das alles mithilfe einer Baufirma durchziehen aber möchte mich schon vorher schlau machen.

Vielleicht hat jemand Erfahrung?

1


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]